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    • In der Umgebung
    Griffith Park und Los Feliz
    Downtowngal / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    USA

    Griffith Park und Los Feliz

    Stadt

    Griffith Park ist ein Stück wilde Bergwelt mitten in der Stadt: trockene Hänge, Wanderwege, Aussichtspunkte über das Becken von Los Angeles. Griffith J.

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    Griffith Park ist ein Stück wilde Bergwelt mitten in der Stadt: trockene Hänge, Wanderwege, Aussichtspunkte über das Becken von Los Angeles. Griffith J. Griffith schenkte der Stadt 1896 den Grundstock, heute umfasst der Park rund 1.740 Hektar.Hauptattraktion ist die Griffith Observatory am Südhang des Mount Hollywood, eröffnet 1935. Der Eintritt ist frei, durch das Zeiss-Teleskop auf dem Dach haben schon über neun Millionen Menschen geschaut, und bei klarem Himmel darfst du abends kostenlos mitgucken. Vom Parkplatz aus siehst du das Hollywood Sign, und von dessen hinterem Ende führen Wanderwege auf den Mount Hollywood zu weiteren Aussichtspunkten. Im Film „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ (1955) spielt die Sternwarte gleich zweimal mit.Im Park verteilt liegen außerdem der Los Angeles Zoo, das Greek Theatre von 1930, die Bronson Caves, die in der Batman-Serie der 1960er-Jahre die Bathöhle spielten, und das schattige Tal Fern Dell. Südlich grenzt Los Feliz an, ein Hangviertel mit Villen in den Hügeln und dem Los Feliz Village rund um Vermont und Hillhurst Avenue mit Cafés, Restaurants und Vintage-Läden. Auf dem Olive Hill steht das Hollyhock House von Frank Lloyd Wright, seit 2019 die erste UNESCO-Welterbestätte in Los Angeles.Zum Wandern gehst du am besten früh am Morgen, die Sternwarte lohnt sich am Abend: Sie hat bis 22 Uhr geöffnet, und das Lichtermeer der Stadt ist nach Sonnenuntergang am schönsten.

    Sehenswürdigkeiten in Griffith Park und Los Feliz

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Griffith Observatory
    Museum

    1Griffith Observatory

    Die Sternwarte von 1935 hat freien Eintritt und abends kostenlose Beobachtung am 12-Zoll-Zeiss-Teleskop, laut Sternwarte das meistgenutzte Teleskop der Welt. Montags geschlossen.
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    Los Angeles Zoo
    Zoo

    2Los Angeles Zoo

    Der städtische Zoo im Griffith Park ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, ab 16 Uhr gehen die ersten Tiere in ihre Nachtquartiere. Tickets gibt es online.
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    Greek Theatre
    Sehenswürdigkeit

    3Greek Theatre

    Das Amphitheater im Park, von Griffith J. Griffith finanziert, wurde 1930 fertiggestellt und ist heute eine beliebte Open-Air-Konzertbühne.
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    Bronson Caves
    Sehenswürdigkeit

    4Bronson Caves

    Kurzer Abstecher im Bronson Canyon zu den Höhlen, die als Filmkulisse für „Der schwarze Falke“ und die Bathöhle der Batman-Serie dienten.
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    Ferndell
    Park

    5Ferndell

    Schattiges Farntal am Südrand des Parks, als Historic-Cultural Monument geschützt. Von hier kannst du zur Sternwarte hinaufwandern.
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    Hollyhock House
    Museum

    6Hollyhock House

    Frank Lloyd Wrights Haus für die Ölerbin Aline Barnsdall, 1921 fertiggestellt, seit 2019 UNESCO-Welterbe. Es liegt im Barnsdall Art Park, von dem du auch das Hollywood Sign siehst.
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    Restaurants in Griffith Park und Los Feliz

    1

    Little Dom's

    Italo-amerikanisches Bistro an der Hillhurst Avenue mit hausgemachter Pasta, Pizza aus dem Holzofen und Brunch.
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    2

    Figaro Bistrot

    Bistro im Pariser Stil an der Vermont Avenue mit französischen Klassikern wie Salade Niçoise und Escargots, ideal zum Leutegucken auf der Terrasse.
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    Nachtleben

    1

    Tiki-Ti

    Winzige Tiki-Bar mit zwölf Plätzen am Sunset Boulevard, 1961 von Ray Buhen gegründet und bis heute von seiner Familie geführt. Auf der Karte stehen über 90 Drinks.
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    Anreise und Unterwegs

    Nächste Metro-Station ist Vermont/Sunset an der B Line, am Südrand von Los Feliz. Von dort fährt der städtische Bus DASH Observatory in den Park.DASH Observatory: täglich ab 10 Uhr alle 15 Minuten von Vermont/Sunset über Los Feliz und das Greek Theatre zur Griffith Observatory, letzter Bus ab Vermont/Sunset um 21.45 UhrGriffith Observatory: Dienstag bis Freitag 12 bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 22 Uhr, montags geschlossen. Die Parkplätze direkt an der Sternwarte kosten GebührWandern zum Hollywood-Sign-Blick: Trails starten am hinteren Ende des Observatory-Parkplatzes, eine rund fünf Kilometer lange Runde beginnt an der Vermont Canyon Road nördlich des Greek TheatreLos Angeles Zoo: 5333 Zoo Drive im Nordosten des Parks, täglich 10 bis 17 Uhr

    Unterkünfte in Griffith Park und Los Feliz

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    Campingplätze in Griffith Park und Los Feliz

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    Stellplätze & Camping

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      Griffith Park und Los Feliz-Reise

      Live
      • 1Griffith Observatory3 Tage
      • 2Los Angeles Zoo4 Tage
      • 3Greek Theatre5 Tage
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    In der Umgebung

    Hollywood

    Hollywood

    Hollywood ist weniger Glamour als Pilgerort: Auf dem Hollywood Boulevard schieben sich Besucher über die Sterne des Walk of Fame, Kostümfiguren posieren für Trinkgeld, dazwischen Souvenirläden und alte Kinopaläste. Die Filmgeschichte steckt in den Details, etwa in den Hand- und Fußabdrücken vor dem TCL Chinese Theatre oder in Bars, in denen schon Frank Sinatra und Charles Bukowski saßen.Der Walk of Fame zieht sich über 15 Blocks des Hollywood Boulevard und drei Blocks der Vine Street. Die ersten dauerhaften Sterne wurden 1960 verlegt, inzwischen sind es rund 2.850. Das Chinese Theatre eröffnete 1927 und ist heute ein IMAX-Kino. Gleich daneben liegt der Komplex Ovation Hollywood mit dem Dolby Theatre, in dem seit 2002 die Oscars verliehen werden. Ab 2029 zieht die Gala ins Peacock Theater nach Downtown.Das Hollywood Sign steht seit 1923 am Mount Lee, damals noch als Werbung für die Siedlung „Hollywoodland“. Bis an die Buchstaben kommst du nicht, das steile Gelände ist abgesperrt und wird überwacht. Offiziell empfohlen sind zwei Aussichtspunkte: die Terrassen von Ovation Hollywood und die Griffith Observatory im benachbarten Griffith Park, die du mit Bus oder Auto in einer knappen halben Stunde erreichst.Komm am besten vormittags, bevor sich der Boulevard füllt, und kehr abends für einen Drink im Frolic Room oder ein Steak bei Musso & Frank zurück. Dann leuchten die Neonschilder, und die Tagesbesucher sind verschwunden.
    Los Angeles

    Los Angeles

    Los Angeles ist mit knapp 3,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt der USA und das kulturelle Zentrum Südkaliforniens. Die Stadt liegt größtenteils im Los Angeles Basin am Pazifik, schon 1921 war hier der Großteil der weltweiten Filmindustrie angesiedelt.Vom 1935 eröffneten Griffith Observatory am Hang des Mount Hollywood siehst du aus der Nähe auf das Hollywood Sign, der Eintritt ist frei. Auch das Getty Center kostet keinen Eintritt, verlangt aber eine Reservierung mit Zeitfenster, Parken kostet 25 Dollar, montags ist geschlossen. An der Küste liegen der Santa Monica Pier und Venice mit Strandpromenade und historischem Kanalviertel.Das Metro-Rail-Netz umfasst sechs Linien mit 110 Stationen. Seit Juni 2025 halten die Linien C und K an der Station LAX/Metro Transit Center, von dort fahren Shuttlebusse zu den Terminals. Die E Line endet in Downtown Santa Monica. Die Stadt zählt über 3.000 Sonnenstunden im Jahr.
    Downtown LA

    Downtown LA

    Downtown ist der Teil von Los Angeles, der am meisten nach Großstadt aussieht: Hochhäuser auf Bunker Hill, alte Kinopaläste am Broadway, dazwischen Markthallen, Museen und Loft-Gebäude. Hier begann die Stadt 1781 als El Pueblo de Los Ángeles, gegründet von elf Familien, die aus der Mission San Gabriel kamen.Auf Bunker Hill stehen die Architektur-Ikonen: die Walt Disney Concert Hall von Frank Gehry (2003), Heimat des LA Philharmonic, und gegenüber The Broad, das 2015 eröffnete Museum mit der Sammlung von Eli und Edythe Broad. Der Eintritt dort ist frei. Mit der Standseilbahn Angels Flight, seit 1901 in Betrieb, ruckelst du den Hang hinunter zum Grand Central Market, der seit 1917 Tacos, Ramen und Kaffee unter einem Dach versammelt.Weiter nördlich führt die Olvera Street zum Avila Adobe von 1818, dem ältesten erhaltenen Wohnhaus der Stadt. Östlich schließen Little Tokyo an, die größte der drei offiziellen Japantowns der USA, und der Arts District, wo Künstler ab den späten 1960er-Jahren leere Lagerhallen zu Ateliers umbauten. Heute findest du dort Galerien wie Hauser & Wirth und einige der gefragtesten Restaurants der Stadt.Plane einen ganzen Tag ein: vormittags Museen auf Bunker Hill, mittags die Markthalle, nachmittags Little Tokyo und Arts District, abends ein Drink auf einer Dachterrasse über dem Pershing Square.
    Beverly Hills und West Hollywood

    Beverly Hills und West Hollywood

    Zwei eigene Städte mitten im Stadtgebiet von Los Angeles, zwei Temperamente: Beverly Hills steht für Villen, Palmenalleen und Luxusboutiquen, das erst 1984 gegründete West Hollywood für Rockgeschichte, Comedy und Nachtleben.Der berühmteste Abschnitt des Rodeo Drive sind die rund drei Blocks zwischen Wilshire Boulevard und Little Santa Monica Boulevard. An der Ecke zum Wilshire Boulevard steht das Hotel Beverly Wilshire, an der Kreuzung mit dem Dayton Way markiert die Skulptur „Torso“ den Rodeo Drive Walk of Style, auf dem Gedenkplatten Modegrößen ehren. Die Szene, in der Julia Roberts in „Pretty Woman“ (1990) aus einer Boutique komplimentiert wird, spielt hier. Einen Abstecher wert ist die Greystone Mansion, ein Tudor-Anwesen von 1928, heute städtischer Park und Kulisse für Filme wie „There Will Be Blood“ und „The Big Lebowski“. Fürs Foto mit dem Schriftzug gehst du zum Beverly Hills Sign im Beverly Gardens Park.Der Sunset Strip, rund 2,7 Kilometer Sunset Boulevard in West Hollywood, war in den 1960er-Jahren die Bühne des Rock. Im Whisky a Go Go, eröffnet 1964, spielten The Doors als Hausband, The Comedy Store gibt es seit 1972. Riesige Werbetafeln säumen die Straße bis heute.Beverly Hills erkundest du am besten tagsüber zu Fuß, den Strip erst ab dem späten Abend, wenn Konzerte und Comedy-Shows beginnen.
    Venice

    Venice

    Venice war der Traum von Abbot Kinney: 1905 legte der Unternehmer hier ein Seebad namens „Venice of America“ an, mit Kanälen, Pier und venezianischer Architektur. 1926 wurde die bis dahin eigenständige Stadt Teil von Los Angeles, viele Kanäle wurden später zugeschüttet. Geblieben ist ein Viertel mit Hang zur Gegenkultur: Wegen der niedrigen Mieten zogen Künstler und Beat-Poeten her, 1965 gründeten sich hier The Doors.Am Venice Beach Boardwalk, rund drei Kilometer lang, ist immer Betrieb: Straßenkünstler, Souvenirstände, Skater und Radfahrer auf dem Strandradweg. Im Freiluft-Kraftraum Muscle Beach Venice stemmen Bodybuilder Gewichte vor Publikum, gleich daneben liegt der Skatepark von 2009 mit Bowls, die an leere Swimmingpools erinnern. Dazu kommen die Graffiti-Wände der Venice Art Walls.Ein paar Blocks landeinwärts wird es ruhiger. Im Venice Canal Historic District, seit 1982 im National Register of Historic Places, spazierst du an den erhaltenen Kanälen von 1905 entlang. Der Abbot Kinney Boulevard, eine gut 1,5 Kilometer lange Straße mit Boutiquen, Galerien und Restaurants, ist das Einkaufs- und Ausgehviertel von Venice.Der Boardwalk ist am Wochenende nachmittags am lebendigsten. Für die Kanäle eignen sich der frühe Morgen oder das späte Nachmittagslicht, abends sitzt du am besten in einem Lokal am Abbot Kinney.