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    Wynwood und Design District

    USA

    Wynwood und Design District

    Stadt

    Nördlich von Downtown liegen zwei Viertel, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten komplett neu erfunden haben.

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    Nördlich von Downtown liegen zwei Viertel, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten komplett neu erfunden haben. Wynwood war ab den 1920er-Jahren ein Textilviertel, in den 1940er- und 1950er-Jahren zogen viele Familien aus Puerto Rico hierher, und das Viertel bekam den Spitznamen Little San Juan. Als die Bekleidungsfabriken Anfang der 1990er-Jahre schlossen, standen die Lagerhallen leer.2009 ließ der Immobilienentwickler Tony Goldman gemeinsam mit dem Kurator Jeffrey Deitch die Außenwände mehrerer seiner Gebäude von Street-Art-Künstlern bemalen: Die Wynwood Walls waren geboren. Heute ist fast jede Fassade im Viertel bemalt, dazwischen liegen Galerien, Brauereien, Cafés und Bars.Gleich nördlich schließt der Design District an. Hier baute T. V. Moore in den 1920er-Jahren auf einer ehemaligen Ananasfarm ein Möbelhaus; ab den späten 1990er-Jahren kaufte der Entwickler Craig Robins mit seiner Firma Dacra zahlreiche Gebäude auf und holte Designer und später Luxusmarken wie Louis Vuitton, Dior und Hermès. Zwischen den Boutiquen steht viel öffentliche Kunst, etwa Buckminster Fullers Fly's Eye Dome, und das ICA Miami zeigt Gegenwartskunst bei freiem Eintritt.Beste Zeit: Komm am Nachmittag, wenn Galerien und Museen offen sind, und bleib für den Abend in Wynwood. Am zweiten Samstag im Monat findet der Wynwood Art Walk statt.

    Sehenswürdigkeiten in Wynwood und Design District

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Wynwood Walls
    Museum

    1Wynwood Walls

    Das Freiluftmuseum für Street Art an der 2516 NW 2nd Avenue wurde 2009 von Tony Goldman gegründet; seitdem haben hier mehr als 130 Künstler gemalt. Täglich 10:30 bis 18:30 Uhr geöffnet, Tickets brauchst du vorab oder vor Ort.
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    Restaurants in Wynwood und Design District

    1

    Mandolin Aegean Bistro

    Mediterrane Küche aus griechischen und türkischen Dörfern an der 4312 NE 2nd Avenue im Design District, mit Fisch des Tages und vegetarischen Gerichten auf einer begrünten Terrasse.
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    Nachtleben

    1

    Dante's HiFi

    Listening Bar an der 519 NW 26th Street nach japanischem Vorbild: DJs legen von einer riesigen Plattensammlung auf, dazu gibt es Cocktails. Reservierung empfohlen.
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    2

    Cerveceria La Tropical

    Große Brauerei mit Restaurant und Biergarten an der 42 NE 25th Street, die an eine 1888 in Havanna gegründete Brauerei anknüpft. Am Wochenende gibt es Livemusik.
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    Anreise und Unterwegs

    Wynwood und der Design District liegen nicht direkt an Metrorail oder Metromover, sind aber per kostenlosem Trolley gut erreichbar. Innerhalb der Viertel bist du zu Fuß unterwegs; von Wynwood in den Design District sind es rund 20 Blocks nach Norden.Wynwood Trolley (City of Miami): kostenlos, Montag bis Samstag 6:30 bis 23 Uhr; Umstieg an den Metromover-Stationen Adrienne Arsht Center und School Board.Biscayne Trolley (City of Miami): kostenlos und auch sonntags unterwegs; verbindet Bayfront Park und Bayside mit dem Design District, Umstieg am Metromover Adrienne Arsht Center und an der Metrorail-Station Brickell.Metromover: bis zur Endstation School Board oder Adrienne Arsht Center im Omni Loop fahren, dann weiter mit dem Trolley.

    Unterkünfte in Wynwood und Design District

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    Campingplätze in Wynwood und Design District

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    Campingplätze im 15km Radius
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    Park4Night
    Stellplätze & Camping

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    In der Umgebung

    Miami

    Miami

    Miami liegt im Südosten Floridas an der Biscayne Bay, gegenüber auf einer Barriereinsel liegt Miami Beach. Du kommst wegen der Strände, der Art-déco-Architektur und der kubanisch geprägten Viertel.Im Art Deco District von Miami Beach stehen rund 960 historische Gebäude, die seit 1979 im National Register of Historic Places eingetragen sind. Die Hotels am Ocean Drive blicken auf den Lummus Park und den Strand. In Little Havana an der Calle Ocho spielen Einheimische im Máximo Gómez Park, bekannt als Domino Park, Domino. In Wynwood zeigen die Wynwood Walls seit 2009 Wandbilder und Skulpturen von mehr als 130 Künstlern, für den Besuch brauchst du ein Ticket.Miami International ist das größte Flugdrehkreuz zwischen den USA und Lateinamerika. In Downtown und Brickell fährt der Metromover kostenlos. Die warme Trockenzeit dauert von November bis April, die Hurrikansaison von Juni bis Ende November.
    Downtown und Brickell

    Downtown und Brickell

    Downtown Miami und das südlich angrenzende Brickell bilden das Zentrum der Stadt: Hochhäuser, Banken, Hotels und dazwischen Parks an der Biscayne Bay. Brickell ist nach William und Mary Brickell benannt; Mary Brickell ließ die Brickell Avenue Anfang des 20. Jahrhunderts für Villen parzellieren. Ab den 1970er-Jahren verdrängten Bürotürme die Herrenhäuser, und Brickell wurde zu einem der größten Finanzviertel der USA. Heute wohnen hier vor allem Menschen in Apartmenttürmen, und die Straßen sind auch abends belebt.Für Besucher spielt sich vieles an der Bucht ab. Im Museum Park stehen das Pérez Art Museum mit seinen hängenden Gärten und das Frost Museum of Science mit großem Aquarium. Weiter südlich liegen der Bayfront Park, gestaltet vom Bildhauer Isamu Noguchi, und der Bayside Marketplace mit Läden und Bootsanlegern. Gegenüber erinnert der Freedom Tower an die 1960er-Jahre, als hier kubanische Flüchtlinge registriert wurden.Das Beste: Der Metromover, eine fahrerlose Hochbahn, ist kostenlos. Du gleitest über die Straßen, siehst die Skyline von oben und steigst aus, wo es dich interessiert.Beste Zeit: Museen am Vormittag, danach eine Runde mit dem Metromover. Am späten Nachmittag lohnt der Bayfront Park, abends die Rooftop-Bars in Brickell.
    Little Havana

    Little Havana

    Little Havana liegt westlich von Downtown und ist seit den 1960er-Jahren das Herz des kubanischen Miami. Nach der Revolution von 1959 kamen Zehntausende Exilkubaner in die damaligen Viertel Riverside und Shenandoah, viele in der Erwartung, nur kurz zu bleiben. 1970 waren über 85 Prozent der Bewohner Kubaner. Seit den späten 1990er-Jahren sind viele Menschen aus Nicaragua, Honduras und anderen Ländern Mittelamerikas dazugekommen, die meisten Geschäfte werden aber weiterhin von Kubanern geführt.Die Lebensader ist die Calle Ocho, die SW 8th Street. Hier spielen ältere Herren im Máximo Gómez Park Domino, aus den Ventanitas, den Straßenfenstern der Cafés, gibt es Cafecito zum Mitnehmen, und auf dem Gehweg erinnern Sterne des Calle Ocho Walk of Fame an Stars wie Celia Cruz und Gloria Estefan. Am Cuban Memorial Boulevard stehen Denkmäler für die Kämpfer der Schweinebucht-Invasion von 1961.Little Havana ist kein Museumsviertel: Du kommst zum Essen, Kaffeetrinken und Zuhören. Abends spielen in Bars wie dem Ball & Chain Livebands, und an Salsa-Abenden ist die Tanzfläche voll.Beste Zeit: Am späten Vormittag, wenn im Domino-Park gespielt wird. Am letzten Freitag des Monats feiert das Viertel die Viernes Culturales mit Musik, Kunst und Ständen auf der Calle Ocho zwischen 14th und 17th Avenue, ab Mittag bis spät und mit freiem Eintritt.
    South Beach

    South Beach

    South Beach ist der Südzipfel von Miami Beach, einer eigenen Stadt auf der langen Barriereinsel vor Miami. Hier steht das Art Deco Historic District mit mehr als 800 erhaltenen historischen Gebäuden, 1979 ins National Register of Historic Places aufgenommen. Dass es die pastellfarbenen Hotels an Ocean Drive, Collins Avenue und Washington Avenue noch gibt, ist vor allem Barbara Capitman zu verdanken, die Ende der 1970er-Jahre die Miami Design Preservation League mitgründete und gegen den Abriss kämpfte.Am bekanntesten ist der Abschnitt der Ocean Drive zwischen 5th und 15th Street: tagsüber Strandpromenade, abends leuchten die Neonschriften der Hotels. Ein paar Blocks landeinwärts liegt die Lincoln Road, seit 1960 Fußgängerzone nach Plänen von Morris Lapidus, und die Española Way, eine kleine Gasse im Mediterranean-Revival-Stil aus den 1920er-Jahren.South Beach ist aber mehr als Strand und Fassaden. Die Wolfsonian zeigt Design und Propaganda aus der Zeit zwischen Industrialisierung und Zweitem Weltkrieg, das New World Center überträgt Konzerte kostenlos auf eine Großleinwand im Park, und im South Pointe Park an der Südspitze schaust du auf die Hafeneinfahrt Government Cut.Beste Zeit: Für Architekturfotos ist der frühe Morgen ideal, wenn das Licht weich ist und die Ocean Drive noch ruhig. Zum Sonnenuntergang lohnt sich der South Pointe Park, danach die Neonbeleuchtung an der Ocean Drive.
    Coral Gables

    Coral Gables

    Coral Gables ist eine eigene Stadt südwestlich von Downtown Miami und eines der ersten durchgeplanten Gemeinwesen der USA. Der Immobilienentwickler George Merrick entwarf sie während des Florida-Baubooms der 1920er-Jahre nach den Ideen der City-Beautiful-Bewegung; 1925 wurde sie offiziell gegründet. Der ursprüngliche Plan schrieb den Mediterranean-Revival-Stil vor, und so prägen bis heute Ziegeldächer, Arkaden, Brunnen und von Bäumen gesäumte Straßen das Bild. Den Spitznamen The City Beautiful trägt Coral Gables nicht ohne Grund.Im Zentrum liegt die Miracle Mile, die Geschäftsstraße, die Merrick als Hauptachse plante. Gleich daneben ist die Giralda Avenue seit 2017 eine Fußgängerzone mit Restaurants. Das Coral Gables Museum im alten Polizei- und Feuerwehrgebäude erzählt die Stadtgeschichte und dient zugleich als Besucherzentrum.Zwei Bauten aus Merricks Zeit solltest du nicht verpassen: den Venetian Pool, ein Freibad in einem ehemaligen Steinbruch, und das Biltmore Hotel, dessen Turm wie der Freedom Tower in Downtown von der Giralda in Sevilla inspiriert ist. Weiter südlich liegen der Campus der University of Miami und der Fairchild Tropical Botanic Garden.Beste Zeit: Vormittags in den Venetian Pool, bevor er voll wird, mittags auf der Miracle Mile essen und am Nachmittag durch Fairchild spazieren.