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    Geschichtspark Phimai

    Thailand

    Geschichtspark Phimai

    SehenswürdigkeitKultur

    Der Geschichtspark Phimai in der Provinz Nakhon Ratchasima umfasst die große Khmer-Tempelanlage Prasat Hin Phimai. Der Hauptprang wurde um 1080 unter König Jayavarman VI.

    von Felix Gillen

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    5. Geschichtspark Phimai
    Der Geschichtspark Phimai in der Provinz Nakhon Ratchasima umfasst die große Khmer-Tempelanlage Prasat Hin Phimai. Der Hauptprang wurde um 1080 unter König Jayavarman VI. begonnen, Erweiterungen kamen im 13. Jahrhundert hinzu. Anders als die meisten Khmer-Tempel war Phimai von Beginn an dem Mahayana-Buddhismus gewidmet.Der Hauptprang aus hellem Sandstein steht in einem rechteckigen Mauerbezirk mit vier Torbauten. Die Anlage öffnet sich nach Süden, zur alten Königsstraße nach Angkor. Türstürze und Giebel zeigen buddhistische und hinduistische Motive.Die Anlage liegt mitten im Ort Phimai und ist zu Fuß erschlossen, das Nationalmuseum zeigt Skulpturen und Türstürze aus der Region. Am Ortsrand steht der Banyanhain Sai Ngam mit Imbissständen am Wasser. Von Nakhon Ratchasima ist Phimai ein Tagesausflug.

    Sehenswürdigkeiten

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    1San Chao Mae Sai Ngam

    Schrein im Banyanhain Sai Ngam, der einer Schutzgeistin geweiht ist. Besucher hinterlegen Blumen, Räucherstäbchen und Opfergaben; an Feiertagen ist der Platz gut besucht. Ein Ort der lokalen Volksreligion, nicht der Khmer-Zeit.
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    2Sai Ngam

    Weitläufiger Banyanhain am Wasser, in dem die Luftwurzeln zu einem zusammenhängenden Dach verwachsen sind. Am Ufer stehen Imbissstände und einfache Sitzplätze; die Anwohner nutzen den Hain als Naherholungsort, besonders am Wochenende.
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    3Meru Brahmathat

    Ziegelbau am Rand des historischen Bezirks, der aus einer späteren Bauphase stammt als der Hauptprang. Die Anlage liegt abseits der Hauptwege und ist entsprechend ruhig; erhalten sind Unterbau und Mauerreste.
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    4Prasat Hin Phimai

    Die Hauptanlage: ein Prang aus hellem Sandstein in einem rechteckigen Mauerbezirk mit vier Torbauten, dazu Galerien und Nebenbauten wie der Laterit-Prang Brahmadat. Die Ausrichtung weist nach Süden, zur Straße nach Angkor. An Türstürzen und Giebeln stehen buddhistische und hinduistische Motive nebeneinander.
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    5Phimai-Nationalmuseum

    Museum nördlich des Geschichtsparks mit Skulpturen, Türstürzen und Keramik aus Phimai und dem Khorat-Plateau. Hier stehen mehrere Originale, deren Kopien am Tempel sitzen. Montags geschlossen, Eintritt separat.
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    6Pratu Chai

    Südliches Stadttor der alten Khmer-Stadt, an dem die Straße nach Angkor begann. Von der Umfassungsmauer sind an mehreren Stellen im Ort noch Abschnitte erhalten; das Tor zeigt, dass Phimai eine geplante Stadt war und nicht nur ein Tempel.
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    Essen & Trinken

    1

    Somwang Mu Kratha 2

    Restaurant in 495 Thanon Tha Songkran.
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    2

    Phat Mi Tao Than Phi Noi (Holzkohle-Bratnudeln)

    Restaurant in 6FFV+FJP.
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    3

    Pa Sanguan Sai Ngam

    Restaurant in 6FCW+F29.
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    4

    Sam Yaek Mala

    Restaurant in 85 หมู่ 2 Tambon Nai Mueang.
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    5

    Ban Pizza Phimai

    Restaurant in 6FCW+F29.
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    Essen und Trinken

    Phimai hat mit den Phimai-Nudeln ein eigenes Gericht, das im Ort an mehreren Stellen über Holzkohle gebraten wird. Ansonsten kochen die Lokale eine Mischung aus zentralthailändischer und Isan-Küche — Korat liegt an der Grenze zwischen beiden Regionen, und das schmeckt man.

    Phat Mi Phimai

    Gebratene Reisnudeln aus den im Ort hergestellten Phimai-Nudeln, mit süß-salziger Sauce, Ei und Sojasprossen. Das Gericht, für das der Ort bekannt ist.

    Pad Mi Korat

    Die Variante aus der Provinzhauptstadt, kräftiger gewürzt, oft mit Tamarinde und getrockneten Chilis.

    Som Tum und Klebreis

    Papayasalat mit Klebreis gehört im Isan zum Alltagsessen. Die Schärfe wird auf Wunsch reduziert.

    Mu Kratha

    Grill und Suppentopf in einem, am Tisch selbst zubereitet und meist als Buffet abgerechnet. Ein Abendessen für Gruppen.

    Imbissstände am Sai Ngam

    Am Banyanhain gibt es einfache Stände und Sitzplätze am Wasser: gegrillter Fisch, Papayasalat, gebratene Nudeln und Getränke. Am Wochenende voll, unter der Woche ruhig.

    Geschichte und Bedeutung

    Phimai entstand, als das Khmer-Reich von Angkor das Khorat-Plateau kontrollierte. Der Hauptprang wurde um 1080 unter Jayavarman VI. begonnen, unter Jayavarman VII. kamen im frühen 13. Jahrhundert Bauten im Bayon-Stil hinzu. Die Stadt hieß damals Vimayapura und lag am Ende einer Königsstraße nach Angkor, an der Rasthäuser standen.Phimai war dem Mahayana-Buddhismus gewidmet, nicht Shiva oder Vishnu. An den Portalen stehen dennoch auch hinduistische Szenen, etwa aus dem Ramayana.Ungewöhnlich ist die Ausrichtung nach Süden statt nach Osten: Die Anlage schaut zur Straße nach Angkor. Der heutige Ort liegt über dem alten Stadtgrundriss, Mauerabschnitte und das südliche Siegestor stehen zwischen Wohnhäusern.Restauriert wurde die Anlage in den 1960er-Jahren mit französischer Beteiligung, die Steine wurden vermessen und an ihre ursprünglichen Positionen zurückgesetzt. Einige Original-Türstürze stehen heute im Nationalmuseum.

    Anfahrt und vor Ort

    Phimai liegt rund 60 Kilometer nordöstlich von Nakhon Ratchasima. Vom Busbahnhof in Korat fahren tagsüber regelmäßig Busse und Minibusse in den Ort, die Fahrt dauert etwa eineinhalb Stunden.Im Ort brauchst du kein Fahrzeug: Geschichtspark, Nationalmuseum, Stadttor und Restaurants liegen nah beieinander. Zum Banyanhain Sai Ngam am Ortsrand sind es rund zwei Kilometer, mit Fahrrad oder Motorradtaxi bequemer.Für Tempel und Museum reichen zwei bis drei Stunden. Schatten gibt es kaum, komm am frühen Morgen oder späten Nachmittag. Schultern und Knie bedeckt halten.Öffnungszeiten und Eintritt: Der Geschichtspark ist täglich etwa 7 bis 18 Uhr geöffnet, ausländische Besucher zahlen 200 Baht. Das Nationalmuseum hat eigene Zeiten, ist montags geschlossen und kostet extra. Für eine Kombination mit Phanom Rung und Muang Tam brauchst du ein Fahrzeug.

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    In der Umgebung

    Nakhon Ratchasima (Korat)

    Nakhon Ratchasima (Korat)

    Nakhon Ratchasima, im Alltag Korat genannt, ist eine der größten Städte des Isan und für Reisende vor allem das Tor in die Region. Sie liegt hinter dem Anstieg auf das Khorat-Plateau und ist per Zug, Bus und Fernstraße gut angebunden.Vom historischen Stadtkern sind Teile des Mauerrings, der Wassergraben und das Chumphon-Tor erhalten. Davor steht das Thao-Suranari-Denkmal für eine lokale Heldin, die 1826 den Widerstand gegen Truppen aus Vientiane organisiert haben soll. Hier wird täglich mit Blumen, Räucherstäbchen und Musik verehrt.Korat ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge: nordöstlich die Khmer-Anlage Phimai, südwestlich der Nationalpark Khao Yai. Südlich der Stadt fertigt das Dorf Dan Kwian Keramik aus eisenhaltigem Ton.Kulinarisch steht die Stadt für Pad Mi Korat, gebratene Reisnudeln. Am einfachsten probierst du sie auf den Nachtmärkten im Zentrum.
    Buriram

    Buriram

    Buriram im Süden des Isan verbindet Khmer-Erbe mit Profisport. Bekannt ist die Provinz für den Geschichtspark Phanom Rung, eine Khmer-Tempelanlage auf einem erloschenen Vulkan, und das nahe Heiligtum Muang Tam mit seinen Wasserbecken.Am Stadtrand stehen der Chang International Circuit, auf dem die MotoGP fährt, und das Stadion von Buriram United. An Renn- und Spieltagen sind Unterkünfte knapp.Für die Tempel eignen sich der frühe Morgen und der späte Nachmittag, Schatten gibt es kaum. Phanom Rung und Muang Tam verbindest du am besten mit eigenem Fahrzeug an einem Tag. In der Stadt geben die Märkte einen guten Eindruck vom Alltag und der Isan-Küche.
    Isan (Nordostthailand)

    Isan (Nordostthailand)

    Der Isan ist Thailands Nordosten und die größte Region des Landes: ein weites, landwirtschaftlich geprägtes Plateau, das im Norden und Osten vom Mekong begrenzt wird. Touristisch ist er weniger erschlossen als die Küsten und der Norden, mit Englisch kommst du seltener weiter.Kulturell steht die Region Laos nahe. Die gesprochene Sprache ist mit dem Laotischen verwandt, ebenso Musik, Feste und Küche. Auf dem Teller findest du Som Tam, Laab und Klebreis, meist schärfer als in Zentralthailand.Aus der Zeit des Khmer-Reichs sind im Süden der Region mehrere Tempelanlagen erhalten, darunter Phanom Rung und Phimai. Dazu kommen die Seidenweberei und ein eigener Festkalender, etwa das Raketenfest zu Beginn der Regenzeit und das Kerzenfest in Ubon Ratchathani.Die kühlere Trockenzeit von November bis Februar ist die angenehmste Reisezeit. Von März bis Mai wird es sehr heiß.
    Geschichtspark Phanom Rung

    Geschichtspark Phanom Rung

    Prasat Hin Phanom Rung steht auf dem Rand eines erloschenen Vulkans in der Provinz Buriram und gehört zu den vollständigsten Khmer-Anlagen in Thailand. Der Tempel entstand in mehreren Phasen vom 10. bis 13. Jahrhundert und war dem hinduistischen Gott Shiva geweiht. Der Berg galt als Abbild seines Wohnsitzes Kailash.Der Zugang folgt einer gepflasterten Prozessionsstraße über eine von Naga-Schlangen gesäumte Brücke und eine Treppe zum Hauptprang. An den Portalen sind Türstürze und Giebelfelder mit Szenen aus der hinduistischen Mythologie erhalten, darunter der Narai-Bandhomsindhu-Türsturz, der 1988 aus Chicago zurückkehrte.An wenigen Tagen im Jahr fällt die Sonne beim Auf- oder Untergang durch alle 15 Toröffnungen. Dann ist der Andrang groß. Schatten gibt es kaum, komm am besten früh am Morgen. Das kleinere Heiligtum Prasat Muang Tam liegt wenige Kilometer entfernt am Fuß des Berges.
    Surin

    Surin

    Surin im Süden des Isan ist eng mit der Elefantenkultur Thailands verbunden. Geprägt wird die Provinz von den Kui, die über Generationen Elefanten fingen und führten. Das jährliche Elephant Round-up im November ist das größte Ereignis der Stadt.Abseits davon ist Surin eine ruhige Provinzstadt. Auf dem Markt Talat Mai findest du Isan-Küche und Seide, die in Dörfern der Umgebung noch von Hand gewebt wird.Im Umland liegen Khmer-Heiligtümer wie Prasat Sikhoraphum mit seinen fünf Backsteintürmen. Die angenehmste Reisezeit ist die kühlere Trockenzeit von November bis Februar.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI