Jacó ist der größte Badeort an der Zentralpazifikküste, rund 100 Kilometer und etwa zwei Autostunden von San José entfernt. Du fährst hierher zum Surfen an einem rund vier Kilometer langen dunklen Sandstrand, wegen des Nachtlebens und als Ausgangspunkt für den Nationalpark Carara mit seinen wilden Aras.Der Ort ist Hauptort des Kantons Garabito in der Provinz Puntarenas und hatte 2011 knapp 12.000 Einwohner. Das Leben spielt sich an der parallel zum Strand verlaufenden Hauptstraße Avenida Pastor Díaz ab, an der Bars, Restaurants, Surfshops und Tourveranstalter dicht an dicht liegen.Am südlichen Strandabschnitt laufen die Wellen sanfter und eignen sich für Anfänger, im Norden ist das Meer unruhiger. Erfahrene Surfer fahren zur Playa Hermosa wenige Kilometer südlich, wo die Wellen hart und schnell brechen.Jacó hat den Ruf eines Partyorts, in den letzten Jahren sind aber auch ruhigere Anlagen und gehobene Restaurants entstanden. Von hier aus lassen sich Tagesausflüge zur Isla Tortuga, nach Carara und zur Krokodilbrücke am Río Tárcoles unternehmen.
Sehenswürdigkeiten in Jacó
Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen
1Playa Jacó
Rund vier Kilometer langer Strand mit dunklem Sand, der sich in einem Bogen vor dem Ort erstreckt. Am Südende brechen die Wellen sanfter und eignen sich für Surfanfänger, am Nordende ist das Meer unruhiger. Surfschulen und Brettverleiher findest du entlang des ganzen Strandes; beim Baden auf Strömungen achten.
Die Betonruine eines nie fertiggestellten dreistöckigen Herrenhauses am Hang über dem Südende von Jacó dient heute als Aussichtspunkt über die ganze Bucht. Der Weg beginnt an der Straße Richtung Quepos, ist unmarkiert und steil; bis zum ersten Aussichtspunkt ist es etwa ein Kilometer, bis zur Ruine ein weiterer. Feste Schuhe und Wasser mitnehmen, nach Regen ist der Weg rutschig. Unterwegs sind oft Kapuzineraffen zu sehen.
Grauer Sandstrand etwa fünf Kilometer südlich von Jacó und Treffpunkt erfahrener Surfer: Steile Sandbänke erzeugen schnelle, hart brechende Wellen nah am Ufer. Zum Baden ist der Strand wegen starker Strömungen ungeeignet. Ein Teil gehört zum Wildschutzgebiet Playa Hermosa–Punta Mala, wo zwischen August und Dezember Oliv-Bastardschildkröten nisten; der Nistbereich ist gesperrt, die Aufzuchtstation an der Rangerstation kann besucht werden.
Der 52 Quadratkilometer große Park nördlich von Jacó wurde 1978 als biologisches Reservat gegründet und 1998 zum Nationalpark erklärt. Hauptattraktion sind die Hellroten Aras, von denen hier eine der größten wilden Populationen des Landes lebt. Der Haupteingang liegt etwa 2 Kilometer südlich der Brücke über den Río Grande de Tárcoles; ein 1,2 Kilometer langer barrierefreier Weg führt in den Wald. Geöffnet täglich, in der Trockenzeit ab 7 Uhr, in der Regenzeit ab 8 Uhr, jeweils bis 16 Uhr. Wenige Minuten nördlich kannst du von der Tárcoles-Brücke aus große Krokodile am Flussufer beobachten.
Restaurant von Küchenchef Richard Lemon an der Avenida Pastor Díaz mit einer modernen, einfallsreichen Karte. Eine der gehobeneren Adressen im Ort, gut für ein ruhigeres Abendessen.
Fisch- und Meeresfrüchterestaurant, dessen Karte sich nach dem Fang der Saison richtet. Eine solide Wahl, wenn du in Jacó frischen Fisch essen möchtest.
Lockeres Lokal im Einkaufszentrum Jaco Walk mit Tacos nach mexikanischer Art und leichteren Tellergerichten. Du wählst zuerst die Grundlage und dann das Protein, etwa gegrillten Fisch oder Garnelen.
Leben am StrandSurfschulen und Verleihstände reihen sich am Strand aneinander, dazu kommen Anbieter für Quad- und Reittouren, Ziplines und Bootsausflüge. Am Wochenende sind Strand und Bars deutlich voller als unter der Woche.Nachtleben mit RufJacó ist für sein Nachtleben bekannt, mit offenen Bars, Sportbars, Clubs und einem Casino. In vielen Bars bieten Frauen sexuelle Dienstleistungen an; das muss nichts über die Bar selbst aussagen, prägt aber das Bild des Nachtlebens.
Brauerei mit Schankraum im Süden von Jacó, gegenüber dem Hügel von El Miro. Neben eigenem Bier gibt es Pubgerichte und Foodtrucks; ein entspannter Ort für den frühen Abend.
Bar und Club an der Hauptstraße mit Livemusik, DJs, Billard- und Kickertischen sowie Tanzfläche. Auf großen Bildschirmen laufen Sportübertragungen, dazu gibt es Barfood.
AnreiseVom Flughafen Juan Santamaría bei San José fährst du etwa anderthalb Stunden über die Route 27 und die Küstenstraße Route 34. Neben Mietwagen gibt es Sammelshuttles, private Fahrer und günstige öffentliche Busse ab dem Zentrum von San José. Ein Wassertaxi verbindet die Playa Herradura nördlich von Jacó in etwa einer Stunde mit Montezuma auf der Halbinsel Nicoya.Vor OrtZentrum und Strand lassen sich zu Fuß erkunden, ein Auto brauchst du im Ort nicht. Für kurze Fahrten zur Playa Hermosa oder Playa Herradura nimmst du rote Taxis oder Fahrdienste; Richtung Playa Hermosa fahren auch die Busse nach Quepos.