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    Piemont

    Italien

    Piemont

    Region

    Das Piemont liegt im Nordwesten Italiens und grenzt an Frankreich und die Schweiz. Auf drei Seiten umgeben es die Alpen, hier entspringt der Po; dazwischen liegen die Weinhügel von Langhe, Roero und Monferrato.

    von Felix Gillen

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    4. Piemont
    Das Piemont liegt im Nordwesten Italiens und grenzt an Frankreich und die Schweiz. Auf drei Seiten umgeben es die Alpen, hier entspringt der Po; dazwischen liegen die Weinhügel von Langhe, Roero und Monferrato. Hauptstadt ist Turin, die frühere Residenz des Hauses Savoyen und erste Hauptstadt des geeinten Italiens.
    Die Region lässt sich grob in vier Landschaften teilen: Turin und sein Umland mit den Schlössern der Savoyer, die Hügel südlich und östlich davon mit Alba, Asti und den Weinorten um Barolo, die Seen im Nordosten mit Lago Maggiore und Ortasee sowie die Alpentäler mit dem Nationalpark Gran Paradiso. Für die Weindörfer und Bergtäler ist ein Auto praktisch. Alba ist für seine weißen Trüffel bekannt.
    Stresa

    Ort 1 von 4

    Stresa

    Stresa liegt am Westufer des Lago Maggiore, am Golfo Borromeo gegenüber den Borromäischen Inseln. Der Ort hat knapp 4700 Einwohner, drei der Inseln (Isola Bella, Isola Madre und Isola dei Pescatori) gehören zur Gemeinde.

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    Asti

    Ort 2 von 4

    Asti

    Asti liegt in der Ebene des Tanaro zwischen den Hügeln des Monferrato und der Langhe, rund 55 Kilometer östlich von Turin. Die Stadt war im Mittelalter eine der ersten freien Kommunen Italiens; davon zeugen Geschlechtertürme, gotische Kirchen und Paläste.

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    Langhe-Roero und Monferrato

    Ort 3 von 4

    Langhe-Roero und Monferrato

    Langhe, Roero und Monferrato sind die Hügellandschaften im Süden des Piemont, zwischen Po und Ligurischem Apennin. Auf den Hängen wachsen die Reben für Barolo, Barbaresco, Barbera und Asti Spumante, Alba ist für seine weißen Trüffel bekannt.

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    Nationalpark Gran Paradiso (Piemontesischer Teil)

    Ort 4 von 4

    Nationalpark Gran Paradiso (Piemontesischer Teil)

    Der Gran Paradiso ist der älteste Nationalpark Italiens, gegründet am 3. Dezember 1922 auf dem Gebiet eines früheren königlichen Jagdreviers zum Schutz der alpinen Flora und Fauna.

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    Weitere Orte in Piemont

    Turin

    Turin

    Turin ist die Hauptstadt des Piemont und liegt am Po. Herzog Emanuele Filiberto machte die Stadt 1563 zur Hauptstadt Savoyens, von 1861 bis 1865 war sie erste Hauptstadt des geeinten Italiens. Barocke Plätze und rund 18 Kilometer Arkaden prägen das Zentrum; im 20. Jahrhundert wurde Turin als Sitz von Fiat zur Autostadt.

    Sehenswürdigkeiten in Piemont

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Reggia di Venaria Reale
    Museum

    Reggia di Venaria Reale

    Barockes Jagdschloss der Savoyer im Hügelland nördlich von Turin, ab 1659 errichtet und nach Restaurierung 2007 wiedereröffnet. Zu sehen sind die Galleria Grande mit 44 Bogenfenstern, die von Filippo Juvarra entworfene Kapelle Sant'Uberto und ein weitläufiger, neu angelegter Park. Das Schloss gehört mit den übrigen Residenzen des Hauses Savoyen zum UNESCO-Welterbe.
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    Isola San Giulio (Ortasee)
    Kirche

    Isola San Giulio (Ortasee)

    Die einzige Insel im Ortasee liegt gleich westlich des Ortes Orta San Giulio. Auf ihr stehen die romanische Basilika San Giulio aus dem 12. Jahrhundert und ein Benediktinerkloster, die Abtei Mater Ecclesiae. Ein Fußweg führt rund um die Insel.
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    Sacro Monte di Varallo
    Gotteshaus

    Sacro Monte di Varallo

    Ältester der Sacri Monti in Piemont und der Lombardei, die zusammen UNESCO-Welterbe sind. Ab 1491, gegründet vom Franziskaner Bernardino Caimi, entstanden auf dem Hügel über Varallo 45 Kapellen, in denen mehr als 800 lebensgroße bemalte Figuren und Fresken Szenen aus dem Leben Christi darstellen.
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    Forte di Fenestrelle
    Historische Stätte

    Forte di Fenestrelle

    Festungsanlage im Chisone-Tal, die das Haus Savoyen ab 1728 nach Plänen von Ignazio Bertola errichten ließ; vollendet wurde sie erst 1850. Die Forts sind durch eine rund drei Kilometer lange Mauer verbunden, eine überdachte Treppe im Inneren hat 3996 Stufen.
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    Palazzina di Caccia di Stupinigi
    Museum

    Palazzina di Caccia di Stupinigi

    Jagdschloss der Savoyer rund zehn Kilometer südwestlich von Turin, ab 1729 nach Plänen von Filippo Juvarra für Viktor Amadeus II. gebaut. Der Bau gruppiert sich um einen ovalen, überkuppelten Mittelsaal, auf der Kuppel steht ein bronzener Hirsch (heute eine Kopie, das Original von 1766 ist im Inneren ausgestellt). Die Räume zeigen Rokoko-Ausstattung und piemontesische Möbel des 18. Jahrhunderts.
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    Essen & Trinken

    Die piemontesische Küche gilt als eine der reichsten Italiens, mit viel Fleisch, Butter, Käse und gefüllter Pasta.

    Vitello tonnato

    Kalt aufgeschnittenes Kalbfleisch mit Thunfischsauce, ein Klassiker der piemontesischen Vorspeisen.

    Agnolotti del plin

    Kleine Teigtaschen, die mit einem Kniff (plin) verschlossen werden, traditionell mit Resten von Braten gefüllt und meist mit Bratensauce, manchmal mit Butter und Salbei serviert.

    Tajarin

    Dünne Eiernudeln, die durch viel Eigelb leuchtend gelb sind.

    Bagna cauda

    Warmer Dip aus Sardellen, Olivenöl und Knoblauch, in den Gemüse wie Paprika, Kohl und Karde getaucht wird.

    Barolo und Barbaresco

    Die bekannten Rotweine aus den Hügeln der Langhe.

    Gianduiotto

    Turiner Praline aus Kakao, Zucker und piemontesischen Haselnüssen, erfunden Mitte des 19. Jahrhunderts.

    Geschichte und Kultur

    Die Geschichte des Piemont ist eng mit dem Haus Savoyen verbunden, das 1563 seine Residenz nach Turin verlegte. Rund um Turin entstanden Lust- und Jagdschlösser wie Venaria Reale und Stupinigi; die Residenzen sind seit 1997 UNESCO-Welterbe. Von 1861 bis 1865 war Turin erste Hauptstadt des geeinten Italiens.Im 20. Jahrhundert prägte die Industrie die Region, vor allem der Autobauer Fiat in Turin. Die Bewegung Slow Food entstand im Piemont und hat ihren Sitz in Bra. Die Weinbaulandschaft von Langhe-Roero und Monferrato steht seit 2014 auf der Welterbeliste, seit 2003 auch die Sacri Monti, Wallfahrtsberge mit Kapellenreihen in Piemont und der Lombardei.

    Unterwegs in der Region

    Turin ist Ausgangspunkt für Bahnverbindungen in die Region, der wichtigste Flughafen ist Turin-Caselle.In den Langhe, im Monferrato und in den Alpentälern bist du mit dem Auto flexibler. Auf dem Lago Maggiore verkehren Linienschiffe zwischen den Uferorten und Inseln.

    Rundreisen durch die Region

    Norditalienische Seen

    Norditalienische Seen

    Von Mailand geht es an den Lago Maggiore nach Stresa, weiter an den Comer See nach Bellagio und an den Gardasee nach Sirmione, zum Abschluss nach Verona. Zwischen den Seen fährst du jeweils knapp zwei bis gut zwei Stunden. Vor Ort ersetzen die Fähren das Auto.

    13 Tage
    5 Stopps

    In der Umgebung

    Turin

    Turin

    Turin ist die Hauptstadt des Piemont und liegt am Po. Herzog Emanuele Filiberto machte die Stadt 1563 zur Hauptstadt Savoyens, von 1861 bis 1865 war sie erste Hauptstadt des geeinten Italiens. Barocke Plätze und rund 18 Kilometer Arkaden prägen das Zentrum; im 20. Jahrhundert wurde Turin als Sitz von Fiat zur Autostadt.
    Asti

    Asti

    Asti liegt in der Ebene des Tanaro zwischen den Hügeln des Monferrato und der Langhe, rund 55 Kilometer östlich von Turin. Die Stadt war im Mittelalter eine der ersten freien Kommunen Italiens; davon zeugen Geschlechtertürme, gotische Kirchen und Paläste. Bekannt ist Asti für den Schaumwein Asti Spumante, den Rotwein Barbera d'Asti und das Pferderennen Palio.
    Langhe-Roero und Monferrato

    Langhe-Roero und Monferrato

    Langhe, Roero und Monferrato sind die Hügellandschaften im Süden des Piemont, zwischen Po und Ligurischem Apennin. Auf den Hängen wachsen die Reben für Barolo, Barbaresco, Barbera und Asti Spumante, Alba ist für seine weißen Trüffel bekannt. Die Weinbaulandschaft mit ihren Dörfern, Burgen und Kellern ist seit 2014 UNESCO-Welterbe.
    Nationalpark Gran Paradiso (Piemontesischer Teil)

    Nationalpark Gran Paradiso (Piemontesischer Teil)

    Der Gran Paradiso ist der älteste Nationalpark Italiens, gegründet am 3. Dezember 1922 auf dem Gebiet eines früheren königlichen Jagdreviers zum Schutz der alpinen Flora und Fauna. Er liegt beiderseits der Grenze zwischen Piemont und Aostatal. Zum piemontesischen Teil gehören das Orco-Tal mit Ceresole Reale und das Soana-Tal.
    Col de l'Iseran

    Col de l'Iseran

    Der Col de l'Iseran in der Savoie ist mit 2764 Metern (das Schild auf der Passhöhe nennt 2770 Meter) der höchste asphaltierte Gebirgspass der Alpen. Er verbindet die Tarentaise mit der Maurienne und führt durch eine karge Hochgebirgslandschaft am Rand des Vanoise-Nationalparks. Bei Radfahrern ist er ein bekanntes Ziel.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI