La Fortuna ist der Hauptort am Fuß des Vulkans Arenal in der Region Arenal und Monteverde, rund drei bis dreieinhalb Autostunden nordwestlich von San José.
La Fortuna ist der Hauptort am Fuß des Vulkans Arenal in der Region Arenal und Monteverde, rund drei bis dreieinhalb Autostunden nordwestlich von San José. Du kommst hierher, weil sich vom Ort aus der Nationalpark Vulkan Arenal, der Wasserfall des Río Fortuna und die Thermalquellen der Umgebung bequem erreichen lassen.Der Ort wurde Mitte der 1930er-Jahre von Siedlern aus Ciudad Quesada, Grecia und Alajuela gegründet und hieß ursprünglich El Burío. Den heutigen Namen verdankt er dem fruchtbaren Boden, nicht, wie oft erzählt wird, dem Ausbruch von 1968, der die Dörfer westlich des Vulkans traf und La Fortuna verschonte.Das Zentrum ist nur wenige Straßen breit. Die meisten Unterkünfte, Restaurants und Tourenanbieter liegen an der Hauptstraße und rund um den Parque Central mit der Kirche, hinter der bei klarem Wetter der Kegel des Arenal aufragt.Das Angebot an Aktivitäten ist breit: Reiten, Rafting, Canyoning, Ziplines und Hängebrücken gehören ebenso dazu wie die warmen Quellen, die mit etwa 30 bis 50 Grad unter anderem entlang des Río Tabacón austreten. Plane mindestens zwei volle Tage ein, da die Gipfelregion oft in Wolken liegt.
Sehenswürdigkeiten in La Fortuna
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Natur
1Catarata Río Fortuna
Der rund 70 Meter hohe Wasserfall des Río Fortuna stürzt am Fuß des erloschenen Vulkans Cerro Chato in ein grünes Becken, etwa zehn Autominuten vom Ortszentrum entfernt. Über rund 530 Stufen steigst du zum Fuß des Falls hinab; bei ruhiger Strömung darf im Becken gebadet werden, Rettungsschwimmer sind vor Ort. Betrieben wird die Anlage von einer gemeinnützigen Entwicklungsvereinigung aus La Fortuna, die Eintritt erhebt. Gutes Schuhwerk ist sinnvoll, da der Rückweg bergauf führt.
Die katholische Kirche steht am Parque Central im Zentrum von La Fortuna. Bei klarem Wetter erscheint hinter ihr der Kegel des Arenal, weshalb der Platz vor der Kirche ein beliebter Fotostandort ist. Für einen kurzen Halt beim Bummel durch den Ort reicht ein Abstecher von wenigen Minuten.
Der zentrale Platz von La Fortuna ist Treffpunkt des Ortes und Orientierungspunkt für Besucher. Rundherum liegen Restaurants, Tourenanbieter und der Taxistand an der Hauptstraße. Am Abend lohnt ein Spaziergang, wenn Einheimische auf den Bänken sitzen und der Verkehr ruhiger wird.
Der private Park liegt etwa 25 bis 30 Autominuten westlich von La Fortuna oberhalb des Arenalsees. Ein rund 3,2 Kilometer langer Rundweg führt über 16 Brücken, darunter sechs Hängebrücken, durch die Baumkronen des Regenwalds; eine kürzere Variante ist rollstuhlgerecht. Morgens ist die Chance auf Vogelbeobachtungen am größten, der Park öffnet früh am Tag.
Das gehobene Restaurant an der Hauptstraße verbindet costa-ricanische Küche mit asiatischen und mediterranen Einflüssen. Die offene Bar zur Straße hin ist auch für einen Drink vor dem Essen beliebt.
Die einfache Soda nahe der Bushaltestelle, einen Block von der Hauptstraße, serviert costa-ricanische Hausmannskost wie Casados, Gallos und Reis mit Bohnen. Sie ist eine günstige Adresse für ein schnelles, typisches Mittagessen.
Das kleine Familienrestaurant im Zentrum kocht peruanisch-chinesische Chifa-Küche mit vielen Gemüsegerichten und Meeresfrüchten. Es bietet eine Alternative zu den typischen Casados der Sodas im Ort.
Ein junger Ort im Schatten des VulkansLa Fortuna entstand erst in den 1930er-Jahren als Bauernsiedlung im Kanton San Carlos. Der Ausbruch des Arenal am 29. Juli 1968 begrub die Dörfer Tabacón, Pueblo Nuevo und San Luís auf der Westseite. Die anschließend über Jahrzehnte anhaltende Aktivität machte La Fortuna zu einem der wichtigsten Tourismusorte des Landes.Leben nach der AktivitätsphaseSeit dem Ende der Eruptionen 2010 hat sich der Ort neu ausgerichtet: Wanderungen, Thermalbäder und Naturbeobachtung stehen im Vordergrund. Den Wasserfall des Río Fortuna verwaltet eine gemeinnützige Entwicklungsvereinigung des Ortes.
Anreise und Unterwegs
AnreiseMit dem Auto brauchst du von San José etwa drei bis dreieinhalb Stunden, entweder über Ciudad Quesada oder über San Ramón und La Tigra. Direktbusse fahren ab der Station Atlántico del Norte in San José in rund vier Stunden; achte darauf, dass der Bus über Ciudad Quesada fährt. Shuttlebusse von Anbietern wie Interbus holen an Hotels und am Flughafen ab. Nach Monteverde gibt es Shuttles sowie die Kombination aus Kleinbus und Boot über den Arenalsee.Vor OrtDas kleine Zentrum erkundest du zu Fuß. Für Thermalquellen, den Nationalpark und den Wasserfall brauchst du ein Auto, ein Taxi oder eine gebuchte Tour; Taxis warten an der Hauptstraße beim Parque Central. Fahrdienst-Apps sind in der Gegend nicht verfügbar.