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    Khao Sok Region (Surat Thani Inland)

    Thailand

    Khao Sok Region (Surat Thani Inland)

    Region

    Die Khao Sok Region liegt im Süden Thailands im Binnenland der Provinzen Surat Thani und Phang Nga, etwa auf halber Strecke zwischen Golf- und Andamanenküste. Das macht sie zu einem naheliegenden Zwischenstopp zwischen den Küsten.

    von Felix Gillen

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    4. Khao Sok Region (Surat Thani Inland)
    Die Khao Sok Region liegt im Süden Thailands im Binnenland der Provinzen Surat Thani und Phang Nga, etwa auf halber Strecke zwischen Golf- und Andamanenküste. Das macht sie zu einem naheliegenden Zwischenstopp zwischen den Küsten.Prägend sind steile Kalksteinberge über immergrünem Regenwald und der Cheow-Lan-See: Ein Staudamm flutete ein Talsystem, die Bergkuppen stehen nun als Felstürme im Wasser. Der Khao-Sok-Nationalpark schützt einen großen zusammenhängenden Regenwald, in dem unter anderem Nashornvögel, Gibbons und wilde Elefanten leben.Die Infrastruktur konzentriert sich auf das Dorf Khlong Sok am Parkeingang und auf die Floßhäuser am See. Üblich sind Dschungelwanderungen mit Guide, Kanutouren und Höhlenbesuche.Am trockensten ist es von Januar bis März, die meisten Niederschläge fallen von Mai bis Oktober. Nach Starkregen führen Bäche und Höhlen viel Wasser, einzelne Wege werden gesperrt.
    Die Khao Sok Region im Hinterland von Surat Thani besteht aus Kalksteinkarst, Regenwald und dem Stausee Cheow Lan. Der Nationalpark wurde 1980 gegründet und ist Teil eines großen Waldkomplexes. Ausgangspunkt ist das Dorf Khlong Sok am Parkeingang, von dort führen Wanderungen mit Guide in den Wald. Auf dem See übernachtest du in schwimmenden Bungalows und fährst mit Longtail-Booten zu Höhlen und Buchten. Am trockensten ist es von Januar bis März. Bungalows auf dem See sind in der Hauptsaison schnell ausgebucht.
    Cheow-Lan-See

    Ort 1 von 4

    Cheow-Lan-See

    Der Cheow-Lan-See ist kein natürliches Gewässer, sondern das Reservoir des Ratchaprapha-Staudamms, der 1987 fertig wurde und ein Talsystem im Khao-Sok-Nationalpark flutete. Der See ist rund 185 Quadratkilometer groß.

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    Khao Sok Village

    Ort 2 von 4

    Khao Sok Village

    Rund um das Besucherzentrum des Khao-Sok-Nationalparks hat sich im Dorf Khlong Sok die Infrastruktur der Region gesammelt: Gästehäuser und Lodges entlang der Straße und am Fluss, Tourbüros, Restaurants und ein kleiner Markt.

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    Khao Sok River

    Ort 3 von 4

    Khao Sok River

    Der Sok-Fluss begleitet den westlichen Rand des Khao-Sok-Nationalparks und führt am Dorf Khlong Sok vorbei, wo die meisten Unterkünfte der Region liegen. Viele Lodges stehen direkt am Ufer, sodass der Fluss zugleich Verkehrsader, Badestelle und Aussicht ist.

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    Nam Talu Cave

    Ort 4 von 4

    Nam Talu Cave

    Die Nam Talu Cave ist eine Flusshöhle im Khao-Sok-Nationalpark am Cheow-Lan-See. Ein Bach fließt durch den Kalksteinberg, der Weg führt streckenweise durchs Wasser: knietief, teils tiefer, einzelne Passagen schwimmend.

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    Weitere Orte in Khao Sok Region (Surat Thani Inland)

    Pra Kie Cave (Coral Cave)

    Pra Kie Cave (Coral Cave)

    Die Pra Kie Cave, auch Coral Cave genannt, liegt am Ufer des Cheow-Lan-Sees im Khao-Sok-Nationalpark. Den Beinamen trägt sie wegen der Tropfsteine, deren poröse, verzweigte Oberflächen an Korallen erinnern.Erreichbar ist die Höhle nur über das Wasser: Longtail-Boote bringen dich von den Floßhäusern oder vom Pier am Damm in die Bucht, von dort führt ein kurzer Weg zum Eingang.Anders als Nam Talu ist Pra Kie eine Trockenhöhle ohne Wasserpassagen. Sie wird deshalb oft angeboten, wenn Nam Talu gesperrt ist. Der Boden ist trotzdem feucht und rutschig, feste Schuhe und eine Stirnlampe gehören dazu.Nichts abbrechen, nichts anfassen: Die Formationen wachsen über Jahrtausende. Touren mit Führer organisieren die Unterkünfte am See.

    Sehenswürdigkeiten in Khao Sok Region (Surat Thani Inland)

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Khao-Sok-Nationalpark

    Der 1980 gegründete Park schützt 739 Quadratkilometer Regenwald, Kalksteinkarst und Flusstäler und gehört zu einem großen Waldkomplex. Vom Hauptquartier bei Khlong Sok sind nur wenige Wege ohne Führer erlaubt, für die meisten Routen und für Nachtwanderungen brauchst du einen Guide. Im Park leben unter anderem Elefanten, Gaur, Tapire, Gibbons und fast 400 Vogelarten. Um Februar blüht die Riesenblume Rafflesia kerrii. Eintritt 200 Baht, für den Cheow-Lan-See separat 300 Baht.
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    Khlong-Phanom-Nationalpark

    Der Park südlich von Khao Sok gehört zum gleichen Waldkomplex, bekommt aber deutlich weniger Besuch. Ziele sind Wasserfälle, Höhlen und Wanderwege durch den Regenwald. Ein Ausweichort, wenn im Hauptpark viel Betrieb ist.
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    Essen & Trinken

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    Hornbill Restaurant

    Ein Restaurant im Ort Khlong Sok am Eingang zum Khao-Sok-Nationalpark, benannt nach den Nashornvögeln, die im Park leben. Gekocht wird thailändisch, die Karte ist auf Reisende ausgelegt und entsprechend zurückhaltend gewürzt – wer es scharf mag, muss das ansagen. Das Lokal ist offen gebaut, das Publikum kommt aus den umliegenden Unterkünften.
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    Ninety Kitchen (Khlong-Phanom-Nationalpark)

    Die Küche beim Khlong-Phanom-Nationalpark südlich von Khao Sok, in erster Linie für Parkbesucher gedacht. Serviert wird einfache thailändische Kost, die Ausstattung ist funktional und auf den Betrieb ausgerichtet. In einer Gegend mit wenig Auswahl ist das der praktische Wert – eine kulinarische Adresse ist es nicht.
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    Thai food restaurant

    Ein einfaches thailändisches Lokal in der Region Khao Sok, offen gebaut und ohne Ausstattungsanspruch. Die Karte bleibt bei den Standards der thailändischen Küche. Für eine Mahlzeit zwischen zwei Touren in den Nationalpark reicht das aus.
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    Essen und Trinken

    Gekocht wird hier südthailändisch, also schärfer als im Zentrum, mit Kurkuma, Garnelenpaste und viel frischem Gemüse. Weil die Region im Inland liegt, spielen Süßwasserfisch, Fluss- und Stauseefische eine größere Rolle als Meeresfrüchte. Rundherum liegen Kautschuk- und Palmölplantagen sowie Obstgärten, was das Angebot auf den Märkten prägt. In Khlong Sok richten sich viele Restaurants auf Besucher ein und mildern die Schärfe ab; wer es original will, sagt es beim Bestellen.

    Gaeng Som

    Saures Curry auf Kurkumabasis ohne Kokosmilch, mit Fisch und Gemüse, ausgeprägt scharf und salzig. In der Region wird es häufig mit Süßwasserfisch und Bambussprossen oder Papaya gekocht. Wird zu Reis gegessen, meist neben weiteren Currys.

    Sataw

    Die grünen Kerne des Stinkbohnenbaums, in Deutschland als Petai bekannt, gehören zu den charakteristischen Zutaten Südthailands. Sie werden mit Garnelenpaste und Chili gebraten und haben einen kräftigen, leicht bitteren Geschmack. Saison ist die Regenzeit, dann liegen sie auf allen Märkten.

    Süßwasserfisch aus dem Stausee

    Am Cheow-Lan-Stausee und an den Flüssen wird Fisch gegrillt, gedämpft oder frittiert und mit einer scharfen Sauce serviert. In den Floating Bungalows gehört er meist zum Abendessen des Pakets. Verbreitete Zubereitung ist Pla Phao, ein in Salzkruste und Kräutern gegrillter ganzer Fisch.

    Khanom Jeen

    Fermentierte Reisnudeln, über die ein Curry gegossen wird, dazu ein Berg roher Kräuter, Gurkenscheiben und eingelegtes Gemüse zum Selbstzusammenstellen. Im Süden wird meist ein Fischcurry mit Kurkuma dazu serviert. Typisches Frühstück auf den Märkten der Landkreise.

    Tropische Früchte aus Surat Thani

    Die Provinz ist ein großes Anbaugebiet für Rambutan, Mangostan, Langsat und Durian. Die Haupterntezeit liegt in den Monaten um die Jahresmitte, dann verkaufen Stände an den Landstraßen direkt aus den Plantagen. Durian darf in vielen Unterkünften nicht mit aufs Zimmer.

    Geschichte

    Die Gegend um Khao Sok war lange dünn besiedelt und von Wald bedeckt. Die Menschen lebten von Landwirtschaft, Kautschuk und Waldprodukten. 1980 wurde der Nationalpark gegründet, als 22. Nationalpark Thailands.In den 1980er-Jahren entstand der Ratchaprapha-Damm, der das Tal des Khlong Saeng flutete und den Cheow-Lan-See schuf. Heute leben viele Familien im Umland vom Tourismus, als Guides, Bootsführer oder in Gästehäusern.

    Vor Ort unterwegs

    Der Highway 401 verbindet Surat Thani mit Takua Pa an der Westküste und führt am Dorf Khlong Sok vorbei, dem Eingang zum Nationalpark.Von Surat Thani brauchst du mit Minivan oder Bus etwa zwei Stunden, von Khao Lak rund ein bis zwei, von Krabi und Phuket jeweils drei bis vier. Von Bangkok fährst du am einfachsten mit Nachtzug oder Nachtbus nach Surat Thani und steigst dort um.Innerhalb der Region sind Roller oder Mietwagen am praktischsten. Die Unterkünfte in Khlong Sok liegen über mehrere Kilometer verteilt.Zum Cheow-Lan-See sind es von Khlong Sok rund 60 Kilometer nach Osten zum Pier am Ratchaprapha-Damm bei Ban Ta Khun. Den Transfer buchst du meist über die Unterkunft.Auf dem See fährst du nur mit Longtail-Booten. Bis zu den entfernteren Bungalows dauert es bis zu zwei Stunden.Die trockensten Monate sind Januar bis März. Von Mai bis Oktober fällt am meisten Regen, dann sind einzelne Pfade und Höhlen gesperrt.Aktuelle Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit findest du beim Auswärtigen Amt.

    In der Umgebung

    Cheow-Lan-See

    Cheow-Lan-See

    Der Cheow-Lan-See ist kein natürliches Gewässer, sondern das Reservoir des Ratchaprapha-Staudamms, der 1987 fertig wurde und ein Talsystem im Khao-Sok-Nationalpark flutete. Der See ist rund 185 Quadratkilometer groß. Aus dem Wasser ragen die Gipfel der Kalksteinberge als steile Felstürme, oft wird die Landschaft mit Guilin in Südchina verglichen.Typisch sind die Floßhäuser: einfache Bungalows auf Pontons in ruhigen Seitenarmen, vermietet von der Parkverwaltung und privaten Betreibern. Strom gibt es oft nur zeitweise, Mobilfunk nicht überall. Rechne mit einfachem Standard.Vom Pier am Staudamm fahren Longtail-Boote zu den Unterkünften. Üblich sind Kanutouren in den Seitenarmen, kurze Dschungelwanderungen und Ausflüge zu den Höhlen Nam Talu und Pra Kie.Am Morgen liegt oft Nebel zwischen den Felsen, dann siehst du am ehesten Nashornvögel, Gibbons und Makaken. Plane mindestens eine Übernachtung ein, Tagestouren verbringen viel Zeit mit der Anfahrt.
    Khao Sok River

    Khao Sok River

    Der Sok-Fluss begleitet den westlichen Rand des Khao-Sok-Nationalparks und führt am Dorf Khlong Sok vorbei, wo die meisten Unterkünfte der Region liegen. Viele Lodges stehen direkt am Ufer, sodass der Fluss zugleich Verkehrsader, Badestelle und Aussicht ist.Auf dem Wasser werden Tubing in Reifen, Kanutouren und Fahrten auf Bambusflößen angeboten. Die Strömung ist überwiegend ruhig, sodass die Touren weniger sportlich als landschaftlich sind: Über dem Fluss steigen die Kalksteinwände des Parks auf, und an den Ufern sind mit etwas Geduld Nashornvögel, Eisvögel und Affen zu sehen.Der Wasserstand schwankt stark. Nach Regen führt der Fluss deutlich mehr Wasser, während er in der Trockenzeit an manchen Stellen sehr flach wird; die Anbieter passen die Strecken entsprechend an. Am frühen Morgen und in der Dämmerung ist die Tierbeobachtung am ergiebigsten, und die Hitze ist erträglicher als mittags.
    Pra Kie Cave (Coral Cave)

    Pra Kie Cave (Coral Cave)

    Die Pra Kie Cave, auch Coral Cave genannt, liegt am Ufer des Cheow-Lan-Sees im Khao-Sok-Nationalpark. Den Beinamen trägt sie wegen der Tropfsteine, deren poröse, verzweigte Oberflächen an Korallen erinnern.Erreichbar ist die Höhle nur über das Wasser: Longtail-Boote bringen dich von den Floßhäusern oder vom Pier am Damm in die Bucht, von dort führt ein kurzer Weg zum Eingang.Anders als Nam Talu ist Pra Kie eine Trockenhöhle ohne Wasserpassagen. Sie wird deshalb oft angeboten, wenn Nam Talu gesperrt ist. Der Boden ist trotzdem feucht und rutschig, feste Schuhe und eine Stirnlampe gehören dazu.Nichts abbrechen, nichts anfassen: Die Formationen wachsen über Jahrtausende. Touren mit Führer organisieren die Unterkünfte am See.
    Khao Sok Village

    Khao Sok Village

    Rund um das Besucherzentrum des Khao-Sok-Nationalparks hat sich im Dorf Khlong Sok die Infrastruktur der Region gesammelt: Gästehäuser und Lodges entlang der Straße und am Fluss, Tourbüros, Restaurants und ein kleiner Markt. Die Fernstraße zwischen Surat Thani und Takua Pa führt direkt vorbei, der Ort ist von beiden Küsten aus gut erreichbar.Vom Parkeingang startet der Hauptwanderweg, der dem Tal folgt und Abzweige zu mehreren Wasserfällen hat. Nachtwanderungen sind nur mit Führer möglich und werden vor Ort organisiert. In der Trockenzeit, vor allem von Januar bis März, blüht in der Region die Rafflesia kerrii, deren Blüten 50 bis 90 Zentimeter Durchmesser erreichen.Das Dorf ist auch Ausgangspunkt für Fahrten zum Cheow-Lan-See, als Tages- oder Übernachtungstour.Im Umfeld arbeiten mehrere Elefantencamps mit sehr unterschiedlichem Ansatz. Wer Wert auf Tierschutz legt, sollte vorab prüfen, was ein Camp tatsächlich anbietet.
    Nam Talu Cave

    Nam Talu Cave

    Die Nam Talu Cave ist eine Flusshöhle im Khao-Sok-Nationalpark am Cheow-Lan-See. Ein Bach fließt durch den Kalksteinberg, der Weg führt streckenweise durchs Wasser: knietief, teils tiefer, einzelne Passagen schwimmend. Im Inneren gibt es Tropfsteine und Fledermäuse.Der Zugang erfolgt per Boot und Wanderung, meist als Tagesausflug von einem der Floßhäuser. Ein lizenzierter Führer ist Pflicht.Der Grund ist ernst: Im Oktober 2007 starben acht Touristen bei einer Sturzflut in der Höhle, im August 2024 ein Guide. Vom 1. Juni bis 30. November ist die Höhle daher gesperrt, auch außerhalb davon kann sie nach Regen kurzfristig schließen.Mitnehmen solltest du Schuhe, die nass werden dürfen und Halt geben, eine Stirnlampe und wasserdicht verpackte Sachen. Wer nicht schwimmen kann oder Enge schlecht verträgt, sollte die Tour auslassen.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI