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    Geschichtspark Phanom Rung

    Thailand

    Geschichtspark Phanom Rung

    SehenswürdigkeitKultur

    Prasat Hin Phanom Rung steht auf dem Rand eines erloschenen Vulkans in der Provinz Buriram und gehört zu den vollständigsten Khmer-Anlagen in Thailand. Der Tempel entstand in mehreren Phasen vom 10.

    von Felix Gillen

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    5. Geschichtspark Phanom Rung
    Prasat Hin Phanom Rung steht auf dem Rand eines erloschenen Vulkans in der Provinz Buriram und gehört zu den vollständigsten Khmer-Anlagen in Thailand. Der Tempel entstand in mehreren Phasen vom 10. bis 13. Jahrhundert und war dem hinduistischen Gott Shiva geweiht. Der Berg galt als Abbild seines Wohnsitzes Kailash.Der Zugang folgt einer gepflasterten Prozessionsstraße über eine von Naga-Schlangen gesäumte Brücke und eine Treppe zum Hauptprang. An den Portalen sind Türstürze und Giebelfelder mit Szenen aus der hinduistischen Mythologie erhalten, darunter der Narai-Bandhomsindhu-Türsturz, der 1988 aus Chicago zurückkehrte.An wenigen Tagen im Jahr fällt die Sonne beim Auf- oder Untergang durch alle 15 Toröffnungen. Dann ist der Andrang groß. Schatten gibt es kaum, komm am besten früh am Morgen. Das kleinere Heiligtum Prasat Muang Tam liegt wenige Kilometer entfernt am Fuß des Berges.

    Sehenswürdigkeiten

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    1Phanom Rung

    Das zentrale Heiligtum der Anlage: ein Prang aus rosafarbenem Sandstein auf dem Kraterrand, umgeben von Galerien und zwei Bibliotheksbauten. Über der Prozessionsachse liegen Naga-Brücke und Treppenflucht. Die Türstürze und Giebelfelder gehören zu den besterhaltenen Khmer-Reliefs in Thailand.
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    2Prasat Kuti Rishi Ban Khok Mueang

    Kleiner Laterit- und Sandsteinbau bei Ban Khok Mueang, unterhalb des Bergs und nahe Muang Tam. Bauten dieses Typs heißen in Thailand Kuti Rishi und gelten als Kapellen der Spitäler (Arogayasala), die König Jayavarman VII. im 12. und 13. Jahrhundert anlegen ließ. Erhalten sind ein Turm, eine Umfassungsmauer und ein Torbau. Ein kurzer Halt.
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    3Prasat Ban Bu

    Reste eines Rasthauses in der Ebene am Fuß des Phanom Rung. Es stand an der alten Straße zwischen Angkor und Phimai und bot Reisenden Unterkunft. Deutlich kleiner als Phanom Rung und ohne Besucherinfrastruktur, dafür im Dorf gelegen.
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    Essen & Trinken

    1

    Cafe de Phanom Rung

    Café in HW8P+3MW.
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    2

    Khrua Baan Mae by Tuanjai

    Restaurant in 20 หมู่ 17 บ้านบุ ต.จรเข้มาก Amphoe Prakhon Chai.
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    3

    Che Phen (Aahan Tam Sang)

    Restaurant in GWJW+R8C.
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    4

    Suan Hom Khanun (Jackfruchtgarten)

    Restaurant in บ้านโคกเมือง GX4G+M87.
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    5

    green restorant

    Restaurant in GXM9+CMM บร.3054 Tambon Chorakhe Mak.
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    Essen und Trinken

    Am Parkplatz und im Dorf unterhalb des Bergs gibt es Stände und einfache Lokale mit Nudelsuppen, Reisgerichten und Getränken. Die Gegend gehört kulinarisch zum Isan, mit Khmer-Einflüssen aus der Grenzregion — gegrillt, scharf und mit Klebreis statt Duftreis.

    Som Tum und Kai Yang

    Papayasalat mit Grillhähnchen und Klebreis, die Standardkombination der Region, an den Ständen am Fuß des Bergs zu bekommen. Die Schärfe wird angepasst, wenn du danach fragst.

    Larb

    Gehacktes Fleisch mit geröstetem Reismehl, Minze und Limette, lauwarm serviert. Mit Klebreis und rohem Gemüse eine vollständige Mahlzeit.

    Aharn Tam Sang

    „Nach Bestellung gekocht“: gebratener Reis, Nudeln, Ei mit Basilikum. Die schnellste und günstigste Option in den Dörfern am Berg.

    Cafés am Berg

    Unterhalb des Tempels gibt es einige Cafés mit Blick auf die Ebene. Praktisch für die heißen Mittagsstunden.

    Geschichte und Bedeutung

    Phanom Rung entstand vom 10. bis 13. Jahrhundert, als das Khmer-Reich von Angkor seinen Einfluss weit über das heutige Kambodscha ausdehnte. Die ältesten Bauten sind zwei Backsteintempel aus dem 10. Jahrhundert, das zentrale Heiligtum stammt aus dem 12. Jahrhundert, Bibliotheken und weitere Bauten kamen unter Jayavarman VII. im 13. Jahrhundert hinzu. Die Anlage lag nahe der Straße zwischen Angkor und Phimai.Der Tempel war Shiva geweiht. Die gepflasterte Prozessionsachse, die Naga-Brücke als Grenze zwischen menschlicher und göttlicher Sphäre und die Treppe bilden den Aufstieg zum Heiligtum. Auf Türstürzen und Giebelfeldern siehst du Szenen wie den tanzenden Shiva und den schlafenden Vishnu.Der Narai-Bandhomsindhu-Türsturz wurde in den 1960er-Jahren gestohlen und tauchte 1967 im Art Institute of Chicago auf. Nach langen Verhandlungen kam er 1988 zurück und sitzt seither wieder an seinem Platz.Das Fine Arts Department restaurierte die Anlage von 1971 bis 1988, die Steine wurden dabei an ihre ursprünglichen Positionen zurückgesetzt. Der Geschichtspark wurde im Mai 1988 eröffnet.Die Achse ist so ausgerichtet, dass die Sonne an einigen Tagen durch alle 15 Toröffnungen fällt, beim Aufgang etwa Anfang April und Anfang September, beim Untergang im März und Oktober. Die genauen Termine gibt die Parkverwaltung jedes Jahr bekannt.

    Anfahrt und vor Ort

    Der Tempel liegt südlich von Buriram, mit dem Auto rund eine Stunde, und südlich der Kleinstadt Nang Rong. Eine asphaltierte Straße führt bis zum Parkplatz unterhalb des Plateaus.Öffentlich fährst du mit Bus oder Minibus von Buriram oder Korat nach Nang Rong, von dort mit Motorradtaxi oder gechartertem Songthaew zum Tempel und zurück. Direkte Linien zum Park gibt es nicht.Vom Parkplatz zum Heiligtum sind es einige hundert Meter über die Prozessionsachse und mehrere Treppen, ohne Schatten. Komm kurz nach Öffnung oder am späten Nachmittag, nimm Wasser und Kopfbedeckung mit. Schultern und Knie sollten bedeckt sein.Öffnungszeiten und Eintritt: täglich etwa 7 bis 18 Uhr, 200 Baht für ausländische Besucher. Das Kombiticket mit Prasat Muang Tam kostet 250 Baht. Prüfe die aktuellen Preise vor Ort.

    Unterkünfte in Geschichtspark Phanom Rung

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    In der Umgebung

    Buriram

    Buriram

    Buriram im Süden des Isan verbindet Khmer-Erbe mit Profisport. Bekannt ist die Provinz für den Geschichtspark Phanom Rung, eine Khmer-Tempelanlage auf einem erloschenen Vulkan, und das nahe Heiligtum Muang Tam mit seinen Wasserbecken.Am Stadtrand stehen der Chang International Circuit, auf dem die MotoGP fährt, und das Stadion von Buriram United. An Renn- und Spieltagen sind Unterkünfte knapp.Für die Tempel eignen sich der frühe Morgen und der späte Nachmittag, Schatten gibt es kaum. Phanom Rung und Muang Tam verbindest du am besten mit eigenem Fahrzeug an einem Tag. In der Stadt geben die Märkte einen guten Eindruck vom Alltag und der Isan-Küche.
    Surin

    Surin

    Surin im Süden des Isan ist eng mit der Elefantenkultur Thailands verbunden. Geprägt wird die Provinz von den Kui, die über Generationen Elefanten fingen und führten. Das jährliche Elephant Round-up im November ist das größte Ereignis der Stadt.Abseits davon ist Surin eine ruhige Provinzstadt. Auf dem Markt Talat Mai findest du Isan-Küche und Seide, die in Dörfern der Umgebung noch von Hand gewebt wird.Im Umland liegen Khmer-Heiligtümer wie Prasat Sikhoraphum mit seinen fünf Backsteintürmen. Die angenehmste Reisezeit ist die kühlere Trockenzeit von November bis Februar.
    Geschichtspark Phimai

    Geschichtspark Phimai

    Der Geschichtspark Phimai in der Provinz Nakhon Ratchasima umfasst die große Khmer-Tempelanlage Prasat Hin Phimai. Der Hauptprang wurde um 1080 unter König Jayavarman VI. begonnen, Erweiterungen kamen im 13. Jahrhundert hinzu. Anders als die meisten Khmer-Tempel war Phimai von Beginn an dem Mahayana-Buddhismus gewidmet.Der Hauptprang aus hellem Sandstein steht in einem rechteckigen Mauerbezirk mit vier Torbauten. Die Anlage öffnet sich nach Süden, zur alten Königsstraße nach Angkor. Türstürze und Giebel zeigen buddhistische und hinduistische Motive.Die Anlage liegt mitten im Ort Phimai und ist zu Fuß erschlossen, das Nationalmuseum zeigt Skulpturen und Türstürze aus der Region. Am Ortsrand steht der Banyanhain Sai Ngam mit Imbissständen am Wasser. Von Nakhon Ratchasima ist Phimai ein Tagesausflug.
    Nakhon Ratchasima (Korat)

    Nakhon Ratchasima (Korat)

    Nakhon Ratchasima, im Alltag Korat genannt, ist eine der größten Städte des Isan und für Reisende vor allem das Tor in die Region. Sie liegt hinter dem Anstieg auf das Khorat-Plateau und ist per Zug, Bus und Fernstraße gut angebunden.Vom historischen Stadtkern sind Teile des Mauerrings, der Wassergraben und das Chumphon-Tor erhalten. Davor steht das Thao-Suranari-Denkmal für eine lokale Heldin, die 1826 den Widerstand gegen Truppen aus Vientiane organisiert haben soll. Hier wird täglich mit Blumen, Räucherstäbchen und Musik verehrt.Korat ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge: nordöstlich die Khmer-Anlage Phimai, südwestlich der Nationalpark Khao Yai. Südlich der Stadt fertigt das Dorf Dan Kwian Keramik aus eisenhaltigem Ton.Kulinarisch steht die Stadt für Pad Mi Korat, gebratene Reisnudeln. Am einfachsten probierst du sie auf den Nachtmärkten im Zentrum.
    Isan (Nordostthailand)

    Isan (Nordostthailand)

    Der Isan ist Thailands Nordosten und die größte Region des Landes: ein weites, landwirtschaftlich geprägtes Plateau, das im Norden und Osten vom Mekong begrenzt wird. Touristisch ist er weniger erschlossen als die Küsten und der Norden, mit Englisch kommst du seltener weiter.Kulturell steht die Region Laos nahe. Die gesprochene Sprache ist mit dem Laotischen verwandt, ebenso Musik, Feste und Küche. Auf dem Teller findest du Som Tam, Laab und Klebreis, meist schärfer als in Zentralthailand.Aus der Zeit des Khmer-Reichs sind im Süden der Region mehrere Tempelanlagen erhalten, darunter Phanom Rung und Phimai. Dazu kommen die Seidenweberei und ein eigener Festkalender, etwa das Raketenfest zu Beginn der Regenzeit und das Kerzenfest in Ubon Ratchathani.Die kühlere Trockenzeit von November bis Februar ist die angenehmste Reisezeit. Von März bis Mai wird es sehr heiß.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI