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    Hamburg

    Deutschland

    Hamburg

    StadtUNESCO

    Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und liegt an der Unterelbe, wo die Alster in der Innenstadt zu Binnen- und Außenalster aufgestaut ist.

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    Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und liegt an der Unterelbe, wo die Alster in der Innenstadt zu Binnen- und Außenalster aufgestaut ist. Der Hafen gehört zu den größten Umschlaghäfen der Welt und prägt das Stadtbild von den Landungsbrücken bis zur HafenCity.Du erlebst hier das neugotische Backsteinensemble der Speicherstadt, die 2017 eröffnete Elbphilharmonie, den barocken Michel und das prachtvolle Rathaus. Abends zieht es dich nach St. Pauli, wo Reeperbahn, Große Freiheit und Hans-Albers-Platz für das bekannteste Vergnügungsviertel der Stadt stehen.
    Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern und etwa 755 Quadratkilometern die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Unterwegs bist du am besten mit dem HVV, zu dem vier U-Bahn- und vier S-Bahn-Linien sowie die HADAG-Hafenfähren gehören. Besonders ist das Wasser überall: Elbe, Alster, Fleete und fast 2500 Brücken. Rund um Rathaus und Binnenalster liegt die Innenstadt, südlich davon Speicherstadt und HafenCity mit der Elbphilharmonie. Westlich lohnen St. Pauli mit Landungsbrücken und Reeperbahn sowie die Sternschanze und Altona.

    Weitere Stadtteile in Hamburg

    St. Pauli

    St. Pauli

    St. Pauli liegt zwischen Innenstadt und Altona direkt an der Elbe und ist seit 1894 ein Hamburger Stadtteil. Den Namen trägt die frühere Vorstadt Hamburger Berg seit 1833, die Reeperbahn erinnert an die Reepschläger, die sich hier ab 1633 ansiedelten und Schiffstaue drehten. Heute prägen der Kiez rund um Reeperbahn, Große Freiheit und Spielbudenplatz, der FC St. Pauli mit dem Millerntor-Stadion und der Hafen das Viertel, das als politisch links, vielfältig und tolerant gilt.Tagsüber steigst du auf den Grünen Bunker an der Feldstraße oder besuchst den Beatles-Platz, abends wechselst du zwischen den Theatern am Spielbudenplatz, Livemusikclubs und Kiezkneipen. Die U3 hält an den Stationen Landungsbrücken, St. Pauli und Feldstraße, die S-Bahn-Linien S1 und S3 an der Station Reeperbahn.
    Altstadt & Neustadt

    Altstadt & Neustadt

    Rund um den Domplatz lag mit der Hammaburg die Keimzelle Hamburgs, um 1188 kam am Nikolaifleet eine Kaufmannssiedlung hinzu. Der Große Brand von 1842 zerstörte weite Teile der Altstadt, beim Wiederaufbau entstanden unter anderem die Alsterarkaden. Heute prägen Kontorhäuser, Kaufhäuser und die Mönckebergstraße als Haupteinkaufsstraße die Altstadt, westlich des Alsterfleets schließt die Neustadt an.Du flanierst am Jungfernstieg an der Binnenalster, startest am Anleger zu einer Alsterfahrt, gehst unter den Alsterarkaden entlang und fährst im Mahnmal St. Nikolai mit dem Panoramalift auf 76 Meter Höhe. In der Deichstraße am Nikolaifleet, wo der Brand von 1842 begann, steht mit der Nummer 37 ein barockes Kaufmannshaus von 1686. Am Bahnhof Jungfernstieg halten die U1, U2 und U4 sowie die S-Bahn-Linien S1 und S3.
    Altona & Ottensen

    Altona & Ottensen

    Altona entstand um 1535 als Fischersiedlung, erhielt am 23. August 1664 vom dänischen König Friedrich III. das Stadtrecht und wuchs zur zweitgrößten Stadt im dänischen Gesamtstaat heran. Erst 1938 wurde es Teil von Hamburg. Das benachbarte Ottensen, 1310 erstmals als Dorf Ottenhusen erwähnt, entwickelte sich nach 1866 zum Industriestandort und kam 1889 zu Altona. Heute ist Ottensen mit rund 35.000 Einwohnern auf 2,9 Quadratkilometern ein beliebtes Viertel zum Einkaufen und Ausgehen.Vom Altonaer Balkon schaust du über die Elbe bis zur Köhlbrandbrücke, an der Palmaille stehen großbürgerliche Bauten aus dem frühen 19. Jahrhundert, und in Ottensen findest du das Kulturzentrum Fabrik mit seinem Kran und die Zeise Kinos mit einer Schiffsschraube der früheren Propellerfabrik. Am Bahnhof Altona halten die S-Bahn-Linien S1, S2 und S3.
    HafenCity & Speicherstadt

    HafenCity & Speicherstadt

    Die HafenCity entsteht seit dem ersten Spatenstich am 9. April 2001 auf dem früheren Großen Grasbrook, einem rund 157 Hektar großen Hafengebiet, das am 1. Januar 2003 aus dem Freihafen entlassen wurde, damit dort Wohnungen gebaut werden konnten. Seit dem 1. März 2008 ist sie ein eigener Stadtteil. Nördlich schließt die 1888 eröffnete Speicherstadt an, für die ab 1883 die Wohnquartiere Kehrwieder und Wandrahm geräumt wurden.Du läufst über die Magellan- und Marco-Polo-Terrassen am Wasser, besuchst das Internationale Maritime Museum im Kaispeicher B und erfährst im Speicherstadtmuseum, wie Quartiersleute Kaffee, Tee und Kautschuk lagerten. Die U4 hält an den Stationen Überseequartier, HafenCity Universität und Elbbrücken.
    Blankenese & Övelgönne

    Blankenese & Övelgönne

    Blankenese war ein Fischerdorf, das 1301 erstmals urkundlich erwähnt wird, später wohnten hier Kapitäne und Lotsen, heute gehört es zu den wohlhabendsten Stadtteilen Hamburgs. 1938 kam es zusammen mit Altona zu Hamburg. Den alten Ortskern bildet das Treppenviertel am steilen Elbhang mit verwinkelten Treppen und Gassen, darüber erhebt sich der 74,7 Meter hohe Süllberg. Elbaufwärts liegt in Othmarschen Övelgönne mit dem kilometerlangen Elbstrand und dem Museumshafen an der Anlegestelle Neumühlen.Du steigst die 170 Stufen der Strandtreppe hinab zum Strandweg, spazierst durch Parks wie den Römischen Garten und schaust am Elbstrand den Schiffen auf der Elbe zu. Blankenese erreichst du mit der S1, durch die steilen Straßen fährt der kleine Bus 488, die „Bergziege“. Nach Övelgönne bringt dich die HADAG-Fähre 62 von den Landungsbrücken bis Neumühlen.
    Sternschanze

    Sternschanze

    Die Sternschanze, meist Schanzenviertel genannt, ist mit etwa einem halben Quadratkilometer Hamburgs kleinster Stadtteil und erst seit dem 1. März 2008 eigenständig. Ihr Name geht auf eine 1682 angelegte sternförmige Verteidigungsanlage zurück. Geschlossene Altbaublocks und die Rote Flora, seit 1989 besetzt, prägen ein Viertel, in das seit den 1970er Jahren vor allem Studierende und junge Leute zogen.Am Schulterblatt, der Hauptgeschäftsstraße, reihen sich Cafés, Bäckereien, Restaurants und Läden. Zum Durchatmen gehst du in den rund 12 Hektar großen Sternschanzenpark mit dem 59 Meter hohen Wasserturm von 1910. Am U- und S-Bahnhof Sternschanze im Norden des Viertels hält unter anderem die U3.

    Sehenswürdigkeiten in Hamburg

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Elbphilharmonie
    Sehenswürdigkeit

    1Elbphilharmonie

    Das Konzerthaus von Herzog & de Meuron sitzt auf dem Backsteinsockel des früheren Kaispeichers A und wurde im Januar 2017 eröffnet. Eine rund 80 Meter lange gebogene Rolltreppe bringt dich auf die Plaza in 37 Metern Höhe, deren Besuch mit Ticket kostenlos ist.
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    Speicherstadt
    Sehenswürdigkeit

    2Speicherstadt

    Der weltgrößte historische Lagerhauskomplex entstand ab 1883 in neugotischem Backstein auf Holzpfählen und erstreckt sich rund 1,5 Kilometer entlang der Fleete. Seit 2015 ist er zusammen mit dem Kontorhausviertel UNESCO-Welterbe.
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    Miniatur Wunderland
    Museum

    3Miniatur Wunderland

    Die laut Guinness World Records größte Modelleisenbahnanlage der Welt in der Speicherstadt öffnete 2001 und zeigt auf rund 1700 Quadratmetern mehr als 16 Kilometer Gleise im Maßstab 1:87. Zuletzt kam 2024 der Abschnitt Monaco und Provence hinzu.
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    St. Pauli Landungsbrücken
    Historische Stätte

    4St. Pauli Landungsbrücken

    Das 205 Meter lange Abfertigungsgebäude aus Tuffstein entstand 1907 bis 1909, davor schwimmen 688 Meter Pontons, an denen HADAG-Fähren zum HVV-Tarif und Barkassen für Hafenrundfahrten ablegen. Am Ostende liegt der Dreimaster Rickmer Rickmers, den du besichtigen kannst.
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    Alter Elbtunnel
    Historische Stätte

    5Alter Elbtunnel

    Der 1911 eröffnete St. Pauli Elbtunnel führt in zwei Röhren 426,5 Meter unter der Norderelbe von den Landungsbrücken nach Steinwerder, Fahrzeuge gelangen per Aufzug in die Tiefe. Seit dem 4. Mai 2026 sind nach langer Sanierung wieder beide Röhren geöffnet, zu Fuß und mit dem Rad ist die Passage kostenlos.
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    Hauptkirche St. Michaelis (Michel)
    Kirche

    6Hauptkirche St. Michaelis (Michel)

    Der Michel gilt als bedeutendste Barockkirche Norddeutschlands und als Wahrzeichen Hamburgs, sein Turm misst 132,14 Meter. Von der Aussichtsplattform in etwa 83 Metern Höhe blickst du über Hafen und Innenstadt.
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    Restaurants in Hamburg

    1

    Edmondo

    Italienisches Restaurant in der Straße Hohe Bleichen in der Neustadt mit mediterraner Küche und Pizza.
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    2

    Luigi's

    Ungezwungene Pizzeria mit Holzofen und hausgemachter Pasta, die Wände zieren bunte Malereien mit Italienmotiven.
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    3

    Panthera Rodizio

    Brasilianisches Rodizio-Restaurant, in dem Fleisch vom Grillspieß am Tisch serviert wird, dazu gibt es ein Buffet und eine Cocktaillounge.
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    4

    Schifferbörse

    Norddeutsche Fisch- und Fleischgerichte in einem kunstvoll holzgetäfelten Saal mit maritimen Artefakten.
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    5

    Bullerei

    Beliebtes Restaurant im schicken Industriestil im Schanzenviertel mit Steaks, Soßen, Pommes und Salaten, dazu Bier und Cocktails.
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    Essen & Trinken in Hamburg

    Zur Hamburger Küche gehören deftige Eintöpfe, Fischgerichte und süßes Gebäck. Viele Klassiker probierst du am besten direkt am Hafen oder beim Bäcker um die Ecke.

    Fischbrötchen

    Ein Brötchen mit Fisch oder Meeresfrüchten, klassisch mit Bismarckhering, Matjes, Brathering oder Krabben, dazu Zwiebeln, saure Gurken oder Remoulade. An den Landungsbrücken bekommst du es zum Beispiel bei Brücke 10.

    Franzbrötchen

    Süßes Gebäck aus Plunderteig mit einer Füllung aus Zucker und Zimt, die beim Backen an den Seiten karamellisiert. Der Name wird oft mit der Hamburger Franzosenzeit von 1806 bis 1814 verbunden, ältester Beleg ist eine Bäckerreklame von 1825, die Franzbrot nach dem Rezept eines Bäckers aus Altona anpries.

    Hamburger Aalsuppe

    Kräftige Brühe aus geräucherten Schinkenknochen mit Gemüse, Erbsen und Backobst wie Pflaumen, Äpfeln und Birnen, dazu Aal, Schwemmklößchen und frische Kräuter. Das Backobst gibt ihr eine süßsaure Note, ob Aal hineingehört, wird in Hamburg gern diskutiert.

    Labskaus

    Gericht aus der Zeit der Segelschifffahrt: Kartoffeln, Corned Beef oder Pökelfleisch, Rote Bete und Gewürzgurken werden zu einem Brei verarbeitet und mit Spiegelei, Rollmops oder Matjes serviert.

    Birnen, Bohnen und Speck

    Eintopf aus kleinen grünen Kochbirnen, grünen Bohnen mit Bohnenkraut, geräuchertem Bauchspeck und Kartoffeln. Er kommt vor allem im August und September auf den Tisch, wenn es Kochbirnen gibt, auf Plattdeutsch heißt er auch Gröön Hinnerk.

    Rote Grütze

    Typischer Hamburger Nachtisch, auf Plattdeutsch Rode Grütt, den du mit Milch oder flüssiger Sahne isst.

    Hansestadt mit Bühnentradition

    Hamburg war ein führendes Mitglied der Hanse und trägt bis heute den amtlichen Namen Freie und Hansestadt Hamburg. Am Gänsemarkt entstand 1678 die erste deutsche Oper, 1767 wurde das Hamburgische Nationaltheater gegründet, und das Ohnsorg-Theater spielt bis heute auf Niederdeutsch.Rund um den Spielbudenplatz an der Reeperbahn findest du Operettenhaus, Schmidt Theater, Schmidts Tivoli und das St. Pauli Theater. In Clubs wie Kaiserkeller, Star-Club und Indra traten Anfang der 1960er die Beatles auf, daran erinnert heute der Beatles-Platz.

    Nachtleben

    1

    Molotow Musikclub

    Indie-Rockclub auf mehreren Ebenen in St. Pauli mit Konzerten verschiedenster Livebands und Außenbereich.
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    2

    Indra Musikclub

    Rustikaler Musikclub an der Großen Freiheit mit Biergarten, in dem die Beatles einige ihrer ersten Hamburger Konzerte spielten.
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    3

    Zum Silbersack

    Kiezkneipe von 1949 mit neonbeleuchteter Fassade, Hamburger Bieren, Jukebox und Spielen des FC St. Pauli im Fernsehen.
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    4

    Knust

    Kleiner, beliebter Club in einem ehemaligen Schlachthof mit Livemusik von Rock- und Indiebands.
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    5

    Birdland Hamburg

    Lebhafter Jazzclub im Keller mit Cocktails sowie Jazz- und Blueskonzerten.
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    Mit HVV und Hafenfähre unterwegs

    Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) bündelt Busse, vier U-Bahn-Linien der Hochbahn und vier S-Bahn-Linien. Auch die HADAG-Hafenfähren fahren zum HVV-Tarif, sodass du mit einem normalen Fahrschein von den Landungsbrücken aus über die Elbe fahren kannst.Die Innenstadt zwischen Rathaus, Binnenalster und Speicherstadt erkundest du gut zu Fuß. Durch den Alten Elbtunnel gelangst du kostenlos zu Fuß oder mit dem Rad unter der Elbe hindurch nach Steinwerder.

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    In der Umgebung

    Hamburg

    Hamburg

    Die Freie und Hansestadt Hamburg liegt dort, wo Alster und Bille in die Unterelbe münden, rund 100 Kilometer vor der Mündung der Elbe in die Nordsee. Als zweitgrößte Stadt Deutschlands ist Hamburg zugleich Stadtstaat und eine der wichtigsten Hafenstädte der Welt. Fast 2500 Brücken spannen sich über Fleete, Kanäle und Flüsschen.Für dich bedeutet das: Backsteinspeicher und gläserne Konzerthäuser am Wasser, Barkassen und Hafenfähren, die Binnen- und Außenalster mitten in der Stadt und ein Nachtleben, das rund um die Reeperbahn in St. Pauli Geschichte geschrieben hat. Speicherstadt und Kontorhausviertel gehören seit 2015 zum UNESCO-Welterbe.

    Altstadt & Neustadt

    Rund um den Domplatz lag mit der Hammaburg die Keimzelle Hamburgs, um 1188 kam am Nikolaifleet eine Kaufmannssiedlung hinzu. Der Große Brand von 1842 zerstörte weite Teile der Altstadt, beim Wiederaufbau entstanden unter anderem die Alsterarkaden. Heute prägen Kontorhäuser, Kaufhäuser und die Mönckebergstraße als Haupteinkaufsstraße die Altstadt, westlich des Alsterfleets schließt die Neustadt an.Du flanierst am Jungfernstieg an der Binnenalster, startest am Anleger zu einer Alsterfahrt, gehst unter den Alsterarkaden entlang und fährst im Mahnmal St. Nikolai mit dem Panoramalift auf 76 Meter Höhe. In der Deichstraße am Nikolaifleet, wo der Brand von 1842 begann, steht mit der Nummer 37 ein barockes Kaufmannshaus von 1686. Am Bahnhof Jungfernstieg halten die U1, U2 und U4 sowie die S-Bahn-Linien S1 und S3.

    HafenCity & Speicherstadt

    Die HafenCity entsteht seit dem ersten Spatenstich am 9. April 2001 auf dem früheren Großen Grasbrook, einem rund 157 Hektar großen Hafengebiet, das am 1. Januar 2003 aus dem Freihafen entlassen wurde, damit dort Wohnungen gebaut werden konnten. Seit dem 1. März 2008 ist sie ein eigener Stadtteil. Nördlich schließt die 1888 eröffnete Speicherstadt an, für die ab 1883 die Wohnquartiere Kehrwieder und Wandrahm geräumt wurden.Du läufst über die Magellan- und Marco-Polo-Terrassen am Wasser, besuchst das Internationale Maritime Museum im Kaispeicher B und erfährst im Speicherstadtmuseum, wie Quartiersleute Kaffee, Tee und Kautschuk lagerten. Die U4 hält an den Stationen Überseequartier, HafenCity Universität und Elbbrücken.

    St. Pauli

    St. Pauli liegt zwischen Innenstadt und Altona direkt an der Elbe und ist seit 1894 ein Hamburger Stadtteil. Den Namen trägt die frühere Vorstadt Hamburger Berg seit 1833, die Reeperbahn erinnert an die Reepschläger, die sich hier ab 1633 ansiedelten und Schiffstaue drehten. Heute prägen der Kiez rund um Reeperbahn, Große Freiheit und Spielbudenplatz, der FC St. Pauli mit dem Millerntor-Stadion und der Hafen das Viertel, das als politisch links, vielfältig und tolerant gilt.Tagsüber steigst du auf den Grünen Bunker an der Feldstraße oder besuchst den Beatles-Platz, abends wechselst du zwischen den Theatern am Spielbudenplatz, Livemusikclubs und Kiezkneipen. Die U3 hält an den Stationen Landungsbrücken, St. Pauli und Feldstraße, die S-Bahn-Linien S1 und S3 an der Station Reeperbahn.

    Sternschanze

    Die Sternschanze, meist Schanzenviertel genannt, ist mit etwa einem halben Quadratkilometer Hamburgs kleinster Stadtteil und erst seit dem 1. März 2008 eigenständig. Ihr Name geht auf eine 1682 angelegte sternförmige Verteidigungsanlage zurück. Geschlossene Altbaublocks und die Rote Flora, seit 1989 besetzt, prägen ein Viertel, in das seit den 1970er Jahren vor allem Studierende und junge Leute zogen.Am Schulterblatt, der Hauptgeschäftsstraße, reihen sich Cafés, Bäckereien, Restaurants und Läden. Zum Durchatmen gehst du in den rund 12 Hektar großen Sternschanzenpark mit dem 59 Meter hohen Wasserturm von 1910. Am U- und S-Bahnhof Sternschanze im Norden des Viertels hält unter anderem die U3.