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    Zurück zu Vietnam
    Der Norden: Berge, Karst und Meer

    Der Norden: Berge, Karst und Meer

    von Felix Gillen

    Die Rundreise konzentriert sich auf Nordvietnam: Von Hanoi geht es im Nachtzug nach Lào Cai und weiter in die Bergstadt Sa Pa mit ihren Reisterrassen und Dörfern der Hmong und Dao. Zurück in Hanoi folgen die Karstlandschaft um Ninh Bình mit Bootsfahrten durch Höhlen und zum Schluss die Halong-Bucht. Die Wege sind kurz genug, um ohne Inlandsflug auszukommen.

    10 Tage / 9 Nächte
    März bis Mai, September bis November
    5 Stopps

    Warum diese Route?

    Wer nur zehn Tage hat, sieht hier die drei Landschaften, für die der Norden bekannt ist: Gebirge, Karst und Meer. Alle Etappen sind von Hanoi aus mit Bahn oder Bus gut erreichbar.

    Geheimtipps

    • In Sa Pa wird es in den Dörfern des Tals wie Tả Van ruhiger als im Ort, dort bieten Familien Homestays an
    • In Tràng An lohnt es sich, vor 9 Uhr am Bootsanleger zu sein
    • Für Treks durch das Mường-Hoa-Tal nehmen viele Reisende einen lokalen Guide

    An- und Abreise

    Rundreise mit Rückreise zum Ausgangspunkt

    Anreise
    Flug · Hanoi (HAN)Vom Flughafen Nội Bài fährt die Buslinie 86 in die Altstadt, alternativ Taxi oder Grab, rund 35 Kilometer.
    Abreise
    Flug · Hanoi (HAN)

    Reiseverlauf

    Hanoi
    Stopp 1 • 2 Übernachtungen

    Hanoi

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Hanoi ist die Hauptstadt Vietnams und das politische und kulturelle Zentrum des Nordens, gelegen am Roten Fluss. Du kommst wegen der über tausendjährigen Geschichte, der lebhaften Altstadt rund um den Hoàn-Kiếm-See und der Garküchen, die zu den besten des Landes zählen. 1010 machte Lý Thái Tổ, der erste Herrscher der Lý-Dynastie, den Ort zu seiner Hauptstadt und nannte ihn Thăng Long, „aufsteigender Drache“. Den Namen Hà Nội trägt die Stadt seit 1831. Ab 1902 war sie Hauptstadt von Französisch-Indochina, seit 1976 ist sie Hauptstadt des wiedervereinigten Vietnam. Aus all diesen Epochen sind Bauten erhalten, von konfuzianischen Tempeln bis zu Kolonialvillen. Die wichtigsten Viertel Altstadt: Das dichte Gassengewirr nördlich des Sees hat seinen historischen Straßengrundriss weitgehend bewahrt. Viele Straßen tragen noch die Namen der Waren, die dort einst gehandelt wurden, etwa Hàng Bạc nach den Silberläden. Hier liegen die meisten günstigen Unterkünfte und Garküchen. Hoàn-Kiếm-See: Der See ist das Herz der Stadt. Über die rote Thê-Húc-Brücke erreichst du den Ngọc-Sơn-Tempel auf einer kleinen Insel, auf einer weiteren steht der Schildkrötenturm. Französisches Viertel: Südlich des Sees prägen breite Alleen, Kolonialvillen, Botschaften und Ministerien das Bild. Hier stehen das Opernhaus, das Hotel Metropole und das Nationalmuseum für vietnamesische Geschichte. Ba Đình: Im Westen liegen die meisten staatlichen und kaiserlichen Stätten: das Hồ-Chí-Minh-Mausoleum, die Einsäulenpagode und die Kaiserliche Zitadelle Thăng Long, UNESCO-Welterbe seit 2010. Westsee (Tây Hồ): Der größte See der Stadt hat rund 17 Kilometer Uferlinie. Auf einer kleinen Insel nahe dem Südostufer steht die Trấn-Quốc-Pagode, die älteste Pagode Hanois. Das Viertel ist ruhiger, mit Cafés, Villen und vielen ausländischen Bewohnern.
    Altstadt und Hoàn-Kiếm-See
    7 Sehenswürdigkeiten
    2 Restaurants

    Geschichte und Kultur

    Hanoi war ab 1010 unter dem Namen Thăng Long Sitz der Lý-Dynastie. Der Literaturtempel von 1070 und die 1076 gegründete Kaiserliche Akademie, die erste Universität des Landes, zeugen von der konfuzianischen Gelehrtentradition.In der Kolonialzeit entstanden das Französische Viertel und das Opernhaus, vor dem im August 1945 die Kundgebungen der Augustrevolution stattfanden. Am 2. September 1945 verlas Hồ Chí Minh auf dem heutigen Ba-Đình-Platz die Unabhängigkeitserklärung.
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    Sa Pa
    Stopp 2 • 3 Übernachtungen

    Sa Pa

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Sa Pa ist eine Bergstadt im äußersten Nordwesten Vietnams, rund 250 Kilometer von Hanoi und 20 Kilometer von der chinesischen Grenze entfernt. Du fährst hin, um durch die Reisterrassen des Mường-Hoa-Tals zu wandern, Dörfer der Hmong und Dao zu besuchen und mit der Seilbahn auf den Fansipan zu fahren, den höchsten Berg Indochinas. Die Stadt liegt im Hoàng-Liên-Sơn-Gebirge auf durchschnittlich etwa 1.600 Metern Höhe, das Klima ist deutlich kühler als im Tiefland. Die Franzosen bauten den Ort ab 1909 zur Höhenstation aus, nach der Eröffnung der Bahn Hanoi–Lào Cai 1920 entstanden fast 300 Sommervillen. Aus dieser Zeit stammt die Steinkirche im Zentrum. Die Mehrheit der Bevölkerung gehört ethnischen Minderheiten an, vor allem Hmong und Dao, daneben Tày und Giáy. Die Stadt selbst ist stark touristisch geprägt, ruhiger wird es in den Dörfern im Tal. Die schönste Reisezeit ist September bis November, wenn die Terrassen goldgelb sind, sowie März bis Mai.
    Nachtzug nach Lào Cai, rund 8 Stunden, dann eine Stunde Bus; Fansipan-Seilbahn, Wanderungen
    5 Sehenswürdigkeiten

    Bevölkerung und Kultur

    Rund die Hälfte der Bewohner sind Hmong, ein Viertel Dao, kleinere Gruppen sind Tày und Giáy. Die Kinh, die vietnamesische Mehrheitsbevölkerung, leben vor allem im Stadtzentrum.In den Dörfern des Tals wie Tả Van leben Hmong, Giáy und Rote Dao nebeneinander. Viele Familien bieten Übernachtungen im Homestay an, so bekommst du einen Einblick in den Alltag zwischen Reisfeldern und Bambuswäldern.
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    Hanoi
    Stopp 3 • 1 Übernachtung

    Hanoi

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Hanoi ist die Hauptstadt Vietnams und das politische und kulturelle Zentrum des Nordens, gelegen am Roten Fluss. Du kommst wegen der über tausendjährigen Geschichte, der lebhaften Altstadt rund um den Hoàn-Kiếm-See und der Garküchen, die zu den besten des Landes zählen. 1010 machte Lý Thái Tổ, der erste Herrscher der Lý-Dynastie, den Ort zu seiner Hauptstadt und nannte ihn Thăng Long, „aufsteigender Drache“. Den Namen Hà Nội trägt die Stadt seit 1831. Ab 1902 war sie Hauptstadt von Französisch-Indochina, seit 1976 ist sie Hauptstadt des wiedervereinigten Vietnam. Aus all diesen Epochen sind Bauten erhalten, von konfuzianischen Tempeln bis zu Kolonialvillen. Die wichtigsten Viertel Altstadt: Das dichte Gassengewirr nördlich des Sees hat seinen historischen Straßengrundriss weitgehend bewahrt. Viele Straßen tragen noch die Namen der Waren, die dort einst gehandelt wurden, etwa Hàng Bạc nach den Silberläden. Hier liegen die meisten günstigen Unterkünfte und Garküchen. Hoàn-Kiếm-See: Der See ist das Herz der Stadt. Über die rote Thê-Húc-Brücke erreichst du den Ngọc-Sơn-Tempel auf einer kleinen Insel, auf einer weiteren steht der Schildkrötenturm. Französisches Viertel: Südlich des Sees prägen breite Alleen, Kolonialvillen, Botschaften und Ministerien das Bild. Hier stehen das Opernhaus, das Hotel Metropole und das Nationalmuseum für vietnamesische Geschichte. Ba Đình: Im Westen liegen die meisten staatlichen und kaiserlichen Stätten: das Hồ-Chí-Minh-Mausoleum, die Einsäulenpagode und die Kaiserliche Zitadelle Thăng Long, UNESCO-Welterbe seit 2010. Westsee (Tây Hồ): Der größte See der Stadt hat rund 17 Kilometer Uferlinie. Auf einer kleinen Insel nahe dem Südostufer steht die Trấn-Quốc-Pagode, die älteste Pagode Hanois. Das Viertel ist ruhiger, mit Cafés, Villen und vielen ausländischen Bewohnern.
    Rückfahrt im Bus oder Nachtzug
    7 Sehenswürdigkeiten
    2 Restaurants

    Geschichte und Kultur

    Hanoi war ab 1010 unter dem Namen Thăng Long Sitz der Lý-Dynastie. Der Literaturtempel von 1070 und die 1076 gegründete Kaiserliche Akademie, die erste Universität des Landes, zeugen von der konfuzianischen Gelehrtentradition.In der Kolonialzeit entstanden das Französische Viertel und das Opernhaus, vor dem im August 1945 die Kundgebungen der Augustrevolution stattfanden. Am 2. September 1945 verlas Hồ Chí Minh auf dem heutigen Ba-Đình-Platz die Unabhängigkeitserklärung.
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    Ninh Bình
    Stopp 4 • 2 Übernachtungen

    Ninh Bình

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Ninh Bình ist eine Stadt im südlichen Delta des Roten Flusses, rund zwei Stunden mit Bus oder Zug südlich von Hanoi. Du kommst wegen der Karstlandschaft im Umland, durch die du im Ruderboot auf Flüssen und durch Höhlen zwischen Reisfeldern und Kalksteinfelsen fährst. Das Herzstück ist der Landschaftskomplex Tràng An, seit 2014 gemischtes Kultur- und Naturerbe der UNESCO. Er umfasst rund 6.226 Hektar mit der alten Hauptstadt Hoa Lư, den Wasserwegen von Tràng An und Tam Cốc sowie geschützten Wäldern. Funde in den Höhlen belegen, dass Menschen hier seit über 30.000 Jahren leben. Von 968 bis 1010 war Hoa Lư die Hauptstadt Vietnams, bevor der Hof nach Thăng Long, das heutige Hanoi, zog. Die Stadt selbst ist vor allem Verkehrsknoten. Viele Reisende übernachten im Dorf Tam Cốc, wo Bootsanleger, Restaurants und Fahrradverleihe liegen. Gute Reisezeiten sind September bis November und März bis Mai. Lokale Spezialitäten sind Ziegenfleisch von den Karsthängen und Cơm cháy, frittierter Krustenreis.
    Rund 2 Stunden mit dem Zug ab Hanoi
    5 Sehenswürdigkeiten
    1 Restaurant

    Geschichte

    Hoa Lư war von 968 bis 1010 Hauptstadt unter der Đinh- und der frühen Lê-Dynastie. Erhalten sind zwei Tempel: Der eine ehrt Đinh Bộ Lĩnh, den Gründer der Đinh-Dynastie, der andere, rund 300 Meter nördlich, Lê Hoàn, den Gründer der frühen Lê-Dynastie. 1010 verlegte Lý Công Uẩn den Hof nach Thăng Long.Die Höhlen von Tràng An bewahren Muschelhaufen, Steinwerkzeuge und Feuerstellen, die zeigen, wie sich Jäger und Sammler über 30.000 Jahre an Klima- und Meeresspiegelschwankungen anpassten.
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    Halong-Bucht
    Stopp 5 • 1 Übernachtung

    Halong-Bucht

    Sehenswürdigkeit

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Die Halong-Bucht ist eine Meeresbucht im Golf von Tonkin an der Nordostküste Vietnams, rund 170 Kilometer östlich von Hanoi. Du fährst hin, um mit dem Boot zwischen Hunderten bewaldeter Kalksteinfelsen hindurchzufahren, Tropfsteinhöhlen zu besuchen und eine Nacht an Bord auf dem Wasser zu verbringen. Hạ Long bedeutet „herabsteigender Drache“. Die Bucht gilt laut UNESCO als ausgedehntestes und bekanntestes Beispiel für vom Meer überflutete Turmkarstlandschaft weltweit. Seit 1994 ist sie Welterbe, 2023 wurde die Stätte um den Cát-Bà-Archipel erweitert und umfasst nun 1.133 Inseln und Inselchen auf 65.650 Hektar. Im Nordosten schließt die Bái-Tử-Long-Bucht an, im Süden die Lan-Hạ-Bucht. Ausgangspunkt ist Hạ Long am Nordufer der Bucht. Die Ausflüge folgen festgelegten Routen der Bucht-Verwaltung, die je nach Route Höhlen, Badeinseln, Kajakreviere und Perlenfarmen anfahren. In den schwimmenden Dörfern wie Cửa Vạn lebten Fischerfamilien auf Booten, seit 2014 wurden viele von ihnen an Land umgesiedelt.
    Übernachtung an Bord, danach Rückfahrt nach Hanoi
    5 Sehenswürdigkeiten
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    5 Stopps

    Route Zusammenfassung

    Dauer10 Tage
    Stopps5 Orte
    TypAbenteuer
    Beste ReisezeitMärz bis Mai, September bis November