Die Hanoier Altstadt ist das dichte Gassengewirr nördlich des Hoàn-Kiếm-Sees und das Viertel, in dem die meisten Reisenden wohnen. Hier liegen günstige Unterkünfte, Garküchen und Cafés auf engstem Raum, und das Straßennetz ist weitgehend so erhalten, wie es über Jahrhunderte gewachsen ist.Im Volksmund heißt das Viertel „36 Gassen“, nach den Zünften, die einst hier arbeiteten. Viele Straßennamen beginnen mit „Hàng“ (Ware) und verraten noch, was dort gehandelt wurde, etwa Hàng Bạc nach den Silberschmieden. Die meisten der schmalen Ladenhäuser mit geneigten Ziegeldächern stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.Im Norden des Viertels liegt der Markt Đồng Xuân aus der französischen Kolonialzeit, zwischen den Häusern versteckt sich der Bạch-Mã-Tempel. Am besten erkundest du die Altstadt zu Fuß.
Sehenswürdigkeiten in Altstadt (Phố cổ)
Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen
Markt
1Markt Đồng Xuân
Der größte Markt der Altstadt entstand in der französischen Kolonialzeit, nachdem zwei kleinere Märkte für den Bau abgerissen worden waren. In der Halle und den umliegenden Gassen wird vor allem Großhandel betrieben, von Stoffen bis zu Haushaltswaren.
Die fast 40 Jahre alte Garküche in der Altstadt ist für ihre Gerichte mit Aal bekannt, etwa Glasnudeln mit knusprig frittiertem Aal. Seit 2025 steht sie mit einem Bib Gourmand im Guide Michelin.