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    Westpommern

    Polen

    Westpommern

    Region

    Die Woiwodschaft Westpommern (Zachodniopomorskie) umfasst den Nordwesten Polens zwischen der Oder an der deutschen Grenze und der Pommerschen Seenplatte.

    von Felix Gillen

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    Die Woiwodschaft Westpommern (Zachodniopomorskie) umfasst den Nordwesten Polens zwischen der Oder an der deutschen Grenze und der Pommerschen Seenplatte. Auf knapp 22.900 Quadratkilometern leben rund 1,63 Millionen Menschen, Hauptstadt und größte Stadt ist Stettin (Szczecin), gefolgt von Köslin (Koszalin) und Stargard. Entstanden ist die Woiwodschaft 1999 im Zuge der polnischen Verwaltungsreform. Im Norden prägen Ostseeküste, Steilufer und Seebäder wie Swinemünde und Kolberg die Region, im Westen das Stettiner Haff. Im Binnenland erstreckt sich die Pommersche Seenplatte, ganz im Süden liegt der Drawieński-Nationalpark.
    Stettin ist das Tor zur Region: Die Hansestadt an der Oder mit Hakenterrasse, Schloss der Pommerschen Herzöge und der preisgekrönten Philharmonie liegt nah an Berlin und ist per Bahn gut erreichbar. Nördlich öffnet sich das Stettiner Haff, von dem etwa 410 Quadratkilometer auf polnischer Seite liegen. An der Küste liegt ganz im Westen Swinemünde auf Usedom und Wollin, Seebad seit 1824 und über die Promenade mit den deutschen Seebädern verbunden. Gleich östlich davon schützt der Woliński-Nationalpark eine bis zu 95 Meter hohe Steilküste und Wisente. Weiter östlich liegt Kolberg, Sole- und Kurbad mit Dom, Leuchtturm und Seebrücke. Den mittleren und östlichen Teil der Region nimmt die Pommersche Seenplatte ein. Im Süden ist der Drawieński-Nationalpark mit dem Fluss Drawa ein Ziel für Kanutouren. Der höchste Punkt der Woiwodschaft, der Biały Bór, erreicht nur 246 Meter.
    Stettin (Szczecin)
    Michalpe96 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Ort 1 von 3

    Stettin (Szczecin)

    Stettin (Szczecin) liegt an der Oder kurz vor ihrer Mündung ins Stettiner Haff und ist mit knapp 390.000 Einwohnern die siebtgrößte Stadt Polens und Hauptstadt der Woiwodschaft Westpommern.

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    Swinemünde (Świnoujście)

    Ort 2 von 3

    Swinemünde (Świnoujście)

    Swinemünde (Świnoujście) liegt auf dem Ostteil der Insel Usedom, der Westspitze von Wollin und der kleinen Insel Kaseburg (Karsibór). Usedom und Wollin trennt die Swine.

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    Kolberg (Kołobrzeg)

    Ort 3 von 3

    Kolberg (Kołobrzeg)

    Kolberg (Kołobrzeg) liegt an der Mündung der Persante (Parsęta) in die Ostsee und ist mit gut 43.000 Einwohnern ein Sole- und Kurbad mit langer Tradition: Erste Badegäste kamen ab 1800, 1904 zählte die Stadt bereits über 13.000 Kurgäste.

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    Sehenswürdigkeiten in Westpommern

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Woliński-Nationalpark
    Nationalpark

    Woliński-Nationalpark

    Der 1960 gegründete Nationalpark im Nordwesten der Insel Wollin (Wolin) bei Misdroy (Międzyzdroje) schützt eine bis zu 95 Meter hohe und rund 15 Kilometer lange Steilküste sowie seit 1996 das Swinedelta mit 44 sumpfigen Inseln. Zu den Attraktionen gehören die Wisente.
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    Aussichtspunkt Gosań
    Sehenswürdigkeit

    Aussichtspunkt Gosań

    Aussichtspunkt auf dem Kliff Gosań bei Misdroy mit Blick über die Steilküste des Woliński-Nationalparks und die Ostsee.
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    Drawieński-Nationalpark
    Nationalpark

    Drawieński-Nationalpark

    Der 1990 gegründete Nationalpark an der Südgrenze der Woiwodschaft schützt Abschnitte der Flüsse Drawa und Płociczna sowie Wälder mit teils über 300 Jahre alten Eichen und Buchen. Die Drawa ist eine bekannte Kanustrecke.
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    Rundreisen durch die Region

    Ostseeküste und Masuren

    Ostseeküste und Masuren

    Diese Route folgt der polnischen Ostseeküste von Stettin über die Seebäder Swinemünde und Kolberg zu den Wanderdünen bei Łeba und weiter nach Danzig. Von dort geht es über die Marienburg ins Ermland nach Allenstein und in die Masurische Seenplatte nach Nikolaiken und Lötzen. Es ist eine Autoroute: Die Etappen sind meist 60 bis 140 Kilometer lang, in Masuren fährt die Bahn nur einen Teil der Orte an. Strand, Dünen, Hansestädte und Seen wechseln sich ab.

    11 Tage
    9 Stopps
    Gabelflug

    In der Umgebung

    Stettin (Szczecin)

    Stettin (Szczecin)

    Stettin (Szczecin) liegt an der Oder kurz vor ihrer Mündung ins Stettiner Haff und ist mit knapp 390.000 Einwohnern die siebtgrößte Stadt Polens und Hauptstadt der Woiwodschaft Westpommern. Seit 1278 gehörte die Stadt zur Hanse, ihr Hafen zählt bis heute zu den größten an der Ostsee. Nördlich des Zentrums weitet sich die Oder zum Dammschen See (Jezioro Dąbie). Die Altstadt mit dem Schloss der Pommerschen Herzöge und der Jakobikathedrale liegt am Westufer, darüber die Hakenterrasse mit Blick auf den Fluss. Gegenüber liegen zwischen den Oderarmen die Inseln Lastadie (Łasztownia) und Silberwiese. Daran schließt die Neustadt an, deren breite Alleen nach Pariser Vorbild auf sternförmigen Plätzen wie dem Plac Grunwaldzki zusammenlaufen. Von Berlin aus ist Stettin mit der Bahn gut erreichbar und eignet sich für ein langes Wochenende. Wer Zeit hat, verbindet den Besuch mit der Küste rund um Swinemünde oder Kolberg.
    Kolberg (Kołobrzeg)

    Kolberg (Kołobrzeg)

    Kolberg (Kołobrzeg) liegt an der Mündung der Persante (Parsęta) in die Ostsee und ist mit gut 43.000 Einwohnern ein Sole- und Kurbad mit langer Tradition: Erste Badegäste kamen ab 1800, 1904 zählte die Stadt bereits über 13.000 Kurgäste. Schwache Solequellen begründeten einst die Siedlung und den Reichtum der Stadt, die vor 1361 bis 1610 der Hanse angehörte. Im Jahr 1000 hatte hier mit Bischof Reinbern kurzzeitig ein Bistum seinen Sitz. In der Altstadt stehen der fünfschiffige Dom aus dem 14. Jahrhundert und das Rathaus nach Plänen Schinkels. Im März 1945 wurde die Stadt zu rund 90 Prozent zerstört. Zum Meer hin liegen das Kurviertel und die Promenade, am Hafen stehen der Leuchtturm und die 220 Meter lange Seebrücke. Kolberg eignet sich für Strandurlaub und Kuraufenthalte. Am Hafen verkauft die Fischereigenossenschaft den Fang ihrer Kutter frisch und geräuchert direkt an die Kundschaft.
    Swinemünde (Świnoujście)

    Swinemünde (Świnoujście)

    Swinemünde (Świnoujście) liegt auf dem Ostteil der Insel Usedom, der Westspitze von Wollin und der kleinen Insel Kaseburg (Karsibór). Usedom und Wollin trennt die Swine. Rund 39.000 Menschen leben hier. Seit der ersten Badesaison im Juli 1824 ist Swinemünde Seebad. Auf der Usedomer Seite liegen die Innenstadt und das Kurviertel mit dem Kurpark von Lenné, Strand und der Promenade, die rund zwölf Kilometer über die Grenze bis nach Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin führt. Auf der Wolliner Seite stehen der höchste Leuchtturm der Ostseeküste, das Fort Gerhard und die Hafenanlagen mit dem LNG-Terminal. Die Lage direkt an der deutschen Grenze macht Swinemünde zum einfachen Abstecher von Usedom aus, für Strandurlaub lohnen sich auch mehrere Tage.
    Kaiserbäder Usedom

    Kaiserbäder Usedom

    Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck bilden seit 2006 die Gemeinde Ostseebad Heringsdorf, bekannt als Kaiserbäder. Villen, Hotels und Pensionen in Bäderarchitektur prägen die Orte, das älteste erhaltene Gebäude ist das Weiße Schloss von 1825 nach Plänen Karl Friedrich Schinkels.Eine zwölf Kilometer lange Promenade verbindet die drei Orte mit Swinemünde, davor erstreckt sich ein durchschnittlich 40 Meter breiter Sandstrand. Drei Seebrücken führen hinaus aufs Meer: in Heringsdorf die mit 508 Metern längste Deutschlands, in Ahlbeck die älteste.
    Posen (Poznań)

    Posen (Poznań)

    Posen (Poznań) liegt an der Warthe, etwa auf halbem Weg zwischen Berlin und Warschau, und ist mit rund 534.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Polens. Auf der Dominsel wurde 968 das erste polnische Bistum eingerichtet, gegenüber entstand ab 1253 eine Stadt nach Magdeburger Recht. Universität, Messe und eine lebendige Restaurantszene prägen heute den Alltag.Herz der Stadt ist der Alte Markt (Stary Rynek) mit dem Renaissance-Rathaus und den schmalen Krämerhäusern. Östlich davon, jenseits der Warthe, liegen die Dominsel (Ostrów Tumski) mit dem Dom und das kleine Viertel Śródka, das ein Steg über die Cybina mit der Insel verbindet. Westlich der Altstadt beginnt das Kaiserviertel rund um das Kaiserschloss, dahinter das Wohnviertel Jeżyce mit Cafés und Restaurants.Posen lässt sich gut in zwei bis drei Tagen zu Fuß erkunden. Wer mehr Zeit hat, kombiniert die Stadt mit Ausflügen in die Region Großpolen, etwa nach Gnesen (Gniezno) oder zum Schloss Kórnik.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI