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    Arequipa

    Peru

    Arequipa

    Stadt

    Arequipa liegt im Süden Perus auf rund 2.400 Metern am Fuß des Vulkans Misti. Die Spanier gründeten die Stadt am 15.

    von Felix Gillen

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    Arequipa liegt im Süden Perus auf rund 2.400 Metern am Fuß des Vulkans Misti. Die Spanier gründeten die Stadt am 15. August 1540. Ihr Zentrum ist fast vollständig aus Sillar gebaut, einem weißen bis rosafarbenen Vulkangestein, das ihr den Beinamen „Weiße Stadt“ eingebracht hat. Seit 2000 ist das historische Zentrum UNESCO-Welterbe.Wichtigste Sehenswürdigkeit ist das Kloster Santa Catalina, 1579 gegründet und mit rund 20.000 Quadratmetern eine eigene kleine Stadt mit Gassen, Höfen und farbig gestrichenen Wänden. Im Museo Santuarios Andinos ist die Mumie Juanita ausgestellt, ein Inka-Mädchen, das 1995 auf dem Gipfel des Vulkans Ampato gefunden wurde. Den Blick auf Misti und Chachani hast du vom Mirador de Yanahuara mit seinen Sillar-Bögen.

    Sehenswürdigkeiten in Arequipa

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Monasterio de Santa Catalina

    1Monasterio de Santa Catalina

    Das Dominikanerinnenkloster wurde 1579 gegründet und nimmt rund 20.000 Quadratmeter mitten in der Stadt ein. Hinter hohen Mauern liegt eine eigene kleine Stadt mit Gassen, Kreuzgängen, Zellen und Höfen, die Wände leuchten in Ocker, Blau und Rot. Bis in die 1970er-Jahre lebten die Nonnen hier abgeschieden, heute ist ein großer Teil als Museum zugänglich.
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    Museo Santuarios Andinos
    Museum

    2Museo Santuarios Andinos

    Das Museum der Katholischen Universität Santa María zeigt die Mumie Juanita, ein Inka-Mädchen, das zwischen 1440 und 1480 auf dem Vulkan Ampato geopfert und 1995 in seinem Eis gefunden wurde. Der Rundgang beginnt mit einem Film und endet an der gekühlten Vitrine. Zeitweise wird statt Juanita eine andere Mumie gezeigt, Fotografieren ist nicht erlaubt.
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    Plaza de Armas und Kathedrale

    3Plaza de Armas und Kathedrale

    Der Hauptplatz Arequipas mit Palmen und Arkaden aus Sillar. Die Kathedrale nimmt eine ganze Seite des Platzes ein. Am späten Nachmittag, wenn die Fassaden im Licht leuchten und der Misti im Hintergrund steht, ist der Platz am schönsten.
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    Mirador de Yanahuara

    4Mirador de Yanahuara

    Im ruhigen Viertel Yanahuara jenseits des Río Chili rahmen Bögen aus Sillar den Blick auf die Vulkane Misti und Chachani. Gegenüber steht die Kirche von Yanahuara aus der Mitte des 18. Jahrhunderts mit barocker Fassade. Vom Zentrum gehst du etwa 25 Minuten zu Fuß.
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    Restaurants in Arequipa

    1

    Chicha por Gastón Acurio

    Restaurant des peruanischen Kochs Gastón Acurio in der Calle Santa Catalina, mit peruanischer Küche nahe dem gleichnamigen Kloster.
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    2

    Zig Zag

    Restaurant in der Calle Zela im Zentrum, wenige Blocks von der Plaza de Armas, bei Besuchern sehr gut bewertet.
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    3

    Cevichería Puerto 92

    Cevichería im Bezirk Cayma, etwas außerhalb des Zentrums, spezialisiert auf Ceviche und Fischgerichte.
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    Kultur

    Die Weiße StadtArequipas Kirchen und Herrenhäuser sind aus Sillar gebaut, einem hellen Vulkangestein, das der Stadt ihren Beinamen gab. Über allem thront der Vulkan Misti. Seit dem Jahr 2000 steht die Altstadt auf der Welterbeliste der UNESCO.Stolz und EigensinnDie Arequipeños gelten als stolz und eigenständig, augenzwinkernd sprechen manche von einer eigenen Republik. Ein eigener Pass als Souvenir gehört zum Spaß dazu.PicanteríasIn den traditionellen Picanterías kommen Rocoto Relleno, Chupe de Camarones und Adobo auf den Tisch, dazu Chicha de Jora. Mittags sind sie am vollsten, denn dann wird hier traditionell gegessen.

    Vor Ort unterwegs

    AnreiseDer Flughafen Rodríguez Ballón (AQP) liegt im Nordwesten der Stadt, mit dem Taxi bist du in etwa einer halben Stunde im Zentrum. Fernbusse aus Lima, Nazca, Puno und Cusco kommen an den beiden Busterminals im Süden der Stadt an.In der StadtDas historische Zentrum rund um die Plaza de Armas ist flach, kompakt und perfekt zu Fuß. Zum Aussichtspunkt in Yanahuara kannst du laufen oder ein kurzes Taxi nehmen. Für Abende sind Taxis über eine App die bequemste Wahl.AusflügeTouren in den Colca Canyon starten sehr früh am Morgen, damit du die Kondore am Vormittag am Cruz del Cóndor siehst. Auf der Strecke geht es über Pässe von fast 5.000 Metern, plane deshalb am besten zwei Tage ein.

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Arequipa-Reise

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      • 1Monasterio de Santa Catalina3 Tage
      • 2Museo Santuarios Andinos4 Tage
      • 3Plaza de Armas und Kathedrale5 Tage
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      Arequipa
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    In der Umgebung

    Arequipa und Colca

    Arequipa und Colca

    Die Region im Süden verbindet die koloniale Stadt Arequipa auf rund 2.400 Metern mit dem Hochland der Anden. Über der Stadt erheben sich die Vulkane Misti, Chachani und Pichu Pichu. Gut 160 Kilometer nordwestlich liegt der Colca Canyon mit Inka-zeitlichen Ackerterrassen und dem Aussichtspunkt Cruz del Cóndor, an dem Andenkondore zu beobachten sind. Arequipa ist ein gängiger Zwischenhalt auf dem Weg ins Hochland nach Puno und Cusco.
    Colca Canyon

    Colca Canyon

    Der Colca Canyon liegt rund 160 Kilometer nordwestlich von Arequipa und zählt zu den tiefsten Schluchten der Welt. Entlang des Tals bewirtschaften die Dörfer bis heute alte Ackerterrassen, die zum Teil aus vorinkaischer Zeit stammen. Am Aussichtspunkt Cruz del Cóndor, wo der Grund der Schlucht etwa 1.200 Meter tiefer liegt, kreisen Andenkondore, am besten zu sehen am Vormittag.Ausgangspunkt ist der Ort Chivay, etwa vier Stunden Fahrt von Arequipa, mit Thermalbädern in der Umgebung.Für den Besuch der Aussichtspunkte brauchst du das Boleto Turístico des Colca, das du in Chivay oder an den Kontrollen kaufst.Die Straße führt über große Höhen, plane die Akklimatisierung ein.
    Puno und Titicacasee

    Puno und Titicacasee

    Im Altiplano an der Grenze zu Bolivien liegt der Titicacasee auf rund 3.810 Metern, der höchste schiffbare See der Welt. Die Stadt Puno am Westufer ist Ausgangspunkt für Bootstouren zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros und zur Insel Taquile, deren Textilkunst die UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt hat. Im Februar feiert Puno die Fiesta de la Candelaria, ebenfalls UNESCO-Kulturerbe. Erreichbar ist die Region per Flug nach Juliaca, per Bus oder mit dem Zug aus Cusco.
    Puno

    Puno

    Puno liegt auf rund 3.800 Metern am Westufer des Titicacasees und ist der Ausgangspunkt für Bootsausflüge auf den See. Die Stadt nennt sich „Hauptstadt der Folklore Perus“: Jedes Jahr im Februar feiert sie die Fiesta de la Virgen de la Candelaria mit Tausenden Tänzerinnen und Tänzern und Musikgruppen, seit 2014 immaterielles UNESCO-Kulturerbe.An der Plaza de Armas steht die barocke Kathedrale, 1757 fertiggestellt. Vom Hügel mit dem Denkmal für Manco Cápac, den legendären ersten Inka, überblickst du Stadt und See. Etwa 30 Kilometer außerhalb liegen am Lago Umayo die Grabtürme von Sillustani, errichtet von den Colla vor der Inka-Herrschaft.Der nächste Flughafen ist der Flughafen Inca Manco Cápac in Juliaca. Puno erreichst du außerdem per Bus oder mit dem Zug PeruRail Titicaca aus Cusco.Gib dir nach der Ankunft Zeit zur Akklimatisierung, bevor du Ausflüge machst.
    Titicacasee

    Titicacasee

    Der Titicacasee liegt auf rund 3.810 Metern im Altiplano und wird zwischen Peru und Bolivien geteilt. Er gilt als höchster schiffbarer See der Welt. Von Puno aus fahren Boote zu den Uros, Inseln, die die Bewohner aus Schichten von Totora-Schilf bauen und ständig erneuern. Aus demselben Schilf entstehen ihre Boote.Weiter draußen liegt die natürliche Insel Taquile, deren Bewohner Quechua sprechen und für ihre gewebten und gestrickten Textilien bekannt sind. Die UNESCO erkennt die Textilkunst von Taquile als immaterielles Kulturerbe an. Auf der Nachbarinsel Amantaní kannst du bei Familien übernachten.Tagestouren zu Uros und Taquile starten morgens am Hafen von Puno.Auf dem Wasser ist es sonnig und windig, nimm warme Kleidung und Sonnenschutz mit.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Pexels, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI