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    • In der Umgebung
    Ninh Bình

    Vietnam

    Ninh Bình

    Stadt

    Ninh Bình ist eine Stadt im südlichen Delta des Roten Flusses, rund zwei Stunden mit Bus oder Zug südlich von Hanoi.

    von Felix Gillen

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    5. Ninh Bình
    Ninh Bình ist eine Stadt im südlichen Delta des Roten Flusses, rund zwei Stunden mit Bus oder Zug südlich von Hanoi. Du kommst wegen der Karstlandschaft im Umland, durch die du im Ruderboot auf Flüssen und durch Höhlen zwischen Reisfeldern und Kalksteinfelsen fährst. Das Herzstück ist der Landschaftskomplex Tràng An, seit 2014 gemischtes Kultur- und Naturerbe der UNESCO. Er umfasst rund 6.226 Hektar mit der alten Hauptstadt Hoa Lư, den Wasserwegen von Tràng An und Tam Cốc sowie geschützten Wäldern. Funde in den Höhlen belegen, dass Menschen hier seit über 30.000 Jahren leben. Von 968 bis 1010 war Hoa Lư die Hauptstadt Vietnams, bevor der Hof nach Thăng Long, das heutige Hanoi, zog. Die Stadt selbst ist vor allem Verkehrsknoten. Viele Reisende übernachten im Dorf Tam Cốc, wo Bootsanleger, Restaurants und Fahrradverleihe liegen. Gute Reisezeiten sind September bis November und März bis Mai. Lokale Spezialitäten sind Ziegenfleisch von den Karsthängen und Cơm cháy, frittierter Krustenreis.

    Sehenswürdigkeiten in Ninh Bình

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Tràng An
    Sehenswürdigkeit

    1Tràng An

    Vom Anleger rund 7 Kilometer westlich der Stadt rudern dich Einheimische in Sampans etwa drei Stunden lang über Flüsse und durch mehrere Höhlen zwischen Karstfelsen. Tràng An ist der Kern des gleichnamigen UNESCO-Welterbes. Früh am Morgen sind die Wartezeiten am kürzesten.
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    Tam Cốc und Bích Động
    Sehenswürdigkeit

    2Tam Cốc und Bích Động

    Tam Cốc bedeutet „drei Höhlen“: Die rund 90 Minuten lange Bootsfahrt auf dem Ngô-Đồng-Fluss führt durch die Höhlen Hang Cả, Hang Hai und Hang Ba, vorbei an Reisfeldern und Kalksteinfelsen. Ganz in der Nähe liegt Bích Động, eine 1428 am Berg Ngũ Nhạc angelegte Anlage mit drei übereinander gestaffelten Tempeln.
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    Alte Hauptstadt Hoa Lư
    Sehenswürdigkeit

    3Alte Hauptstadt Hoa Lư

    Von 968 bis 1010 war Hoa Lư Hauptstadt Vietnams unter der Đinh- und der frühen Lê-Dynastie. Auf dem rund 300 Hektar großen Gelände stehen die Tempel für Đinh Tiên Hoàng und Lê Đại Hành, für den Besuch genügt etwa eine halbe Stunde.
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    Hang Múa
    Sehenswürdigkeit

    4Hang Múa

    Rund 500 steile, schattenlose Stufen führen auf einen Karstgipfel mit Blick über das Tal von Tam Cốc und den Ngô-Đồng-Fluss. Die namensgebende Höhle am Fuß ist klein, der Aufstieg lohnt sich wegen der Aussicht.
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    Pagodenanlage Bái Đính
    Sehenswürdigkeit

    5Pagodenanlage Bái Đính

    Neben der alten Pagode am Berg Bái Đính entstand zwischen 2003 und 2010 eine weitläufige neue Tempelanlage. Ein langer Wandelgang säumt 500 Arhat-Statuen, im Glockenturm hängt eine 36 Tonnen schwere Bronzeglocke. Die Anlage liegt rund 15 Kilometer nördlich von Tam Cốc.
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    Restaurants in Ninh Bình

    1

    Thuy Linh Restaurant

    Familienrestaurant im Dorf Tam Cốc, nur wenige Schritte vom Bootsanleger. Spezialität ist Ziegenfleisch aus der Region, etwa gedämpft mit Ingwer-Limetten-Dip oder als Feuertopf.
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    Geschichte

    Hoa Lư war von 968 bis 1010 Hauptstadt unter der Đinh- und der frühen Lê-Dynastie. Erhalten sind zwei Tempel: Der eine ehrt Đinh Bộ Lĩnh, den Gründer der Đinh-Dynastie, der andere, rund 300 Meter nördlich, Lê Hoàn, den Gründer der frühen Lê-Dynastie. 1010 verlegte Lý Công Uẩn den Hof nach Thăng Long.Die Höhlen von Tràng An bewahren Muschelhaufen, Steinwerkzeuge und Feuerstellen, die zeigen, wie sich Jäger und Sammler über 30.000 Jahre an Klima- und Meeresspiegelschwankungen anpassten.

    Anreise und Unterwegs

    Zug: Von Hanoi fährst du in etwa 2 Stunden zum Bahnhof Ninh Bình, der rund 7 Kilometer von Tam Cốc entfernt liegt.Bus und Auto: Busse kommen am Busbahnhof Ninh Bình an, von dort geht es per Taxi weiter. Ein privater Wagen braucht ab Hanoi etwa 1,5 Stunden.Vor Ort: Zwischen Tam Cốc, Tràng An, Hang Múa und Hoa Lư sind die Wege kurz, viele Reisende nehmen Fahrrad, Motorroller oder Taxi. Die Bootstour in Tam Cốc dauert etwa 90 Minuten, die in Tràng An rund 3 Stunden. In Tràng An lohnt es sich, vor 9 Uhr am Anleger zu sein, später bilden sich Warteschlangen. Zur Sicherheit bei Bootsausflügen und im Straßenverkehr beachte die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.

    Unterkünfte in Ninh Bình

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Ninh Bình-Reise

      Live
      • 1Tràng An3 Tage
      • 2Tam Cốc und Bích Động4 Tage
      • 3Alte Hauptstadt Hoa Lư5 Tage
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    3. 3
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      Ninh Bình
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    In der Umgebung

    Hanoi

    Hanoi

    Hanoi ist die Hauptstadt Vietnams und das politische und kulturelle Zentrum des Nordens, gelegen am Roten Fluss. Du kommst wegen der über tausendjährigen Geschichte, der lebhaften Altstadt rund um den Hoàn-Kiếm-See und der Garküchen, die zu den besten des Landes zählen. 1010 machte Lý Thái Tổ, der erste Herrscher der Lý-Dynastie, den Ort zu seiner Hauptstadt und nannte ihn Thăng Long, „aufsteigender Drache“. Den Namen Hà Nội trägt die Stadt seit 1831. Ab 1902 war sie Hauptstadt von Französisch-Indochina, seit 1976 ist sie Hauptstadt des wiedervereinigten Vietnam. Aus all diesen Epochen sind Bauten erhalten, von konfuzianischen Tempeln bis zu Kolonialvillen. Die wichtigsten Viertel Altstadt: Das dichte Gassengewirr nördlich des Sees hat seinen historischen Straßengrundriss weitgehend bewahrt. Viele Straßen tragen noch die Namen der Waren, die dort einst gehandelt wurden, etwa Hàng Bạc nach den Silberläden. Hier liegen die meisten günstigen Unterkünfte und Garküchen. Hoàn-Kiếm-See: Der See ist das Herz der Stadt. Über die rote Thê-Húc-Brücke erreichst du den Ngọc-Sơn-Tempel auf einer kleinen Insel, auf einer weiteren steht der Schildkrötenturm. Französisches Viertel: Südlich des Sees prägen breite Alleen, Kolonialvillen, Botschaften und Ministerien das Bild. Hier stehen das Opernhaus, das Hotel Metropole und das Nationalmuseum für vietnamesische Geschichte. Ba Đình: Im Westen liegen die meisten staatlichen und kaiserlichen Stätten: das Hồ-Chí-Minh-Mausoleum, die Einsäulenpagode und die Kaiserliche Zitadelle Thăng Long, UNESCO-Welterbe seit 2010. Westsee (Tây Hồ): Der größte See der Stadt hat rund 17 Kilometer Uferlinie. Auf einer kleinen Insel nahe dem Südostufer steht die Trấn-Quốc-Pagode, die älteste Pagode Hanois. Das Viertel ist ruhiger, mit Cafés, Villen und vielen ausländischen Bewohnern.
    Altstadt (Phố cổ)

    Altstadt (Phố cổ)

    Die Hanoier Altstadt ist das dichte Gassengewirr nördlich des Hoàn-Kiếm-Sees und das Viertel, in dem die meisten Reisenden wohnen. Hier liegen günstige Unterkünfte, Garküchen und Cafés auf engstem Raum, und das Straßennetz ist weitgehend so erhalten, wie es über Jahrhunderte gewachsen ist.Im Volksmund heißt das Viertel „36 Gassen“, nach den Zünften, die einst hier arbeiteten. Viele Straßennamen beginnen mit „Hàng“ (Ware) und verraten noch, was dort gehandelt wurde, etwa Hàng Bạc nach den Silberschmieden. Die meisten der schmalen Ladenhäuser mit geneigten Ziegeldächern stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.Im Norden des Viertels liegt der Markt Đồng Xuân aus der französischen Kolonialzeit, zwischen den Häusern versteckt sich der Bạch-Mã-Tempel. Am besten erkundest du die Altstadt zu Fuß.
    Ba Đình

    Ba Đình

    Ba Đình westlich der Altstadt ist das politische Zentrum Hanois und zugleich das Viertel mit den meisten Stätten aus Kaiserzeit und Revolution. Hier liegen das Hồ-Chí-Minh-Mausoleum, die Einsäulenpagode und die Kaiserliche Zitadelle Thăng Long, seit 2010 UNESCO-Welterbe.Auf dem heutigen Ba-Đình-Platz verlas Hồ Chí Minh am 2. September 1945 die Unabhängigkeitserklärung. Breite Alleen, Ministerien und Botschaften prägen das Viertel, das sich gut mit einem Spaziergang vom Platz zur Zitadelle verbinden lässt.
    Westsee (Tây Hồ)

    Westsee (Tây Hồ)

    Das Viertel Tây Hồ liegt rund um den Westsee, einen der größten natürlichen Seen Vietnams, mit rund 17 Kilometern Uferlinie. Es ist ruhiger als das Zentrum, mit Villen, Cafés und vielen westlichen Restaurants, denn hier lebt ein großer Teil der ausländischen Bevölkerung Hanois.Auf einer kleinen Insel nahe dem Südostufer steht die Trấn-Quốc-Pagode, die älteste Pagode der Stadt. Seit 1996 findet im Viertel nachts der Blumenmarkt Quảng Bá statt, einer der größten des Landes. Das Seeufer eignet sich gut für eine Runde mit dem Fahrrad.
    Halong-Bucht

    Halong-Bucht

    Die Halong-Bucht ist eine Meeresbucht im Golf von Tonkin an der Nordostküste Vietnams, rund 170 Kilometer östlich von Hanoi. Du fährst hin, um mit dem Boot zwischen Hunderten bewaldeter Kalksteinfelsen hindurchzufahren, Tropfsteinhöhlen zu besuchen und eine Nacht an Bord auf dem Wasser zu verbringen. Hạ Long bedeutet „herabsteigender Drache“. Die Bucht gilt laut UNESCO als ausgedehntestes und bekanntestes Beispiel für vom Meer überflutete Turmkarstlandschaft weltweit. Seit 1994 ist sie Welterbe, 2023 wurde die Stätte um den Cát-Bà-Archipel erweitert und umfasst nun 1.133 Inseln und Inselchen auf 65.650 Hektar. Im Nordosten schließt die Bái-Tử-Long-Bucht an, im Süden die Lan-Hạ-Bucht. Ausgangspunkt ist Hạ Long am Nordufer der Bucht. Die Ausflüge folgen festgelegten Routen der Bucht-Verwaltung, die je nach Route Höhlen, Badeinseln, Kajakreviere und Perlenfarmen anfahren. In den schwimmenden Dörfern wie Cửa Vạn lebten Fischerfamilien auf Booten, seit 2014 wurden viele von ihnen an Land umgesiedelt.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Unsplash, Pexels, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI