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    Similan Inseln

    Thailand

    Similan Inseln

    National Park

    Die Similan Inseln liegen etwa 70 Kilometer vor der Küste von Phang Nga und bilden den Mu-Ko-Similan-Nationalpark. Der Name kommt aus dem Yawi, einem malaiischen Dialekt, und bedeutet „neun“.

    von Felix Gillen

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    Die Similan Inseln liegen etwa 70 Kilometer vor der Küste von Phang Nga und bilden den Mu-Ko-Similan-Nationalpark. Der Name kommt aus dem Yawi, einem malaiischen Dialekt, und bedeutet „neun“. Heute zählt der Park elf Inseln, von Norden nach Süden nummeriert. Die größte ist Koh Similan, die Insel 8.Über Wasser prägen gerundete Granitblöcke und weiße Sandbuchten das Bild. An den Ostseiten liegen flache Korallenhänge, an den Westseiten Felsformationen mit Durchgängen wie der Elephant Head Rock. Mantarochen und Walhaie sind selten, am ehesten zwischen Februar und April.Der Park ist vom 16. Mai bis 15. Oktober geschlossen. Übernachten auf den Inseln ist seit Oktober 2019 nicht mehr möglich, du kommst als Tagesgast oder auf einer Tauchsafari, die an Bord übernachtet. Die Zahl der Besucher pro Tag ist begrenzt.

    Sehenswürdigkeiten

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    1Turtle Rock

    Tauch- und Schnorchelplatz vor der Nordwestseite von Koh Similan (Insel 8), westlich der Donald Duck Bay. Benannt ist er nach einem Felsen, der über Wasser wie eine Schildkröte aussieht, Meeresschildkröten sind hier aber auch oft zu sehen. Zwischen 10 und 15 Metern liegen Granitblöcke mit Durchgängen und Hirn-, Tisch- und Geweihkorallen. Der Platz eignet sich für alle Tauchstufen.
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    2Breakfast Bend

    Langgezogener Riffhang an der Ostseite der nördlichen Inseln, der nach den frühen Tauchgängen der Safaribooten benannt ist, die ihn traditionell vor dem Frühstück ansteuern. Der Hang ist mit Weichkorallen und Gorgonien bewachsen, dazwischen ziehen Schwärme von Füsilieren und Schnappern. Weil die Strömung meist parallel zum Riff läuft, wird der Platz als Driftgang getaucht.
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    3Sail Rock über der Donald Duck Bay

    Der freistehende Granitblock über der Bucht an der Nordseite von Koh Similan, der achten und größten Insel der Gruppe, ist das bekannteste Motiv des Nationalparks. Vom Strand führt ein kurzer, aber steiler Weg über Felsstufen und Wurzeln zum Aussichtspunkt, von dem der Blick über die Ankerbucht und die vorgelagerten Riffe geht. Der Aufstieg dauert etwa 15 Minuten und ist bei Nässe rutschig. Tagestouren halten hier für rund eine Stunde, weshalb sich am Weg Warteschlangen bilden können.
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    4Ao Kuerk

    Bucht an der Westseite der Inselgruppe, in der abgerundete Granitblöcke bis in die Brandung stehen. Der Strand ist kurz und von Felsen begrenzt, das Wasser davor tief genug zum Schnorcheln entlang der Blöcke. Die Westseiten der Inseln sind der offenen See zugewandt, weshalb hier häufiger Dünung anläuft als in den Ankerbuchten im Osten. Einzelne Strandabschnitte im Park werden zeitweise gesperrt, wenn Schildkröten dort ablegen.
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    5Elephant Head Rock (Hin Pousar)

    Granitspitzen südwestlich von Koh Similan (Insel 8), die über Wasser an einen Elefantenkopf erinnern. Unter der Oberfläche setzt sich das Gestein in einem Labyrinth aus Blöcken, Kanälen und Durchlässen fort. Der Platz zählt zu den bekanntesten Tauchplätzen der Andamanensee, ist wegen Dünung und teils starker Strömung aber nur für Taucher mit Erfahrung geeignet, nicht zum Schnorcheln.
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    Restaurants in Similan Inseln

    Restaurant der Parkverwaltung auf Koh Miang

    Das einzige Restaurant im Nationalpark liegt bei der Parkverwaltung auf Koh Miang, der vierten Insel. Es gibt einfache thailändische Gerichte und Getränke, geöffnet ist etwa von 8 bis 14 Uhr. Tagesgäste werden meist auf ihrem Boot verpflegt. Bezahlt wird bar, außerhalb der Parksaison ist geschlossen.
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    Verpflegung

    Die Similans sind unbewohnt: Es gibt kein Dorf, keine Läden und ausser der Kantine der Parkverwaltung auf Koh Miang keine Gastronomie. Wer eine Tagestour bucht, wird vom Boot verpflegt — in der Regel ein Mittagessen an Bord oder am Strand, dazu Wasser und Obst. Auf Tauchsafaris kocht die Kombuse. Besondere Ernährungswünsche solltest du bei der Buchung angeben, nachbestellen lässt sich unterwegs nichts. Trinkwasser wird an Bord gestellt; eine eigene Flasche ist sinnvoll, weil Einwegplastik im Park nicht erlaubt ist.

    Verpflegung an Bord der Tagesboote

    Bei Speedboot-Touren ab Thap Lamu ist meist ein einfaches thailändisches Mittagessen im Preis enthalten, dazu Obst und Wasser. Serviert wird an Bord oder am Strand.

    Restaurant der Parkverwaltung auf Koh Miang

    Einfache thailändische Gerichte und Getränke, geöffnet etwa von 8 bis 14 Uhr. Bezahlung in bar, außerhalb der Parksaison geschlossen.

    Küche auf Tauchsafaris

    Auf mehrtägigen Fahrten wird an Bord gekocht, mit mehreren Mahlzeiten über den Tag, abgestimmt auf die Tauchgänge.

    Was du selbst mitbringen solltest

    Eine wiederverwendbare Trinkflasche, denn Einwegplastik ist im Park verboten. Dazu Sonnenschutz und bei Bedarf eigene Snacks.

    Anreise und Saison

    Es gibt keinen Flughafen, keine Fährlinie und keine Unterkunft auf den Inseln. Jeder Besuch läuft über ein organisiertes Boot ab dem Festland.Saison: Der Park ist vom 15. Oktober bis 15. Mai geöffnet und schließt bei schlechtem Wetter auch früher. Die ruhigsten Bedingungen liegen meist zwischen Dezember und April.Tagestouren per Speedboot: Start frühmorgens am Thap Lamu Pier südlich von Khao Lak, Fahrzeit etwa 90 Minuten. Anbieter holen in Khao Lak ab, ab Phuket kommt die Fahrt zum Pier dazu.Tauchsafaris: Mehrtägige Fahrten ab Thap Lamu, die an Bord übernachten und neben den Similans oft Koh Bon, Koh Tachai und den Richelieu Rock ansteuern.Der Eintritt beträgt 500 Baht für Erwachsene und 250 Baht für Kinder, meist über den Veranstalter bezahlt. Die Besucherzahl pro Tag ist begrenzt, in der Hochsaison sind Touren daher oft ausgebucht. Einwegplastik ist im Park verboten, ebenso Fische füttern und Korallen berühren.Aktuelle Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit, auch zu Bootsfahrten, findest du beim Auswärtigen Amt.

    Unterkünfte in Similan Inseln

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    In der Umgebung

    Khao Lak

    Khao Lak

    Khao Lak in der Provinz Phang Nga ist kein geschlossener Ort, sondern eine Kette von Strandabschnitten und Siedlungen nördlich von Phuket. Die Strände Nang Thong, Bang Niang und Khuk Khak ziehen sich über Kilometer und sind weniger dicht bebaut als die bekannten Strände auf Phuket; viele Familien und Taucher kommen hierher.Khao Lak ist Ausgangspunkt für Tauchfahrten zu den Similan-Inseln, die Boote starten vom nahen Hafen Thap Lamu. Landseitig grenzt der Khao-Lak-Lam-Ru-Nationalpark mit Küstenwald und Aussichtspunkten an.Keine Küste Thailands traf der Tsunami von 2004 so schwer wie diese. Daran erinnert unter anderem das Polizeiboot 813, das die Welle rund zwei Kilometer landeinwärts trug und das heute in einem Gedenkpark steht. Die Saison läuft etwa von November bis April; in der Regenzeit schließen viele Betriebe, und die Bootstouren zu den Inseln fallen aus.
    Khao Sok Village

    Khao Sok Village

    Rund um das Besucherzentrum des Khao-Sok-Nationalparks hat sich im Dorf Khlong Sok die Infrastruktur der Region gesammelt: Gästehäuser und Lodges entlang der Straße und am Fluss, Tourbüros, Restaurants und ein kleiner Markt. Die Fernstraße zwischen Surat Thani und Takua Pa führt direkt vorbei, der Ort ist von beiden Küsten aus gut erreichbar.Vom Parkeingang startet der Hauptwanderweg, der dem Tal folgt und Abzweige zu mehreren Wasserfällen hat. Nachtwanderungen sind nur mit Führer möglich und werden vor Ort organisiert. In der Trockenzeit, vor allem von Januar bis März, blüht in der Region die Rafflesia kerrii, deren Blüten 50 bis 90 Zentimeter Durchmesser erreichen.Das Dorf ist auch Ausgangspunkt für Fahrten zum Cheow-Lan-See, als Tages- oder Übernachtungstour.Im Umfeld arbeiten mehrere Elefantencamps mit sehr unterschiedlichem Ansatz. Wer Wert auf Tierschutz legt, sollte vorab prüfen, was ein Camp tatsächlich anbietet.
    Khao Sok River

    Khao Sok River

    Der Sok-Fluss begleitet den westlichen Rand des Khao-Sok-Nationalparks und führt am Dorf Khlong Sok vorbei, wo die meisten Unterkünfte der Region liegen. Viele Lodges stehen direkt am Ufer, sodass der Fluss zugleich Verkehrsader, Badestelle und Aussicht ist.Auf dem Wasser werden Tubing in Reifen, Kanutouren und Fahrten auf Bambusflößen angeboten. Die Strömung ist überwiegend ruhig, sodass die Touren weniger sportlich als landschaftlich sind: Über dem Fluss steigen die Kalksteinwände des Parks auf, und an den Ufern sind mit etwas Geduld Nashornvögel, Eisvögel und Affen zu sehen.Der Wasserstand schwankt stark. Nach Regen führt der Fluss deutlich mehr Wasser, während er in der Trockenzeit an manchen Stellen sehr flach wird; die Anbieter passen die Strecken entsprechend an. Am frühen Morgen und in der Dämmerung ist die Tierbeobachtung am ergiebigsten, und die Hitze ist erträglicher als mittags.
    Phang-Nga-Bucht

    Phang-Nga-Bucht

    Die Phang-Nga-Bucht nördlich von Phuket ist seit 1981 als Ao-Phang-Nga-Nationalpark geschützt, der Park umfasst rund 400 Quadratkilometer. Steile Kalksteininseln ragen hier aus dem flachen Meer, an der Küste wächst der größte zusammenhängende ursprüngliche Mangrovenwald, der in Thailand erhalten ist.Bekannt ist die Bucht vor allem für Khao Phing Kan, die James-Bond-Insel, auf der 1974 Szenen des Films Der Mann mit dem goldenen Colt gedreht wurden. Davor steht die schmale Felsnadel Ko Tapu. Ein weiteres Ziel ist das Stelzendorf Ko Panyi.Die meisten Besucher kommen mit einer Bootstour aus Phuket, Krabi oder vom Festland bei Phang Nga. An Wochenenden und in der Hochsaison ist es an den bekannten Stellen sehr voll, frühe Abfahrten sind ruhiger.
    Khao Sok Region (Surat Thani Inland)

    Khao Sok Region (Surat Thani Inland)

    Die Khao Sok Region liegt im Süden Thailands im Binnenland der Provinzen Surat Thani und Phang Nga, etwa auf halber Strecke zwischen Golf- und Andamanenküste. Das macht sie zu einem naheliegenden Zwischenstopp zwischen den Küsten.Prägend sind steile Kalksteinberge über immergrünem Regenwald und der Cheow-Lan-See: Ein Staudamm flutete ein Talsystem, die Bergkuppen stehen nun als Felstürme im Wasser. Der Khao-Sok-Nationalpark schützt einen großen zusammenhängenden Regenwald, in dem unter anderem Nashornvögel, Gibbons und wilde Elefanten leben.Die Infrastruktur konzentriert sich auf das Dorf Khlong Sok am Parkeingang und auf die Floßhäuser am See. Üblich sind Dschungelwanderungen mit Guide, Kanutouren und Höhlenbesuche.Am trockensten ist es von Januar bis März, die meisten Niederschläge fallen von Mai bis Oktober. Nach Starkregen führen Bäche und Höhlen viel Wasser, einzelne Wege werden gesperrt.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI