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    Kolberg (Kołobrzeg)

    Polen

    Kolberg (Kołobrzeg)

    Stadt

    Kolberg (Kołobrzeg) liegt an der Mündung der Persante (Parsęta) in die Ostsee und ist mit gut 43.000 Einwohnern ein Sole- und Kurbad mit langer Tradition: Erste Badegäste kamen ab 1800, 1904 zählte die Stadt bereits über 13.000 Kurgäste.

    von Felix Gillen

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    5. Kolberg (Kołobrzeg)
    Kolberg (Kołobrzeg) liegt an der Mündung der Persante (Parsęta) in die Ostsee und ist mit gut 43.000 Einwohnern ein Sole- und Kurbad mit langer Tradition: Erste Badegäste kamen ab 1800, 1904 zählte die Stadt bereits über 13.000 Kurgäste. Schwache Solequellen begründeten einst die Siedlung und den Reichtum der Stadt, die vor 1361 bis 1610 der Hanse angehörte. Im Jahr 1000 hatte hier mit Bischof Reinbern kurzzeitig ein Bistum seinen Sitz. In der Altstadt stehen der fünfschiffige Dom aus dem 14. Jahrhundert und das Rathaus nach Plänen Schinkels. Im März 1945 wurde die Stadt zu rund 90 Prozent zerstört. Zum Meer hin liegen das Kurviertel und die Promenade, am Hafen stehen der Leuchtturm und die 220 Meter lange Seebrücke. Kolberg eignet sich für Strandurlaub und Kuraufenthalte. Am Hafen verkauft die Fischereigenossenschaft den Fang ihrer Kutter frisch und geräuchert direkt an die Kundschaft.

    Sehenswürdigkeiten in Kolberg (Kołobrzeg)

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Rathaus
    Historische Stätte

    1Rathaus

    Das Rathaus in der Altstadt wurde 1829 bis 1831 von Ernst Friedrich Zwirner nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel gebaut.
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    Leuchtturm
    Historische Stätte

    2Leuchtturm

    Der 26 Meter hohe Leuchtturm am Hafen wurde 1945 auf der Plattform eines alten Forts neu errichtet, nachdem deutsche Pioniere den Vorgänger gesprengt hatten. Er ist für Besucher geöffnet. Zwischen Leuchtturm und Seebrücke steht an der Promenade das Denkmal der Vermählung Polens mit dem Meer von 1963.
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    Museum der polnischen Waffen
    Museum

    3Museum der polnischen Waffen

    Das Museum zeigt Uniformen, Waffen und Ausrüstung aus mehreren Jahrhunderten polnischer Militärgeschichte, von den Aufständen der Teilungszeit bis zum Zweiten Weltkrieg.
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    Restaurants in Kolberg (Kołobrzeg)

    1

    Pod Winogronami

    Restaurant nahe dem Hafenkai mit Außenplätzen und Schwerpunkt auf Fisch aus Ostsee und Ozean.
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    2

    Pasta e Pesto

    Italienisches Restaurant mit Pasta, Meeresfrüchten und Pizza.
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    3

    Arté Restaurant & Café

    À-la-carte-Restaurant des Hotels Diune, das regionale Küche mit modernen Einflüssen verbindet.
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    Essen und Trinken in Kolberg

    Räucherfisch vom Hafen

    Die Fischereigenossenschaft verkauft am Hafen frischen und geräucherten Fisch direkt an die Kundschaft.

    Pierogi

    Die gefüllten Teigtaschen gelten als polnisches Nationalgericht, gefüllt etwa mit Kartoffel und Quark, Kraut und Pilzen oder Fleisch.

    Śledzik kołobrzeski

    Marinierte Filets vom frischen Ostseehering, süßsauer mit Zwiebel, Pfeffer und Paprika. Kolberg ist seit Langem für Heringsfang und -handel bekannt, die Spezialität steht seit 2015 auf der polnischen Liste traditioneller Produkte.

    Geschichte und Kultur

    Salz, Hanse und Dom Die Salzgewinnung machte Kolberg im Mittelalter wohlhabend, die Stadt war bis 1610 Mitglied der Hanse. Davon zeugt der Dom, eine fünfschiffige Hallenkirche, in der die erste Messe 1321 gefeiert wurde. Im Inneren hängt die hölzerne Schlieffen-Krone von 1523, das Chorgestühl stammt aus der Zeit um 1340. Seit 1986 ist der Dom Basilica minor, heute Konkathedrale. Belagerungen und Vermählung mit dem Meer 1807 verteidigten Gneisenau, Schill und Nettelbeck die Stadt gegen die Belagerung durch Napoleons Truppen. Vom 4. bis 18. März 1945 wurde um die Stadt gekämpft, danach lag sie zu etwa 90 Prozent in Trümmern. An die symbolische Vermählung Polens mit dem Meer nach der Einnahme erinnert seit 1963 ein Denkmal an der Promenade. Das Museum der polnischen Waffen erzählt die Militärgeschichte des Landes.

    Anreise und Unterwegs

    Anreise Kolberg liegt an den Bahnstrecken Koszalin–Goleniów und Szczecinek–Kołobrzeg. Nächster internationaler Flughafen ist Stettin-Goleniów. Vor Ort Altstadt, Kurviertel, Hafen und Strand liegen nah beieinander und sind gut zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen. Im Sommer sind Parkplätze in Strandnähe knapp, lass das Auto am besten an der Unterkunft.

    Unterkünfte in Kolberg (Kołobrzeg)

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    Campingplätze in Kolberg (Kołobrzeg)

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

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      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Kolberg (Kołobrzeg)-Reise

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      Kolberg (Kołobrzeg)
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    In der Umgebung

    Westpommern

    Westpommern

    Die Woiwodschaft Westpommern (Zachodniopomorskie) umfasst den Nordwesten Polens zwischen der Oder an der deutschen Grenze und der Pommerschen Seenplatte. Auf knapp 22.900 Quadratkilometern leben rund 1,63 Millionen Menschen, Hauptstadt und größte Stadt ist Stettin (Szczecin), gefolgt von Köslin (Koszalin) und Stargard. Entstanden ist die Woiwodschaft 1999 im Zuge der polnischen Verwaltungsreform. Im Norden prägen Ostseeküste, Steilufer und Seebäder wie Swinemünde und Kolberg die Region, im Westen das Stettiner Haff. Im Binnenland erstreckt sich die Pommersche Seenplatte, ganz im Süden liegt der Drawieński-Nationalpark.
    Swinemünde (Świnoujście)

    Swinemünde (Świnoujście)

    Swinemünde (Świnoujście) liegt auf dem Ostteil der Insel Usedom, der Westspitze von Wollin und der kleinen Insel Kaseburg (Karsibór). Usedom und Wollin trennt die Swine. Rund 39.000 Menschen leben hier. Seit der ersten Badesaison im Juli 1824 ist Swinemünde Seebad. Auf der Usedomer Seite liegen die Innenstadt und das Kurviertel mit dem Kurpark von Lenné, Strand und der Promenade, die rund zwölf Kilometer über die Grenze bis nach Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin führt. Auf der Wolliner Seite stehen der höchste Leuchtturm der Ostseeküste, das Fort Gerhard und die Hafenanlagen mit dem LNG-Terminal. Die Lage direkt an der deutschen Grenze macht Swinemünde zum einfachen Abstecher von Usedom aus, für Strandurlaub lohnen sich auch mehrere Tage.
    Kaiserbäder Usedom

    Kaiserbäder Usedom

    Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck bilden seit 2006 die Gemeinde Ostseebad Heringsdorf, bekannt als Kaiserbäder. Villen, Hotels und Pensionen in Bäderarchitektur prägen die Orte, das älteste erhaltene Gebäude ist das Weiße Schloss von 1825 nach Plänen Karl Friedrich Schinkels.Eine zwölf Kilometer lange Promenade verbindet die drei Orte mit Swinemünde, davor erstreckt sich ein durchschnittlich 40 Meter breiter Sandstrand. Drei Seebrücken führen hinaus aufs Meer: in Heringsdorf die mit 508 Metern längste Deutschlands, in Ahlbeck die älteste.
    Stettin (Szczecin)

    Stettin (Szczecin)

    Stettin (Szczecin) liegt an der Oder kurz vor ihrer Mündung ins Stettiner Haff und ist mit knapp 390.000 Einwohnern die siebtgrößte Stadt Polens und Hauptstadt der Woiwodschaft Westpommern. Seit 1278 gehörte die Stadt zur Hanse, ihr Hafen zählt bis heute zu den größten an der Ostsee. Nördlich des Zentrums weitet sich die Oder zum Dammschen See (Jezioro Dąbie). Die Altstadt mit dem Schloss der Pommerschen Herzöge und der Jakobikathedrale liegt am Westufer, darüber die Hakenterrasse mit Blick auf den Fluss. Gegenüber liegen zwischen den Oderarmen die Inseln Lastadie (Łasztownia) und Silberwiese. Daran schließt die Neustadt an, deren breite Alleen nach Pariser Vorbild auf sternförmigen Plätzen wie dem Plac Grunwaldzki zusammenlaufen. Von Berlin aus ist Stettin mit der Bahn gut erreichbar und eignet sich für ein langes Wochenende. Wer Zeit hat, verbindet den Besuch mit der Küste rund um Swinemünde oder Kolberg.
    Bornholm

    Bornholm

    Die Ostseeinsel Bornholm liegt näher an Schweden als am übrigen Dänemark. Granitküsten im Norden, feine Sandstrände im Süden, Rundkirchen, Räuchereien und Fischerorte machen sie zu einem eigenständigen Reiseziel.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Unsplash, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI