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    Zentraler Pazifik
    Mariordo (Mario Roberto Durán Ortiz) / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Costa Rica

    Zentraler Pazifik

    Region

    Der Zentrale Pazifik ist der Küstenabschnitt zwischen dem Fluss Tárcoles und Quepos, der von San José aus am schnellsten zu erreichen ist.

    von Felix Gillen

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    4. Zentraler Pazifik
    Der Zentrale Pazifik ist der Küstenabschnitt zwischen dem Fluss Tárcoles und Quepos, der von San José aus am schnellsten zu erreichen ist. Du fährst hierher wegen des Nationalparks Manuel Antonio mit Regenwald direkt am Strand, wegen der Surfstrände um Jacó und wegen der Sportfischerei vor Quepos.Jacó liegt rund 100 Kilometer von San José entfernt, etwa zwei Autostunden über die Route 27 und die Küstenstraße Route 34. Quepos und Manuel Antonio erreichst du auf derselben Straße weiter südlich, die Strecke von San José misst rund 157 Kilometer.Die Region ist stärker erschlossen als die Halbinsel Nicoya: Asphaltierte Straßen, regelmäßige Busse und ein Inlandsflugplatz bei Quepos machen sie auch für kurze Aufenthalte praktikabel.
    Kurz vor Jacó liegt der Nationalpark Carara, bekannt für wilde Hellrote Aras. Wenige Minuten nördlich davon führt die Route 34 über den Río Grande de Tárcoles, von dessen Fußweg du Spitzkrokodile am Ufer beobachten kannst.Jacó ist der größte Badeort der Region, mit langem dunklem Sandstrand, Surfschulen und dem lebhaftesten Nachtleben an dieser Küste. Die südlich anschließende Playa Hermosa hat kräftigere Wellen für erfahrene Surfer.Quepos ist ein Hafen- und Arbeitsort mit Marina, von dem eine kurze Straße über den Hügel zum Ort Manuel Antonio und zum Eingang des Nationalparks führt. Der Park ist dienstags geschlossen, Tickets gibt es nur online im Voraus.
    Manuel Antonio

    Ort 1 von 3

    Manuel Antonio

    Manuel Antonio ist der kleine Ort an der Zentralpazifikküste südlich von Quepos, an dem der gleichnamige Nationalpark beginnt, rund 157 Straßenkilometer von San José entfernt.

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    Jacó

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    Jacó

    Jacó ist der größte Badeort an der Zentralpazifikküste, rund 100 Kilometer und etwa zwei Autostunden von San José entfernt.

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    Quepos

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    Quepos

    Quepos ist eine Hafenstadt an der Zentralpazifikküste, rund 157 Straßenkilometer südlich von San José, und das Tor zum Nationalpark Manuel Antonio.

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    Pazifikküste von Guanacaste bis Osa

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    Die Route folgt der Pazifikküste von den trockenen Stränden Guanacastes über die Surforte der Halbinsel Nicoya und den Nationalpark Manuel Antonio bis zum Regenwald der Halbinsel Osa. Sie eignet sich für einen Mietwagen mit Allrad und endet mit einem Inlandsflug zurück nach San José.

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    Klassisches Costa Rica in zwei Wochen

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    Die meistgefahrene Runde durch Costa Rica verbindet die Hauptstadt mit dem Kanalsystem von Tortuguero an der Karibik, dem Vulkan Arenal, dem Nebelwald von Monteverde und den Strandbuchten von Manuel Antonio an der Pazifikküste. Sie lässt sich mit Mietwagen, Touristenshuttles oder als organisierte Rundreise fahren.

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    In der Umgebung

    Quepos

    Quepos

    Quepos ist eine Hafenstadt an der Zentralpazifikküste, rund 157 Straßenkilometer südlich von San José, und das Tor zum Nationalpark Manuel Antonio. Du kommst hierher als günstigere, alltäglichere Basis für den Park und wegen der Hochseefischerei, für die Quepos international bekannt ist.Die Gegend war das Siedlungsgebiet der indigenen Quepoa, nach denen die Stadt benannt ist. 1563 gründeten spanische Eroberer unter Juan Vázquez de Coronado hier die Siedlung San Bernardino de Quepo; die überlebenden Quepoa wurden 1746 in ein Reservat umgesiedelt.Das Zentrum ist kompakt, mit Busbahnhof, Markt, Sodas und kleinen Läden. Am südlichen Rand liegt die Marina Pez Vela mit Jachten, Restaurants und den Anlegestellen der Angel- und Katamarantouren. Entlang des Wassers verläuft der Malecón, eine schlichtere Uferpromenade.Für Angler gilt die Zeit von November bis April als Hauptsaison für Segelfische und Marline. Zum Nationalpark sind es mit dem Bus rund 25 Minuten über die Hügelstraße, an der viele Hotels liegen.
    Manuel Antonio

    Manuel Antonio

    Manuel Antonio ist der kleine Ort an der Zentralpazifikküste südlich von Quepos, an dem der gleichnamige Nationalpark beginnt, rund 157 Straßenkilometer von San José entfernt. Du kommst wegen des Parks, in dem Regenwald direkt an helle Sandbuchten grenzt und Faultiere, Kapuzineraffen und Totenkopfaffen oft aus nächster Nähe zu sehen sind.Der 1972 gegründete Nationalpark umfasst knapp 2.000 Hektar Land und eine deutlich größere Meeresfläche. Obwohl er zu den kleinsten Nationalparks des Landes gehört, zählt er die meisten Besucher: Zwischen 2012 und 2022 kamen rund 4,4 Millionen Menschen. Vier Strände liegen im Park, darunter Playa Manuel Antonio und Playa Espadilla Sur, getrennt durch eine Landbrücke zur Felsnase Punta Catedral.Der Ort selbst besteht aus Hotels, Restaurants und Tourveranstaltern entlang der kurvigen Straße, die von Quepos über den Hügel zur Playa Espadilla hinunterführt. Die öffentliche Playa Espadilla vor dem Parkeingang kannst du ohne Ticket besuchen.Wichtig für die Planung: Der Park ist dienstags geschlossen und sonst von 7 bis 16 Uhr geöffnet, die Strände im Park schließen eine Stunde früher. Tickets gibt es ausschließlich online über das System der Nationalparkbehörde SINAC und nicht am Eingang; sie sind kontingentiert und an vielen Tagen früh ausverkauft.
    Jacó

    Jacó

    Jacó ist der größte Badeort an der Zentralpazifikküste, rund 100 Kilometer und etwa zwei Autostunden von San José entfernt. Du fährst hierher zum Surfen an einem rund vier Kilometer langen dunklen Sandstrand, wegen des Nachtlebens und als Ausgangspunkt für den Nationalpark Carara mit seinen wilden Aras.Der Ort ist Hauptort des Kantons Garabito in der Provinz Puntarenas und hatte 2011 knapp 12.000 Einwohner. Das Leben spielt sich an der parallel zum Strand verlaufenden Hauptstraße Avenida Pastor Díaz ab, an der Bars, Restaurants, Surfshops und Tourveranstalter dicht an dicht liegen.Am südlichen Strandabschnitt laufen die Wellen sanfter und eignen sich für Anfänger, im Norden ist das Meer unruhiger. Erfahrene Surfer fahren zur Playa Hermosa wenige Kilometer südlich, wo die Wellen hart und schnell brechen.Jacó hat den Ruf eines Partyorts, in den letzten Jahren sind aber auch ruhigere Anlagen und gehobene Restaurants entstanden. Von hier aus lassen sich Tagesausflüge zur Isla Tortuga, nach Carara und zur Krokodilbrücke am Río Tárcoles unternehmen.
    Valle Central

    Valle Central

    Das Valle Central ist das Hochland im Herzen Costa Ricas, in dem die Hauptstadt San José und die Städte Alajuela, Heredia und Cartago liegen. Fast jede Reise beginnt hier, denn der internationale Flughafen liegt in Alajuela, und von hier aus erreichst du in kurzer Zeit aktive Vulkane, Museen und koloniale Kirchen.Das Tal liegt auf etwa 800 bis 1.500 Metern Höhe. Im Norden begrenzt es die Cordillera Central mit den Vulkanen Poás, Barva, Irazú und Turrialba, im Süden die Cordillera de Talamanca. Die Temperaturen liegen meist zwischen 18 und 30 Grad, deutlich milder als an den Küsten.Fast drei Viertel der Bevölkerung leben im Valle Central, entsprechend dicht sind Straßen, Verkehr und Versorgung. Für Reisende heißt das: kurze Wege zu den Vulkanparks Poás und Irazú, ein guter Tag für die Museen in San José und ein Abstecher nach Cartago zur Basilika.
    San José

    San José

    San José ist die Hauptstadt Costa Ricas und das Zentrum des Valle Central. Fast alle Reisenden kommen hier an. Ein bis zwei Tage reichen, um die Museen zu präkolumbischem Gold und Jade, das Nationaltheater und die Markthallen zu sehen, bevor es weiter zu Vulkanen und Küsten geht. Die Stadt liegt auf rund 1.030 Metern Höhe und ist seit 1823 Hauptstadt; der internationale Flughafen Juan Santamaría liegt gut 20 Kilometer entfernt in Alajuela.Das Zentrum um die Plaza de la Cultura ist kompakt und gut zu Fuß zu erkunden. Hier stehen das 1897 eröffnete Teatro Nacional und darunter das Museo del Oro Precolombino. Wenige Blocks östlich folgen das Museo del Jade und das Museo Nacional im ehemaligen Armeequartier Bellavista. Westlich der Kathedrale belegt der Mercado Central seit 1880 einen ganzen Block an der Avenida Central, mit über 200 Ständen und einfachen Sodas in schmalen Gängen.Barrio Amón nördlich des Zentrums entstand Ende des 19. Jahrhunderts als Wohnviertel der Kaffeeoligarchie. Zwischen niedrigen Holzhäusern mit Veranden und schmiedeeisernen Geländern stehen Bauten wie der Castillo del Moro im Mudéjar-Stil von 1930 oder das vorgefertigte Metallgebäude von 1890, in dem seit 1965 die Alianza Francesa sitzt. Viele der restaurierten Villen beherbergen heute kleine Hotels, Cafés und Galerien. Einige Straßenzüge gelten abends als wenig belebt, dort bist du nachts besser mit dem Taxi unterwegs.Barrio Escalante im Osten ist das Restaurantviertel der Stadt. Rund um die Calle 33 haben sich Lokale in alten Wohnhäusern eingerichtet: vegane Cafés, Spezialitätenkaffee, Craft-Beer-Pubs und Küchen von mediterran bis mexikanisch. Abends ist hier am meisten los, entsprechend liegen die meisten Bars der Stadt in diesem Viertel.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI