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    Las Vegas

    USA

    Las Vegas

    Stadt

    Las Vegas liegt in einem Becken der Mojave-Wüste in Nevada und ist über die Interstate 15 mit Los Angeles verbunden. Die 1905 gegründete Stadt ist bekannt für ihre Casinoresorts, außerdem starten hier Rundflüge über den Grand Canyon.

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    Las Vegas liegt in einem Becken der Mojave-Wüste in Nevada und ist über die Interstate 15 mit Los Angeles verbunden. Die 1905 gegründete Stadt ist bekannt für ihre Casinoresorts, außerdem starten hier Rundflüge über den Grand Canyon.Der rund 6,8 Kilometer lange Strip liegt außerhalb der Stadtgrenzen in Paradise und Winchester. Dort reihen sich Resorts wie Bellagio mit seinen frei zugänglichen Wasserfontänen, Caesars Palace und The Venetian, 2023 eröffnete die Sphere. Ein Fotomotiv ist das Schild „Welcome to Fabulous Las Vegas“ von 1959. In Downtown überdacht die Fremont Street Experience seit 1995 fünf Blocks mit Casinos, das Neon Museum zeigt Leuchtreklamen unter freiem Himmel im Neon Boneyard.Der Flughafen Harry Reid International liegt gut drei Kilometer vom Strip entfernt. Entlang der Resorts fahren die Monorail mit sieben Stationen und der Bus Deuce, Taxis nimmst du an Hotelständen. Im Juli erreichen die Tageshöchstwerte im Schnitt 40 Grad, die Winter sind kurz und mild.
    Las Vegas liegt im Süden Nevadas in der Mojave-Wüste. Die Stadt selbst hat rund 680.000 Einwohner, im Las Vegas Valley leben etwa 2,4 Millionen Menschen. Die großen Casinoresorts reihen sich am Strip, der formal außerhalb der Stadtgrenzen in Paradise und Winchester liegt, das ältere Las Vegas findest du Downtown rund um die Fremont Street. Auf dem Strip bist du zu Fuß, mit dem Deuce-Bus oder mit der Monorail zwischen MGM Grand und Sahara unterwegs. Abseits des Strips lohnen der Arts District mit seinem monatlichen First Friday und die asiatischen Restaurants entlang der Spring Mountain Road.
    South Strip
    Christian David / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Stadtteil 1 von 4

    South Strip

    Der südliche Abschnitt des Las Vegas Boulevard ist das Las Vegas der großen Kulissen: eine schwarze Glaspyramide, eine Märchenburg, eine geschrumpfte Skyline von Manhattan und am Ende der künstliche See des Bellagio.

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    Downtown und Fremont Street

    Stadtteil 2 von 4

    Downtown und Fremont Street

    Downtown ist das alte Las Vegas: Hier standen die ersten Casinos, lange bevor am Strip die Resorts wuchsen.

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    Center und North Strip

    Stadtteil 3 von 4

    Center und North Strip

    Nördlich der Flamingo Road verdichtet sich der Strip zu seiner bekanntesten Postkartenansicht: der römische Prunk des Caesars Palace von 1966, das 167 Meter hohe Riesenrad High Roller an der LINQ, die Kanäle und der Glockenturm des Venetian.

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    Arts District
    ClearLight602 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Stadtteil 4 von 4

    Arts District

    Zwischen Downtown und Strip liegt das Viertel, in dem Las Vegas am wenigsten nach Las Vegas aussieht: flache Gewerbebauten, Wandbilder, Galerien, Vintageläden und Brauereien statt Casinos.

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    Sehenswürdigkeiten in Las Vegas

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Fountains of Bellagio
    Sehenswürdigkeit

    1Fountains of Bellagio

    Die Wasserspiele im 3,4 Hektar großen See vor dem Bellagio laufen seit der Eröffnung des Resorts 1998. Über 1.200 Düsen schießen Fontänen bis 140 Meter hoch, die Shows sind kostenlos und starten meist halbstündlich vom Nachmittag bis Mitternacht.
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    Fremont Street Experience
    Sehenswürdigkeit

    2Fremont Street Experience

    Seit 1995 überspannt ein rund 420 Meter langes Bildschirmdach die Fremont Street in Downtown. Nach der Modernisierung 2019 laufen auf über 49 Millionen LEDs täglich von 18 bis 2 Uhr Licht- und Tonshows, darunter verläuft die Seilrutsche SlotZilla.
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    Sphere
    Sehenswürdigkeit

    3Sphere

    Die 2023 eröffnete Kugel neben dem Venetian ist 112 Meter hoch und außen mit rund 1,2 Millionen LED-Elementen besetzt. Im Inneren finden etwa 17.600 Menschen Platz, neben Konzerten laufen Filme wie „Postcard from Earth“.
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    High Roller
    Sehenswürdigkeit

    4High Roller

    Das 168 Meter hohe Riesenrad gegenüber dem Caesars Palace ist das Zentrum der LINQ und war von 2014 bis 2021 das höchste der Welt. Eine Umdrehung dauert rund 30 Minuten, die 28 Kabinen fassen jeweils 40 Personen.
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    The Venetian
    Sehenswürdigkeit

    5The Venetian

    Das 1999 eröffnete Resort zitiert Venedig mit Dogenpalast, Rialtobrücke und einem rund 96 Meter hohen Campanile. Gondeln fahren innen und außen auf einem nachgebauten Canal Grande, die Fahrt ist kostenpflichtig.
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    Welcome to Fabulous Las Vegas Sign
    Sehenswürdigkeit

    6Welcome to Fabulous Las Vegas Sign

    Betty Willis entwarf das 7,6 Meter hohe Schild 1959. Es steht im Mittelstreifen des Las Vegas Boulevard South südlich der Resorts und ist seit 2009 im National Register of Historic Places gelistet, seit 2008 gibt es dort einen kleinen Parkplatz.
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    Restaurants in Las Vegas

    1

    Bacchanal Buffet

    Großes Buffet-Restaurant im Caesars Palace am Las Vegas Boulevard.
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    2

    Lotus of Siam

    Thailändisches Restaurant an der East Flamingo Road, abseits des Strip.
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    3

    Esther's Kitchen

    Italienische Klassiker und saisonale Gerichte in einem einladenden Restaurant mit offener Küche im Arts District.
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    Essen und Trinken in Las Vegas

    Die Küche der Stadt reicht von Buffets in den Resorts über Casino-Klassiker in Downtown bis zu den asiatischen Restaurants der Spring Mountain Road.
    Buffets

    Buffets

    Das Bacchanal Buffet im Caesars Palace (seit 2012) bietet in neun Showküchen über 500 Gerichte täglich und hat rund 600 Plätze.
    Shrimp Cocktail

    Shrimp Cocktail

    Das Golden Gate an der Fremont Street, 1906 als Hotel Nevada eröffnet, servierte ab 1959 einen Shrimp Cocktail für 50 Cent. Seit 2020 gibt es ihn im Circa, das zum selben Eigentümer gehört.

    Chinatown an der Spring Mountain Road

    Seit 1995 die Chinatown Plaza eröffnete, hat sich entlang der Straße auf rund 4,8 Kilometern ein Viertel mit chinesischen und panasiatischen Restaurants entwickelt.
    Moonshine im Mob Museum

    Moonshine im Mob Museum

    Im Untergeschoss „The Underground“ betreibt das Museum seit 2018 eine Speakeasy-Bar mit eigener Destille.

    Shows, Neon und Stadtgeschichte

    Las Vegas entstand 1905, als Grundstücke an der Bahnlinie der Union Pacific versteigert wurden, 1911 erhielt der Ort Stadtrecht. Die Bühnen der Resorts prägen das kulturelle Leben. Elvis Presley spielte von 1969 bis 1976 über 600 Konzerte im damaligen International Hotel, dem heutigen Westgate. Celine Dions Show „A New Day…“ im Caesars Palace (2003 bis 2007) gab dem Format der Residency neuen Schwung. Seit 2023 ist die Sphere ein eigener Spielort für Residencies, von Oktober 2026 bis März 2027 tritt dort Metallica auf.Cirque du Soleil: Fünf feste Shows laufen derzeit, darunter „Mystère“ im Treasure Island (seit 1993), „O“ im Bellagio (seit 1998) und „KÀ“ im MGM Grand (seit 2004).Museen: Das Neon Museum bewahrt historische Leuchtreklamen, das Mob Museum erzählt die Geschichte des organisierten Verbrechens.Arts District: Galerien und das monatliche Fest First Friday mit Kunst, Musik und Essen.

    Nachtleben

    1

    Raised By Wolves

    Bar im zweiten Stock an der Fremont Street in Downtown Las Vegas.
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    2

    Able Baker Brewing

    Brauerei mit Schankraum an der South Main Street im Arts District.
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    3

    The Silver Stamp

    Bar mit Küche an der East Imperial Avenue, nahe dem Arts District.
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    Unterwegs in Las Vegas

    Der Strip ist lang, die Entfernungen zwischen den Resorts werden oft unterschätzt. Für längere Strecken nimmst du den Bus der RTC oder die Monorail.Flughafen Harry Reid: Die RTC-Linien 108 und Red Line halten an Terminal 1, Level Zero, vom Terminal 3 fährt ein Shuttle dorthin. Taxis fahren zum Strip zu Zonenpreisen, je nach Ziel rund 21 bis 29 US-Dollar.Bus: Auf dem Deuce und den anderen Strip- und Downtown-Linien kostet die Einzelfahrt 4 US-Dollar, der 2-Stunden-Pass 6, der 24-Stunden-Pass 8 und der 3-Tage-Pass 20 US-Dollar.Monorail: Sieben Stationen auf 6,3 Kilometern zwischen MGM Grand und Sahara. Die Einzelfahrt kostet am Automaten 6,25 US-Dollar, online 5,75, der 1-Tages-Pass 15,50 beziehungsweise 13,95 US-Dollar.

    Unterkünfte in Las Vegas

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    Campingplätze in Las Vegas

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    Stellplätze & Camping

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    2. 2

      Las Vegas-Reise

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      • 1Fountains of Bellagio3 Tage
      • 2Fremont Street Experience4 Tage
      • 3Sphere5 Tage
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    In der Umgebung

    Downtown und Fremont Street

    Downtown und Fremont Street

    Downtown ist das alte Las Vegas: Hier standen die ersten Casinos, lange bevor am Strip die Resorts wuchsen. Das Golden Nugget eröffnete 1946, und noch heute reihen sich an der Fremont Street Casinos aneinander, die kleiner, lauter und günstiger wirken als ihre Konkurrenz im Süden.Seit 1995 überspannt ein rund 420 Meter langes und 27 Meter hohes Tonnendach vier Blocks der Straße. Die Fremont Street Experience wurde 2019 mit über 49 Millionen LEDs erneuert, abends laufen darauf Licht- und Musikshows, dazu spielen Bands auf drei Bühnen. Unter dem Dach sausen Leute an der Seilrutsche SlotZilla vorbei. Neuester Zugang ist das 2020 eröffnete Circa, ein Hotel nur für Erwachsene mit riesigem Sportsbook und Pool-Amphitheater auf dem Dach. Östlich des Las Vegas Boulevard beginnt Fremont East mit Bars, dem Downtown Container Park und der Neonbar Atomic Liquors.Tagsüber lohnen zwei Museen: Das Mob Museum erzählt im ehemaligen Bundesgericht von 1933 die Geschichte des organisierten Verbrechens, im Neon Museum stehen über 200 ausgemusterte Leuchtschilder der Stadt.Komm am späten Nachmittag, schau dir eines der Museen an und bleib zum Abendessen und für die erste Lichtshow. Downtown ist kompakter als der Strip, fast alles erreichst du zu Fuß.
    Arts District

    Arts District

    Zwischen Downtown und Strip liegt das Viertel, in dem Las Vegas am wenigsten nach Las Vegas aussieht: flache Gewerbebauten, Wandbilder, Galerien, Vintageläden und Brauereien statt Casinos. Offiziell heißt es 18b The Las Vegas Arts District, nach den ursprünglich 18 Blocks. Die East Charleston Boulevard teilt es in der Mitte, die meisten Läden und Bars findest du an der Main Street und der Commerce Street.Angefangen hat es 1997 mit der Arts Factory, in die Künstler in leerstehende Räume zogen. 2002 startete die Antiquitätenhändlerin Cindy Funkhouser den First Friday, ein monatliches Kunstfest, das bis heute Tausende anzieht. Seitdem kamen Theater, Restaurants und mit Hop Nuts Brewing 2014 die erste von inzwischen vielen Brauereien dazu.Tagsüber stöberst du durch die Läden von Antique Alley an der Main Street mit Tiki-Deko, Comics und alten Las-Vegas-Souvenirs, schaust in die Ateliers der Arts Factory und bei Recycled Propaganda vorbei. Abends wird es zum Ausgehviertel: Brauereien, kleine Cocktailbars, ein Indie-Theater und Livemusik im Swan Dive.Am meisten los ist am ersten Freitag im Monat. Nach einem tödlichen Zwischenfall beim First Friday im Oktober 2026 wird über die Zukunft des Fests diskutiert, prüf also vorab auf 18b.org, ob und wie es stattfindet. Ruhiger und entspannter ist das Viertel an Nachmittagen unter der Woche.
    Center und North Strip

    Center und North Strip

    Nördlich der Flamingo Road verdichtet sich der Strip zu seiner bekanntesten Postkartenansicht: der römische Prunk des Caesars Palace von 1966, das 167 Meter hohe Riesenrad High Roller an der LINQ, die Kanäle und der Glockenturm des Venetian. Weiter nördlich wird es luftiger, die Abstände zwischen den Resorts größer, bis am Ende der 350 Meter hohe Turm der STRAT den Strip abschließt.Hier liegt auch die Keimzelle des modernen Las Vegas. Das Flamingo eröffnete 1946 unter Regie von Bugsy Siegel, das Wynn entstand 2005 auf dem Gelände des legendären Desert Inn. Der North Strip ist das Gebiet der Neuanfänge: Resorts World eröffnete 2021 auf dem Grundstück des früheren Stardust, das Fontainebleau nach jahrelangem Baustopp erst im Dezember 2023. Seit September 2023 leuchtet östlich des Venetian die Sphere, deren LED-Außenhaut du von weiten Teilen der Stadt aus siehst.Vieles kostet hier nichts: die Flamingos im Garten des Flamingo, die Gondeln und der Markusplatz im Venetian, die Lichtshow am Lake of Dreams im Wynn. Für Geld fährst du Riesenrad, steigst auf die Aussichtsplattform der STRAT oder siehst in der Sphere einen der immersiven Filme.Die schönste Zeit ist die Dämmerung: Dann wechselt die Sphere ihre Motive, und von der High Roller oder der STRAT siehst du, wie unter dir der Strip angeht.
    South Strip

    South Strip

    Der südliche Abschnitt des Las Vegas Boulevard ist das Las Vegas der großen Kulissen: eine schwarze Glaspyramide, eine Märchenburg, eine geschrumpfte Skyline von Manhattan und am Ende der künstliche See des Bellagio. Zwischen dem Mandalay Bay im Süden und dem Bellagio liegen einige der größten Hotelkomplexe der Stadt, verbunden durch Fußgängerbrücken, Einkaufspassagen und kostenlose Trams.Die Themenhotels erzählen die Geschichte des Strips: Das Excalibur eröffnete 1990, das Luxor 1993, das New York-New York 1997, das Bellagio 1998. Neuer ist das Viertel rund um die T-Mobile Arena, die 2016 eröffnete und seit 2017 Heimat des NHL-Teams Vegas Golden Knights ist. Das benachbarte Park MGM hieß bis 2018 Monte Carlo und ist seit 2020 das einzige komplett rauchfreie Casino-Resort am Strip.Tagsüber lohnt das Shark Reef Aquarium im Mandalay Bay, im Sommer der Sandstrand mit Wellenbad am Mandalay Bay Beach. Kostenlos sind die Wasserspiele vor dem Bellagio und die Blumenschauen im Conservatory. Abends hast du die Wahl zwischen Konzerten in der Arena und Cirque-du-Soleil-Shows: O im Bellagio, KÀ im MGM Grand und Michael Jackson ONE im Mandalay Bay.Die Entfernungen täuschen: Was von Hotel zu Hotel nah aussieht, ist oft ein langer Fußweg durch klimatisierte Casinos. Im Sommer erkundest du den Strip am besten am frühen Morgen oder nach Sonnenuntergang, wenn die Fassaden leuchten und die Fontänen vor dem Bellagio im Dunkeln am stärksten wirken.
    Red Rock Canyon National Conservation Area

    Red Rock Canyon National Conservation Area

    Nur rund 27 Kilometer westlich des Strips hört die Stadt abrupt auf. Im Red Rock Canyon ragen rot-weiß gestreifte Sandsteinwände aus der Mojave-Wüste, das Gebiet steht seit 1990 als National Conservation Area unter Schutz und wird vom Bureau of Land Management verwaltet. Seine Felsen sind ein internationales Kletterziel, für alle anderen gibt es Wanderwege von der kurzen Familienrunde bis zum Gipfel.Geologisch spannend ist die Keystone Thrust, eine Überschiebung, die vor rund 66 Millionen Jahren entstand und auf rund 21 Kilometern entlang der Felswand sichtbar ist. Der rote Aztec-Sandstein entstand aus Dünen, die vor rund 180 Millionen Jahren hier lagen, und leuchtet in den Calico Hills besonders intensiv. An einigen Stellen findest du Felsbilder früherer indigener Kulturen.Die meisten Besucher fahren den 13 Meilen (21 km) langen Scenic Drive mit Aussichtspunkten und Wanderparkplätzen. Wichtig: Vom 1. Oktober bis 31. Mai brauchst du für die Einfahrt zwischen 8 und 17 Uhr eine Timed-Entry-Reservierung über Recreation.gov, das gilt auch für das Visitor Center. Mit dem Ticket darfst du bis zu 30 Minuten früher einfahren und den ganzen Tag bleiben, für eine erneute Einfahrt brauchst du aber eine neue Reservierung.Beste Reisezeit sind Herbst, Winter und Frühling. Wer ohne Reservierung kommen will, fährt vor 8 Uhr oder nach 17 Uhr ein. An Wochenenden sind die Parkplätze zwischen 9 und 15 Uhr oft voll.