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    • In der Umgebung
    Hanoi

    Vietnam

    Hanoi

    Stadt

    Hanoi ist die Hauptstadt Vietnams und das politische und kulturelle Zentrum des Nordens, gelegen am Roten Fluss.

    von Felix Gillen

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    Hanoi ist die Hauptstadt Vietnams und das politische und kulturelle Zentrum des Nordens, gelegen am Roten Fluss. Du kommst wegen der über tausendjährigen Geschichte, der lebhaften Altstadt rund um den Hoàn-Kiếm-See und der Garküchen, die zu den besten des Landes zählen. 1010 machte Lý Thái Tổ, der erste Herrscher der Lý-Dynastie, den Ort zu seiner Hauptstadt und nannte ihn Thăng Long, „aufsteigender Drache“. Den Namen Hà Nội trägt die Stadt seit 1831. Ab 1902 war sie Hauptstadt von Französisch-Indochina, seit 1976 ist sie Hauptstadt des wiedervereinigten Vietnam. Aus all diesen Epochen sind Bauten erhalten, von konfuzianischen Tempeln bis zu Kolonialvillen. Die wichtigsten Viertel Altstadt: Das dichte Gassengewirr nördlich des Sees hat seinen historischen Straßengrundriss weitgehend bewahrt. Viele Straßen tragen noch die Namen der Waren, die dort einst gehandelt wurden, etwa Hàng Bạc nach den Silberläden. Hier liegen die meisten günstigen Unterkünfte und Garküchen. Hoàn-Kiếm-See: Der See ist das Herz der Stadt. Über die rote Thê-Húc-Brücke erreichst du den Ngọc-Sơn-Tempel auf einer kleinen Insel, auf einer weiteren steht der Schildkrötenturm. Französisches Viertel: Südlich des Sees prägen breite Alleen, Kolonialvillen, Botschaften und Ministerien das Bild. Hier stehen das Opernhaus, das Hotel Metropole und das Nationalmuseum für vietnamesische Geschichte. Ba Đình: Im Westen liegen die meisten staatlichen und kaiserlichen Stätten: das Hồ-Chí-Minh-Mausoleum, die Einsäulenpagode und die Kaiserliche Zitadelle Thăng Long, UNESCO-Welterbe seit 2010. Westsee (Tây Hồ): Der größte See der Stadt hat rund 17 Kilometer Uferlinie. Auf einer kleinen Insel nahe dem Südostufer steht die Trấn-Quốc-Pagode, die älteste Pagode Hanois. Das Viertel ist ruhiger, mit Cafés, Villen und vielen ausländischen Bewohnern.
    Ba Đình

    Stadtteil 1 von 3

    Ba Đình

    Ba Đình westlich der Altstadt ist das politische Zentrum Hanois und zugleich das Viertel mit den meisten Stätten aus Kaiserzeit und Revolution.

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    Westsee (Tây Hồ)

    Stadtteil 2 von 3

    Westsee (Tây Hồ)

    Das Viertel Tây Hồ liegt rund um den Westsee, einen der größten natürlichen Seen Vietnams, mit rund 17 Kilometern Uferlinie.

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    Altstadt (Phố cổ)

    Stadtteil 3 von 3

    Altstadt (Phố cổ)

    Die Hanoier Altstadt ist das dichte Gassengewirr nördlich des Hoàn-Kiếm-Sees und das Viertel, in dem die meisten Reisenden wohnen.

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    Sehenswürdigkeiten in Hanoi

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Hoàn-Kiếm-See
    Natur

    1Hoàn-Kiếm-See

    Der See im Herzen Hanois ist nach einer Legende benannt: Kaiser Lê Lợi soll hier nach dem Sieg über die Ming-Chinesen sein magisches Schwert einer goldenen Schildkröte zurückgegeben haben. Hoàn Kiếm bedeutet „zurückgegebenes Schwert“. Auf einer kleinen Insel nahe der Seemitte steht der Schildkrötenturm, der an diese Geschichte erinnert.
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    Ngọc-Sơn-Tempel
    Gotteshaus

    2Ngọc-Sơn-Tempel

    Der Tempel aus dem 18. Jahrhundert steht auf der Jadeinsel am Nordufer des Hoàn-Kiếm-Sees und ist über die rot gestrichene Holzbrücke Thê Húc erreichbar. Verehrt werden hier der Feldherr Trần Hưng Đạo, der Gelehrtengott Văn Xương und Nguyễn Văn Siêu, der den Tempel 1864 restaurieren ließ.
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    Literaturtempel (Văn Miếu Quốc Tử Giám)
    Historische Stätte

    3Literaturtempel (Văn Miếu Quốc Tử Giám)

    Der 1070 unter Kaiser Lý Thánh Tông gegründete Tempel ist Konfuzius geweiht, 1076 kam die Kaiserliche Akademie hinzu, die erste Universität des Landes. Durch fünf Höfe gelangst du zu den 82 steinernen Doktorstelen auf Schildkrötensockeln, die die Absolventen der Hofprüfungen von 1442 bis 1779 verzeichnen. Die Stelen gehören seit 2011 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.
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    Hồ-Chí-Minh-Mausoleum
    Historische Stätte

    4Hồ-Chí-Minh-Mausoleum

    Das 1975 eingeweihte Mausoleum steht auf dem Ba-Đình-Platz, wo Hồ Chí Minh am 2. September 1945 die Unabhängigkeit verkündete. Der Eintritt ist frei, geöffnet ist nur vormittags und nicht an allen Wochentagen, einmal im Jahr schließt es zur Wartung. Erwartet werden schulter- und kniebedeckende Kleidung und Ruhe, Fotografieren ist im Inneren verboten.
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    Hỏa-Lò-Gefängnis
    Museum

    5Hỏa-Lò-Gefängnis

    Die Franzosen errichteten das Gefängnis zwischen 1896 und 1901 als Maison Centrale für vietnamesische politische Gefangene, im Vietnamkrieg saßen hier US-Kriegsgefangene, die es spöttisch „Hanoi Hilton“ nannten. Erhalten ist nur das Torhaus, heute ein Museum, dessen Ausstellung sich vor allem der Kolonialzeit widmet.
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    Kaiserliche Zitadelle Thăng Long

    6Kaiserliche Zitadelle Thăng Long

    Die im 11. Jahrhundert unter der Lý-Dynastie errichtete Zitadelle war fast 13 Jahrhunderte lang Machtzentrum der Region, ihr zentraler Bereich ist seit 2010 UNESCO-Welterbe. Zu sehen sind das steinerne Đoan-Môn-Tor, die Fundamente des Kính-Thiên-Palasts mit Drachentreppen, der Fahnenturm von 1812 und der Bunker D67 aus dem Vietnamkrieg. Gegenüber legt die Ausgrabungsstätte 18 Hoàng Diệu Fundamente mehrerer Dynastien frei.
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    Rundgänge in Hanoi

    Kuratierte Spaziergänge zu den Highlights der Stadt, von erfahrenen Reisejournalisten zusammengestellt.

    Durch die Altstadt zum Hoàn-Kiếm-See

    Der rund 2,5 Kilometer lange Spaziergang führt vom Markt Đồng Xuân im Norden durch die Gassen der Altstadt an den Hoàn-Kiếm-See und weiter zum Hỏa-Lò-Gefängnis. Plane mit Tempel- und Museumsbesuch einen halben Tag ein.

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    Stopps (4)

    Restaurants in Hanoi

    1

    Bún chả Hương Liên

    Schlichtes Lokal für Bún chả, das Hanoier Gericht aus gegrilltem Schweinefleisch, Reisnudeln, Kräutern und Dipbrühe. Bekannt wurde es, als US-Präsident Barack Obama hier 2016 mit dem Koch Anthony Bourdain aß.
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    2

    Phở Gia Truyền Bát Đàn

    Traditionelle Phở-Küche in der Altstadt, die nur Rindfleisch-Phở serviert, etwa mit rohem und gegartem Fleisch oder mit Brust. Du bestellst, zahlst und holst die Schüssel selbst am Tresen, morgens bilden sich oft Schlangen. Geöffnet ist nur zum Frühstück und am frühen Abend.
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    Geschichte und Kultur

    Hanoi war ab 1010 unter dem Namen Thăng Long Sitz der Lý-Dynastie. Der Literaturtempel von 1070 und die 1076 gegründete Kaiserliche Akademie, die erste Universität des Landes, zeugen von der konfuzianischen Gelehrtentradition.In der Kolonialzeit entstanden das Französische Viertel und das Opernhaus, vor dem im August 1945 die Kundgebungen der Augustrevolution stattfanden. Am 2. September 1945 verlas Hồ Chí Minh auf dem heutigen Ba-Đình-Platz die Unabhängigkeitserklärung.

    Anreise und Unterwegs

    Flughafen: Der internationale Flughafen Nội Bài liegt rund 35 Kilometer nordöstlich des Zentrums. Die orangefarbene Buslinie 86 verbindet beide Terminals mit der Altstadt und dem Hauptbahnhof, Taxis warten vor den Ankunftshallen.Bahn: Vom Bahnhof Hanoi starten die Züge der Vietnam Railways, darunter der Wiedervereinigungsexpress nach Hồ-Chí-Minh-Stadt und die Strecke nach Lào Cai in Richtung Sa Pa.In der Stadt: Die Altstadt und das Französische Viertel erkundest du am besten zu Fuß. Für längere Strecken gibt es Taxis, Fahrdienst-Apps und Busse, dazu zwei Metrolinien (2A seit 2021, 3 seit 2024). Den Verkehr dominieren Motorroller, beim Überqueren der Straße gilt: langsam und gleichmäßig gehen. Hinweise zur Sicherheit im Straßenverkehr findest du in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts.

    Unterkünfte in Hanoi

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Hanoi-Reise

      Live
      • 1Hoàn-Kiếm-See3 Tage
      • 2Ngọc-Sơn-Tempel4 Tage
      • 3Literaturtempel (Văn Miếu Quốc Tử Giám)5 Tage
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    3. 3
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      Hanoi
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    In der Umgebung

    Altstadt (Phố cổ)

    Altstadt (Phố cổ)

    Die Hanoier Altstadt ist das dichte Gassengewirr nördlich des Hoàn-Kiếm-Sees und das Viertel, in dem die meisten Reisenden wohnen. Hier liegen günstige Unterkünfte, Garküchen und Cafés auf engstem Raum, und das Straßennetz ist weitgehend so erhalten, wie es über Jahrhunderte gewachsen ist.Im Volksmund heißt das Viertel „36 Gassen“, nach den Zünften, die einst hier arbeiteten. Viele Straßennamen beginnen mit „Hàng“ (Ware) und verraten noch, was dort gehandelt wurde, etwa Hàng Bạc nach den Silberschmieden. Die meisten der schmalen Ladenhäuser mit geneigten Ziegeldächern stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.Im Norden des Viertels liegt der Markt Đồng Xuân aus der französischen Kolonialzeit, zwischen den Häusern versteckt sich der Bạch-Mã-Tempel. Am besten erkundest du die Altstadt zu Fuß.
    Ba Đình

    Ba Đình

    Ba Đình westlich der Altstadt ist das politische Zentrum Hanois und zugleich das Viertel mit den meisten Stätten aus Kaiserzeit und Revolution. Hier liegen das Hồ-Chí-Minh-Mausoleum, die Einsäulenpagode und die Kaiserliche Zitadelle Thăng Long, seit 2010 UNESCO-Welterbe.Auf dem heutigen Ba-Đình-Platz verlas Hồ Chí Minh am 2. September 1945 die Unabhängigkeitserklärung. Breite Alleen, Ministerien und Botschaften prägen das Viertel, das sich gut mit einem Spaziergang vom Platz zur Zitadelle verbinden lässt.
    Westsee (Tây Hồ)

    Westsee (Tây Hồ)

    Das Viertel Tây Hồ liegt rund um den Westsee, einen der größten natürlichen Seen Vietnams, mit rund 17 Kilometern Uferlinie. Es ist ruhiger als das Zentrum, mit Villen, Cafés und vielen westlichen Restaurants, denn hier lebt ein großer Teil der ausländischen Bevölkerung Hanois.Auf einer kleinen Insel nahe dem Südostufer steht die Trấn-Quốc-Pagode, die älteste Pagode der Stadt. Seit 1996 findet im Viertel nachts der Blumenmarkt Quảng Bá statt, einer der größten des Landes. Das Seeufer eignet sich gut für eine Runde mit dem Fahrrad.
    Nordvietnam

    Nordvietnam

    Nordvietnam reicht vom Delta des Roten Flusses bis in die Gebirge an der chinesischen Grenze. Hier liegen die Hauptstadt Hanoi, die Kalksteininseln der Halong-Bucht, die Karstlandschaft um Ninh Bình und die Reisterrassen um Sa Pa.Das Klima kennt echte Jahreszeiten: Der Winter von etwa Dezember bis Februar ist kühl und oft grau, der Sommer heiß und regenreich. Am angenehmsten reist du im Frühjahr und Herbst.
    Ninh Bình

    Ninh Bình

    Ninh Bình ist eine Stadt im südlichen Delta des Roten Flusses, rund zwei Stunden mit Bus oder Zug südlich von Hanoi. Du kommst wegen der Karstlandschaft im Umland, durch die du im Ruderboot auf Flüssen und durch Höhlen zwischen Reisfeldern und Kalksteinfelsen fährst. Das Herzstück ist der Landschaftskomplex Tràng An, seit 2014 gemischtes Kultur- und Naturerbe der UNESCO. Er umfasst rund 6.226 Hektar mit der alten Hauptstadt Hoa Lư, den Wasserwegen von Tràng An und Tam Cốc sowie geschützten Wäldern. Funde in den Höhlen belegen, dass Menschen hier seit über 30.000 Jahren leben. Von 968 bis 1010 war Hoa Lư die Hauptstadt Vietnams, bevor der Hof nach Thăng Long, das heutige Hanoi, zog. Die Stadt selbst ist vor allem Verkehrsknoten. Viele Reisende übernachten im Dorf Tam Cốc, wo Bootsanleger, Restaurants und Fahrradverleihe liegen. Gute Reisezeiten sind September bis November und März bis Mai. Lokale Spezialitäten sind Ziegenfleisch von den Karsthängen und Cơm cháy, frittierter Krustenreis.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Unsplash, Pexels, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI