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    Geschichtspark Sukhothai

    Thailand

    Geschichtspark Sukhothai

    SehenswürdigkeitKultur

    Der Sukhothai Historical Park bewahrt die Überreste der ersten Hauptstadt des Königreichs Sukhothai, das im 13. und 14.

    von Felix Gillen

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    5. Geschichtspark Sukhothai
    Der Sukhothai Historical Park bewahrt die Überreste der ersten Hauptstadt des Königreichs Sukhothai, das im 13. und 14. Jahrhundert seine Blütezeit erlebte. Die UNESCO nahm die Anlage gemeinsam mit den historischen Städten Si Satchanalai und Kamphaeng Phet in die Welterbeliste auf.Das Gelände gliedert sich in mehrere Zonen. Im Zentrum, innerhalb der alten Stadtmauern und Wassergräben, steht Wat Mahathat mit seinem lotosknospenförmigen Chedi; daneben liegen Wat Si Sawai mit drei Prangs khmerischer Prägung und Wat Sa Si auf einer Insel im Teich. Nördlich davon birgt Wat Si Chum den mächtigen sitzenden Buddha Phra Achana in einem schmalen Mauerschacht.Weil die Zonen weit auseinanderliegen, erkunden die meisten Besucher den Park mit dem Fahrrad; Verleihstellen gibt es an den Eingängen. Vormittags und am späten Nachmittag ist es deutlich angenehmer als in der Mittagshitze. Das Ramkhamhaeng-Nationalmuseum am Rand des Parks ordnet die Funde historisch ein.

    Sehenswürdigkeiten

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    1Phra Ruang Castle Hill

    Flacher Erdhügel neben Wat Mahathat, auf dem der Königspalast der Sukhothai-Herrscher stand. Erhalten sind nur Fundamente und Ziegelreste, der Ort erklärt aber die Anordnung der Stadt: Palast und Haupttempel lagen unmittelbar beieinander.
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    2Wat Si Chum

    Nördlich der Stadtmauer sitzt der Buddha Phra Achana, rund 15 Meter hoch und 11 Meter breit, in einem fast geschlossenen Mondop mit 15 Meter hohen Mauern. Durch einen schmalen Spalt in der Front siehst Du schon von außen Gesicht und Hand. Der enge Raum wirkt ganz anders als die offenen Ruinen im Zentrum.
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    3Wat Mahathat

    Der Haupttempel der alten Stadt und das Zentrum der Anlage: ein lotosknospenförmiger Chedi, umgeben von kleineren Stupas, Säulenreihen des eingestürzten Wihans und stehenden Buddhafiguren. Die Lotosknospe gilt als die charakteristische Bauform der Sukhothai-Epoche.
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    4Wat Si Sawai

    Drei Prangs südwestlich von Wat Mahathat, deren untere Teile im Khmer-Stil gebaut sind. Die Anlage entstand Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts als Hindu-Schrein für Vishnu, die drei Türme stehen für die hinduistische Trinität; später wurde sie buddhistisch genutzt.
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    5Wat Sa Si

    Tempelruine auf einer Insel im Teich Traphang Trakuan, über einen Steg erreichbar. Glockenförmiger Chedi singhalesischer Prägung und ein sitzender Buddha unter freiem Himmel; wegen der Wasserspiegelung ein Ziel für den frühen Morgen.
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    6Wat Saphan Hin

    Tempel auf einem rund 200 Meter hohen Hügel in der Westzone, erreichbar über einen Weg und eine Treppe aus Schieferplatten, die dem Tempel den Namen gaben. Oben steht der etwa 12,5 Meter hohe stehende Buddha Phra Attharot, mit Blick über die Ebene zur Altstadt.
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    Essen & Trinken

    1

    Somtam pa long

    Restaurant in 2P94+GR.
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    2

    Kluai Thot Boran Sukhothai (Frittierte Bananen)

    Restaurant in 12.
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    3

    Kuaitiao Ta Pok (20 Baht)

    Restaurant in 2MCX+H3W.
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    Essen und Trinken

    Rund um den Park gibt es einfache Garküchen und Nudelshops entlang der Straße in Mueang Kao, die größere Auswahl findest du in der neuen Stadt. Die Region hat mit den Sukhothai-Nudeln ein eigenes Gericht, das sonst kaum auf Speisekarten steht.

    Kuai Tiao Sukhothai

    Die lokale Nudelsuppe: Reisnudeln mit Schweinefleisch, langen Bohnen, gerösteten Erdnüssen und einer leicht süßlich-sauren Brühe. Wird in vielen Shops um den Park und in der neuen Stadt gekocht.

    Klebreis und Som Tum

    Papayasalat mit Klebreis gehört hier zum Alltagsessen — die Provinz liegt an der Grenze zum nördlichen Isan-Einfluss. Schärfegrad wird auf Wunsch angepasst, wenn du danach fragst.

    Kluai Thot

    Frittierte Bananenscheiben im Teigmantel, an Ständen am Straßenrand verkauft. Ein günstiger Zwischenstopp auf der Radrunde, am besten frisch aus der Pfanne.

    Markt in Mueang Kao

    Der kleine Markt bei der alten Stadt versorgt vor allem die Anwohner, hat morgens aber auch Currys, Grillspieße und Obst zum Mitnehmen. Praktisch, um sich für den Tag im Park zu verpflegen.

    Geschichte und Bedeutung

    Erstes Reich der ThaiSukhothai war im 13. und 14. Jahrhundert die Hauptstadt eines frühen siamesischen Königreichs. Zuvor stand die Gegend unter Khmer-Einfluss: Der Wat Si Sawai entstand Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts als Hindu-Schrein für Vishnu. Als bekanntester Herrscher gilt Ramkhamhaeng, dem die Überlieferung die Entwicklung der thailändischen Schrift zuschreibt.Bauformen und WelterbeTypisch für die Epoche sind der lotusknospenförmige Chedi, etwa am Wat Mahathat, und der gehende Buddha. Mit dem Aufstieg Ayutthayas verlor die Stadt an Bedeutung; 1793 gründete Rama I. rund zwölf Kilometer östlich das neue Sukhothai, die alte Stadt wurde aufgegeben. Seit 1991 stehen die Ruinen gemeinsam mit Si Satchanalai und Kamphaeng Phet auf der UNESCO-Welterbeliste. Die Anlage ist restauriert und teils rekonstruiert.

    Vor Ort unterwegs

    Im ParkDas Gelände ist groß und in mehrere Zonen geteilt: die Zentralzone innerhalb der Mauern, dazu Nord, West, Ost und Süd. Zu Fuß ist nur die Zentralzone sinnvoll zu erkunden.Das Fahrrad ist das passende Verkehrsmittel: Verleihstellen liegen an den Eingängen und entlang der Straße in Mueang Kao, das Gelände ist flach. Zwischen Zentral- und Nordzone sind es wenige Minuten, die Westzone mit Wat Saphan Hin liegt deutlich weiter. Plane die Besichtigung auf den frühen Morgen oder den späten Nachmittag, mittags gibt es kaum Schatten.AnreiseDer Park liegt bei Mueang Kao, rund zwölf Kilometer westlich der neuen Stadt Sukhothai; Songthaews pendeln tagsüber zwischen beiden Orten. Der Flughafen Sukhothai im Bezirk Sawankhalok wird von Bangkok Airways ab Bangkok-Suvarnabhumi angeflogen. Phitsanulok mit Flughafen und Bahnanschluss liegt knapp 100 Kilometer entfernt, der Bus braucht ein bis anderthalb Stunden.In den Tempelbezirken gilt: Schultern und Knie bedeckt, Schuhe aus, wo es angezeigt ist, und nicht auf Mauern oder Buddhafiguren steigen.

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    Thung-Salaeng-Luang-Nationalpark

    Thung-Salaeng-Luang-Nationalpark

    Der Thung-Salaeng-Luang-Nationalpark erstreckt sich über rund 1.260 Quadratkilometer in den Provinzen Phitsanulok und Phetchabun und wurde 1963 als einer der ersten Nationalparks Thailands ausgewiesen. Sein Kennzeichen sind weite Graslandschaften zwischen Kiefern- und Mischwäldern, eine Savannenlandschaft, wie sie in Thailand selten ist.Die offenen Ebenen wie Thung Salaeng Luang mit rund 10 Quadratkilometern und Thung Non Son mit Kiefern und Wildblumen sind die bekanntesten Ziele. Von Oktober bis Februar liegt morgens oft Nebel über der Savanne. Gezählt wurden weit über 100 Vogelarten.Im Norden des Parks liegt der gestufte Kaeng-Sopha-Wasserfall nahe der Route 12. Übernachten kannst du in Bungalows oder auf Campingplätzen der Parkverwaltung.
    Lampang

    Lampang

    Lampang liegt rund 100 Kilometer südöstlich von Chiang Mai am Fluss Wang. Die Stadt ist für ihre Pferdekutschen bekannt, die seit 1916 durch die Straßen fahren, und für die Teakholz-Geschäftshäuser aus der Zeit, als Lampang ein Zentrum des Holzhandels war. Aus dieser Epoche stammen auch mehrere Tempel im burmesischen Stil. Etwa 15 Kilometer südwestlich liegt der Wat Phra That Lampang Luang, eine der wichtigsten Lanna-Tempelanlagen.
    Khao Kho

    Khao Kho

    Khao Kho in der Provinz Phetchabun ist ein Bergkreis mit kühlem Klima, der in Thailand wegen seiner Landschaft den Beinamen Schweiz Thailands trägt. Morgens liegt in der kühlen Jahreszeit oft Nebel in den Tälern.Bekannt sind der Tempel Wat Phra That Pha Sorn Kaew mit fünf gestaffelten weißen Buddhafiguren und Keramikmosaiken, der Windpark auf rund 1.000 Metern und das Denkmal für die Gefallenen der Kämpfe zwischen Armee und kommunistischen Aufständischen von 1968 bis 1982.Für die weitläufige Bergregion brauchst du ein eigenes Fahrzeug. Die beliebteste Reisezeit ist November bis Februar.
    Phetchabun Bergregion

    Phetchabun Bergregion

    Die Phetchabun-Bergregion liegt im Tal des Pa Sak, rund 350 Kilometer nördlich von Bangkok, flankiert von Bergketten im Osten und Westen. In den Höhenlagen um Khao Kho und Phu Thap Boek ist es kühler als im Tiefland, morgens stehen in der kühlen Jahreszeit oft Nebelbänke in den Tälern.Die Region ist vor allem bei thailändischen Wochenendgästen beliebt, internationale Besucher sind selten. Zu den Zielen gehören der mit Keramik verkleidete Tempel Wat Phra That Pha Sorn Kaew, der Nam-Nao-Nationalpark und im Süden die UNESCO-Welterbestätte Si Thep.
    Phu Thap Boek

    Phu Thap Boek

    Phu Thap Boek ist mit rund 1.770 Metern der höchste Punkt der Provinz Phetchabun und der Phetchabun-Berge. Der Berg liegt im Landkreis Lom Kao nahe der Grenze zur Provinz Loei, umgeben vom Nationalpark Phu Hin Rong Kla. Vom Kamm reicht der Blick über die umliegenden Bergketten, morgens sammelt sich oft Nebel in den Tälern.Die Hänge sind von Kohlfeldern überzogen, die Hmong-Familien des Dorfes Ban Thap Boek bewirtschaften. Rund um die Felder sind viele Resorts, Zeltplätze und Lokale entstanden, ein Teil davon gilt als illegal gebaut. Viele Besucher übernachten hier für den Sonnenaufgang.Das Klima ist ganzjährig kühl, im Dezember und Januar ist es am kältesten. Dann blühen auch wilde Kirschbäume. Warme Kleidung ist auch in der Trockenzeit sinnvoll.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
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