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    Yakushima
    Island

    Japan

    Yakushima

    Die runde, gebirgige Insel südlich von Kyūshū ist von dichtem, moosbedecktem Regenwald bedeckt und gehört seit 1993 zum UNESCO-Weltnaturerbe.

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    Die runde, gebirgige Insel südlich von Kyūshū ist von dichtem, moosbedecktem Regenwald bedeckt und gehört seit 1993 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Berühmt sind die uralten Yakusugi-Zedern, deren älteste auf mehrere tausend Jahre geschätzt werden. Yakushima ist eines der regenreichsten Gebiete Japans – gute Regenkleidung gehört ins Gepäck.

    Sehenswürdigkeiten in Yakushima

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Shiratani Unsuikyō und Taiko-iwa
    Sehenswürdigkeit

    1Shiratani Unsuikyō und Taiko-iwa

    Die Schlucht Shiratani Unsuikyō oberhalb von Miyanoura ist das bekannteste Waldgebiet der Insel. Wege führen über Bäche und Hängebrücken durch einen Wald, in dem Felsen, Wurzeln und Stämme vollständig von Moos überzogen sind; der Abschnitt um den Moosgarten gilt als Vorbild für den Wald in Studio Ghiblis Film „Prinzessin Mononoke“.Die Rundwege dauern zwei bis fünf Stunden. Am Ende des längsten Wegs steht der Felsvorsprung Taiko-iwa mit weitem Blick über die bewaldeten Berge. Ein Bus fährt von Miyanoura zum Eingang; es wird eine Schutzgebühr erhoben.
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    Jōmon-sugi
    Sehenswürdigkeit

    2Jōmon-sugi

    Die mächtigste Zeder der Insel hat einen Stammumfang von über 16 Metern; ihr Alter wird sehr unterschiedlich auf gut 2.000 bis über 7.000 Jahre geschätzt. Sie wurde erst Ende der 1960er-Jahre einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.Der Weg dorthin ist eine anspruchsvolle Tageswanderung von rund zehn Stunden, zunächst entlang einer alten Waldbahntrasse, dann steil durch den Wald, vorbei am hohlen Wilson-Stumpf. Starte vor Sonnenaufgang und nimm Stirnlampe, Regenkleidung und Verpflegung mit. Den Baum betrachtest du von einer Aussichtsplattform.
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    Park

    3Yakusugi Land

    Das Waldgebiet im Inselinneren bietet Rundwege von einer halben Stunde bis zu mehreren Stunden. Schon auf den kurzen Wegen kommst du an alten Yakusugi-Zedern vorbei, die längeren führen zu Riesen wie dem Kigen-sugi in der Nähe.Yakusugi Land ist die beste Wahl, wenn du die alten Wälder ohne Tageswanderung erleben möchtest. Busse fahren nur wenige Male am Tag ab Anbō; mit dem Mietwagen bist du flexibler.
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    Ōko-Wasserfall
    Sehenswürdigkeit

    4Ōko-Wasserfall

    An der Westküste stürzt der Ōko-Wasserfall rund 88 Meter über eine Felswand und zählt zu den bekanntesten Wasserfällen Japans. Vom Parkplatz an der Ringstraße sind es nur wenige Gehminuten bis zum Becken am Fuß des Falls.Der Wasserfall lässt sich gut mit einer Fahrt entlang der Westküste verbinden, wo die Straße durch den Wald führt und häufig Affen und Hirsche zu sehen sind.
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    Restaurants in Yakushima

    Essen & Trinken auf Yakushima

    Kubiore-Saba

    Die Makrelen werden direkt nach dem Fang ausgeblutet, damit das Fleisch frisch genug für Sashimi bleibt. Sie sind die bekannteste Spezialität der Insel.

    Fliegende Fische

    Yakushima hat einen der größten Fangerträge an fliegenden Fischen in Japan. Sie werden im Ganzen frittiert serviert, samt der ausgebreiteten Brustflossen.

    Zitrusfrüchte

    Im milden Klima wachsen Tankan und Ponkan, süße Mandarinensorten, die im Winter und frühen Frühjahr geerntet werden.

    Shōchū

    Auf der Insel wird Shōchū aus Süßkartoffeln mit dem weichen Wasser der Berge gebrannt.

    Lunchpaket für die Wanderung

    Für lange Touren bieten die meisten Unterkünfte ein Lunchpaket an, das du am Vorabend bestellst. In den Wäldern gibt es keine Verpflegung.

    Insel der alten Zedern

    YakusugiAls Yakusugi werden die Zedern der Insel bezeichnet, die älter als tausend Jahre sind. Die bekannteste, der Jōmon-sugi, ist Gegenstand sehr unterschiedlicher Altersangaben von gut 2.000 bis über 7.000 Jahren. In der Edo-Zeit wurde viel Holz geschlagen; riesige Baumstümpfe wie der Wilson-Stumpf zeugen davon.WeltnaturerbeYakushima wurde 1993 als eines der ersten japanischen Gebiete zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Auf engem Raum reichen die Vegetationszonen von subtropischer Küste bis zu kargen Gipfeln; der Miyanoura-dake ist mit 1.936 Metern der höchste Berg Kyūshūs.Regen und TiereEin Sprichwort sagt, auf Yakushima regne es 35 Tage im Monat. Der Regen nährt das Moos, das Wälder und Felsen überzieht. Am Straßenrand begegnest du häufig Yakushima-Makaken und kleinen Sikahirschen.

    Anreise und unterwegs

    AnreiseSchiff: Ab Kagoshima fahren Tragflügelboote in zwei bis drei Stunden und eine Autofähre in rund vier Stunden. Bei starkem Seegang fallen Verbindungen aus.Flug: Kleine Flugzeuge verbinden Yakushima mit Kagoshima, Fukuoka und Osaka.Auf der InselEine Ringstraße führt um die ganze Insel. Busse fahren selten, für flexible Ausflüge ist ein Mietwagen die beste Wahl.WandernDie Wanderung zum Jōmon-sugi dauert hin und zurück rund zehn Stunden. In der Hauptsaison ist die Zufahrt zum Ausgangspunkt Arakawa für Privatautos gesperrt; dann fährt ein Shuttlebus.Kürzer und einfacher ist die Schlucht Shiratani Unsuikyō mit Rundwegen von zwei bis fünf Stunden.Für die Bergwege wird eine Schutzgebühr erhoben. Regenkleidung und festes Schuhwerk sind das ganze Jahr nötig.

    Unterkünfte in Yakushima

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    In der Umgebung

    Kagoshima

    Kagoshima

    Kagoshima, im Süden Kyushus gelegen, ist untrennbar mit dem imposanten, aktiven Vulkan Sakurajima verbunden, der majestätisch die Kinko-Bucht überragt. Du erlebst hier eine einzigartige Atmosphäre, geprägt von subtropischem Klima und der ständigen Präsenz vulkanischer Aktivität. Besuche den prächtigen Sengan-en Garten, eine historische Residenz mit traditionellen Landschaften und direktem Blick auf den Vulkan. Eine kurze Fährfahrt bringt dich nach Sakurajima selbst, wo du die vulkanische Natur hautnah erleben und lokale Ashi-yu-Fußbäder nutzen kannst. Im lebhaften Einkaufsviertel Tenmonkan findest du zahlreiche Restaurants, die lokale Spezialitäten wie Kurobuta (schwarzes Schweinefleisch) und Kibinago (Sardellen) anbieten. Für eine beeindruckende Panoramaaussicht über die Stadt und Sakurajima bei Sonnenuntergang empfiehlt sich der Shiroyama Park. Die Monate April bis Mai und Oktober bis November bieten oft ideales Wetter für Erkundungen.
    Kumamoto

    Kumamoto

    Kumamoto auf Kyushu vereint reiche Geschichte mit moderner Dynamik. Ihr Wahrzeichen ist die imposante Burg Kumamoto, ein bedeutendes Kulturgut, dessen Wiederaufbau nach dem Erdbeben 2016 Resilienz zeigt. Der malerische Suizenji Jojuen Garten lädt mit seinen Miniaturlandschaften zur Entspannung ein. In den belebten Einkaufsstraßen wie Kamitori und Shimotori entdeckst du lokales Leben und Spezialitäten wie Kumamoto Ramen. Für ein optimales Erlebnis empfiehlt sich ein Besuch im Frühling zur Kirschblüte oder im Herbst.
    Kyushu

    Kyushu

    Kyushu, die südlichste der vier Hauptinseln Japans, verzaubert dich mit einer faszinierenden Mischung aus brodelnden Vulkanen, heilenden Thermalquellen und einer tief verwurzelten Kultur. Hier erlebst du eine Landschaft voller dramatischer Naturschönheit, von üppigen Bergen bis zu subtropischen Küsten, gepaart mit einer hervorragenden regionalen Küche, die Gaumen und Seele gleichermaßen verwöhnt.
    Nagasaki

    Nagasaki

    Nagasaki liegt an einer tief eingeschnittenen Bucht im Westen Kyūshūs, die Häuser ziehen sich an steilen Hängen hinauf. Während der Abschottung Japans war die Stadt über zwei Jahrhunderte das einzige Tor zu Europa und China – das prägt Kirchen, Küche und Stadtbild bis heute. Am 9. August 1945 wurde Nagasaki durch eine Atombombe zerstört; Friedenspark und Atombombenmuseum erinnern daran.
    Beppu

    Beppu

    Beppu, eine Onsen-Stadt auf Kyushu, ist weltweit bekannt für seine vielfältigen heißen Quellen und die damit verbundene Kultur. Du findest hier über 2.000 heiße Quellen, die sich in acht Hauptgebiete unterteilen, jedes mit eigenem Charakter. Ein Höhepunkt ist die "Jigoku Meguri", die Besichtigung der Acht Höllen von Beppu, spektakuläre, nicht zum Baden geeignete Thermalquellen mit einzigartigen Farben und Dampffontänen. Besonders hervorzuheben sind das kobaltblaue "Umi Jigoku" (Meereshölle) und das blutrote "Chinoike Jigoku" (Blutteichhölle). Nutze die Gelegenheit für ein traditionelles Sandbad in Beppu Kaihin Sunayu oder genieße Jigoku Mushi, Speisen, die direkt im heißen Thermalwasser gedämpft werden. Für eine umfassende Erfahrung empfiehlt sich der Besuch der Jigoku Meguri am Vormittag, um den Andrang am Nachmittag zu vermeiden. Ein Spaziergang durch die verschiedenen Onsen-Viertel wie Kannawa bietet Einblicke in das lokale Leben und die Dampflandschaften.