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    La Roque-Gageac
    Benjamin Smith / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Frankreich

    La Roque-Gageac

    StadtKulturNatur

    La Roque-Gageac liegt rund 10 Kilometer südlich von Sarlat an der Dordogne und zählt zu den Plus Beaux Villages de France.

    von Felix Gillen

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    La Roque-Gageac liegt rund 10 Kilometer südlich von Sarlat an der Dordogne und zählt zu den Plus Beaux Villages de France. Die Häuser aus goldgelbem Kalkstein reihen sich in einem schmalen Streifen zwischen Fluss und Felswand auf, unten am Ufer stehen die alten Häuser der Gabarriers, der Flussschiffer.Hoch in der Klippe über dem Dorf liegt das Fort troglodytique, eine in den Fels gebaute Befestigung aus dem 12. Jahrhundert, zu der eine Holztreppe mit 140 Stufen hinaufführt. Am Hang wächst ein schmaler exotischer Garten mit Palmen, Papyrus, Palmfarnen und Oleander, angelegt von Gérard Dorin. Von einer Gabarre aus siehst du die Häuserzeile am besten, die Bootsfahrt erzählt dabei auch die Geschichte des Ortes.

    Sehenswürdigkeiten in La Roque-Gageac

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Fort troglodytique
    Historische Stätte

    1Fort troglodytique

    Das Felsenfort aus dem 12. Jahrhundert liegt hoch in der Klippe über La Roque-Gageac und ist der Ursprung des Dorfes; im Hundertjährigen Krieg wurde es nie eingenommen. Eine Holztreppe mit 140 teils steilen Stufen führt hinauf, oben blickst du weit über das Dordogne-Tal. Nach Felsabbrüchen 2010 war das Fort lange geschlossen, heute ist es wieder täglich geöffnet; die aktuellen Zeiten nennt das Tourismusbüro Sarlat-Périgord Noir. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist es nicht zugänglich.
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    Manoir de Tarde
    Sehenswürdigkeit

    2Manoir de Tarde

    Das Manoir de Tarde in der Oberstadt ist eines der bekanntesten Gebäude von La Roque-Gageac. Durch seinen Durchgang führt der Weg hinauf zum Felsenfort, sodass du beim Aufstieg direkt an dem Herrenhaus vorbeikommst.
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    Restaurants in La Roque-Gageac

    Ein Dorf unter dem Felsen

    Das Fort in der FelswandDie Befestigung in der Klippe entstand im 12. Jahrhundert und ist der Ursprung des Dorfes. Im Hundertjährigen Krieg wurde La Roque-Gageac nie belagert und das Fort nie eingenommen. Im 18. Jahrhundert verließen die Bewohner die Anlage, ihre Mauern dienten danach als Steinbruch. 1992 wurde sie restauriert und mit einer Holztreppe zugänglich gemacht.Leben mit dem FelsDie Klippe schützt das Dorf und bedroht es zugleich: Am 17. Januar 1957 zerstörte ein Felssturz mehrere Häuser, drei Menschen kamen ums Leben. 2010 brachen erneut Teile der Felsdecke ab, Häuser wurden geräumt und das Fort für Besucher geschlossen. Heute ist es wieder geöffnet.Fluss und HerrenhäuserLange lebte der Ort vom Flussverkehr, davon zeugen die Häuser der Gabarriers am Ufer. Zu den markantesten Bauten gehören das Manoir de Tarde, durch dessen Durchgang der Weg zum Fort führt, und das Château de la Malartrie am Ortsrand.

    Unterwegs vor Ort

    AnreiseVon Sarlat sind es rund 10 Kilometer.Nach Domme fährst du knapp 9 Kilometer, etwa eine Viertelstunde.Nach Castelnaud-la-Chapelle sind es rund 10 Kilometer, etwa 15 Minuten.Zu Fuß und auf dem WasserDas Dorf ist klein und schnell zu Fuß erkundet; zum Fort steigst du über eine Holztreppe mit 140 teils steilen Stufen hinauf, für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist es daher nicht zugänglich. Unten am Fluss starten Gabarren zu Rundfahrten. Der markierte Uferweg von Domme nach Beynac führt mitten durch den Ort.

    Unterkünfte in La Roque-Gageac

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    Campingplätze in La Roque-Gageac

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    Stellplätze & Camping

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      La Roque-Gageac-Reise

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      • 1Fort troglodytique3 Tage
      • 2Manoir de Tarde4 Tage
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    In der Umgebung

    Castelnaud-la-Chapelle

    Castelnaud-la-Chapelle

    Castelnaud-la-Chapelle im Périgord Noir ist bekannt für seine Burg hoch über der Dordogne. Das Château de Castelnaud war im Hundertjährigen Krieg mehrfach in englischer Hand und stand dem französisch gehaltenen Château de Beynac gegenüber. Die zeitweise verfallene Anlage wurde ab den 1960er Jahren restauriert und beherbergt heute das Musée de la Guerre au Moyen Âge mit Waffen, Rüstungen und nachgebauten Belagerungsmaschinen. Das Dorf mit seinen Steinhäusern und engen Gassen schmiegt sich an den Burgfelsen. Verbinde den Besuch am besten mit Beynac auf der anderen Flussseite. In der Nebensaison ist es deutlich ruhiger als im Sommer.
    Beynac-et-Cazenac

    Beynac-et-Cazenac

    Beynac-et-Cazenac liegt rund 10 Kilometer südwestlich von Sarlat am Ufer der Dordogne im Périgord Noir und zählt zu den Plus Beaux Villages de France. Über dem Dorf steht auf einer 150 Meter hohen Klippe die Burg von Beynac, die das Tal seit mehr als neun Jahrhunderten beherrscht. Gepflasterte Gassen, kleine Plätze, Häuser mit Steinplattendächern aus Lauzes und befestigte Tore führen vom Fluss hinauf zur Burg.Vom Kalvarienberg oberhalb der Dordogne überblickst du das Tal mit seinen Burgen. Am anderen Ufer liegt Castelnaud, im Hundertjährigen Krieg die englische Gegenspielerin der französisch gesinnten Burg Beynac. Unten am Fluss legen Gabarren zu Rundfahrten ab, und Kanutouren führen von hier flussaufwärts an Castelnaud und La Roque-Gageac vorbei.
    Domme

    Domme

    Domme, eine Bastide aus dem 13. Jahrhundert, thront auf einem Felsplateau mit weitem Blick über das Dordogne-Tal. Die goldenen Steinhäuser prägen das Stadtbild, das du durch die engen Gassen und am zentralen Place de la Halle erkundest, wo die Porte des Tours historische Templer-Graffiti aufweist. Ein Highlight sind die Grottes de Domme, ein Höhlensystem unter der Stadt, das per Aufzug zugänglich ist. Der Belvédère de la Barre bietet einen Panoramablick auf die Flussschleifen und umliegenden Dörfer. Besuche Domme in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag, um die besondere Atmosphäre in Ruhe zu genießen.
    Sarlat-la-Canéda

    Sarlat-la-Canéda

    Sarlat-la-Canéda, die Hauptstadt des Périgord Noir, besticht durch ihre außergewöhnlich gut erhaltene mittelalterliche und Renaissance-Architektur. Du findest hier eine Fülle von goldenen Steingebäuden, verwinkelten Gassen und charmanten Plätzen, die die Geschichte der Region widerspiegeln. Zu den Höhepunkten zählt die Place de la Liberté mit ihrem regen Markttreiben, besonders am Samstag, sowie die beeindruckende Cathédrale Saint-Sacerdos. Erkunde die engen Passagen, die zu versteckten Innenhöfen führen, und entdecke historische Gebäude wie das Geburtshaus von Étienne de La Boétie. Die Stadt ist zudem ein Zentrum für die regionale Gastronomie, bekannt für Trüffel, Foie Gras und Walnüsse, die du auf den lokalen Märkten finden kannst. Um die authentische Atmosphäre ohne große Menschenmassen zu erleben, empfiehlt sich ein Besuch in der Nebensaison, idealerweise im Frühling oder Herbst. Für einen umfassenden Eindruck der Altstadt solltest du dir Zeit nehmen, um die Details der Architektur zu erfassen und die lokalen Spezialitäten zu probieren.
    Dordogne (Périgord)

    Dordogne (Périgord)

    Die Dordogne, historisch das Périgord, liegt im Südwesten Frankreichs. Die Region ist bekannt für prähistorische Höhlenkunst, mittelalterliche Burgen über dem Flusstal, Dörfer aus hellem Kalkstein und eine Küche mit Ente, Trüffeln und Walnüssen.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI