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    Halong-Bucht

    Vietnam

    Halong-Bucht

    Sehenswürdigkeit

    Die Halong-Bucht ist eine Meeresbucht im Golf von Tonkin an der Nordostküste Vietnams, rund 170 Kilometer östlich von Hanoi.

    von Felix Gillen

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    Die Halong-Bucht ist eine Meeresbucht im Golf von Tonkin an der Nordostküste Vietnams, rund 170 Kilometer östlich von Hanoi. Du fährst hin, um mit dem Boot zwischen Hunderten bewaldeter Kalksteinfelsen hindurchzufahren, Tropfsteinhöhlen zu besuchen und eine Nacht an Bord auf dem Wasser zu verbringen. Hạ Long bedeutet „herabsteigender Drache“. Die Bucht gilt laut UNESCO als ausgedehntestes und bekanntestes Beispiel für vom Meer überflutete Turmkarstlandschaft weltweit. Seit 1994 ist sie Welterbe, 2023 wurde die Stätte um den Cát-Bà-Archipel erweitert und umfasst nun 1.133 Inseln und Inselchen auf 65.650 Hektar. Im Nordosten schließt die Bái-Tử-Long-Bucht an, im Süden die Lan-Hạ-Bucht. Ausgangspunkt ist Hạ Long am Nordufer der Bucht. Die Ausflüge folgen festgelegten Routen der Bucht-Verwaltung, die je nach Route Höhlen, Badeinseln, Kajakreviere und Perlenfarmen anfahren. In den schwimmenden Dörfern wie Cửa Vạn lebten Fischerfamilien auf Booten, seit 2014 wurden viele von ihnen an Land umgesiedelt.

    Sehenswürdigkeiten in Halong-Bucht

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Insel Ti Tốp
    Natur

    1Insel Ti Tốp

    Die Insel trägt als einzige in der Bucht einen Namen, den Hồ Chí Minh vergab: nach seinem Besuch 1962 mit dem sowjetischen Kosmonauten German Titow. Du kannst baden oder den Inselberg hinaufsteigen, von oben überblickst du die Felsen ringsum.
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    Sửng-Sốt-Höhle

    2Sửng-Sốt-Höhle

    Die Höhle auf der Insel Bồ Hòn ist die größte bisher entdeckte Höhle der Bucht. In der ersten Kammer liegt ein Süßwassersee, in der letzten steht ein Stalagmit, dessen Form an einen Buddha erinnert. Der Volksglaube verbindet sie mit dem Palast eines Drachenkönigs.
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    Luồn-Höhle

    3Luồn-Höhle

    Die tunnelartige Brandungshöhle öffnet sich zu einer ruhigen, ringsum von Felsen eingeschlossenen Lagune, die du im Ruderboot oder Kajak erkundest. In der Umgebung leben Makaken, die Höhle ist zudem eine archäologische Fundstätte der Soi-Nhụ-Kultur.
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    Đầu-Gỗ-Höhle

    4Đầu-Gỗ-Höhle

    Der Name bedeutet „Höhle der Holzpfähle“: Hier sollen Reste der Pfähle gelagert worden sein, mit denen die Vietnamesen im 13. Jahrhundert die Schiffe der Mongolen aufhielten. Die Legende verbindet die benachbarte Thiên-Cung-Höhle mit der siebentägigen Hochzeit eines Drachenkönigs.
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    Mê-Cung-Höhle

    5Mê-Cung-Höhle

    Die „Labyrinth-Höhle“ liegt an der Südostseite der Insel Lòm Bò und hat vier Hauptkammern sowie eine Lagune. Wie die Luồn-Höhle ist sie eine archäologische Fundstätte der Soi-Nhụ-Zeit und Endpunkt der Bootsroute 2.
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    Restaurants in Halong-Bucht

    Anreise und Unterwegs

    Von Hanoi: Über die 2018 eröffnete Autobahn brauchst du für die rund 170 Kilometer etwa 2,5 bis 3,5 Stunden. Es fahren Expressbusse, Limousinen-Vans und Luxusbusse, viele Kreuzfahrtanbieter organisieren den Transfer ab Hanoi.Häfen: Die meisten Übernachtungsschiffe starten am internationalen Passagierhafen auf der Insel Tuần Châu, rund 2 Kilometer westlich von Hạ Long. Tagesboote und einige Kreuzfahrten legen am Ha Long International Cruise Port in der Stadt ab.In der Bucht: Die Ausflüge folgen festen Routen (VHL1 bis VHL8) mit jeweils eigener Besuchsgebühr. Route 2 führt etwa ab Tuần Châu zur Insel Ti Tốp, zur Sửng-Sốt-Höhle und zur Luồn-Höhle mit Kajakrevier. Zur Sicherheit bei Bootsausflügen beachte die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.

    Unterkünfte in Halong-Bucht

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    In der Umgebung

    Hanoi

    Hanoi

    Hanoi ist die Hauptstadt Vietnams und das politische und kulturelle Zentrum des Nordens, gelegen am Roten Fluss. Du kommst wegen der über tausendjährigen Geschichte, der lebhaften Altstadt rund um den Hoàn-Kiếm-See und der Garküchen, die zu den besten des Landes zählen. 1010 machte Lý Thái Tổ, der erste Herrscher der Lý-Dynastie, den Ort zu seiner Hauptstadt und nannte ihn Thăng Long, „aufsteigender Drache“. Den Namen Hà Nội trägt die Stadt seit 1831. Ab 1902 war sie Hauptstadt von Französisch-Indochina, seit 1976 ist sie Hauptstadt des wiedervereinigten Vietnam. Aus all diesen Epochen sind Bauten erhalten, von konfuzianischen Tempeln bis zu Kolonialvillen. Die wichtigsten Viertel Altstadt: Das dichte Gassengewirr nördlich des Sees hat seinen historischen Straßengrundriss weitgehend bewahrt. Viele Straßen tragen noch die Namen der Waren, die dort einst gehandelt wurden, etwa Hàng Bạc nach den Silberläden. Hier liegen die meisten günstigen Unterkünfte und Garküchen. Hoàn-Kiếm-See: Der See ist das Herz der Stadt. Über die rote Thê-Húc-Brücke erreichst du den Ngọc-Sơn-Tempel auf einer kleinen Insel, auf einer weiteren steht der Schildkrötenturm. Französisches Viertel: Südlich des Sees prägen breite Alleen, Kolonialvillen, Botschaften und Ministerien das Bild. Hier stehen das Opernhaus, das Hotel Metropole und das Nationalmuseum für vietnamesische Geschichte. Ba Đình: Im Westen liegen die meisten staatlichen und kaiserlichen Stätten: das Hồ-Chí-Minh-Mausoleum, die Einsäulenpagode und die Kaiserliche Zitadelle Thăng Long, UNESCO-Welterbe seit 2010. Westsee (Tây Hồ): Der größte See der Stadt hat rund 17 Kilometer Uferlinie. Auf einer kleinen Insel nahe dem Südostufer steht die Trấn-Quốc-Pagode, die älteste Pagode Hanois. Das Viertel ist ruhiger, mit Cafés, Villen und vielen ausländischen Bewohnern.
    Altstadt (Phố cổ)

    Altstadt (Phố cổ)

    Die Hanoier Altstadt ist das dichte Gassengewirr nördlich des Hoàn-Kiếm-Sees und das Viertel, in dem die meisten Reisenden wohnen. Hier liegen günstige Unterkünfte, Garküchen und Cafés auf engstem Raum, und das Straßennetz ist weitgehend so erhalten, wie es über Jahrhunderte gewachsen ist.Im Volksmund heißt das Viertel „36 Gassen“, nach den Zünften, die einst hier arbeiteten. Viele Straßennamen beginnen mit „Hàng“ (Ware) und verraten noch, was dort gehandelt wurde, etwa Hàng Bạc nach den Silberschmieden. Die meisten der schmalen Ladenhäuser mit geneigten Ziegeldächern stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.Im Norden des Viertels liegt der Markt Đồng Xuân aus der französischen Kolonialzeit, zwischen den Häusern versteckt sich der Bạch-Mã-Tempel. Am besten erkundest du die Altstadt zu Fuß.
    Ba Đình

    Ba Đình

    Ba Đình westlich der Altstadt ist das politische Zentrum Hanois und zugleich das Viertel mit den meisten Stätten aus Kaiserzeit und Revolution. Hier liegen das Hồ-Chí-Minh-Mausoleum, die Einsäulenpagode und die Kaiserliche Zitadelle Thăng Long, seit 2010 UNESCO-Welterbe.Auf dem heutigen Ba-Đình-Platz verlas Hồ Chí Minh am 2. September 1945 die Unabhängigkeitserklärung. Breite Alleen, Ministerien und Botschaften prägen das Viertel, das sich gut mit einem Spaziergang vom Platz zur Zitadelle verbinden lässt.
    Westsee (Tây Hồ)

    Westsee (Tây Hồ)

    Das Viertel Tây Hồ liegt rund um den Westsee, einen der größten natürlichen Seen Vietnams, mit rund 17 Kilometern Uferlinie. Es ist ruhiger als das Zentrum, mit Villen, Cafés und vielen westlichen Restaurants, denn hier lebt ein großer Teil der ausländischen Bevölkerung Hanois.Auf einer kleinen Insel nahe dem Südostufer steht die Trấn-Quốc-Pagode, die älteste Pagode der Stadt. Seit 1996 findet im Viertel nachts der Blumenmarkt Quảng Bá statt, einer der größten des Landes. Das Seeufer eignet sich gut für eine Runde mit dem Fahrrad.
    Ninh Bình

    Ninh Bình

    Ninh Bình ist eine Stadt im südlichen Delta des Roten Flusses, rund zwei Stunden mit Bus oder Zug südlich von Hanoi. Du kommst wegen der Karstlandschaft im Umland, durch die du im Ruderboot auf Flüssen und durch Höhlen zwischen Reisfeldern und Kalksteinfelsen fährst. Das Herzstück ist der Landschaftskomplex Tràng An, seit 2014 gemischtes Kultur- und Naturerbe der UNESCO. Er umfasst rund 6.226 Hektar mit der alten Hauptstadt Hoa Lư, den Wasserwegen von Tràng An und Tam Cốc sowie geschützten Wäldern. Funde in den Höhlen belegen, dass Menschen hier seit über 30.000 Jahren leben. Von 968 bis 1010 war Hoa Lư die Hauptstadt Vietnams, bevor der Hof nach Thăng Long, das heutige Hanoi, zog. Die Stadt selbst ist vor allem Verkehrsknoten. Viele Reisende übernachten im Dorf Tam Cốc, wo Bootsanleger, Restaurants und Fahrradverleihe liegen. Gute Reisezeiten sind September bis November und März bis Mai. Lokale Spezialitäten sind Ziegenfleisch von den Karsthängen und Cơm cháy, frittierter Krustenreis.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI