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    Nakhon Ratchasima (Korat)

    Thailand

    Nakhon Ratchasima (Korat)

    StadtKultur

    Nakhon Ratchasima, im Alltag Korat genannt, ist eine der größten Städte des Isan und für Reisende vor allem das Tor in die Region. Sie liegt hinter dem Anstieg auf das Khorat-Plateau und ist per Zug, Bus und Fernstraße gut angebunden.

    von Felix Gillen

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    5. Nakhon Ratchasima (Korat)
    Nakhon Ratchasima, im Alltag Korat genannt, ist eine der größten Städte des Isan und für Reisende vor allem das Tor in die Region. Sie liegt hinter dem Anstieg auf das Khorat-Plateau und ist per Zug, Bus und Fernstraße gut angebunden.Vom historischen Stadtkern sind Teile des Mauerrings, der Wassergraben und das Chumphon-Tor erhalten. Davor steht das Thao-Suranari-Denkmal für eine lokale Heldin, die 1826 den Widerstand gegen Truppen aus Vientiane organisiert haben soll. Hier wird täglich mit Blumen, Räucherstäbchen und Musik verehrt.Korat ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge: nordöstlich die Khmer-Anlage Phimai, südwestlich der Nationalpark Khao Yai. Südlich der Stadt fertigt das Dorf Dan Kwian Keramik aus eisenhaltigem Ton.Kulinarisch steht die Stadt für Pad Mi Korat, gebratene Reisnudeln. Am einfachsten probierst du sie auf den Nachtmärkten im Zentrum.

    Sehenswürdigkeiten in Nakhon Ratchasima (Korat)

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    1Haus des Phraya Kamthon Phayapthit

    Historisches Wohnhaus an der Atsadang-Straße im alten Stadtkern, benannt nach seinem einstigen Besitzer, einem Beamten der frühen Rattanakosin-Zeit. Ein Beispiel für die Holzarchitektur, von der in Korat nur wenige Bauten übrig sind.
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    2Historisches Schöpfrad (Ruean Korat)

    Nachbau eines traditionellen Korat-Wohnhauses samt altem Wasserschöpfrad, wie es in der Landwirtschaft der Region verwendet wurde. Ein kleiner, ruhiger Ort, der zeigt, wie hier vor der Motorisierung bewässert und gewohnt wurde.
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    3Lan Ya Mo (Thao-Suranari-Platz)

    Der Platz vor dem Chumphon-Tor mit dem Denkmal für Thao Suranari, im Alltag Ya Mo genannt. Hier wird täglich verehrt: Blumengirlanden, Räucherstäbchen, Opfergaben, oft dazu bestellte Musikgruppen. Der lebendigste Ort der Stadt und kein stilles Monument.
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    4Wat Sala Loi

    Der Ubosot dieses Tempels ist als Schiff gebaut, mit einem Rumpf in Form einer chinesischen Dschunke und einer Fassade aus Keramikkacheln aus Dan Kwian. Die Anlage geht auf Thao Suranari und ihren Mann zurück; im Gelände steht ein Chedi, der ihre Asche bewahrt. Der moderne Bau stammt aus den 1970er Jahren.
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    5Pratu Chumphon

    Das einzige im Original erhaltene der vier alten Stadttore, mit angrenzenden Abschnitten des Mauerrings und dem Wassergraben. Davor liegt der Platz mit dem Thao-Suranari-Denkmal, sodass Tor und Gedenkort eine Einheit bilden.
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    6Maha-Wirawong-Nationalmuseum

    Kleines Landesmuseum im Gelände von Wat Sutthachinda, das Khmer-Skulpturen, Türstürze und Fundstücke aus dem Umland zeigt. Überschaubar in einer Stunde und eine gute Vorbereitung, bevor du nach Phimai fährst.
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    Essen & Trinken

    Laab Somphit

    Restaurant in 169 Jant Rd.
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    Charoenphan Bakery (Mahatthai Road)

    Bakery in ชั้น 4 143 Thanon Mahatthai.
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    Kuaitiao Mu Soi Chuen

    Restaurant in 112 San-Prasit Rd.
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    Mingter Vegeterian restaurant

    Restaurant in 698 Thanon Rajadamnern.
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    Essen und Trinken

    Korat kocht an der Nahtstelle zweier Küchen: Isan-Gerichte mit Klebreis, Grillfleisch und Chili treffen auf zentralthailändische Milde und eine ausgeprägte sino-thailändische Nudelkultur. Ein Gericht trägt den Namen der Stadt und wird hier anders gemacht als überall sonst.

    Pad Mi Korat

    Gebratene Reisnudeln mit einer Soßenbasis aus Palmzucker, Tamarinde und Sojasauce, dazu Sojasprossen und Schnittlauch. Süßer und dunkler als Pad Thai und das Gericht, das man mit der Stadt verbindet.

    Larb und Nam Tok

    Fleischsalate mit gerösteten Reiskörnern, Minze und Limette — Larb aus gehacktem, Nam Tok aus gegrilltem und geschnittenem Fleisch. Beide werden lauwarm mit Klebreis gegessen.

    Som Tum

    Papayasalat, in Korat häufig etwas milder abgestimmt als weiter nördlich im Isan. Wenn du es scharf willst, musst du das hier ausdrücklich sagen.

    Kuai Tiao Mu

    Schweinefleisch-Nudelsuppe, die Grundlage der Nudelshops im Zentrum. Morgens und mittags geöffnet, mild, günstig und die verlässlichste Wahl, wenn dir Chili zu viel wird.

    Sai Krok Isan

    Kurze, saure Reiswürste, fermentiert und dann gegrillt, dazu rohe Chilis, Ingwer und Kohl. An den Marktständen überall zu finden.

    Nachtmärkte im Zentrum

    Am Abend bauen im Stadtkern Garküchen und Stände auf: Grillspieße, Papayasalat, Nudeln, Rotis und Säfte. Der einfachste Ort, um sich durch die regionale Küche zu probieren, ohne eine Karte zu brauchen.

    Kultur und Geschichte

    Korat war lange die Schwelle zwischen dem Zentrum Siams und dem Nordosten. In ihrer heutigen Form entstand die Stadt im 17. Jahrhundert unter Ayutthaya als befestigter Vorposten mit Mauerring, Wassergraben und vier Toren. Im Original erhalten ist nur das Chumphon-Tor.Die prägende Figur ist Thao Suranari, im Alltag Ya Mo genannt. Der Überlieferung nach organisierte sie 1826 den Widerstand gegen die Truppen aus Vientiane, die die Stadt besetzt hatten. Ihr zu Ehren findet jedes Jahr von Ende März bis Anfang April ein Stadtfest statt. Ihre Asche ruht in einem Chedi im Tempel Wat Sala Loi.In Korat wird ein eigener Dialekt gesprochen, der zwischen Zentralthai und Isan steht. Aus der Khmer-Zeit stammen zahlreiche Anlagen der Provinz, Funde daraus zeigt das Maha-Wirawong-Nationalmuseum.Handwerklich steht die Provinz für die Keramik aus Dan Kwian mit ihrer rostbraunen Oberfläche und für handgewebte Seide.

    Vor Ort unterwegs

    Den historischen Kern läufst du zu Fuß ab: Vom Chumphon-Tor zu Denkmal, Tempeln und Museum sind es wenige Minuten. Darüber hinaus ist die Stadt auf Autos ausgelegt.Songthaews fahren auf nummerierten Linien, frag im Zweifel, ob die Linie zu deinem Ziel fährt. Dazu gibt es Motorradtaxis, Tuk-Tuks und Fahrdienst-Apps.Phimai erreichst du mit Bus oder Minibus vom Busbahnhof in etwa eineinhalb Stunden. Für Khao Yai und Dan Kwian sind Mietwagen oder Fahrer praktischer.Korat liegt an der Bahnlinie von Bangkok in den Isan, mit Anschlüssen nach Ubon Ratchathani und Nong Khai. Busse fahren von zwei Terminals, das größere liegt außerhalb des Zentrums. Linienflüge gibt es kaum, plane mit Bahn oder Bus. Mit dem Auto brauchst du von Bangkok etwa drei bis vier Stunden.

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      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      12 Tage · 4 Stopps

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      Nakhon Ratchasima (Korat)-Reise

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      • 1Haus des Phraya Kamthon Phayapthit3 Tage
      • 2Historisches Schöpfrad (Ruean Korat)4 Tage
      • 3Lan Ya Mo (Thao-Suranari-Platz)5 Tage
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    In der Umgebung

    Geschichtspark Phimai

    Geschichtspark Phimai

    Der Geschichtspark Phimai in der Provinz Nakhon Ratchasima umfasst die große Khmer-Tempelanlage Prasat Hin Phimai. Der Hauptprang wurde um 1080 unter König Jayavarman VI. begonnen, Erweiterungen kamen im 13. Jahrhundert hinzu. Anders als die meisten Khmer-Tempel war Phimai von Beginn an dem Mahayana-Buddhismus gewidmet.Der Hauptprang aus hellem Sandstein steht in einem rechteckigen Mauerbezirk mit vier Torbauten. Die Anlage öffnet sich nach Süden, zur alten Königsstraße nach Angkor. Türstürze und Giebel zeigen buddhistische und hinduistische Motive.Die Anlage liegt mitten im Ort Phimai und ist zu Fuß erschlossen, das Nationalmuseum zeigt Skulpturen und Türstürze aus der Region. Am Ortsrand steht der Banyanhain Sai Ngam mit Imbissständen am Wasser. Von Nakhon Ratchasima ist Phimai ein Tagesausflug.
    Pak Chong

    Pak Chong

    Pak Chong ist das nördliche Tor zum Khao-Yai-Nationalpark. Die Stadt ist eine geschäftige Provinzstadt an der Bahnlinie und der Fernstraße von Bangkok nach Korat, die Unterkünfte liegen meist an der Straße zum Parkeingang.Das Hügelland zwischen Stadt und Park ist für seine Weingüter bekannt, etwa PB Valley Khao Yai Winery mit Führungen und Verkostungen. Dazu kommen Milchhöfe, Hofläden und Cafés für Wochenendgäste aus Bangkok.An der Fernstraße steht der Tempel Wat Thep Phithak Punnaram mit einer großen weißen Buddha-Figur auf einer Anhöhe. Auf dem Markt und an den Abendständen findest du Isan-Gerichte und Gegrilltes.Am angenehmsten ist es von November bis Februar. An Wochenenden und Feiertagen sind Unterkünfte früh ausgebucht.
    Khao Yai Nationalpark Region

    Khao Yai Nationalpark Region

    Die Khao Yai Region liegt rund 180 Kilometer nordöstlich von Bangkok. Herzstück ist der Khao-Yai-Nationalpark, 1962 als erster Nationalpark Thailands gegründet und Teil des UNESCO-Welterbes Dong Phayayen-Khao Yai. Im Park gibt es Regenwald, Wasserfälle und wilde Elefanten, Gibbons und Nashornvögel.Vor dem Parktor rund um Pak Chong liegen Weingüter, Cafés und Freizeitparks, an Wochenenden kommen viele Ausflügler aus Bangkok.
    Geschichtspark Phanom Rung

    Geschichtspark Phanom Rung

    Prasat Hin Phanom Rung steht auf dem Rand eines erloschenen Vulkans in der Provinz Buriram und gehört zu den vollständigsten Khmer-Anlagen in Thailand. Der Tempel entstand in mehreren Phasen vom 10. bis 13. Jahrhundert und war dem hinduistischen Gott Shiva geweiht. Der Berg galt als Abbild seines Wohnsitzes Kailash.Der Zugang folgt einer gepflasterten Prozessionsstraße über eine von Naga-Schlangen gesäumte Brücke und eine Treppe zum Hauptprang. An den Portalen sind Türstürze und Giebelfelder mit Szenen aus der hinduistischen Mythologie erhalten, darunter der Narai-Bandhomsindhu-Türsturz, der 1988 aus Chicago zurückkehrte.An wenigen Tagen im Jahr fällt die Sonne beim Auf- oder Untergang durch alle 15 Toröffnungen. Dann ist der Andrang groß. Schatten gibt es kaum, komm am besten früh am Morgen. Das kleinere Heiligtum Prasat Muang Tam liegt wenige Kilometer entfernt am Fuß des Berges.
    Khao Yai Nationalpark

    Khao Yai Nationalpark

    Der Khao-Yai-Nationalpark war 1962 der erste Nationalpark Thailands und gehört als Teil des Waldkomplexes Dong Phayayen-Khao Yai zum UNESCO-Welterbe. Mit 2.168 Quadratkilometern ist er der drittgrößte des Landes und erstreckt sich über vier Provinzen: Bergland mit immergrünem Regenwald, Grasflächen und Bachläufen.Am bekanntesten sind die Wasserfälle Haew Suwat und Haew Narok, Letzterer ist derzeit gesperrt. Markierte Wanderwege beginnen am Besucherzentrum, für längere Routen durch den Wald brauchst du einen Führer.Der Hauptgrund für einen Besuch ist die Tierbeobachtung: wilde Elefanten, Weißhandgibbons, Makaken, Sambarhirsche und mehrere Nashornvogelarten. Am besten sind die Aussichtstürme an Salzlecken und Wiesen wie bei Nong Phak Chi, früh am Morgen und in der Dämmerung. Abends werden geführte Fahrten mit Scheinwerfer angeboten.Elefanten queren regelmäßig die Straßen: Abstand halten, im Fahrzeug bleiben, nicht hupen. Übernachten kannst du auf Campingplätzen und in Bungalows der Parkverwaltung. Die Zugänge liegen im Norden bei Pak Chong und im Süden bei Prachinburi.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI