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    Khao Lak

    Thailand

    Khao Lak

    Stadt

    Khao Lak in der Provinz Phang Nga ist kein geschlossener Ort, sondern eine Kette von Strandabschnitten und Siedlungen nördlich von Phuket.

    von Felix Gillen

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    Khao Lak in der Provinz Phang Nga ist kein geschlossener Ort, sondern eine Kette von Strandabschnitten und Siedlungen nördlich von Phuket. Die Strände Nang Thong, Bang Niang und Khuk Khak ziehen sich über Kilometer und sind weniger dicht bebaut als die bekannten Strände auf Phuket; viele Familien und Taucher kommen hierher.Khao Lak ist Ausgangspunkt für Tauchfahrten zu den Similan-Inseln, die Boote starten vom nahen Hafen Thap Lamu. Landseitig grenzt der Khao-Lak-Lam-Ru-Nationalpark mit Küstenwald und Aussichtspunkten an.Keine Küste Thailands traf der Tsunami von 2004 so schwer wie diese. Daran erinnert unter anderem das Polizeiboot 813, das die Welle rund zwei Kilometer landeinwärts trug und das heute in einem Gedenkpark steht. Die Saison läuft etwa von November bis April; in der Regenzeit schließen viele Betriebe, und die Bootstouren zu den Inseln fallen aus.

    Sehenswürdigkeiten in Khao Lak

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    1Polizeiboot 813

    Das Patrouillenboot wurde beim Tsunami 2004 rund zwei Kilometer landeinwärts getragen und liegt seither in Bang Niang an der Stelle, an der es zum Stehen kam. Der Gedenkpark um das Boot hat die Form einer Welle, deren Höhe der Flutwelle entspricht; Steintafeln nennen die Namen der Opfer, Infotafeln erklären den Ablauf des 26. Dezember 2004.
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    2Tsunami-Gedenkpark Ban Nam Khem

    Das Fischerdorf Ban Nam Khem rund 26 Kilometer nördlich von Khao Lak verlor beim Tsunami 2004 etwa ein Viertel seiner Bewohner. Im Gedenkpark am Strand erinnert eine lange, geschwungene Betonmauer in Form einer Welle an die Flut, Tafeln nennen thailändische und ausländische Opfer. Eine goldene Buddhafigur mit Blick aufs Meer überstand den Tsunami. Täglich 8 bis 20 Uhr, Eintritt frei.
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    3Khao-Lak-Lam-Ru-Nationalpark

    Der Nationalpark beginnt direkt südlich des Ortes, wo die Hügel bis an die Küste reichen. Vom Parkzentrum an der Hauptstrasse führen ein kurzer Weg zu einem Aussichtspunkt über die Andamanensee und längere Pfade durch Regenwald zu kleinen Bachläufen. Am Chong Fa liegt ein weiterer Zugang. Eintritt wird am Eingang erhoben.
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    4Ton Chong Fa Wasserfall

    Mehrstufiger Wasserfall im Hinterland von Khao Lak, mit Badebecken auf den unteren Ebenen. Ein Holzsteg und ein Waldpfad führen an den Stufen entlang nach oben, weiter oben wird der Weg steiler und rutschig. Nach Regen führt der Bach viel Wasser, in der Trockenzeit gegen Ende der Saison kann er auf ein Rinnsal zurückgehen. Der Wasserfall liegt im Nationalparkgebiet, am Eingang wird Eintritt fällig.
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    5Bang Niang Markt

    Der grösste Markt der Küste liegt an der Zufahrt zum Bang Niang Beach und öffnet an mehreren Tagen pro Woche am späten Nachmittag. Vorn stehen Garküchen mit Grillspiessen, Currys und Nudelsuppen, dahinter Stände mit Kleidung, Obst und Haushaltsware. Preise werden verhandelt, gezahlt wird meist in Bar.
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    6Takua Pa Old Town

    Der alte Zinnort liegt rund 30 Kilometer nördlich von Khao Lak, mit dem Auto etwa eine halbe Stunde. In der Altstadt stehen sino-portugiesische Ladenhäuser mit bunten Fassaden und Holzläden, teils restauriert, teils verfallen. Am Sonntag ab dem späten Nachmittag wird die Altstadt zum Markt mit Garküchen, Snacks und Handwerk, überwiegend besucht von Thais. An den übrigen Tagen ist es sehr ruhig.
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    Essen & Trinken

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    The Kati Restaurant Khao Lak

    Ein thailändisches Restaurant in Khao Lak, dessen Name auf die Kokosmilch verweist, die in der südthailändischen Küche die Currys bestimmt. Serviert wird die übliche Bandbreite, ergänzt um Fisch und Meeresfrüchte. Der Gastraum ist offen gebaut, das Publikum besteht überwiegend aus Gästen der umliegenden Resorts. Wenn du es scharf magst, sag es dazu – die Küche ist auf europäische Gaumen eingestellt.
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    2

    Param Para Restaurant Khao Lak

    Ein indisches Restaurant in Khao Lak, mit Currys, Fladenbroten und einer Reihe vegetarischer Gerichte auf der Karte. Die Einrichtung ist zurückhaltend, der Betrieb ruhig. In einem Ort, in dem fast jede Karte thailändisch aussieht, eine brauchbare Abwechslung nach ein paar Tagen.
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    3

    Qcumber

    Ein Restaurant in Khao Lak, das thailändische Gerichte und westliche Küche nebeneinander führt. Die Atmosphäre ist entspannt und auf Resortgäste ausgelegt, gegessen wird mittags wie abends. Eine unkomplizierte Adresse, wenn die Gruppe sich nicht auf eine Küche einigen kann.
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    4

    The Snapper : happy snapper 2.0

    Ein Lokal in Khao Lak, das sich auf Fisch und Meeresfrüchte vom Grill konzentriert. Ausgesucht wird aus der Auslage, abgerechnet wird nach Gewicht – frag den Kilopreis, bevor du wählst. Die Zubereitung bleibt bewusst schlicht, dazu gibt es thailändische Beilagen. Das Ambiente ist ungezwungen, nach einem Tag am Strand genau richtig.
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    Essen und Trinken

    Gegessen wird in Khao Lak zwischen zwei Polen: in den Garküchen am Bang Niang Markt und an der Hauptstrasse, wo südthailändisch und günstig gekocht wird, und in den Küchen entlang der Strandzufahrten, die auf internationale Gäste eingestellt sind. Fisch kommt aus Tab Lamu und Ban Nam Khem, das Gemüse aus dem Hinterland. Die südthailändische Schärfe wird in Touristenküchen oft heruntergefahren — wer sie will, muss sie ausdrücklich bestellen.

    Gegrillter Fisch aus Tab Lamu

    Schnapper, Makrele oder Barrakuda, in Salzkruste oder mit Kräuterfüllung über Holzkohle gegart. Wird ganz serviert und pro Gewicht abgerechnet, dazu Reis und eine scharfe Dip-Sauce.

    Kaeng Tai Pla

    Das schwerste Curry Südthailands, auf Basis fermentierter Fischinnereien, mit Bambusstreifen und Auberginen. Sehr scharf und salzig, in lokalen Küchen und am Markt zu finden.

    Hoi Thod

    In Teig gebratene Muscheln mit Ei und Sojasprossen, aussen kross, innen weich. Ein typisches Gericht der Andamanenküste und ein Klassiker der Marktstände am Abend.

    Moo Ping und Gai Yang

    Marinierte Schweine- und Hähnchenspiesse vom Grill, am Bang Niang Markt in Reihen über der Glut. Werden mit Klebreis im Beutel gegessen.

    Khanom Jeen

    Fermentierte Reisnudeln, über die verschiedene Currys gegeben werden, dazu ein Korb rohes Gemüse und Kräuter zur freien Auswahl. Ein Frühstücks- und Mittagsgericht.

    Tropisches Obst der Region

    Phang Nga baut Mangostane, Rambutan, Langsat und Durian an. Die Saison liegt im thailändischen Sommer und fällt damit teils in die Regenzeit; am Markt wird geschnitten und portionsweise verkauft.

    Kultur und Geschichte

    Zinn und TourismusDie Region lebte lange vom Zinn. Takua Pa, rund 30 Kilometer nördlich, war im 19. und frühen 20. Jahrhundert ein Zentrum des Zinnbergbaus, der chinesische Einwanderer anzog; ihre sino-portugiesischen Ladenhäuser stehen bis heute. Später kamen Kautschuk, Ölpalmen, Fischfang und der Tourismus.Der Tsunami von 2004Am 26. Dezember 2004 traf der Tsunami Khao Lak schwerer als jeden anderen Küstenabschnitt Thailands. Gedenkorte wie der Park um das Polizeiboot 813 in Bang Niang, gestaltet in Form einer Welle mit den Namen der Opfer, halten das Ereignis präsent. Beim Besuch ist Zurückhaltung angebracht, viele Einheimische haben Angehörige verloren.In Tempeln, Moscheen und Dörfern gilt bedeckte Kleidung, Badesachen bleiben am Strand.

    Anreise und vor Ort unterwegs

    AnreiseNächster Flughafen ist Phuket, rund 80 Kilometer südlich. Mit Taxi oder vorgebuchtem Transfer brauchst Du etwa 1 bis 1,5 Stunden, mit dem öffentlichen Bus 2 bis 2,5 Stunden; er hält am Highway 4.Vor OrtAlles verteilt sich entlang des Highway 4, die Wege sind länger, als die Karte vermuten lässt.Roller: die praktischste Variante zwischen Stränden, Markt und Wasserfällen. Der Highway ist gut ausgebaut, aber schnell befahren.Songthaew: fährt tagsüber die Straße ab und hält auf Zuruf.Taxi und Hotelshuttle: für Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit oder mit Tauchgepäck.Tauchboote zu den Similan-Inseln starten vom Pier Thap Lamu südlich des Ortes, meist früh am Morgen; die Anbieter holen in der Regel an der Unterkunft ab.

    Unterkünfte in Khao Lak

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      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      Khao Lak
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    In der Umgebung

    Khao Sok Village

    Khao Sok Village

    Rund um das Besucherzentrum des Khao-Sok-Nationalparks hat sich im Dorf Khlong Sok die Infrastruktur der Region gesammelt: Gästehäuser und Lodges entlang der Straße und am Fluss, Tourbüros, Restaurants und ein kleiner Markt. Die Fernstraße zwischen Surat Thani und Takua Pa führt direkt vorbei, der Ort ist von beiden Küsten aus gut erreichbar.Vom Parkeingang startet der Hauptwanderweg, der dem Tal folgt und Abzweige zu mehreren Wasserfällen hat. Nachtwanderungen sind nur mit Führer möglich und werden vor Ort organisiert. In der Trockenzeit, vor allem von Januar bis März, blüht in der Region die Rafflesia kerrii, deren Blüten 50 bis 90 Zentimeter Durchmesser erreichen.Das Dorf ist auch Ausgangspunkt für Fahrten zum Cheow-Lan-See, als Tages- oder Übernachtungstour.Im Umfeld arbeiten mehrere Elefantencamps mit sehr unterschiedlichem Ansatz. Wer Wert auf Tierschutz legt, sollte vorab prüfen, was ein Camp tatsächlich anbietet.
    Khao Sok River

    Khao Sok River

    Der Sok-Fluss begleitet den westlichen Rand des Khao-Sok-Nationalparks und führt am Dorf Khlong Sok vorbei, wo die meisten Unterkünfte der Region liegen. Viele Lodges stehen direkt am Ufer, sodass der Fluss zugleich Verkehrsader, Badestelle und Aussicht ist.Auf dem Wasser werden Tubing in Reifen, Kanutouren und Fahrten auf Bambusflößen angeboten. Die Strömung ist überwiegend ruhig, sodass die Touren weniger sportlich als landschaftlich sind: Über dem Fluss steigen die Kalksteinwände des Parks auf, und an den Ufern sind mit etwas Geduld Nashornvögel, Eisvögel und Affen zu sehen.Der Wasserstand schwankt stark. Nach Regen führt der Fluss deutlich mehr Wasser, während er in der Trockenzeit an manchen Stellen sehr flach wird; die Anbieter passen die Strecken entsprechend an. Am frühen Morgen und in der Dämmerung ist die Tierbeobachtung am ergiebigsten, und die Hitze ist erträglicher als mittags.
    Phang-Nga-Bucht

    Phang-Nga-Bucht

    Die Phang-Nga-Bucht nördlich von Phuket ist seit 1981 als Ao-Phang-Nga-Nationalpark geschützt, der Park umfasst rund 400 Quadratkilometer. Steile Kalksteininseln ragen hier aus dem flachen Meer, an der Küste wächst der größte zusammenhängende ursprüngliche Mangrovenwald, der in Thailand erhalten ist.Bekannt ist die Bucht vor allem für Khao Phing Kan, die James-Bond-Insel, auf der 1974 Szenen des Films Der Mann mit dem goldenen Colt gedreht wurden. Davor steht die schmale Felsnadel Ko Tapu. Ein weiteres Ziel ist das Stelzendorf Ko Panyi.Die meisten Besucher kommen mit einer Bootstour aus Phuket, Krabi oder vom Festland bei Phang Nga. An Wochenenden und in der Hochsaison ist es an den bekannten Stellen sehr voll, frühe Abfahrten sind ruhiger.
    Khao Sok Region (Surat Thani Inland)

    Khao Sok Region (Surat Thani Inland)

    Die Khao Sok Region liegt im Süden Thailands im Binnenland der Provinzen Surat Thani und Phang Nga, etwa auf halber Strecke zwischen Golf- und Andamanenküste. Das macht sie zu einem naheliegenden Zwischenstopp zwischen den Küsten.Prägend sind steile Kalksteinberge über immergrünem Regenwald und der Cheow-Lan-See: Ein Staudamm flutete ein Talsystem, die Bergkuppen stehen nun als Felstürme im Wasser. Der Khao-Sok-Nationalpark schützt einen großen zusammenhängenden Regenwald, in dem unter anderem Nashornvögel, Gibbons und wilde Elefanten leben.Die Infrastruktur konzentriert sich auf das Dorf Khlong Sok am Parkeingang und auf die Floßhäuser am See. Üblich sind Dschungelwanderungen mit Guide, Kanutouren und Höhlenbesuche.Am trockensten ist es von Januar bis März, die meisten Niederschläge fallen von Mai bis Oktober. Nach Starkregen führen Bäche und Höhlen viel Wasser, einzelne Wege werden gesperrt.
    Similan Inseln

    Similan Inseln

    Die Similan Inseln liegen etwa 70 Kilometer vor der Küste von Phang Nga und bilden den Mu-Ko-Similan-Nationalpark. Der Name kommt aus dem Yawi, einem malaiischen Dialekt, und bedeutet „neun“. Heute zählt der Park elf Inseln, von Norden nach Süden nummeriert. Die größte ist Koh Similan, die Insel 8.Über Wasser prägen gerundete Granitblöcke und weiße Sandbuchten das Bild. An den Ostseiten liegen flache Korallenhänge, an den Westseiten Felsformationen mit Durchgängen wie der Elephant Head Rock. Mantarochen und Walhaie sind selten, am ehesten zwischen Februar und April.Der Park ist vom 16. Mai bis 15. Oktober geschlossen. Übernachten auf den Inseln ist seit Oktober 2019 nicht mehr möglich, du kommst als Tagesgast oder auf einer Tauchsafari, die an Bord übernachtet. Die Zahl der Besucher pro Tag ist begrenzt.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI