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    Dordogne (Périgord)

    Frankreich

    Dordogne (Périgord)

    Region

    Die Dordogne, historisch das Périgord, liegt im Südwesten Frankreichs.

    von Felix Gillen

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    3. Frankreich
    4. Dordogne (Périgord)
    Die Dordogne, historisch das Périgord, liegt im Südwesten Frankreichs. Die Region ist bekannt für prähistorische Höhlenkunst, mittelalterliche Burgen über dem Flusstal, Dörfer aus hellem Kalkstein und eine Küche mit Ente, Trüffeln und Walnüssen.
    Die Dordogne, auch als Périgord bekannt, ist eine geschichtsträchtige Region im Südwesten Frankreichs mit prähistorischen Fundstätten, mittelalterlichen Burgen und Flusslandschaften. Im Tal der Vézère liegen bedeutende Zeugnisse der Menschheitsgeschichte, etwa die Höhle von Lascaux, deren Malereien du heute in der Nachbildung Lascaux IV siehst. Das Département zählt nach gängiger Angabe über tausend Burgen und Schlösser, im Périgord Noir stehen etwa Beynac und Castelnaud hoch über der Dordogne. Dörfer wie La Roque-Gageac und die mittelalterliche Stadt Sarlat-la-Canéda laden zum Flanieren ein. Kulinarisch ist die Region für Trüffel, Stopfleber und Walnüsse bekannt, die du auf den Wochenmärkten findest. Frühling und Herbst eignen sich für eine entspannte Reise. Eine Kanufahrt auf der Dordogne zeigt die Burgen aus einer anderen Perspektive.
    Castelnaud-la-Chapelle

    Ort 1 von 4

    Castelnaud-la-Chapelle

    Castelnaud-la-Chapelle im Périgord Noir ist bekannt für seine Burg hoch über der Dordogne. Das Château de Castelnaud war im Hundertjährigen Krieg mehrfach in englischer Hand und stand dem französisch gehaltenen Château de Beynac gegenüber.

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    Domme

    Ort 2 von 4

    Domme

    Domme, eine Bastide aus dem 13. Jahrhundert, thront auf einem Felsplateau mit weitem Blick über das Dordogne-Tal.

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    Montignac-Lascaux

    Ort 3 von 4

    Montignac-Lascaux

    Montignac-Lascaux im Périgord Noir ist der Ausgangspunkt für die Höhlenkunst von Lascaux. Oberhalb des Ortes zeigt das Centre International de l'Art Pariétal, bekannt als Lascaux IV, eine detailgetreue Nachbildung der 1940 entdeckten Höhle.

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    Périgueux

    Ort 4 von 4

    Périgueux

    Périgueux, die Hauptstadt des Périgord, vereint römische Geschichte mit mittelalterlichem Charme. Du entdeckst hier die beeindruckende Cathédrale Saint-Front, ein UNESCO-Weltkulturerbe, dessen byzantinisch inspirierte Kuppeln an Venedig erinnern.

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    Weitere Orte in Dordogne (Périgord)

    Sarlat-la-Canéda

    Sarlat-la-Canéda

    Sarlat-la-Canéda, die Hauptstadt des Périgord Noir, besticht durch ihre außergewöhnlich gut erhaltene mittelalterliche und Renaissance-Architektur. Du findest hier eine Fülle von goldenen Steingebäuden, verwinkelten Gassen und charmanten Plätzen, die die Geschichte der Region widerspiegeln. Zu den Höhepunkten zählt die Place de la Liberté mit ihrem regen Markttreiben, besonders am Samstag, sowie die beeindruckende Cathédrale Saint-Sacerdos. Erkunde die engen Passagen, die zu versteckten Innenhöfen führen, und entdecke historische Gebäude wie das Geburtshaus von Étienne de La Boétie. Die Stadt ist zudem ein Zentrum für die regionale Gastronomie, bekannt für Trüffel, Foie Gras und Walnüsse, die du auf den lokalen Märkten finden kannst. Um die authentische Atmosphäre ohne große Menschenmassen zu erleben, empfiehlt sich ein Besuch in der Nebensaison, idealerweise im Frühling oder Herbst. Für einen umfassenden Eindruck der Altstadt solltest du dir Zeit nehmen, um die Details der Architektur zu erfassen und die lokalen Spezialitäten zu probieren.

    Sehenswürdigkeiten in Dordogne (Périgord)

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Château de Beynac

    Château de Beynac

    Die Burg thront rund 150 Meter über der Dordogne auf einem senkrechten Kalkfelsen und war im Hundertjährigen Krieg die französische Bastion des Tals. Erhalten sind der romanische Bergfried aus dem 12. Jahrhundert, ein Rittersaal mit Fresken und Wehrgänge, von denen der Blick über die Flussschleife und hinüber zur verfeindeten Burg Castelnaud reicht. Der Aufstieg vom Dorf am Fluss führt über eine steile gepflasterte Gasse und dauert rund 20 Minuten; wer das vermeiden will, nutzt den Parkplatz oben. Die Innenräume sind bewusst karg gehalten, was den Verteidigungscharakter der Anlage deutlicher macht als eine möblierte Ausstellung.
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    Château de Castelnaud

    Château de Castelnaud

    Die Burg auf der gegenüberliegenden Talseite von Beynac war im Hundertjährigen Krieg englisch besetzt. Sie beherbergt heute ein Museum zur mittelalterlichen Kriegsführung mit Armbrüsten, Rüstungen und nachgebauten Belagerungsmaschinen, die im Innenhof in Originalgröße stehen. Im Sommer gibt es Vorführungen, bei denen Trebuchet und Blide in Betrieb gezeigt werden. Von der oberen Terrasse überblickst du das gesamte Flusstal mit den Burgen Beynac, Marqueyssac und Fayrac. Für den Rundgang solltest du etwa zwei Stunden einplanen.
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    Jardins de Marqueyssac

    Jardins de Marqueyssac

    Auf einem schmalen Felsrücken hoch über der Dordogne liegen rund 150.000 Buchsbäume, die seit dem 19. Jahrhundert von Hand in weiche, wellenförmige Formen geschnitten werden. Sechs Kilometer Wege führen durch den Garten bis zum Belvédère an der Spitze, von dem aus du Beynac, Castelnaud, La Roque-Gageac und Domme auf einen Blick siehst. An Sommerabenden wird der Garten mit tausenden Kerzen beleuchtet und ist dann bis in die Nacht geöffnet. Der Weg ist teils schmal und nicht durchgehend barrierefrei.
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    La Roque-Gageac

    La Roque-Gageac

    Das Dorf klemmt auf einem schmalen Streifen zwischen einer senkrechten Felswand und der Dordogne. Die Häuser aus goldgelbem Kalkstein stehen in mehreren Ebenen übereinander, oben im Fels liegt eine mittelalterliche Fluchtburg. Weil der Hang nach Süden weist, wächst in einem kleinen Garten am Ortsrand exotische Vegetation mit Palmen und Bananenstauden. Vom Ufer starten traditionelle Flachboote, sogenannte Gabarren, zu einstündigen Fahrten flussaufwärts. Parkplätze gibt es nur entlang der Uferstraße, im Sommer sind sie früh belegt.
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    Lascaux IV

    Lascaux IV

    Die Höhle von Lascaux wurde 1940 von vier Jugendlichen entdeckt und 1963 wieder geschlossen, weil Atemluft und Licht die rund 17.000 Jahre alten Malereien zerstörten. Das 2016 eröffnete Zentrum zeigt eine vollständige Nachbildung sämtlicher bemalter Räume, bis hin zu den Unebenheiten des Felsens. Der Rundgang führt zunächst durch die dunkle, kühle Kopie und danach in Ausstellungsräume, die einzelne Tierdarstellungen in Ruhe erklären. Tickets sind zeitgebunden und sollten in der Hauptsaison vorab gebucht werden.
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    Essen & Trinken

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    Aravi

    Das Aravi in der Dordogne bietet dir eine authentische kulinarische Erfahrung, die tief in der reichen Tradition des Périgord verwurzelt ist. Hier findest du eine Küche, die auf regionalen Produkten und klassischen französischen Zubereitungsarten basiert, wobei der Fokus auf Qualität und Geschmack liegt. Erwarte Gerichte wie Entenconfit, Foie Gras in verschiedenen Variationen und Spezialitäten mit den berühmten Trüffeln und Walnüssen der Region. Das Ambiente ist typisch für die Gegend, oft rustikal-elegant und einladend, ideal für ein entspanntes Abendessen. Wir empfehlen, besonders am Abend einen Tisch zu reservieren, um die sorgfältig zubereiteten Menüs in Ruhe genießen zu können. Es ist eine ausgezeichnete Wahl, um die Essenz der südwestfranzösischen Gastronomie kennenzulernen.
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    The Creamery

    Das The Creamery in der Dordogne präsentiert eine moderne, frische Küche, die konsequent auf saisonale Produkte der Region Périgord setzt. Du findest hier eine ausgewogene Speisekarte, die klassische französische Elemente mit zeitgenössischen europäischen Einflüssen harmonisch verbindet. Die Atmosphäre ist hell und einladend, mit einem stilvollen, aber ungezwungenen Interieur, das zum Verweilen einlädt. Besonders hervorzuheben sind die sorgfältig zubereiteten Desserts, die oft mit regionalen Milchprodukten verfeinert werden, sowie die exzellente Weinauswahl. Für ein entspanntes Mittagessen oder ein stilvolles Abendessen ist The Creamery eine verlässliche Adresse. Eine Reservierung, insbesondere an Wochenenden, ist ratsam, um Wartezeiten zu vermeiden. Preislich bewegt sich das Restaurant im mittleren Segment, bietet jedoch stets eine hohe Qualität und ein angenehmes Gesamterlebnis.
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    La Calabre

    Das La Calabre in der Dordogne entführt dich auf eine kulinarische Reise in den tiefen Süden Italiens, direkt nach Kalabrien. Hier entdeckst du authentische Spezialitäten, die sich durch intensive Aromen und oft eine angenehme Würze auszeichnen. Die Küche konzentriert sich auf frische, hausgemachte Pasta, herzhafte Fleischgerichte wie Salsiccia und saisonale Gemüsezubereitungen, ergänzt durch ausgewählte Meeresfrüchte. Die Atmosphäre ist warm und familiär, ideal für ein entspanntes Abendessen, das dich den Alltag vergessen lässt. Besonders empfehlenswert sind die Gerichte mit Nduja, einer typisch kalabrischen Streichwurst, die für ihre pikante Note bekannt ist. Für ein authentisches Erlebnis abseits der lokalen Périgord-Küche ist eine Reservierung, besonders an Wochenenden, ratsam.
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    Chez le Gaulois

    Im Herzen der Dordogne, genauer gesagt in der Region Périgord, findest du das Chez le Gaulois, ein Restaurant, das sich der authentischen regionalen Küche verschrieben hat. Hier erwartet dich eine herzhafte Küche, die stark auf lokale Produkte setzt, insbesondere auf Entengerichte wie Confit de Canard oder Magret de Canard, sowie auf die berühmte Foie Gras, die hier in verschiedenen Zubereitungsarten angeboten wird. Die Atmosphäre ist rustikal und gemütlich, oft mit einem traditionellen, ländlichen Charme, der dich direkt in das Herz des französischen Südwestens versetzt. Besonders empfehlenswert sind auch die saisonalen Trüffelgerichte, die die kulinarische Identität des Périgord perfekt widerspiegeln. Das Restaurant legt Wert auf eine ehrliche und unverfälschte Darstellung der regionalen Gastronomie, weit entfernt von touristischen Klischees. Für einen Abendbesuch ist eine Reservierung ratsam, um einen Platz in diesem beliebten Lokal zu sichern. Die Preisklasse bewegt sich im mittleren bis oberen Segment, was der Qualität der regionalen Produkte und der sorgfältigen Zubereitung entspricht.
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    Le Rex

    Das Le Rex in der Dordogne präsentiert sich als eine bodenständige Adresse für die authentische Küche des Périgord. Du findest hier eine ehrliche Auswahl an regionalen Spezialitäten, die oft auf Entenprodukten wie Confit de Canard oder Magret de Canard basieren, ergänzt durch saisonale Zutaten aus der Umgebung. Die Atmosphäre ist typisch für ein lokales Bistro: lebhaft, unkompliziert und von der Geselligkeit der Einheimischen geprägt, was dir einen echten Einblick in das regionale Leben bietet. Es ist kein Ort für gehobene Gastronomie, sondern zeichnet sich durch seine unverfälschte Qualität und das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis aus, besonders beim Mittagsmenü. Eine Reservierung ist besonders am Abend ratsam, um dir einen Platz zu sichern und die herzhafte Küche in vollen Zügen zu genießen.
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    Essen & Trinken

    Das Périgord gehört zu den bekanntesten Genussregionen Frankreichs. Ente, Walnuss, Trüffel und Pilze bestimmen die Karten, die Märkte sind der beste Zugang.

    Ente und Foie Gras

    Confit, Magret und Stopfleber sind das Fundament der Küche. Kartoffeln werden traditionell in Entenfett mit Knoblauch und Petersilie gebraten.

    Trüffel aus dem Périgord

    Die schwarze Wintertrüffel wird von Dezember bis Februar geerntet. In dieser Zeit finden in Sarlat und Périgueux eigene Trüffelmärkte statt.

    Walnüsse

    Die Walnüsse des Périgord tragen eine geschützte Ursprungsbezeichnung. Aus ihnen entstehen Öl, Kuchen und Likör.

    Pilze

    Im Herbst kommen Steinpilze und Pfifferlinge aus den Eichenwäldern. Sie werden schlicht mit Knoblauch und Petersilie gebraten.

    Weine aus Bergerac und Cahors

    Bergerac im Westen liefert Rotweine und den Süßwein Monbazillac, Cahors im Südosten den dunklen Malbec.

    Kultur, Kunst & Geschichte des Périgord

    Die Dordogne, historisch als Périgord bekannt, ist eine Region von tiefgreifender kultureller und historischer Bedeutung, deren Wurzeln bis in die Steinzeit zurückreichen. Die weltberühmten Höhlen von Lascaux und Font-de-Gaume zeugen von der Kunstfertigkeit unserer paläolithischen Vorfahren und bieten einzigartige Einblicke in prähistorische Lebensweisen.Über Jahrtausende hinweg prägten Römer, Franken und mittelalterliche Königreiche die Landschaft und die Menschen. Insbesondere das Mittelalter hinterließ durch den Hundertjährigen Krieg eine Fülle an architektonischen Zeugnissen. Beeindruckende Festungen wie Château de Beynac und Château de Castelnaud thronen auf Felsvorsprüngen, während die einzigartigen Bastidenstädte, wie Monpazier oder Domme, als planvolle Gründungen jener Zeit die mittelalterliche Stadtplanung illustrieren. Die romanische Kirchenarchitektur findet sich in zahlreichen charmanten Dörfern.Die Region bewahrt zudem ein reiches immaterielles Kulturerbe. Lokale Feste und Märkte reflektieren weiterhin die starke Verbindung zu Landwirtschaft und Handwerk. Obwohl nicht primär Kunst, pflegen die tief verwurzelten kulinarischen Traditionen eine authentische Identität des Périgords, die eng mit seiner Geschichte verknüpft ist.

    Vor Ort unterwegs

    AnreiseVon Bordeaux fahren Regionalzüge nach Périgueux sowie über Bergerac und Le Buisson nach Sarlat. Die Fahrt dauert je nach Ziel zwischen anderthalb und drei Stunden. Der nächstgelegene Flughafen ist Bergerac.Im Tal unterwegsDie Burgen, Höhlen und Dörfer liegen über das Flusstal verstreut und sind mit Bussen kaum verbunden. Ohne Auto kommst du nur eingeschränkt voran. Im Sommer sind die Parkplätze in Sarlat, La Roque-Gageac und an den Höhlen ab dem Vormittag voll, ein früher Start lohnt sich.Auf dem Wasser und mit dem RadKanuverleiher setzen dich flussaufwärts ab und holen die Boote unten wieder ein, die übliche Strecke zwischen Vitrac und Beynac dauert rund drei Stunden. Auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Sarlat und Cazoulès verläuft ein flacher Radweg.

    In der Umgebung

    Sarlat-la-Canéda

    Sarlat-la-Canéda

    Sarlat-la-Canéda, die Hauptstadt des Périgord Noir, besticht durch ihre außergewöhnlich gut erhaltene mittelalterliche und Renaissance-Architektur. Du findest hier eine Fülle von goldenen Steingebäuden, verwinkelten Gassen und charmanten Plätzen, die die Geschichte der Region widerspiegeln. Zu den Höhepunkten zählt die Place de la Liberté mit ihrem regen Markttreiben, besonders am Samstag, sowie die beeindruckende Cathédrale Saint-Sacerdos. Erkunde die engen Passagen, die zu versteckten Innenhöfen führen, und entdecke historische Gebäude wie das Geburtshaus von Étienne de La Boétie. Die Stadt ist zudem ein Zentrum für die regionale Gastronomie, bekannt für Trüffel, Foie Gras und Walnüsse, die du auf den lokalen Märkten finden kannst. Um die authentische Atmosphäre ohne große Menschenmassen zu erleben, empfiehlt sich ein Besuch in der Nebensaison, idealerweise im Frühling oder Herbst. Für einen umfassenden Eindruck der Altstadt solltest du dir Zeit nehmen, um die Details der Architektur zu erfassen und die lokalen Spezialitäten zu probieren.
    Castelnaud-la-Chapelle

    Castelnaud-la-Chapelle

    Castelnaud-la-Chapelle im Périgord Noir ist bekannt für seine Burg hoch über der Dordogne. Das Château de Castelnaud war im Hundertjährigen Krieg mehrfach in englischer Hand und stand dem französisch gehaltenen Château de Beynac gegenüber. Die zeitweise verfallene Anlage wurde ab den 1960er Jahren restauriert und beherbergt heute das Musée de la Guerre au Moyen Âge mit Waffen, Rüstungen und nachgebauten Belagerungsmaschinen. Das Dorf mit seinen Steinhäusern und engen Gassen schmiegt sich an den Burgfelsen. Verbinde den Besuch am besten mit Beynac auf der anderen Flussseite. In der Nebensaison ist es deutlich ruhiger als im Sommer.
    Domme

    Domme

    Domme, eine Bastide aus dem 13. Jahrhundert, thront auf einem Felsplateau mit weitem Blick über das Dordogne-Tal. Die goldenen Steinhäuser prägen das Stadtbild, das du durch die engen Gassen und am zentralen Place de la Halle erkundest, wo die Porte des Tours historische Templer-Graffiti aufweist. Ein Highlight sind die Grottes de Domme, ein Höhlensystem unter der Stadt, das per Aufzug zugänglich ist. Der Belvédère de la Barre bietet einen Panoramablick auf die Flussschleifen und umliegenden Dörfer. Besuche Domme in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag, um die besondere Atmosphäre in Ruhe zu genießen.
    Montignac-Lascaux

    Montignac-Lascaux

    Montignac-Lascaux im Périgord Noir ist der Ausgangspunkt für die Höhlenkunst von Lascaux. Oberhalb des Ortes zeigt das Centre International de l'Art Pariétal, bekannt als Lascaux IV, eine detailgetreue Nachbildung der 1940 entdeckten Höhle. Der Ort selbst liegt an der Vézère und hat Gassen mit Stein- und Fachwerkhäusern sowie eine Uferpromenade. Tickets für Lascaux IV buchst du am besten online im Voraus, am frühen Morgen und späten Nachmittag ist es ruhiger.
    Périgueux

    Périgueux

    Périgueux, die Hauptstadt des Périgord, vereint römische Geschichte mit mittelalterlichem Charme. Du entdeckst hier die beeindruckende Cathédrale Saint-Front, ein UNESCO-Weltkulturerbe, dessen byzantinisch inspirierte Kuppeln an Venedig erinnern. Die verwinkelten Gassen der mittelalterlichen Altstadt offenbaren Fachwerkhäuser und Renaissance-Paläste. Den römischen Ursprung der Stadt als Vesunna erlebst du im Musée Gallo-Romain de Vesunna, das um die Überreste einer römischen Villa gebaut wurde. Die lebhaften Wochenmärkte, besonders am Mittwoch und Samstag, sind ideal, um regionale Spezialitäten wie Trüffel und Gänseleberpastete zu probieren. Für eine entspannte Erkundung empfiehlt sich ein Besuch im Frühjahr oder Herbst, um die Menschenmassen zu meiden.

    Quellen & Methode

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