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    Ba Đình

    Vietnam

    Ba Đình

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    Ba Đình westlich der Altstadt ist das politische Zentrum Hanois und zugleich das Viertel mit den meisten Stätten aus Kaiserzeit und Revolution.

    von Felix Gillen

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    Ba Đình westlich der Altstadt ist das politische Zentrum Hanois und zugleich das Viertel mit den meisten Stätten aus Kaiserzeit und Revolution. Hier liegen das Hồ-Chí-Minh-Mausoleum, die Einsäulenpagode und die Kaiserliche Zitadelle Thăng Long, seit 2010 UNESCO-Welterbe.Auf dem heutigen Ba-Đình-Platz verlas Hồ Chí Minh am 2. September 1945 die Unabhängigkeitserklärung. Breite Alleen, Ministerien und Botschaften prägen das Viertel, das sich gut mit einem Spaziergang vom Platz zur Zitadelle verbinden lässt.

    Sehenswürdigkeiten in Ba Đình

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Ba-Đình-Platz
    Historische Stätte

    1Ba-Đình-Platz

    Auf dem weiten Platz vor dem Hồ-Chí-Minh-Mausoleum verlas Hồ Chí Minh am 2. September 1945 die Unabhängigkeitserklärung Vietnams. Heute ist er Schauplatz staatlicher Zeremonien und Ausgangspunkt für den Besuch von Mausoleum und Einsäulenpagode.
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    Quán-Thánh-Tempel
    Gotteshaus

    2Quán-Thánh-Tempel

    Der Tempel an der Ecke Quán Thánh und Thanh Niên, gegenüber dem Westsee, ist einer der vier heiligen Tempel, die die alte Hauptstadt vor bösen Geistern schützen sollten; er bewacht den Norden. Verehrt wird die taoistische Gottheit Trấn Vũ, deren schwarze Bronzestatue von 1677 rund 3,96 Meter hoch ist und etwa 3.600 Kilogramm wiegt.
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    Restaurants in Ba Đình

    Unterkünfte in Ba Đình

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    In der Umgebung

    Altstadt (Phố cổ)

    Altstadt (Phố cổ)

    Die Hanoier Altstadt ist das dichte Gassengewirr nördlich des Hoàn-Kiếm-Sees und das Viertel, in dem die meisten Reisenden wohnen. Hier liegen günstige Unterkünfte, Garküchen und Cafés auf engstem Raum, und das Straßennetz ist weitgehend so erhalten, wie es über Jahrhunderte gewachsen ist.Im Volksmund heißt das Viertel „36 Gassen“, nach den Zünften, die einst hier arbeiteten. Viele Straßennamen beginnen mit „Hàng“ (Ware) und verraten noch, was dort gehandelt wurde, etwa Hàng Bạc nach den Silberschmieden. Die meisten der schmalen Ladenhäuser mit geneigten Ziegeldächern stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.Im Norden des Viertels liegt der Markt Đồng Xuân aus der französischen Kolonialzeit, zwischen den Häusern versteckt sich der Bạch-Mã-Tempel. Am besten erkundest du die Altstadt zu Fuß.
    Hanoi

    Hanoi

    Hanoi ist die Hauptstadt Vietnams und das politische und kulturelle Zentrum des Nordens, gelegen am Roten Fluss. Du kommst wegen der über tausendjährigen Geschichte, der lebhaften Altstadt rund um den Hoàn-Kiếm-See und der Garküchen, die zu den besten des Landes zählen. 1010 machte Lý Thái Tổ, der erste Herrscher der Lý-Dynastie, den Ort zu seiner Hauptstadt und nannte ihn Thăng Long, „aufsteigender Drache“. Den Namen Hà Nội trägt die Stadt seit 1831. Ab 1902 war sie Hauptstadt von Französisch-Indochina, seit 1976 ist sie Hauptstadt des wiedervereinigten Vietnam. Aus all diesen Epochen sind Bauten erhalten, von konfuzianischen Tempeln bis zu Kolonialvillen. Die wichtigsten Viertel Altstadt: Das dichte Gassengewirr nördlich des Sees hat seinen historischen Straßengrundriss weitgehend bewahrt. Viele Straßen tragen noch die Namen der Waren, die dort einst gehandelt wurden, etwa Hàng Bạc nach den Silberläden. Hier liegen die meisten günstigen Unterkünfte und Garküchen. Hoàn-Kiếm-See: Der See ist das Herz der Stadt. Über die rote Thê-Húc-Brücke erreichst du den Ngọc-Sơn-Tempel auf einer kleinen Insel, auf einer weiteren steht der Schildkrötenturm. Französisches Viertel: Südlich des Sees prägen breite Alleen, Kolonialvillen, Botschaften und Ministerien das Bild. Hier stehen das Opernhaus, das Hotel Metropole und das Nationalmuseum für vietnamesische Geschichte. Ba Đình: Im Westen liegen die meisten staatlichen und kaiserlichen Stätten: das Hồ-Chí-Minh-Mausoleum, die Einsäulenpagode und die Kaiserliche Zitadelle Thăng Long, UNESCO-Welterbe seit 2010. Westsee (Tây Hồ): Der größte See der Stadt hat rund 17 Kilometer Uferlinie. Auf einer kleinen Insel nahe dem Südostufer steht die Trấn-Quốc-Pagode, die älteste Pagode Hanois. Das Viertel ist ruhiger, mit Cafés, Villen und vielen ausländischen Bewohnern.
    Westsee (Tây Hồ)

    Westsee (Tây Hồ)

    Das Viertel Tây Hồ liegt rund um den Westsee, einen der größten natürlichen Seen Vietnams, mit rund 17 Kilometern Uferlinie. Es ist ruhiger als das Zentrum, mit Villen, Cafés und vielen westlichen Restaurants, denn hier lebt ein großer Teil der ausländischen Bevölkerung Hanois.Auf einer kleinen Insel nahe dem Südostufer steht die Trấn-Quốc-Pagode, die älteste Pagode der Stadt. Seit 1996 findet im Viertel nachts der Blumenmarkt Quảng Bá statt, einer der größten des Landes. Das Seeufer eignet sich gut für eine Runde mit dem Fahrrad.
    Nordvietnam

    Nordvietnam

    Nordvietnam reicht vom Delta des Roten Flusses bis in die Gebirge an der chinesischen Grenze. Hier liegen die Hauptstadt Hanoi, die Kalksteininseln der Halong-Bucht, die Karstlandschaft um Ninh Bình und die Reisterrassen um Sa Pa.Das Klima kennt echte Jahreszeiten: Der Winter von etwa Dezember bis Februar ist kühl und oft grau, der Sommer heiß und regenreich. Am angenehmsten reist du im Frühjahr und Herbst.
    Ninh Bình

    Ninh Bình

    Ninh Bình ist eine Stadt im südlichen Delta des Roten Flusses, rund zwei Stunden mit Bus oder Zug südlich von Hanoi. Du kommst wegen der Karstlandschaft im Umland, durch die du im Ruderboot auf Flüssen und durch Höhlen zwischen Reisfeldern und Kalksteinfelsen fährst. Das Herzstück ist der Landschaftskomplex Tràng An, seit 2014 gemischtes Kultur- und Naturerbe der UNESCO. Er umfasst rund 6.226 Hektar mit der alten Hauptstadt Hoa Lư, den Wasserwegen von Tràng An und Tam Cốc sowie geschützten Wäldern. Funde in den Höhlen belegen, dass Menschen hier seit über 30.000 Jahren leben. Von 968 bis 1010 war Hoa Lư die Hauptstadt Vietnams, bevor der Hof nach Thăng Long, das heutige Hanoi, zog. Die Stadt selbst ist vor allem Verkehrsknoten. Viele Reisende übernachten im Dorf Tam Cốc, wo Bootsanleger, Restaurants und Fahrradverleihe liegen. Gute Reisezeiten sind September bis November und März bis Mai. Lokale Spezialitäten sind Ziegenfleisch von den Karsthängen und Cơm cháy, frittierter Krustenreis.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI