Pillnitz liegt rund 15 Kilometer elbaufwärts vom Stadtzentrum am rechten Ufer und gehört seit 1950 zu Dresden.
Pillnitz liegt rund 15 Kilometer elbaufwärts vom Stadtzentrum am rechten Ufer und gehört seit 1950 zu Dresden. Ab 1720 ließ August der Starke hier nach Plänen von Matthäus Daniel Pöppelmann und Zacharias Longuelune eine Sommerresidenz anlegen: das Wasserpalais mit seiner Freitreppe zur Elbe und das Bergpalais, beide mit Dächern im Stil der Chinoiserie, dazwischen der barocke Lustgarten. Das klassizistische Neue Palais entstand 1819 bis 1826, nachdem 1818 das alte Renaissanceschloss abgebrannt war. Weinbau ist in Pillnitz seit 1403 belegt.Im Schlosspark findest du den Englischen und den Chinesischen Pavillon, das ganzjährig geöffnete Palmenhaus und die mehr als 230 Jahre alte Pillnitzer Kamelie, die von Februar bis April blüht. Wasser- und Bergpalais zeigen das Kunstgewerbemuseum, das Schlossmuseum im Neuen Palais hat von Ende März bis Anfang November geöffnet. Hin kommst du mit dem Bus 63, mit der Straßenbahnlinie 2 bis zur Endhaltestelle und weiter mit der Fähre über die Elbe oder mit dem Raddampfer der Sächsischen Dampfschiffahrt, der direkt am Schloss anlegt.
Pillnitz liegt rund 15 Kilometer elbaufwärts vom Stadtzentrum und war ab 1720 Sommerresidenz Augusts des Starken. Wasserpalais und Bergpalais mit ihren Dächern im Stil der Chinoiserie, das Neue Palais und der barocke Lustgarten bilden das Schlossensemble. Im Park blüht von Februar bis April die mehr als 230 Jahre alte Pillnitzer Kamelie, in den Palais zeigt das Kunstgewerbemuseum seine Sammlung. Hin kommst du mit dem Bus 63 oder mit dem Raddampfer, der direkt am Schloss anlegt.
Sehenswürdigkeiten in Pillnitz
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Museum
1Schloss Pillnitz
Wasserpalais und Bergpalais mit ihren Dächern im Stil der Chinoiserie rahmen den barocken Lustgarten, vom Wasserpalais führt eine Freitreppe hinab zur Elbe. Im Schlosspark steht außerdem das 93,70 Meter lange Palmenhaus von 1859 bis 1861 mit Pflanzen aus Australien und Südafrika.
Die 1801 gepflanzte japanische Kamelie ist rund 8,90 Meter hoch und trägt von Februar bis April bis zu 35.000 Blüten. Seit 1992 schützt sie ein 13,2 Meter hohes, fahrbares Glashaus.
Seit 1963 zeigt das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden seine Sammlung in den Räumen von Wasser- und Bergpalais. So verbindest du den Parkspaziergang mit einem Blick in die barocken Schlossbauten.
Die Kirche "Zum Heiligen Geist" im Königlichen Weinberg ist Pöppelmanns frühester ausgeführter Kirchenbau und wurde am 11. November 1725 geweiht. Nach der Entwidmung 1976 verfiel sie und wurde in den 1990er-Jahren restauriert.