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    Buriram

    Thailand

    Buriram

    StadtKultur

    Buriram im Süden des Isan verbindet Khmer-Erbe mit Profisport. Bekannt ist die Provinz für den Geschichtspark Phanom Rung, eine Khmer-Tempelanlage auf einem erloschenen Vulkan, und das nahe Heiligtum Muang Tam mit seinen Wasserbecken.

    von Felix Gillen

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    Buriram im Süden des Isan verbindet Khmer-Erbe mit Profisport. Bekannt ist die Provinz für den Geschichtspark Phanom Rung, eine Khmer-Tempelanlage auf einem erloschenen Vulkan, und das nahe Heiligtum Muang Tam mit seinen Wasserbecken.Am Stadtrand stehen der Chang International Circuit, auf dem die MotoGP fährt, und das Stadion von Buriram United. An Renn- und Spieltagen sind Unterkünfte knapp.Für die Tempel eignen sich der frühe Morgen und der späte Nachmittag, Schatten gibt es kaum. Phanom Rung und Muang Tam verbindest du am besten mit eigenem Fahrzeug an einem Tag. In der Stadt geben die Märkte einen guten Eindruck vom Alltag und der Isan-Küche.

    Sehenswürdigkeiten in Buriram

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    1King Rama I Monument

    Denkmal für König Rama I. auf einem Kreisverkehr im Stadtzentrum. Nach lokaler Überlieferung gründete er Buriram Jahrzehnte vor seiner Krönung, damals noch als General. Anwohner legen hier Blumen und Räucherstäbchen nieder, kleide und verhalte dich entsprechend.
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    2Chang Arena

    Heimstadion von Buriram United, mehrfacher thailändischer Fußballmeister. An Spieltagen ist die Stadt voll mit Fans in Blau, Tickets gibt es am Stadion. Stadion und Rennstrecke liegen nebeneinander am Stadtrand.
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    3Chang International Circuit

    Rennstrecke am Stadtrand, auf der seit 2018 der Große Preis von Thailand der MotoGP gefahren wird, 2026 als Saisonauftakt. An Rennwochenenden ist die Stadt ausgebucht und die Zufahrten sind voll. An anderen Tagen gibt es Trackdays und kleinere Veranstaltungen.
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    4Wat Khao Angkhan

    Kloster auf dem erloschenen Vulkan Khao Phra Angkhan, etwa 20 Kilometer von Phanom Rung. Der rotbraune Ordinationssaal ist modern und mischt Khmer-, Thai- und andere Stilelemente. Rund um den Saal stehen Grenzsteine (Bai Sema) aus Basalt aus der Dvaravati-Zeit, mehr als tausend Jahre alt. Täglich 8 bis 18 Uhr, Eintritt frei.
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    Essen & Trinken

    1

    Shabu Paradise Premium

    Shabu-Restaurant in Buriram. Fleisch, Meeresfrüchte und Gemüse garst du selbst in einer Brühe, die am Tisch köchelt, dazu stellst du dir aus den bereitstehenden Zutaten eine Dip-Sauce zusammen. Das Lokal ist modern eingerichtet und auf Gruppen und Familien ausgelegt.
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    2

    Choetchai Buriram

    Thailändisches Lokal in Buriram, das vor allem von Anwohnern besucht wird. Die Provinz gehört zum Isan, dessen Küche mit Kräutern, Chili, Limette und Klebreis arbeitet. Die Einrichtung ist einfach, der Betrieb unkompliziert.
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    3

    Kuaitiao Po Pla Nai Hang Pheng

    Nudelküche in Buriram, die sich schon dem Namen nach auf Kuay Teow mit Fisch und Fischbällchen festgelegt hat. Serviert wird wie überall in Thailand wahlweise in der Brühe oder trocken, mit der Suppe daneben. Ein einfaches Lokal für eine schnelle Mahlzeit.
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    4

    Khun Phai Kitchen

    Kleines Restaurant in Buriram mit thailändischer Alltagsküche. Bestellt wird aus der Reihe der Standardgerichte, die in Thailand auf jeder Karte stehen, ergänzt um die scharfen Salate und Grillgerichte des Isan. Ein Lokal für Anwohner, ohne Ausrichtung auf Reisende.
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    5

    Zabb Halal Food

    Restaurant in Buriram, das thailändisch und nach Halal-Vorgaben kocht. Statt Schweinefleisch kommen Huhn, Rind und Fisch in die Gerichte, sonst entspricht die Karte der üblichen thailändischen Küche. Für Reisende, die auf Halal achten, ist das eine naheliegende Adresse in der Stadt.
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    6

    Jumbo Noodle Nai Rian

    Nudellokal in Buriram. Auf der Karte stehen Kuay Teow in der Brühe oder trocken, mit Einlage nach Wahl. Ein unkompliziertes Lokal für ein schnelles Mittag- oder Abendessen.
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    7

    Suki Shabu Thawikit Buriram

    Lokal für Suki und Shabu in Buriram. Am Tisch steht ein Topf mit Brühe, in dem du dünn geschnittenes Fleisch, Meeresfrüchte und Gemüse selbst garst, dazu gehört die scharfe Suki-Sauce. Gegessen wird gemeinsam, entsprechend beliebt ist das Format bei Familien und größeren Runden.
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    8

    Muang Pizza

    Pizzalokal in Buriram, eine Adresse für alle, die eine Pause von der thailändischen Küche suchen. Die Karte bleibt bei den bekannten Pizzen, der Betrieb ist schlicht und ungezwungen.
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    Essen und Trinken

    Buriram kocht Isan-Küche, und die ist deutlich schärfer und salziger als die zentralthailändische. Klebreis ersetzt den Duftreis, fermentierte Fischsauce Pla Ra gibt vielen Gerichten ihre Grundnote, und gegrillt wird viel. Wenn du Schärfe schlecht verträgst, sag das ausdrücklich — die Standardeinstellung ist hoch.

    Som Tum

    Salat aus geraspelter grüner Papaya mit Limette, Fischsauce, Tomaten und viel Chili. Die Isan-Variante Som Tum Pla Ra enthält fermentierte Fischsauce und ist kräftiger als die milde Bangkok-Version.

    Larb

    Gehacktes Fleisch mit gerösteten Reiskörnern, Minze, Schalotten, Limette und Chili. Wird lauwarm gegessen, dazu Klebreis und rohes Gemüse. Eines der Kerngerichte der Region.

    Khao Niao

    Klebreis, im Bambuskörbchen gedampft und mit der Hand zu Kugeln geformt. Grundnahrungsmittel des Isan und Begleiter zu fast allem — kein Beilagen-Reis, sondern das Hauptelement.

    Kai Yang

    Flach gedrücktes, mariniertes Hähnchen vom Holzkohlerost, dazu eine süß-scharfe Tamarindensauce. An Straßenständen meist zusammen mit Som Tum und Klebreis verkauft.

    Guay Jab und Nudelsuppen

    Neben der Isan-Küche gibt es in der Stadt eine sino-thailändische Nudelkultur mit Fischbällchen, Bootnudeln und gerollten Reisbandnudeln. Günstig, mild und morgens geöffnet.

    Nachtmarkt im Zentrum

    Am Abend bauen im Stadtkern Garküchen auf, mit Grillspießen, Papayasalat, Würsten und Süßspeisen. Der schnellste Weg, sich durch die regionale Küche zu probieren, ohne eine Karte lesen zu müssen.

    Kultur und Geschichte

    Buriram gehört zum Isan und liegt zugleich im südlichen Khmer-Kulturraum. Gesprochen wird Isan, eine mit dem Laotischen verwandte Sprache, in den Grenzbezirken auch Nord-Khmer.Vom 10. bis 13. Jahrhundert lag das Gebiet im Einflussbereich von Angkor. Aus dieser Zeit stammen die Sandsteinanlagen der Provinz, darunter Phanom Rung und Muang Tam. Noch älter sind die Grenzsteine aus der Dvaravati-Zeit am Vulkan Khao Phra Angkhan. Die heutige Stadt führt ihre Gründung nach lokaler Überlieferung auf den späteren König Rama I. zurück.Im Mai wird vielerorts Bun Bang Fai gefeiert, das Raketenfest, mit dem um Regen für die Reissaat gebeten wird. In einigen Dörfern wird Seide gewebt.

    Vor Ort unterwegs

    Im Zentrum kommst du zu Fuß aus. Songthaews und Motorradtaxis fahren innerhalb der Stadt.Für Phanom Rung und Muang Tam sind Mietwagen oder ein Fahrer am praktischsten. Öffentlich fährst du mit Bus nach Nang Rong und von dort mit dem Motorradtaxi weiter. Beide Tempel an einem Tag schaffst du öffentlich kaum.Buriram liegt an der Bahnlinie Bangkok–Ubon Ratchathani, der Bahnhof liegt zentral. Der Flughafen hat Verbindungen nach Bangkok. An Rennwochenenden sind Flüge und Mietwagen früh ausgebucht.Aktuelle Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit, auch zum Grenzgebiet zu Kambodscha, findest du beim Auswärtigen Amt.

    Unterkünfte in Buriram

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      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Buriram-Reise

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      • 1King Rama I Monument3 Tage
      • 2Chang Arena4 Tage
      • 3Chang International Circuit5 Tage
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    In der Umgebung

    Surin

    Surin

    Surin im Süden des Isan ist eng mit der Elefantenkultur Thailands verbunden. Geprägt wird die Provinz von den Kui, die über Generationen Elefanten fingen und führten. Das jährliche Elephant Round-up im November ist das größte Ereignis der Stadt.Abseits davon ist Surin eine ruhige Provinzstadt. Auf dem Markt Talat Mai findest du Isan-Küche und Seide, die in Dörfern der Umgebung noch von Hand gewebt wird.Im Umland liegen Khmer-Heiligtümer wie Prasat Sikhoraphum mit seinen fünf Backsteintürmen. Die angenehmste Reisezeit ist die kühlere Trockenzeit von November bis Februar.
    Geschichtspark Phanom Rung

    Geschichtspark Phanom Rung

    Prasat Hin Phanom Rung steht auf dem Rand eines erloschenen Vulkans in der Provinz Buriram und gehört zu den vollständigsten Khmer-Anlagen in Thailand. Der Tempel entstand in mehreren Phasen vom 10. bis 13. Jahrhundert und war dem hinduistischen Gott Shiva geweiht. Der Berg galt als Abbild seines Wohnsitzes Kailash.Der Zugang folgt einer gepflasterten Prozessionsstraße über eine von Naga-Schlangen gesäumte Brücke und eine Treppe zum Hauptprang. An den Portalen sind Türstürze und Giebelfelder mit Szenen aus der hinduistischen Mythologie erhalten, darunter der Narai-Bandhomsindhu-Türsturz, der 1988 aus Chicago zurückkehrte.An wenigen Tagen im Jahr fällt die Sonne beim Auf- oder Untergang durch alle 15 Toröffnungen. Dann ist der Andrang groß. Schatten gibt es kaum, komm am besten früh am Morgen. Das kleinere Heiligtum Prasat Muang Tam liegt wenige Kilometer entfernt am Fuß des Berges.
    Geschichtspark Phimai

    Geschichtspark Phimai

    Der Geschichtspark Phimai in der Provinz Nakhon Ratchasima umfasst die große Khmer-Tempelanlage Prasat Hin Phimai. Der Hauptprang wurde um 1080 unter König Jayavarman VI. begonnen, Erweiterungen kamen im 13. Jahrhundert hinzu. Anders als die meisten Khmer-Tempel war Phimai von Beginn an dem Mahayana-Buddhismus gewidmet.Der Hauptprang aus hellem Sandstein steht in einem rechteckigen Mauerbezirk mit vier Torbauten. Die Anlage öffnet sich nach Süden, zur alten Königsstraße nach Angkor. Türstürze und Giebel zeigen buddhistische und hinduistische Motive.Die Anlage liegt mitten im Ort Phimai und ist zu Fuß erschlossen, das Nationalmuseum zeigt Skulpturen und Türstürze aus der Region. Am Ortsrand steht der Banyanhain Sai Ngam mit Imbissständen am Wasser. Von Nakhon Ratchasima ist Phimai ein Tagesausflug.
    Nakhon Ratchasima (Korat)

    Nakhon Ratchasima (Korat)

    Nakhon Ratchasima, im Alltag Korat genannt, ist eine der größten Städte des Isan und für Reisende vor allem das Tor in die Region. Sie liegt hinter dem Anstieg auf das Khorat-Plateau und ist per Zug, Bus und Fernstraße gut angebunden.Vom historischen Stadtkern sind Teile des Mauerrings, der Wassergraben und das Chumphon-Tor erhalten. Davor steht das Thao-Suranari-Denkmal für eine lokale Heldin, die 1826 den Widerstand gegen Truppen aus Vientiane organisiert haben soll. Hier wird täglich mit Blumen, Räucherstäbchen und Musik verehrt.Korat ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge: nordöstlich die Khmer-Anlage Phimai, südwestlich der Nationalpark Khao Yai. Südlich der Stadt fertigt das Dorf Dan Kwian Keramik aus eisenhaltigem Ton.Kulinarisch steht die Stadt für Pad Mi Korat, gebratene Reisnudeln. Am einfachsten probierst du sie auf den Nachtmärkten im Zentrum.
    Isan (Nordostthailand)

    Isan (Nordostthailand)

    Der Isan ist Thailands Nordosten und die größte Region des Landes: ein weites, landwirtschaftlich geprägtes Plateau, das im Norden und Osten vom Mekong begrenzt wird. Touristisch ist er weniger erschlossen als die Küsten und der Norden, mit Englisch kommst du seltener weiter.Kulturell steht die Region Laos nahe. Die gesprochene Sprache ist mit dem Laotischen verwandt, ebenso Musik, Feste und Küche. Auf dem Teller findest du Som Tam, Laab und Klebreis, meist schärfer als in Zentralthailand.Aus der Zeit des Khmer-Reichs sind im Süden der Region mehrere Tempelanlagen erhalten, darunter Phanom Rung und Phimai. Dazu kommen die Seidenweberei und ein eigener Festkalender, etwa das Raketenfest zu Beginn der Regenzeit und das Kerzenfest in Ubon Ratchathani.Die kühlere Trockenzeit von November bis Februar ist die angenehmste Reisezeit. Von März bis Mai wird es sehr heiß.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI