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    Nam-Nao-Nationalpark

    Thailand

    Nam-Nao-Nationalpark

    National Park

    Der Nam-Nao-Nationalpark liegt im Grenzgebiet der Provinzen Phetchabun und Chaiyaphum. Er wurde 1972 eingerichtet und umfasst rund 970 Quadratkilometer.

    von Felix Gillen

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    5. Nam-Nao-Nationalpark
    Der Nam-Nao-Nationalpark liegt im Grenzgebiet der Provinzen Phetchabun und Chaiyaphum. Er wurde 1972 eingerichtet und umfasst rund 970 Quadratkilometer. Auf dem Bergland wechseln sich Kiefernwälder, Trocken- und Bergwald sowie Grasland ab, was dem Park ein anderes Gesicht gibt als den tropischen Parks im Süden.Hier leben unter anderem wilde Elefanten, Gaur, Bantengs und Sambarhirsche, dazu rund 360 Vogelarten. Wege führen zu Aussichtspunkten, zu Wasserfällen wie dem Haew Sai und zu Höhlen. Höchster Punkt ist der Phu Pha Chit mit 1.271 Metern.Die Route 12 zwischen Lom Sak und Chum Phae führt durch den Park, sodass die Anfahrt einfach ist. An der Parkverwaltung gibt es Bungalows und einen Campingplatz. Nachts kühlt es merklich ab, besonders im Dezember und Januar.

    Sehenswürdigkeiten

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Kiefernwald Dong Paek

    Einer der Kiefernwälder des Parks, in denen die Bäume in lichten Abständen stehen und der Boden mit Nadeln bedeckt ist. Ein Waldbild, das du in Thailand nur in wenigen Höhenlagen findest. Frag an der Parkverwaltung nach dem Weg.
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    Phu Pha Chit

    Mit 1.271 Metern der höchste Punkt des Parks. Ein steiler Pfad von etwa 6 Kilometern beginnt an der Route 12, für die Tour ist eine Genehmigung der Parkverwaltung nötig. Der Pfad war zuletzt zur Erholung des Waldes gesperrt, frag vorab an der Verwaltung nach dem aktuellen Stand.
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    Namtok Heo Sai

    Rund 20 Meter hoher Wasserfall mit Becken, etwa 700 Meter von der Straße entfernt. Der Zugang liegt rund 17,5 Kilometer östlich des Kontrollpunkts an der Route 12. In der Regenzeit führt er am meisten Wasser.
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    Höhle Tham Yai Nam Nao

    Ein fast 10 Kilometer langes Höhlensystem mit fünf Eingängen, erreichbar über eine Wanderung von etwa 3 Kilometern ab der nächsten Rangerstation. Für den Besuch vorher bei der Parkverwaltung fragen, Stirnlampe und feste Schuhe mitnehmen.
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    Essen & Trinken

    Kuaitiao Ruea Nong Phak Bung (Boat Noodles)

    Restaurant in 1 หมู่ที่ 7 Tambon Wang Kwang.
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    Nudelsuppenküche am Parkeingang

    Restaurant in 39 ม.7 ต.บ้านฟองใต้ อ Tambon Wang Kwang.
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    Kantine an der Parkverwaltung

    An der Verwaltung des Nationalparks gibt es eine einfache Kantine mit Reisgerichten, Nudelsuppen und Getränken. Sie schließt am frühen Abend, sodass du für ein späteres Abendessen selbst vorsorgen musst.
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    Essen und Trinken

    Im Park selbst ist die Versorgung knapp: eine Kantine an der Verwaltung, dazu einzelne Stände an der Route 12. Wer campt oder früh loswandert, kauft besser in Lom Sak oder Chum Phae ein. Die Umgebung gehört kulinarisch schon zum Isan — Klebreis, Papayasalat und Grillfleisch bestimmen die Karten.

    Som Tam und Klebreis

    Papayasalat mit Limette und Chili, dazu Klebreis. In den Orten am Parkrand eine verlässliche und günstige Mahlzeit. Wenn du empfindlich bist, mild bestellen.

    Kai Yang

    Mariniertes Grillhähnchen vom Holzkohlerost, oft an Rastplätzen entlang der Route 12 verkauft. Gut als Proviant für einen Tag im Park.

    Essen an der Parkverwaltung

    An der Parkverwaltung gibt es einfache Reis- und Nudelgerichte. Für den Abend lohnt es sich, Verpflegung mitzubringen.

    Anfahrt und vor Ort

    Die Route 12 durchquert den Park. Busse zwischen Khon Kaen und Lom Sak oder Phetchabun halten am Kontrollpunkt, von dort sind es knapp zwei Kilometer zur Parkverwaltung, die etwa 50 Kilometer östlich von Lom Sak liegt. Mit eigenem Fahrzeug bist du deutlich flexibler, weil die Ziele weit auseinanderliegen.Der Park ist täglich von 8 bis 16.30 Uhr geöffnet und schließt jedes Jahr im Juni für einen Monat. Der Eintritt lag zuletzt bei 200 Baht für ausländische Erwachsene und 100 Baht für Kinder, dazu eine Fahrzeuggebühr. Nimm Bargeld mit.Für den Pfad auf den Phu Pha Chit brauchst du eine Genehmigung der Parkverwaltung, er war zuletzt zur Erholung des Waldes gesperrt. Frag vor Ort, welche Wege offen sind. Im Gebiet leben wilde Elefanten: Halte Abstand, gib ihnen Vorrang und fahre in der Dämmerung langsam, weil Tiere die Straße queren.Wanderschuhe, Regenschutz und in der Regenzeit Schutz gegen Blutegel sind sinnvoll.

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    In der Umgebung

    Phu Thap Boek

    Phu Thap Boek

    Phu Thap Boek ist mit rund 1.770 Metern der höchste Punkt der Provinz Phetchabun und der Phetchabun-Berge. Der Berg liegt im Landkreis Lom Kao nahe der Grenze zur Provinz Loei, umgeben vom Nationalpark Phu Hin Rong Kla. Vom Kamm reicht der Blick über die umliegenden Bergketten, morgens sammelt sich oft Nebel in den Tälern.Die Hänge sind von Kohlfeldern überzogen, die Hmong-Familien des Dorfes Ban Thap Boek bewirtschaften. Rund um die Felder sind viele Resorts, Zeltplätze und Lokale entstanden, ein Teil davon gilt als illegal gebaut. Viele Besucher übernachten hier für den Sonnenaufgang.Das Klima ist ganzjährig kühl, im Dezember und Januar ist es am kältesten. Dann blühen auch wilde Kirschbäume. Warme Kleidung ist auch in der Trockenzeit sinnvoll.
    Phetchabun Bergregion

    Phetchabun Bergregion

    Die Phetchabun-Bergregion liegt im Tal des Pa Sak, rund 350 Kilometer nördlich von Bangkok, flankiert von Bergketten im Osten und Westen. In den Höhenlagen um Khao Kho und Phu Thap Boek ist es kühler als im Tiefland, morgens stehen in der kühlen Jahreszeit oft Nebelbänke in den Tälern.Die Region ist vor allem bei thailändischen Wochenendgästen beliebt, internationale Besucher sind selten. Zu den Zielen gehören der mit Keramik verkleidete Tempel Wat Phra That Pha Sorn Kaew, der Nam-Nao-Nationalpark und im Süden die UNESCO-Welterbestätte Si Thep.
    Khao Kho

    Khao Kho

    Khao Kho in der Provinz Phetchabun ist ein Bergkreis mit kühlem Klima, der in Thailand wegen seiner Landschaft den Beinamen Schweiz Thailands trägt. Morgens liegt in der kühlen Jahreszeit oft Nebel in den Tälern.Bekannt sind der Tempel Wat Phra That Pha Sorn Kaew mit fünf gestaffelten weißen Buddhafiguren und Keramikmosaiken, der Windpark auf rund 1.000 Metern und das Denkmal für die Gefallenen der Kämpfe zwischen Armee und kommunistischen Aufständischen von 1968 bis 1982.Für die weitläufige Bergregion brauchst du ein eigenes Fahrzeug. Die beliebteste Reisezeit ist November bis Februar.
    Thung-Salaeng-Luang-Nationalpark

    Thung-Salaeng-Luang-Nationalpark

    Der Thung-Salaeng-Luang-Nationalpark erstreckt sich über rund 1.260 Quadratkilometer in den Provinzen Phitsanulok und Phetchabun und wurde 1963 als einer der ersten Nationalparks Thailands ausgewiesen. Sein Kennzeichen sind weite Graslandschaften zwischen Kiefern- und Mischwäldern, eine Savannenlandschaft, wie sie in Thailand selten ist.Die offenen Ebenen wie Thung Salaeng Luang mit rund 10 Quadratkilometern und Thung Non Son mit Kiefern und Wildblumen sind die bekanntesten Ziele. Von Oktober bis Februar liegt morgens oft Nebel über der Savanne. Gezählt wurden weit über 100 Vogelarten.Im Norden des Parks liegt der gestufte Kaeng-Sopha-Wasserfall nahe der Route 12. Übernachten kannst du in Bungalows oder auf Campingplätzen der Parkverwaltung.
    Udon Thani

    Udon Thani

    Udon Thani ist eine der größeren Städte im nördlichen Isan und ein Verkehrsknoten: Hier kreuzen sich Bahn, Flughafen und Fernbusse, und die Grenze nach Laos bei Nong Khai ist nicht weit. Ihr heutiges Gesicht bekam die Stadt im Vietnamkrieg, als in der Nähe ein großer US-Luftwaffenstützpunkt lag.Wichtigstes Ausflugsziel ist die archäologische Stätte Ban Chiang östlich der Stadt, die von der UNESCO als Welterbe geführt wird. Ausgrabungen legten hier Gräber mit bemalter Keramik und frühen Bronzeobjekten frei; ein Museum und eine erhaltene Grabungsgrube in einem Tempelgelände zeigen die Funde vor Ort.Zwischen etwa Dezember und Februar blüht südlich der Stadt auf dem See Nong Han Kumphawapi der Rote Lotus-See. Kleine Boote fahren am frühen Morgen über die Blütenfelder, später am Tag schließen sich die Blüten.In der Stadt selbst dient der Nong-Prajak-Park als Naherholungsfläche, und die Abendmärkte bieten Isan-Küche wie Som Tam, Laab und gegrilltes Hähnchen. Angenehm ist die kühlere Trockenzeit von November bis Februar; die Monate März bis Mai werden im Isan sehr heiß.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI