Tamarindo ist der bekannteste Badeort Guanacastes an der Pazifikküste der Halbinsel Nicoya, etwa eine Autostunde vom internationalen Flughafen in Liberia entfernt.
Tamarindo ist der bekannteste Badeort Guanacastes an der Pazifikküste der Halbinsel Nicoya, etwa eine Autostunde vom internationalen Flughafen in Liberia entfernt. Du kommst hierher wegen des breiten Surfstrands, der Mangroven des Tamarindo-Ästuars und des Meeresnationalparks Las Baulas, in dem Lederschildkröten ihre Eier ablegen.Aus dem kleinen Fischerdorf wurde ab Mitte der 1980er-Jahre ein Ferienort; der Surffilm The Endless Summer II von 1994 machte die Wellen international bekannt. Heute reihen sich Surfschulen, Hotels, Restaurants und Bars entlang der Hauptstraße parallel zum Strand.Der Hauptstrand Playa Tamarindo eignet sich mit seinen gleichmäßigen Wellen gut für Surfanfänger. Südlich schließt die ruhigere Playa Langosta an, nördlich, jenseits der Flussmündung, die Playa Grande, die zum Nationalpark gehört.Tamarindo ist touristisch geprägt und teurer als kleinere Orte der Küste. Dafür findest du hier eine große Auswahl an Unterkünften, Restaurants und Abendangeboten. Die beste Badezeit ist die Trockenzeit von November bis April.
Sehenswürdigkeiten in Tamarindo
Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen
Strand
1Playa Tamarindo
Der Hauptstrand des Ortes zieht sich in einem weiten Bogen vor dem Zentrum entlang. Die gleichmäßigen Wellen machen ihn zu einem der beliebtesten Lernreviere für Surfer an der Pazifikküste, zahlreiche Surfschulen verleihen Bretter. Am Nordende öffnet sich der Strand zur Mündung des Tamarindo-Ästuars, am Abend versammeln sich viele Besucher zum Sonnenuntergang.
Der lange, wenig bebaute Strand nördlich der Flussmündung gehört zum Meeresnationalpark Las Baulas. Von Oktober bis Mai legen hier Lederschildkröten ihre Eier ab, nächtliche Beobachtungen sind nur unter Auflagen möglich. Tagsüber ist Playa Grande ein ruhigeres Surfrevier als Tamarindo; du erreichst ihn per Wassertaxi über das Ästuar oder über die Straße via Villarreal.
Südlich des Zentrums schließt die ruhigere Playa Langosta an, die ebenfalls zum Meeresnationalpark Las Baulas gehört. Der Strand ist weniger belebt als Playa Tamarindo und eignet sich für Spaziergänge, an der Mündung des Río San Francisco im Süden liegen weitere Mangroven. Du erreichst ihn zu Fuß am Strand entlang oder über eine Straße östlich des Ortskerns.
Das Mangrovenästuar am Nordende des Ortes gehört zum Meeresnationalpark Las Baulas und ist seit 1993 als Ramsar-Feuchtgebiet geschützt. Bootstouren und Kajakfahrten führen durch die Mangrovenkanäle, in denen Wasservögel leben. Über die Mündung setzen Wassertaxis zur Playa Grande über.
Das gehobene Strandrestaurant am Nordende der Playa Tamarindo liegt direkt an der Mündung des Ästuars. Auf der Karte stehen vor allem Fisch und Meeresfrüchte, die Tische im Sand bieten Blick auf Mangroven und Sonnenuntergang.
Die offene Palapa im Zentrum serviert Tacos, Bowls und Frühstück. Das legere Lokal ist eine unkomplizierte Adresse für ein schnelles Essen zwischen zwei Surfsessions.
Die Markthalle im Zentrum vereint mehrere Essensstände um einen gemeinsamen Innenhof, dazu eine Cocktailbar. Weil hier jeder etwas anderes bestellen kann, ist sie bei Gruppen und Familien beliebt.
Neben internationaler Küche findest du in Tamarindo einfache Sodas mit costa-ricanischer Hausmannskost.
Casado
Das klassische Mittagsgericht der Sodas: Reis, Bohnen, Salat, gebratene Kochbanane und wahlweise Fleisch, Hähnchen oder Fisch.
Frischer Fisch
Strandrestaurants bereiten fangfrischen Fisch zu, teils auch den, den Angler am selben Tag selbst gefangen haben.
Kultur und Geschichte
Vom Fischerdorf zum SurfortTamarindo war bis in die 1980er-Jahre ein kleines Fischerdorf im Kanton Santa Cruz. Mit den ersten Ferienbungalows ab 1985, dem Film The Endless Summer II und dem Ausbau der Flugverbindungen nach Liberia Anfang der 2000er-Jahre wuchs der Ort rasch. Viele Zugezogene prägen heute das Bild, Englisch hörst du überall.Schutz der LederschildkrötenDer 1991 gegründete Meeresnationalpark Las Baulas umfasst die Strände Playa Grande, Ventanas und Langosta sowie das Tamarindo-Ästuar, das als Ramsar-Feuchtgebiet geschützt ist. Von Oktober bis Mai kommen hier Lederschildkröten zur Eiablage an Land.
Der Beach Club liegt direkt am Hauptstrand und ist vor allem zum Sonnenuntergang gefragt. Auf der Terrasse gibt es Cocktails und kleine Gerichte, danach zieht das Publikum meist weiter in die Bars des Zentrums.
Der Club an der Avenida Central ist eine der Adressen für späte Nächte in Tamarindo. DJs legen auf, an verschiedenen Wochentagen gibt es wechselnde Mottoabende; voll wird es meist erst spät.
AnreiseVom Flughafen Daniel Oduber Quirós in Liberia fährst du etwa eine Stunde. Aus San José dauert die Fahrt je nach Verkehr dreieinhalb Stunden oder länger; täglich verkehrt auch ein Bus zwischen San José und Tamarindo. Regelmäßige Busse verbinden den Ort mit Liberia. Daneben hat Tamarindo eine kleine Landepiste für Inlandsflüge.Vor OrtDas Zentrum mit Strand, Restaurants und Bars erkundest du zu Fuß. Zur Playa Langosta gelangst du über eine Straße östlich des Zentrums. Zur Playa Grande setzt du mit einem Wassertaxi über das Ästuar über oder fährst rund 17 Kilometer über Villarreal. Für Ausflüge zu weiteren Stränden lohnt ein Mietwagen.