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    Hollywood

    USA

    Hollywood

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    Hollywood ist weniger Glamour als Pilgerort: Auf dem Hollywood Boulevard schieben sich Besucher über die Sterne des Walk of Fame, Kostümfiguren posieren für Trinkgeld, dazwischen Souvenirläden und alte Kinopaläste.

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    Hollywood ist weniger Glamour als Pilgerort: Auf dem Hollywood Boulevard schieben sich Besucher über die Sterne des Walk of Fame, Kostümfiguren posieren für Trinkgeld, dazwischen Souvenirläden und alte Kinopaläste. Die Filmgeschichte steckt in den Details, etwa in den Hand- und Fußabdrücken vor dem TCL Chinese Theatre oder in Bars, in denen schon Frank Sinatra und Charles Bukowski saßen.Der Walk of Fame zieht sich über 15 Blocks des Hollywood Boulevard und drei Blocks der Vine Street. Die ersten dauerhaften Sterne wurden 1960 verlegt, inzwischen sind es rund 2.850. Das Chinese Theatre eröffnete 1927 und ist heute ein IMAX-Kino. Gleich daneben liegt der Komplex Ovation Hollywood mit dem Dolby Theatre, in dem seit 2002 die Oscars verliehen werden. Ab 2029 zieht die Gala ins Peacock Theater nach Downtown.Das Hollywood Sign steht seit 1923 am Mount Lee, damals noch als Werbung für die Siedlung „Hollywoodland“. Bis an die Buchstaben kommst du nicht, das steile Gelände ist abgesperrt und wird überwacht. Offiziell empfohlen sind zwei Aussichtspunkte: die Terrassen von Ovation Hollywood und die Griffith Observatory im benachbarten Griffith Park, die du mit Bus oder Auto in einer knappen halben Stunde erreichst.Komm am besten vormittags, bevor sich der Boulevard füllt, und kehr abends für einen Drink im Frolic Room oder ein Steak bei Musso & Frank zurück. Dann leuchten die Neonschilder, und die Tagesbesucher sind verschwunden.

    Sehenswürdigkeiten in Hollywood

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Hollywood Walk of Fame
    Historische Stätte

    1Hollywood Walk of Fame

    Rund 2.850 Sterne auf 15 Blocks des Hollywood Boulevard und drei Blocks der Vine Street. Vergeben werden sie von der Hollywood Chamber of Commerce, die feierlichen Enthüllungen finden direkt auf dem Gehweg statt.
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    TCL Chinese Theatre
    Historische Stätte

    2TCL Chinese Theatre

    Sid Graumans Kinopalast im chinesischen Stil eröffnete 1927. Im Vorhof haben fast 200 Stars Hand- und Fußabdrücke im Beton hinterlassen, die ersten waren 1927 Douglas Fairbanks und Mary Pickford. Drinnen läuft heute IMAX.
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    Dolby Theatre
    Sehenswürdigkeit

    3Dolby Theatre

    Seit 2002 die Bühne der Oscar-Verleihung, ab 2029 zieht die Gala ins Peacock Theater nach Downtown. Der Saal liegt im hinteren Teil von Ovation Hollywood, erreichbar über eine große Freitreppe.
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    Restaurants in Hollywood

    1

    Musso & Frank Grill

    Seit 1919 am Hollywood Boulevard, mit roten Lederbänken und Kellnern in Jacketts. Ein Klassiker für Steaks und Martinis, geöffnet Dienstag bis Sonntag ab dem späten Nachmittag.
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    2

    Pink's Hot Dogs

    Der Hot-Dog-Stand an der La Brea Avenue begann 1939 mit einem Wagen, den Paul und Betty Pink mit 50 geliehenen Dollar kauften. Am Wochenende bis 2 Uhr nachts geöffnet.
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    Nachtleben

    1

    Frolic Room

    Bar neben dem Pantages Theatre, 1930 als Speakeasy gegründet. Howard Hughes ließ das Neonschild anbringen, an der Wand hängt ein Wandbild von Al Hirschfeld mit Filmstars.
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    Anreise und Unterwegs

    Die U-Bahn-Linie Metro B Line (Union Station bis North Hollywood) hält direkt unter dem Boulevard. Eine Fahrt kostet 1,75 US-Dollar, mit TAP-Karte zahlst du pro Tag höchstens 5 Dollar, ab der vierten Fahrt ist alles frei.Hollywood/Highland: direkt bei TCL Chinese Theatre, Dolby Theatre und Ovation HollywoodHollywood/Vine: für den östlichen Teil des Walk of Fame und den Frolic RoomBus Metro 2: fährt rund um die Uhr über den Sunset Boulevard Richtung Sunset Strip und Beverly HillsZur Griffith Observatory: mit der B Line bis Vermont/Sunset, dort in den Bus DASH Observatory umsteigen

    Unterkünfte in Hollywood

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    Campingplätze in Hollywood

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      Hollywood-Reise

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      • 1Hollywood Walk of Fame3 Tage
      • 2TCL Chinese Theatre4 Tage
      • 3Dolby Theatre5 Tage
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    In der Umgebung

    Griffith Park und Los Feliz

    Griffith Park und Los Feliz

    Griffith Park ist ein Stück wilde Bergwelt mitten in der Stadt: trockene Hänge, Wanderwege, Aussichtspunkte über das Becken von Los Angeles. Griffith J. Griffith schenkte der Stadt 1896 den Grundstock, heute umfasst der Park rund 1.740 Hektar.Hauptattraktion ist die Griffith Observatory am Südhang des Mount Hollywood, eröffnet 1935. Der Eintritt ist frei, durch das Zeiss-Teleskop auf dem Dach haben schon über neun Millionen Menschen geschaut, und bei klarem Himmel darfst du abends kostenlos mitgucken. Vom Parkplatz aus siehst du das Hollywood Sign, und von dessen hinterem Ende führen Wanderwege auf den Mount Hollywood zu weiteren Aussichtspunkten. Im Film „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ (1955) spielt die Sternwarte gleich zweimal mit.Im Park verteilt liegen außerdem der Los Angeles Zoo, das Greek Theatre von 1930, die Bronson Caves, die in der Batman-Serie der 1960er-Jahre die Bathöhle spielten, und das schattige Tal Fern Dell. Südlich grenzt Los Feliz an, ein Hangviertel mit Villen in den Hügeln und dem Los Feliz Village rund um Vermont und Hillhurst Avenue mit Cafés, Restaurants und Vintage-Läden. Auf dem Olive Hill steht das Hollyhock House von Frank Lloyd Wright, seit 2019 die erste UNESCO-Welterbestätte in Los Angeles.Zum Wandern gehst du am besten früh am Morgen, die Sternwarte lohnt sich am Abend: Sie hat bis 22 Uhr geöffnet, und das Lichtermeer der Stadt ist nach Sonnenuntergang am schönsten.
    Beverly Hills und West Hollywood

    Beverly Hills und West Hollywood

    Zwei eigene Städte mitten im Stadtgebiet von Los Angeles, zwei Temperamente: Beverly Hills steht für Villen, Palmenalleen und Luxusboutiquen, das erst 1984 gegründete West Hollywood für Rockgeschichte, Comedy und Nachtleben.Der berühmteste Abschnitt des Rodeo Drive sind die rund drei Blocks zwischen Wilshire Boulevard und Little Santa Monica Boulevard. An der Ecke zum Wilshire Boulevard steht das Hotel Beverly Wilshire, an der Kreuzung mit dem Dayton Way markiert die Skulptur „Torso“ den Rodeo Drive Walk of Style, auf dem Gedenkplatten Modegrößen ehren. Die Szene, in der Julia Roberts in „Pretty Woman“ (1990) aus einer Boutique komplimentiert wird, spielt hier. Einen Abstecher wert ist die Greystone Mansion, ein Tudor-Anwesen von 1928, heute städtischer Park und Kulisse für Filme wie „There Will Be Blood“ und „The Big Lebowski“. Fürs Foto mit dem Schriftzug gehst du zum Beverly Hills Sign im Beverly Gardens Park.Der Sunset Strip, rund 2,7 Kilometer Sunset Boulevard in West Hollywood, war in den 1960er-Jahren die Bühne des Rock. Im Whisky a Go Go, eröffnet 1964, spielten The Doors als Hausband, The Comedy Store gibt es seit 1972. Riesige Werbetafeln säumen die Straße bis heute.Beverly Hills erkundest du am besten tagsüber zu Fuß, den Strip erst ab dem späten Abend, wenn Konzerte und Comedy-Shows beginnen.
    Los Angeles

    Los Angeles

    Los Angeles ist mit knapp 3,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt der USA und das kulturelle Zentrum Südkaliforniens. Die Stadt liegt größtenteils im Los Angeles Basin am Pazifik, schon 1921 war hier der Großteil der weltweiten Filmindustrie angesiedelt.Vom 1935 eröffneten Griffith Observatory am Hang des Mount Hollywood siehst du aus der Nähe auf das Hollywood Sign, der Eintritt ist frei. Auch das Getty Center kostet keinen Eintritt, verlangt aber eine Reservierung mit Zeitfenster, Parken kostet 25 Dollar, montags ist geschlossen. An der Küste liegen der Santa Monica Pier und Venice mit Strandpromenade und historischem Kanalviertel.Das Metro-Rail-Netz umfasst sechs Linien mit 110 Stationen. Seit Juni 2025 halten die Linien C und K an der Station LAX/Metro Transit Center, von dort fahren Shuttlebusse zu den Terminals. Die E Line endet in Downtown Santa Monica. Die Stadt zählt über 3.000 Sonnenstunden im Jahr.
    Downtown LA

    Downtown LA

    Downtown ist der Teil von Los Angeles, der am meisten nach Großstadt aussieht: Hochhäuser auf Bunker Hill, alte Kinopaläste am Broadway, dazwischen Markthallen, Museen und Loft-Gebäude. Hier begann die Stadt 1781 als El Pueblo de Los Ángeles, gegründet von elf Familien, die aus der Mission San Gabriel kamen.Auf Bunker Hill stehen die Architektur-Ikonen: die Walt Disney Concert Hall von Frank Gehry (2003), Heimat des LA Philharmonic, und gegenüber The Broad, das 2015 eröffnete Museum mit der Sammlung von Eli und Edythe Broad. Der Eintritt dort ist frei. Mit der Standseilbahn Angels Flight, seit 1901 in Betrieb, ruckelst du den Hang hinunter zum Grand Central Market, der seit 1917 Tacos, Ramen und Kaffee unter einem Dach versammelt.Weiter nördlich führt die Olvera Street zum Avila Adobe von 1818, dem ältesten erhaltenen Wohnhaus der Stadt. Östlich schließen Little Tokyo an, die größte der drei offiziellen Japantowns der USA, und der Arts District, wo Künstler ab den späten 1960er-Jahren leere Lagerhallen zu Ateliers umbauten. Heute findest du dort Galerien wie Hauser & Wirth und einige der gefragtesten Restaurants der Stadt.Plane einen ganzen Tag ein: vormittags Museen auf Bunker Hill, mittags die Markthalle, nachmittags Little Tokyo und Arts District, abends ein Drink auf einer Dachterrasse über dem Pershing Square.
    Santa Monica

    Santa Monica

    Santa Monica ist eine eigene Stadt am Meer, für die meisten Besucher aber der Ort, an dem Los Angeles den Pazifik erreicht. Breiter Sandstrand, ein Radweg am Wasser, Palmen auf der Klippe über der Küstenstraße. Das Zentrum ist kompakt und lässt sich gut zu Fuß erkunden, was in LA selten ist.Herzstück ist der Santa Monica Pier. Der Municipal Pier wurde 1909 eröffnet, 1916 kam südlich davon der Vergnügungspier der Familie Looff dazu. Im Looff Hippodrome dreht sich ein Karussell von 1922, auf dem Pier liegt der Freizeitpark Pacific Park mit dem solarbetriebenen Riesenrad Pacific Wheel. Seit 2009 steht hier das Schild „End of the Trail“, das Fotomotiv für alle, die die Route 66 abgefahren sind. Offiziell endete die Straße allerdings an der Kreuzung von Lincoln und Olympic Boulevard. 2026 feiert die Route 66 ihren 100. Geburtstag.Wenige Blocks landeinwärts verläuft die Third Street Promenade zwischen Wilshire Boulevard und Broadway, seit 1965 Fußgängerzone, mit Straßenmusikern und Dinosaurier-Formschnitthecken. Mittwochs und samstags gibt es dort einen Farmers Market. Südlich des Piers liegt das Original Muscle Beach, wo ab den 1930er-Jahren Turner und Bodybuilder wie Jack LaLanne trainierten.Am schönsten ist der Pier zum Sonnenuntergang, wenn das Riesenrad zu leuchten beginnt. Für Strand und Radweg sind die Vormittage ruhiger.