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    Phetchabun Bergregion

    Thailand

    Phetchabun Bergregion

    Region

    Die Phetchabun-Bergregion liegt im Tal des Pa Sak, rund 350 Kilometer nördlich von Bangkok, flankiert von Bergketten im Osten und Westen.

    von Felix Gillen

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    4. Phetchabun Bergregion
    Die Phetchabun-Bergregion liegt im Tal des Pa Sak, rund 350 Kilometer nördlich von Bangkok, flankiert von Bergketten im Osten und Westen. In den Höhenlagen um Khao Kho und Phu Thap Boek ist es kühler als im Tiefland, morgens stehen in der kühlen Jahreszeit oft Nebelbänke in den Tälern.Die Region ist vor allem bei thailändischen Wochenendgästen beliebt, internationale Besucher sind selten. Zu den Zielen gehören der mit Keramik verkleidete Tempel Wat Phra That Pha Sorn Kaew, der Nam-Nao-Nationalpark und im Süden die UNESCO-Welterbestätte Si Thep.
    Die Phetchabun-Bergregion umfasst das Tal des Pa Sak und die Bergländer um Khao Kho, Phu Thap Boek und den Nam-Nao-Nationalpark. Phetchabun liegt etwa 350 Straßenkilometer nördlich von Bangkok. Die Region ist ein Ziel für Natur, kühles Bergklima in den Wintermonaten und die Dvaravati-Stätte Si Thep, weniger für klassische Sehenswürdigkeitenrunden.
    Khao Kho

    Ort 1 von 4

    Khao Kho

    Khao Kho in der Provinz Phetchabun ist ein Bergkreis mit kühlem Klima, der in Thailand wegen seiner Landschaft den Beinamen Schweiz Thailands trägt. Morgens liegt in der kühlen Jahreszeit oft Nebel in den Tälern.

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    Nam-Nao-Nationalpark

    Ort 2 von 4

    Nam-Nao-Nationalpark

    Der Nam-Nao-Nationalpark liegt im Grenzgebiet der Provinzen Phetchabun und Chaiyaphum. Er wurde 1972 eingerichtet und umfasst rund 970 Quadratkilometer.

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    Phu Thap Boek

    Ort 3 von 4

    Phu Thap Boek

    Phu Thap Boek ist mit rund 1.770 Metern der höchste Punkt der Provinz Phetchabun und der Phetchabun-Berge. Der Berg liegt im Landkreis Lom Kao nahe der Grenze zur Provinz Loei, umgeben vom Nationalpark Phu Hin Rong Kla.

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    Thung-Salaeng-Luang-Nationalpark

    Ort 4 von 4

    Thung-Salaeng-Luang-Nationalpark

    Der Thung-Salaeng-Luang-Nationalpark erstreckt sich über rund 1.260 Quadratkilometer in den Provinzen Phitsanulok und Phetchabun und wurde 1963 als einer der ersten Nationalparks Thailands ausgewiesen.

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    Sehenswürdigkeiten in Phetchabun Bergregion

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Wat Phra That Pha Sorn Kaew

    Tempel auf einem rund 830 Meter hohen Gipfel bei Khao Kho, entstanden aus einem Meditationszentrum. Terrassen, Treppen und Chedi sind mit Millionen Keramikscherben verkleidet. Wahrzeichen ist eine Reihe von fünf gestaffelten weißen Buddhafiguren, die größte mit vergoldetem Kopf. Schultern und Knie bedeckt halten, kein öffentlicher Bus, von Phetchabun etwa eine Stunde mit dem Auto.
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    Phu Hin Rong Kla Nationalpark

    Der Nationalpark liegt jenseits der Provinzgrenze in Phitsanulok und Loei und wurde 1984 eingerichtet. Er verbindet Felsformationen wie Lan Hin Taek, eine von Rissen durchzogene Steinfläche mit Orchideen und Moosen, mit Zeitgeschichte: Hier hatte die Kommunistische Partei Thailands eine Basis, zwischen 1968 und 1972 kämpften Aufständische und Armee. Ein Museum erinnert daran.
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    Si Thep Historical Park

    Antike Stadtanlage im Süden der Provinz, ein Zentrum der Dvaravati-Kultur und später unter Khmer-Einfluss. Erhalten sind Wälle, Wassergräben und die Fundamente mehrerer Tempelbauten, dazu ein Museum mit Funden. Die Stätte wurde 2023 als Teil der UNESCO-Welterbestätte Si Thep und zugehörige Dvaravati-Monumente aufgenommen.
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    Phu Thap Boek

    Der höchste Berg der Provinz, erreichbar über eine steile Straße von Lom Kao. Am Grat liegt ein Hmong-Dorf, dessen Kohlfelder sich über die Steilhänge ziehen, dazwischen Zeltplätze und Aussichtspunkte. In der kühlen Jahreszeit stehen morgens oft Nebelbänke in den Tälern, nachts wird es kalt.
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    Nam Nao Nationalpark

    Der 1972 eingerichtete Park erstreckt sich über rund 970 Quadratkilometer in Phetchabun und Chaiyaphum. Er umfasst Berg- und Trockenwald, Kiefernwald und Grasland, höchster Punkt ist der Phu Pha Chit mit 1.271 Metern. Gezählt wurden rund 360 Vogel- und 340 Schmetterlingsarten. Es gibt Wasserfälle, Höhlen, Aussichtspunkte und Campingplätze.
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    Essen & Trinken

    1

    Or To Phat Thai

    Restaurant in P24R+5Q.
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    2

    Café am Margeritenfeld Suan Lung Nid

    Café in ทุ่งดอกมาร์กาเร็ต สวนลุงนิด Tambon Thung Samo.
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    3

    Sakura Cafe Khao Kho

    Café in 89 โครงการภูหมอก วิลเลจ Tambon Thung Samo.
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    4

    Rai Song Rao Kitchen

    Restaurant in 93 หมู่ที่ 6 Tambon Khaem Son.
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    Essen und Trinken

    Phetchabun kocht auf der Grenze zwischen zentralthailändischer und Isan-Küche: Currys und Nudelsuppen stehen neben Som Tam, Larb und Klebreis. Was die Region eigenständig macht, ist die Höhenlandwirtschaft. Auf den Hängen um Khao Kho und Phu Thap Boek wachsen Kohl, Salate, Erdbeeren, Makadamia und Passionsfrucht, im Tal Tamarinde. Entsprechend viel Frischware liegt auf den Straßenmärkten, und an den Bergstraßen hängt an fast jedem Hof ein Verkaufsstand.

    Süße Tamarinde

    Phetchabun ist als Stadt der süßen Tamarinden bekannt, der Tamarindenbaum ist der Provinzbaum. Die süße Sorte wird als Frucht gegessen und auf Märkten kiloweise verkauft, auch getrocknet oder als Paste.

    Khanom Jeen

    Fermentierte Reisnudeln mit verschiedenen Currys, dazu rohe Kräuter und eingelegtes Gemüse, gibt es auf vielen Morgenmärkten der Region.

    Gemüse aus den Bergen

    In den Höhenlagen um Khao Kho und Phu Thap Boek wird Gemüse wie Kohl angebaut, frische Ware verkaufen Stände an den Bergstraßen.

    Isan-Küche

    Weil der Isan direkt anschließt, gibt es Papayasalat, Larb und Gegrilltes mit Klebreis an vielen Landstraßen.

    Cafés an den Bergstraßen

    Rund um Khao Kho liegen viele Cafés mit Talblick, die sich an thailändische Wochenendgäste richten.

    Kultur und Geschichte

    Phetchabun liegt zwischen Zentralthailand und dem Isan, und beides trifft hier aufeinander. In den Bergen leben Hmong-Gemeinden. Der Provinzname geht auf Sanskrit-Wörter für Diamant und vollkommen zurück, die Provinz trägt außerdem den Beinamen Stadt der süßen Tamarinden.Die älteste Schicht der Geschichte liegt im Süden der Provinz: Si Thep war eine bedeutende Stadt der Dvaravati-Kultur und später unter Khmer-Einfluss. Die Anlage mit Wassergräben und Tempelfundamenten wurde 2023 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.Politische Geschichte prägt die Berge im Norden. Im Gebiet des heutigen Nationalparks Phu Hin Rong Kla, jenseits der Provinzgrenze, hatte die Kommunistische Partei Thailands eine Basis, zwischen 1968 und 1972 wurde dort gekämpft. Heute erinnert ein Museum daran.Hmong-Dörfer liegen in den Höhenlagen, etwa am Phu Thap Boek, wo Kohl und Gemüse an den Steilhängen wachsen.Binnentourismus hat die Region verändert. Khao Kho, wegen des kühlen Klimas auch Schweiz Thailands genannt, ist ein Wochenendziel für Bangkok, entsprechend viele Resorts und Cafés liegen an den Bergstraßen. Englisch wird wenig gesprochen.

    Vor Ort unterwegs

    Die Region liegt rund 350 Kilometer nördlich von Bangkok. Es gibt keine Bahnlinie, der kleine Flughafen Phetchabun wird nur unregelmäßig angeflogen, deshalb kommst du am einfachsten mit Bus oder Auto über die Highways 1 und 21. Wer aus dem Isan kommt, fährt über Khon Kaen und Chum Phae.Ein eigenes Fahrzeug ist hier sehr hilfreich. Die Ziele liegen über Bergstraßen verteilt, öffentliche Verbindungen erreichen meist nur die Landkreiszentren. Die Auffahrten nach Khao Kho und auf den Phu Thap Boek sind steil und haben lange Gefällstrecken. Hinweise zur Verkehrssicherheit findest du beim Auswärtigen Amt.Songthaews fahren von Phetchabun und Lom Sak in die Dörfer, meist tagsüber. Motorradtaxis übernehmen kurze Strecken.Fahrzeiten: Von Phetchabun nach Wat Phra That Pha Sorn Kaew bei Khao Kho brauchst du etwa eine Stunde.Die Hauptsaison sind die kühlen Monate von November bis Februar, dann sind Unterkünfte an Wochenenden und um Neujahr früh belegt. Von März bis Mai wird es heiß, in der Regenzeit ist die Landschaft am grünsten, Bergstraßen können dann durch Erdrutsche beeinträchtigt sein.

    In der Umgebung

    Khao Kho

    Khao Kho

    Khao Kho in der Provinz Phetchabun ist ein Bergkreis mit kühlem Klima, der in Thailand wegen seiner Landschaft den Beinamen Schweiz Thailands trägt. Morgens liegt in der kühlen Jahreszeit oft Nebel in den Tälern.Bekannt sind der Tempel Wat Phra That Pha Sorn Kaew mit fünf gestaffelten weißen Buddhafiguren und Keramikmosaiken, der Windpark auf rund 1.000 Metern und das Denkmal für die Gefallenen der Kämpfe zwischen Armee und kommunistischen Aufständischen von 1968 bis 1982.Für die weitläufige Bergregion brauchst du ein eigenes Fahrzeug. Die beliebteste Reisezeit ist November bis Februar.
    Thung-Salaeng-Luang-Nationalpark

    Thung-Salaeng-Luang-Nationalpark

    Der Thung-Salaeng-Luang-Nationalpark erstreckt sich über rund 1.260 Quadratkilometer in den Provinzen Phitsanulok und Phetchabun und wurde 1963 als einer der ersten Nationalparks Thailands ausgewiesen. Sein Kennzeichen sind weite Graslandschaften zwischen Kiefern- und Mischwäldern, eine Savannenlandschaft, wie sie in Thailand selten ist.Die offenen Ebenen wie Thung Salaeng Luang mit rund 10 Quadratkilometern und Thung Non Son mit Kiefern und Wildblumen sind die bekanntesten Ziele. Von Oktober bis Februar liegt morgens oft Nebel über der Savanne. Gezählt wurden weit über 100 Vogelarten.Im Norden des Parks liegt der gestufte Kaeng-Sopha-Wasserfall nahe der Route 12. Übernachten kannst du in Bungalows oder auf Campingplätzen der Parkverwaltung.
    Phu Thap Boek

    Phu Thap Boek

    Phu Thap Boek ist mit rund 1.770 Metern der höchste Punkt der Provinz Phetchabun und der Phetchabun-Berge. Der Berg liegt im Landkreis Lom Kao nahe der Grenze zur Provinz Loei, umgeben vom Nationalpark Phu Hin Rong Kla. Vom Kamm reicht der Blick über die umliegenden Bergketten, morgens sammelt sich oft Nebel in den Tälern.Die Hänge sind von Kohlfeldern überzogen, die Hmong-Familien des Dorfes Ban Thap Boek bewirtschaften. Rund um die Felder sind viele Resorts, Zeltplätze und Lokale entstanden, ein Teil davon gilt als illegal gebaut. Viele Besucher übernachten hier für den Sonnenaufgang.Das Klima ist ganzjährig kühl, im Dezember und Januar ist es am kältesten. Dann blühen auch wilde Kirschbäume. Warme Kleidung ist auch in der Trockenzeit sinnvoll.
    Nam-Nao-Nationalpark

    Nam-Nao-Nationalpark

    Der Nam-Nao-Nationalpark liegt im Grenzgebiet der Provinzen Phetchabun und Chaiyaphum. Er wurde 1972 eingerichtet und umfasst rund 970 Quadratkilometer. Auf dem Bergland wechseln sich Kiefernwälder, Trocken- und Bergwald sowie Grasland ab, was dem Park ein anderes Gesicht gibt als den tropischen Parks im Süden.Hier leben unter anderem wilde Elefanten, Gaur, Bantengs und Sambarhirsche, dazu rund 360 Vogelarten. Wege führen zu Aussichtspunkten, zu Wasserfällen wie dem Haew Sai und zu Höhlen. Höchster Punkt ist der Phu Pha Chit mit 1.271 Metern.Die Route 12 zwischen Lom Sak und Chum Phae führt durch den Park, sodass die Anfahrt einfach ist. An der Parkverwaltung gibt es Bungalows und einen Campingplatz. Nachts kühlt es merklich ab, besonders im Dezember und Januar.
    Geschichtspark Sukhothai

    Geschichtspark Sukhothai

    Der Sukhothai Historical Park bewahrt die Überreste der ersten Hauptstadt des Königreichs Sukhothai, das im 13. und 14. Jahrhundert seine Blütezeit erlebte. Die UNESCO nahm die Anlage gemeinsam mit den historischen Städten Si Satchanalai und Kamphaeng Phet in die Welterbeliste auf.Das Gelände gliedert sich in mehrere Zonen. Im Zentrum, innerhalb der alten Stadtmauern und Wassergräben, steht Wat Mahathat mit seinem lotosknospenförmigen Chedi; daneben liegen Wat Si Sawai mit drei Prangs khmerischer Prägung und Wat Sa Si auf einer Insel im Teich. Nördlich davon birgt Wat Si Chum den mächtigen sitzenden Buddha Phra Achana in einem schmalen Mauerschacht.Weil die Zonen weit auseinanderliegen, erkunden die meisten Besucher den Park mit dem Fahrrad; Verleihstellen gibt es an den Eingängen. Vormittags und am späten Nachmittag ist es deutlich angenehmer als in der Mittagshitze. Das Ramkhamhaeng-Nationalmuseum am Rand des Parks ordnet die Funde historisch ein.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI