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    Isan (Nordostthailand)

    Thailand

    Isan (Nordostthailand)

    Region

    Der Isan ist Thailands Nordosten und die größte Region des Landes: ein weites, landwirtschaftlich geprägtes Plateau, das im Norden und Osten vom Mekong begrenzt wird.

    von Felix Gillen

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    4. Isan (Nordostthailand)
    Der Isan ist Thailands Nordosten und die größte Region des Landes: ein weites, landwirtschaftlich geprägtes Plateau, das im Norden und Osten vom Mekong begrenzt wird. Touristisch ist er weniger erschlossen als die Küsten und der Norden, mit Englisch kommst du seltener weiter.Kulturell steht die Region Laos nahe. Die gesprochene Sprache ist mit dem Laotischen verwandt, ebenso Musik, Feste und Küche. Auf dem Teller findest du Som Tam, Laab und Klebreis, meist schärfer als in Zentralthailand.Aus der Zeit des Khmer-Reichs sind im Süden der Region mehrere Tempelanlagen erhalten, darunter Phanom Rung und Phimai. Dazu kommen die Seidenweberei und ein eigener Festkalender, etwa das Raketenfest zu Beginn der Regenzeit und das Kerzenfest in Ubon Ratchathani.Die kühlere Trockenzeit von November bis Februar ist die angenehmste Reisezeit. Von März bis Mai wird es sehr heiß.
    Der Isan umfasst rund 20 Provinzen auf dem Khorat-Plateau. Kultur, Sprache und Küche sind laotisch geprägt, bekannt sind das Raketenfest Bun Bang Fai und die Musik Mor Lam. Im Süden stehen Khmer-Tempel wie Phanom Rung und Phimai, im Norden liegen die UNESCO-Stätten Ban Chiang und Phu Phra Bat. Entlang des Mekong reihen sich ruhige Grenzorte wie Nong Khai und That Phanom. Die größten Städte sind Nakhon Ratchasima, Khon Kaen, Udon Thani und Ubon Ratchathani. Am angenehmsten reist du von November bis Februar.
    Nong Khai

    Ort 1 von 4

    Nong Khai

    Nong Khai liegt am Mekong gegenüber von Laos, die laotische Hauptstadt Vientiane ist rund 25 Kilometer flussaufwärts entfernt. Die Erste Thailändisch-Laotische Freundschaftsbrücke verbindet beide Länder per Straße und Bahn.

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    Buriram

    Ort 2 von 4

    Buriram

    Buriram im Süden des Isan verbindet Khmer-Erbe mit Profisport. Bekannt ist die Provinz für den Geschichtspark Phanom Rung, eine Khmer-Tempelanlage auf einem erloschenen Vulkan, und das nahe Heiligtum Muang Tam mit seinen Wasserbecken.

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    Khon Kaen

    Ort 3 von 4

    Khon Kaen

    Khon Kaen liegt zentral im Isan und ist Verwaltungs-, Wirtschafts- und Universitätsstadt.

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    Nakhon Ratchasima (Korat)

    Ort 4 von 4

    Nakhon Ratchasima (Korat)

    Nakhon Ratchasima, im Alltag Korat genannt, ist eine der größten Städte des Isan und für Reisende vor allem das Tor in die Region. Sie liegt hinter dem Anstieg auf das Khorat-Plateau und ist per Zug, Bus und Fernstraße gut angebunden.

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    Weitere Orte in Isan (Nordostthailand)

    Geschichtspark Phanom Rung

    Geschichtspark Phanom Rung

    Prasat Hin Phanom Rung steht auf dem Rand eines erloschenen Vulkans in der Provinz Buriram und gehört zu den vollständigsten Khmer-Anlagen in Thailand. Der Tempel entstand in mehreren Phasen vom 10. bis 13. Jahrhundert und war dem hinduistischen Gott Shiva geweiht. Der Berg galt als Abbild seines Wohnsitzes Kailash.Der Zugang folgt einer gepflasterten Prozessionsstraße über eine von Naga-Schlangen gesäumte Brücke und eine Treppe zum Hauptprang. An den Portalen sind Türstürze und Giebelfelder mit Szenen aus der hinduistischen Mythologie erhalten, darunter der Narai-Bandhomsindhu-Türsturz, der 1988 aus Chicago zurückkehrte.An wenigen Tagen im Jahr fällt die Sonne beim Auf- oder Untergang durch alle 15 Toröffnungen. Dann ist der Andrang groß. Schatten gibt es kaum, komm am besten früh am Morgen. Das kleinere Heiligtum Prasat Muang Tam liegt wenige Kilometer entfernt am Fuß des Berges.
    Geschichtspark Phimai

    Geschichtspark Phimai

    Der Geschichtspark Phimai in der Provinz Nakhon Ratchasima umfasst die große Khmer-Tempelanlage Prasat Hin Phimai. Der Hauptprang wurde um 1080 unter König Jayavarman VI. begonnen, Erweiterungen kamen im 13. Jahrhundert hinzu. Anders als die meisten Khmer-Tempel war Phimai von Beginn an dem Mahayana-Buddhismus gewidmet.Der Hauptprang aus hellem Sandstein steht in einem rechteckigen Mauerbezirk mit vier Torbauten. Die Anlage öffnet sich nach Süden, zur alten Königsstraße nach Angkor. Türstürze und Giebel zeigen buddhistische und hinduistische Motive.Die Anlage liegt mitten im Ort Phimai und ist zu Fuß erschlossen, das Nationalmuseum zeigt Skulpturen und Türstürze aus der Region. Am Ortsrand steht der Banyanhain Sai Ngam mit Imbissständen am Wasser. Von Nakhon Ratchasima ist Phimai ein Tagesausflug.
    Surin

    Surin

    Surin im Süden des Isan ist eng mit der Elefantenkultur Thailands verbunden. Geprägt wird die Provinz von den Kui, die über Generationen Elefanten fingen und führten. Das jährliche Elephant Round-up im November ist das größte Ereignis der Stadt.Abseits davon ist Surin eine ruhige Provinzstadt. Auf dem Markt Talat Mai findest du Isan-Küche und Seide, die in Dörfern der Umgebung noch von Hand gewebt wird.Im Umland liegen Khmer-Heiligtümer wie Prasat Sikhoraphum mit seinen fünf Backsteintürmen. Die angenehmste Reisezeit ist die kühlere Trockenzeit von November bis Februar.
    Ubon Ratchathani

    Ubon Ratchathani

    Ubon Ratchathani ist die größte Stadt im östlichen Isan, nahe der Grenze zu Laos und am Fluss Mun gelegen. Sie ist Verwaltungs- und Universitätsstadt und lebt weniger vom Tourismus als von ihrer Rolle als regionales Zentrum.Zu den Tempeln der Stadt gehören Wat Thung Si Muang mit einer hölzernen Schriftenbibliothek, die auf Pfosten mitten in einem Teich steht, und Wat Nong Bua, dessen weißer Chedi dem Vorbild von Bodhgaya in Indien nachempfunden ist. Das Nationalmuseum im ehemaligen Residenzgebäude ordnet die Geschichte der Region ein.Bekannt ist Ubon vor allem für das Kerzenfest (Hae Thian Phansa) im Juli, zu Beginn der buddhistischen Fastenzeit: Die Tempel der Stadt lassen aus Wachs große Reliefskulpturen anfertigen, die in einer Prozession durch das Zentrum gezogen werden. Zu diesem Termin sind Unterkünfte knapp.Im Umland liegen der Nationalpark Pha Taem mit vorgeschichtlichen Felsmalereien hoch über dem Mekong und die ausgewaschenen Felsbecken von Sam Phan Bok, die bei niedrigem Wasserstand freiliegen. Die kühlere Trockenzeit von November bis Februar ist die angenehmste Reisezeit.
    Udon Thani

    Udon Thani

    Udon Thani ist eine der größeren Städte im nördlichen Isan und ein Verkehrsknoten: Hier kreuzen sich Bahn, Flughafen und Fernbusse, und die Grenze nach Laos bei Nong Khai ist nicht weit. Ihr heutiges Gesicht bekam die Stadt im Vietnamkrieg, als in der Nähe ein großer US-Luftwaffenstützpunkt lag.Wichtigstes Ausflugsziel ist die archäologische Stätte Ban Chiang östlich der Stadt, die von der UNESCO als Welterbe geführt wird. Ausgrabungen legten hier Gräber mit bemalter Keramik und frühen Bronzeobjekten frei; ein Museum und eine erhaltene Grabungsgrube in einem Tempelgelände zeigen die Funde vor Ort.Zwischen etwa Dezember und Februar blüht südlich der Stadt auf dem See Nong Han Kumphawapi der Rote Lotus-See. Kleine Boote fahren am frühen Morgen über die Blütenfelder, später am Tag schließen sich die Blüten.In der Stadt selbst dient der Nong-Prajak-Park als Naherholungsfläche, und die Abendmärkte bieten Isan-Küche wie Som Tam, Laab und gegrilltes Hähnchen. Angenehm ist die kühlere Trockenzeit von November bis Februar; die Monate März bis Mai werden im Isan sehr heiß.

    Sehenswürdigkeiten in Isan (Nordostthailand)

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Ban Chiang

    Bronzezeitliche Ausgrabungsstätte östlich von Udon Thani, seit 1992 UNESCO-Welterbe. Die Funde belegen eine lange besiedelte Agrargesellschaft mit eigener Metallverarbeitung und einer charakteristisch rot bemalten Keramik. Im Nationalmuseum sind Gefäße, Werkzeuge und Gräber dokumentiert, in einem nahen Tempel bleibt eine Grabungsfläche offen einsehbar.
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    Wat Phra That Phanom

    Einer der wichtigsten Stupas des Isan, in laotisch geprägtem Stil und Wallfahrtsort für Gläubige aus Nordostthailand und Laos. Der Turm stürzte 1975 nach starkem Regen ein und wurde danach wieder aufgebaut. Zum Tempelfest im Februar kommen Zehntausende Pilger.
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    Phu Kradueng Nationalpark

    Ein Tafelberg in der Provinz Loei, dessen Plateau nur über einen mehrstündigen Aufstieg zu Fuß erreichbar ist. Oben liegen Kiefernwälder, offene Wiesen, Wasserfälle und Klippen mit Blick über die Ebene. Der Park schließt während der Regenzeit; die Hauptsaison sind die kühlen Monate zwischen November und Februar.
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    Pha Taem Nationalpark

    Nationalpark an der Ostgrenze Thailands auf einer Klippe über dem Mekong. An den Felswänden sind Malereien in rotem Ocker erhalten, schätzungsweise 3.000 bis 4.000 Jahre alt: Handabdrücke, Fischfallen, Menschen und Tiere. Die größte Gruppe zieht sich über rund 180 Meter. Im Park liegen auch die Felssäulen von Sao Chaliang, weiter nördlich am Fluss die Felsformationen von Sam Phan Bok, die in der Trockenzeit freiliegen.
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    Phu Phra Bat Historical Park

    Sandsteingelände in der Provinz Udon Thani, seit 2024 UNESCO-Welterbe. Zwischen verwitterten Felspilzen stehen aufgerichtete Grenzsteine (Sema) aus der Dvaravati-Zeit und Felsschreine mit Buddhafiguren, dazu gibt es prähistorische Felsmalereien. Wanderwege verbinden die einzelnen Stationen.
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    Prasat Muang Tam

    Flach angelegte Khmer-Anlage wenige Kilometer unterhalb von Phanom Rung, mit vier L-förmigen Wasserbecken, die von steinernen Naga eingefasst sind. Der Bau ist älter als der Nachbartempel auf dem Berg und deutlich weniger besucht. Beide lassen sich an einem Tag verbinden.
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    Essen & Trinken

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    Kuaitiao Yai On Kao Ngio

    Ein Nudelsuppenlokal im Isan, benannt nach der Frau, die es führt – so heißen viele der besten Garküchen des Landes. Wie überall wählst du Nudelsorte und Einlage selbst und würzt am Tisch mit Chili, Zucker, Fischsauce und Essig nach. Die Einrichtung besteht aus ein paar Tischen, die Gäste kommen aus der Nachbarschaft. Gegessen wird schnell und meist am Vormittag oder mittags.
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    Khrua Khru Io

    Ein einfaches Lokal im Isan, das die Küche der Region kocht – im Nordosten heißt das säuerlich, scharf und mit Klebreis statt Duftreis. Die Einrichtung ist unprätentiös, gegessen wird an einfachen Tischen. Gäste sind fast ausschließlich Einheimische, eine englische Karte solltest du nicht erwarten.
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    Khrua Ta Noi

    Eine kleine Küche im Isan, deren Name sich mit „Opa Nois heimliche Köstlichkeiten“ übersetzen lässt. Gekocht wird die Alltagsküche Nordostthailands, die mit deutlich mehr Schärfe und Säure arbeitet als die zentralthailändische. Das Lokal ist auf Gäste aus der Umgebung ausgelegt, nicht auf Reisende.
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    Ran Ko Phai (Bambushain)

    Ein ländliches Lokal im Isan, dessen Name auf das Bambusdickicht verweist. Serviert wird die Küche Nordostthailands, unprätentiös und ohne Anpassung an ausländische Gaumen – auf Schärfe solltest du vorbereitet sein. Die Ausstattung ist einfach, die Gäste kommen aus der Gegend.
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    5

    Cafe de Phanom Rung

    Café in HW8P+3MW.
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    Khrua Baan Mae by Tuanjai

    Restaurant in 20 หมู่ 17 บ้านบุ ต.จรเข้มาก Amphoe Prakhon Chai.
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    Che Phen (Aahan Tam Sang)

    Restaurant in GWJW+R8C.
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    Suan Hom Khanun (Jackfruchtgarten)

    Restaurant in บ้านโคกเมือง GX4G+M87.
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    9

    green restorant

    Restaurant in GXM9+CMM บร.3054 Tambon Chorakhe Mak.
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    Essen und Trinken

    Die Küche des Isan ist eng mit der laotischen verwandt und unterscheidet sich deutlich vom Rest Thailands. Grundlage ist Klebreis, den Du mit den Fingern zu Kugeln formst und als Werkzeug benutzt, um Sauce und Fleisch aufzunehmen. Gewürzt wird mit fermentiertem Fisch, gerösteter Reismehlmischung, Limette, Chili und frischen Kräutern; Kokosmilch spielt kaum eine Rolle. Vieles davon ist inzwischen in ganz Thailand verbreitet, hier bekommst Du es schärfer und mit mehr Pla Ra.

    Som Tam

    Salat aus geraspelter grüner Papaya, im Mörser mit Chili, Knoblauch, Limette, Palmzucker und Tomate zerstampft. Die Variante Som Tam Pla Ra enthält fermentierten Fisch und ist kräftiger und salziger. Dazu gibt es Klebreis und Grillhuhn.

    Larb und Nam Tok

    Fein gehacktes Fleisch mit Limette, Fischsauce, Chili, geröstetem Reismehl und Kräutern wie Minze. Nam Tok ist die Variante mit gegrilltem, in Streifen geschnittenem Fleisch. Dazu roher Kohl und Bohnen.

    Gai Yang

    Mariniertes Huhn über Holzkohle gegrillt, meist mit einer Dip-Sauce aus Tamarinde und Chili. Zusammen mit Som Tam und Klebreis das Standardtrio der Region, das du an Ständen entlang vieler Landstraßen findest.

    Sai Krok Isan

    Kurze Schweinewürste, in denen Fleisch mit Reis und Knoblauch fermentiert, was ihnen eine säuerliche Note gibt. Gegrillt und mit rohem Kohl, Ingwer und Chili gegessen.

    Kaeng Om und Kräutersuppen

    Kräuterreiche Eintöpfe mit Fleisch oder Fisch, Dill und Zitronengras. Kaeng No Mai mit Bambussprossen ist eine verbreitete Variante. Die Küche des Isan arbeitet viel mit Wildkräutern.

    Kultur und Geschichte

    Vom 10. bis 13. Jahrhundert gehörte der Süden des Isan zum Einflussbereich des Khmer-Reichs. Tempel wie Phimai und Phanom Rung lagen an Straßen, die nach Angkor führten. Noch älter sind die bronzezeitlichen Funde von Ban Chiang und die Grenzsteine der Dvaravati-Zeit in Phu Phra Bat.Später wanderten viele Menschen aus dem heutigen Laos ein. Die meisten Bewohner sprechen bis heute Isan, eine Form des Laotischen, Thai ist die Amtssprache. Typisch ist die Musik Mor Lam mit der Mundorgel Khaen.Bekannte Feste sind das Raketenfest Bun Bang Fai im Mai, besonders in Yasothon, und das Geisterfest Phi Ta Khon in Dan Sai in der Provinz Loei. In vielen Dörfern wird Seide gewebt, oft im Ikat-Verfahren Mudmee.

    Vor Ort unterwegs

    Die Entfernungen sind groß: Von Bangkok nach Nakhon Ratchasima sind es etwa 260 Kilometer, nach Khon Kaen rund 450 und nach Nong Khai über 600. Plane einen Inlandsflug oder lange Etappen ein.Die Nordostbahn teilt sich in Nakhon Ratchasima: Ein Ast führt über Khon Kaen und Udon Thani nach Nong Khai und über die Brücke nach Laos, der andere über Surin nach Ubon Ratchathani. Busse starten in Bangkok am Terminal Mo Chit. Der Highway 2 ist die zentrale Straßenachse bis Nong Khai.Flüge gehen von Bangkok unter anderem nach Khon Kaen, Udon Thani, Ubon Ratchathani, Buriram, Roi Et, Sakon Nakhon, Nakhon Phanom und Loei, meist in gut einer Stunde.Mietwagen lohnen sich, weil viele Tempel, Nationalparks und Mekong-Abschnitte außerhalb der Städte liegen.Songthaews und Minivans verbinden die Provinzstädte mit den Landkreisen. Kläre die Rückfahrt vorher, nachmittags fahren oft keine mehr.Von November bis Februar ist es trocken und nachts kühl, im Bergland von Loei teils unter zehn Grad. Von März bis Mai sind über 40 Grad möglich. In der Regenzeit von Juni bis Oktober sind die Reisfelder grün.Aktuelle Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit, auch zum Grenzgebiet zu Kambodscha, findest du beim Auswärtigen Amt.

    In der Umgebung

    Khon Kaen

    Khon Kaen

    Khon Kaen liegt zentral im Isan und ist Verwaltungs-, Wirtschafts- und Universitätsstadt. Die große Universität prägt das Stadtbild: Es gibt mehr Cafés, Buchläden und Abendlokale als in vergleichbaren Provinzstädten, und der Ort dient vielen Reisenden als praktischer Zwischenstopp auf dem Weg durch die Region.Das Wahrzeichen ist Wat Nong Wang am Ufer des Sees Bueng Kaen Nakhon: eine neunstöckige Pagode, in deren Etagen Museumsräume zur Stadtgeschichte eingerichtet sind, mit Rundblick von der obersten Galerie. Der See selbst hat einen Rundweg, der abends von Spaziergängern genutzt wird.Das Nationalmuseum der Stadt zeigt Funde aus dem Isan, darunter Objekte der Dvaravati-Zeit und prähistorische Keramik. Die Provinz ist für Mudmee-Seide bekannt, eine Ikat-Webtechnik, die vor allem im Bezirk Chonnabot gepflegt wird.An Wochenenden wird eine Straße im Zentrum zur Fußgängerzone mit Ständen für Isan-Küche und Handwerk. Angenehm ist die kühlere Trockenzeit von November bis Februar.
    Geschichtspark Phimai

    Geschichtspark Phimai

    Der Geschichtspark Phimai in der Provinz Nakhon Ratchasima umfasst die große Khmer-Tempelanlage Prasat Hin Phimai. Der Hauptprang wurde um 1080 unter König Jayavarman VI. begonnen, Erweiterungen kamen im 13. Jahrhundert hinzu. Anders als die meisten Khmer-Tempel war Phimai von Beginn an dem Mahayana-Buddhismus gewidmet.Der Hauptprang aus hellem Sandstein steht in einem rechteckigen Mauerbezirk mit vier Torbauten. Die Anlage öffnet sich nach Süden, zur alten Königsstraße nach Angkor. Türstürze und Giebel zeigen buddhistische und hinduistische Motive.Die Anlage liegt mitten im Ort Phimai und ist zu Fuß erschlossen, das Nationalmuseum zeigt Skulpturen und Türstürze aus der Region. Am Ortsrand steht der Banyanhain Sai Ngam mit Imbissständen am Wasser. Von Nakhon Ratchasima ist Phimai ein Tagesausflug.
    Nakhon Ratchasima (Korat)

    Nakhon Ratchasima (Korat)

    Nakhon Ratchasima, im Alltag Korat genannt, ist eine der größten Städte des Isan und für Reisende vor allem das Tor in die Region. Sie liegt hinter dem Anstieg auf das Khorat-Plateau und ist per Zug, Bus und Fernstraße gut angebunden.Vom historischen Stadtkern sind Teile des Mauerrings, der Wassergraben und das Chumphon-Tor erhalten. Davor steht das Thao-Suranari-Denkmal für eine lokale Heldin, die 1826 den Widerstand gegen Truppen aus Vientiane organisiert haben soll. Hier wird täglich mit Blumen, Räucherstäbchen und Musik verehrt.Korat ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge: nordöstlich die Khmer-Anlage Phimai, südwestlich der Nationalpark Khao Yai. Südlich der Stadt fertigt das Dorf Dan Kwian Keramik aus eisenhaltigem Ton.Kulinarisch steht die Stadt für Pad Mi Korat, gebratene Reisnudeln. Am einfachsten probierst du sie auf den Nachtmärkten im Zentrum.
    Buriram

    Buriram

    Buriram im Süden des Isan verbindet Khmer-Erbe mit Profisport. Bekannt ist die Provinz für den Geschichtspark Phanom Rung, eine Khmer-Tempelanlage auf einem erloschenen Vulkan, und das nahe Heiligtum Muang Tam mit seinen Wasserbecken.Am Stadtrand stehen der Chang International Circuit, auf dem die MotoGP fährt, und das Stadion von Buriram United. An Renn- und Spieltagen sind Unterkünfte knapp.Für die Tempel eignen sich der frühe Morgen und der späte Nachmittag, Schatten gibt es kaum. Phanom Rung und Muang Tam verbindest du am besten mit eigenem Fahrzeug an einem Tag. In der Stadt geben die Märkte einen guten Eindruck vom Alltag und der Isan-Küche.
    Surin

    Surin

    Surin im Süden des Isan ist eng mit der Elefantenkultur Thailands verbunden. Geprägt wird die Provinz von den Kui, die über Generationen Elefanten fingen und führten. Das jährliche Elephant Round-up im November ist das größte Ereignis der Stadt.Abseits davon ist Surin eine ruhige Provinzstadt. Auf dem Markt Talat Mai findest du Isan-Küche und Seide, die in Dörfern der Umgebung noch von Hand gewebt wird.Im Umland liegen Khmer-Heiligtümer wie Prasat Sikhoraphum mit seinen fünf Backsteintürmen. Die angenehmste Reisezeit ist die kühlere Trockenzeit von November bis Februar.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI