Das Baskenland (País Vasco, baskisch Euskadi) ist eine autonome Gemeinschaft im Norden Spaniens mit eigener Sprache, eigenständiger Kultur und langer Geschichte.
Das Baskenland (País Vasco, baskisch Euskadi) ist eine autonome Gemeinschaft im Norden Spaniens mit eigener Sprache, eigenständiger Kultur und langer Geschichte. Die Atlantikküste mit Sandstränden und Steilklippen, grüne Hügel und Berge im Landesinneren, lebendige Städte, eine international bekannte Küche und moderne Architektur prägen die Region.
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Bilbao
Bilbao ist die größte Stadt des Baskenlandes und ein bekanntes Beispiel für gelungene Stadterneuerung. Das Guggenheim-Museum hat die ehemalige Industriestadt zu einem Zentrum für Kunst und Kultur gemacht.
Die Rioja Alavesa im Süden des Baskenlandes gehört zum Weinbaugebiet Rioja. Sanfte Hügel voller Weinberge, traditionelle Bodegas und moderne Weingüter mit auffälliger Architektur prägen die Landschaft.
Vitoria-Gasteiz ist Sitz von Regierung und Parlament des Baskenlandes und war 2012 „Grüne Hauptstadt Europas“. Die Stadt hat ein gut erhaltenes mittelalterliches Zentrum, viele Parks und Grünflächen und eine entspannte Atmosphäre.
An der Küste bei Zumaia legt die Flysch-Route geologische Schichten frei, die viele Millionen Jahre Erdgeschichte dokumentieren. Die steil aufgerichteten Gesteinsschichten prägen eine eindrucksvolle Steilküste, die zum UNESCO-Geopark der baskischen Küste gehört.
Sehenswürdigkeiten in Baskenland
Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen
Kirche
San Juan de Gaztelugatxe
Die kleine Felseninsel zwischen Bakio und Bermeo ist über eine gemauerte Steinbrücke mit dem Festland verbunden. Über 237 Stufen steigst du zur Einsiedelei hinauf, deren Kirche 1053 erstmals erwähnt wird. Die Insel diente als Drehort der Serie Game of Thrones.
Die Grenzstadt liegt an der Mündung des Bidasoa gegenüber dem französischen Hendaye. Ihre Altstadt ist vollständig von einer Stadtmauer umgeben und mit ihren Herrenhäusern als historisches Ensemble geschützt, an der Plaza de Armas steht die Burg Karls V., heute ein Parador. Außerhalb der Mauern liegt das malerische Fischerviertel La Marina.
Unter dem Baum von Gernika berieten einst die Vertreter Bizkaias, und die kastilischen Könige schworen hier, die baskischen Sonderrechte zu achten. Daneben steht das Versammlungshaus der Provinz mit einem Buntglasfenster, das den Baum zeigt. Am 26. April 1937 zerstörten Flugzeuge der deutschen Legion Condor und der italienischen Luftwaffe die Stadt, Picasso verarbeitete das Ereignis in seinem Gemälde Guernica, ein Friedensmuseum erinnert daran.
Der Küstenort ist der Geburtsort von Juan Sebastián Elcano, der die erste Weltumsegelung vollendete, und des Modeschöpfers Cristóbal Balenciaga, dem seit 2011 ein Museum gewidmet ist. In der gotischen Kirche San Salvador tagten 1397 erstmals die Juntas Generales von Gipuzkoa. Vor dem Hafen liegt der Monte San Antón, wegen seiner Form El Ratón genannt, rundum wachsen die Reben für den Txakoli.