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    • In der Umgebung
    Coral Gables
    Phillip Pessar / Wikimedia Commons / CC BY 2.0

    USA

    Coral Gables

    Stadt

    Coral Gables ist eine eigene Stadt südwestlich von Downtown Miami und eines der ersten durchgeplanten Gemeinwesen der USA.

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    Coral Gables ist eine eigene Stadt südwestlich von Downtown Miami und eines der ersten durchgeplanten Gemeinwesen der USA. Der Immobilienentwickler George Merrick entwarf sie während des Florida-Baubooms der 1920er-Jahre nach den Ideen der City-Beautiful-Bewegung; 1925 wurde sie offiziell gegründet. Der ursprüngliche Plan schrieb den Mediterranean-Revival-Stil vor, und so prägen bis heute Ziegeldächer, Arkaden, Brunnen und von Bäumen gesäumte Straßen das Bild. Den Spitznamen The City Beautiful trägt Coral Gables nicht ohne Grund.Im Zentrum liegt die Miracle Mile, die Geschäftsstraße, die Merrick als Hauptachse plante. Gleich daneben ist die Giralda Avenue seit 2017 eine Fußgängerzone mit Restaurants. Das Coral Gables Museum im alten Polizei- und Feuerwehrgebäude erzählt die Stadtgeschichte und dient zugleich als Besucherzentrum.Zwei Bauten aus Merricks Zeit solltest du nicht verpassen: den Venetian Pool, ein Freibad in einem ehemaligen Steinbruch, und das Biltmore Hotel, dessen Turm wie der Freedom Tower in Downtown von der Giralda in Sevilla inspiriert ist. Weiter südlich liegen der Campus der University of Miami und der Fairchild Tropical Botanic Garden.Beste Zeit: Vormittags in den Venetian Pool, bevor er voll wird, mittags auf der Miracle Mile essen und am Nachmittag durch Fairchild spazieren.

    Sehenswürdigkeiten in Coral Gables

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Venetian Pool
    Sehenswürdigkeit

    1Venetian Pool

    Das Freibad an der 2701 De Soto Boulevard entstand in den 1920er-Jahren in einem stillgelegten Kalksteinbruch, mit Grotten, Wasserfall und venezianischen Brücken. Es wird mit Quellwasser aus dem Grundwasserleiter gespeist und täglich neu befüllt; Kinder müssen mindestens 3 Jahre alt und 97 cm groß sein. Montags geschlossen, Tickets am besten online buchen.
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    Coral Gables Museum
    Museum

    2Coral Gables Museum

    Das Museum an der 285 Aragon Avenue sitzt im ehemaligen Polizei- und Feuerwehrgebäude von 1939, einem Bau der Works Progress Administration. Es erzählt von Architektur und Stadtplanung der City Beautiful; die alten Gefängniszellen kannst du noch sehen. Gleichzeitig offizielles Besucherzentrum.
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    Fairchild Tropical Botanic Garden
    Garten

    3Fairchild Tropical Botanic Garden

    Der 1938 eröffnete botanische Garten ist rund 34 Hektar groß und nach dem Pflanzensammler David Fairchild benannt. Besonders bedeutend sind die Sammlungen von Palmen und Palmfarnen; am Eingang steht ein von Fairchild gesammelter Baobab.
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    Restaurants in Coral Gables

    1

    Caffe Abbracci

    Norditalienisches Restaurant an der 318 Aragon Avenue, 1989 von Nino Pernetti eröffnet und heute von seinen Töchtern geführt. Eine Institution in Coral Gables.
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    2

    Bachour

    Bäckerei und Café an der 2020 Salzedo Street des Patissiers Antonio Bachour, vom Guide Michelin mit einem Bib Gourmand ausgezeichnet. Bekannt für Croissants in vielen Varianten; beliebte Sorten sind oft am Nachmittag ausverkauft.
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    Nachtleben

    1

    The Bar

    Seit 1946 an der 172 Giralda Avenue und das, was in Coral Gables einer Kneipe am nächsten kommt: Bier, Whisky, keine Schnörkel. Donnerstags und samstags wird es zur Tanzparty.
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    Anreise und Unterwegs

    Coral Gables erreichst du mit der Metrorail; die Station Douglas Road ist der Anschluss für den kostenlosen Trolley der Stadt. Für Venetian Pool, Biltmore und Fairchild ist ein Auto oder Fahrdienst oft bequemer, da die Ziele weiter auseinanderliegen.Metrorail: Station Douglas Road (Trolley-Anschluss), außerdem University für den Campus der University of Miami.Coral Gables Trolley: kostenlos, Montag bis Samstag 6:30 bis 22 Uhr, alle 12 bis 15 Minuten; die Linie Ponce de Leon fährt von der Station Douglas Road über die Ponce de Leon Boulevard bis zur Flagler Street. Sonntags kein Betrieb.Southern Loop: seit November 2025 als einjähriges, kostenloses Pilotprojekt von der Station Douglas Road über die Ponce de Leon Boulevard bis zur Red Road, unter anderem zur University of Miami.

    Unterkünfte in Coral Gables

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    Campingplätze in Coral Gables

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    Stellplätze & Camping

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    2. 2

      Coral Gables-Reise

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      • 1Venetian Pool3 Tage
      • 2Coral Gables Museum4 Tage
      • 3Fairchild Tropical Botanic Garden5 Tage
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    In der Umgebung

    Coconut Grove

    Coconut Grove

    Coconut Grove ist eine der ältesten Siedlungen im Raum Miami und viel grüner als der Rest der Stadt. Der Name geht auf ein Postamt zurück, das Horace P. Porter 1873 einrichtete. Zu den ersten Bewohnern gehörten Segler, Naturforscher und Künstler aus dem Nordosten der USA, dazu Arbeiter von den Bahamas, die viele der frühen Gebäude errichteten. Im West Grove leben bis heute viele Familien mit bahamaischen Wurzeln. 1925 wurde Coconut Grove von der Stadt Miami eingemeindet.Das Viertel zieht sich am Ufer der Biscayne Bay entlang. Im Norden, am Rand des Viertels, liegt Vizcaya, die italienisch anmutende Winterresidenz des Industriellen James Deering. Im Zentrum rund um Main Highway und Grand Avenue gibt es Cafés, Restaurants und das Einkaufszentrum CocoWalk. In The Barnacle siehst du, wie die Pioniere im 19. Jahrhundert lebten, und an der Dinner Key residiert das Rathaus von Miami in einem ehemaligen Terminal für Pan-Am-Wasserflugzeuge.Wer Pflanzen mag, besucht The Kampong, den tropischen Garten des Pflanzensammlers David Fairchild. Ansonsten ist der Grove ein Ort zum Bummeln: unter Banyanbäumen, an Jachthäfen vorbei, mit einem Kaffee auf der Terrasse.Beste Zeit: Vormittags nach Vizcaya, bevor es heiß wird; nachmittags durch den Ortskern schlendern und zum Sonnenuntergang an die Bucht.
    Little Havana

    Little Havana

    Little Havana liegt westlich von Downtown und ist seit den 1960er-Jahren das Herz des kubanischen Miami. Nach der Revolution von 1959 kamen Zehntausende Exilkubaner in die damaligen Viertel Riverside und Shenandoah, viele in der Erwartung, nur kurz zu bleiben. 1970 waren über 85 Prozent der Bewohner Kubaner. Seit den späten 1990er-Jahren sind viele Menschen aus Nicaragua, Honduras und anderen Ländern Mittelamerikas dazugekommen, die meisten Geschäfte werden aber weiterhin von Kubanern geführt.Die Lebensader ist die Calle Ocho, die SW 8th Street. Hier spielen ältere Herren im Máximo Gómez Park Domino, aus den Ventanitas, den Straßenfenstern der Cafés, gibt es Cafecito zum Mitnehmen, und auf dem Gehweg erinnern Sterne des Calle Ocho Walk of Fame an Stars wie Celia Cruz und Gloria Estefan. Am Cuban Memorial Boulevard stehen Denkmäler für die Kämpfer der Schweinebucht-Invasion von 1961.Little Havana ist kein Museumsviertel: Du kommst zum Essen, Kaffeetrinken und Zuhören. Abends spielen in Bars wie dem Ball & Chain Livebands, und an Salsa-Abenden ist die Tanzfläche voll.Beste Zeit: Am späten Vormittag, wenn im Domino-Park gespielt wird. Am letzten Freitag des Monats feiert das Viertel die Viernes Culturales mit Musik, Kunst und Ständen auf der Calle Ocho zwischen 14th und 17th Avenue, ab Mittag bis spät und mit freiem Eintritt.
    Downtown und Brickell

    Downtown und Brickell

    Downtown Miami und das südlich angrenzende Brickell bilden das Zentrum der Stadt: Hochhäuser, Banken, Hotels und dazwischen Parks an der Biscayne Bay. Brickell ist nach William und Mary Brickell benannt; Mary Brickell ließ die Brickell Avenue Anfang des 20. Jahrhunderts für Villen parzellieren. Ab den 1970er-Jahren verdrängten Bürotürme die Herrenhäuser, und Brickell wurde zu einem der größten Finanzviertel der USA. Heute wohnen hier vor allem Menschen in Apartmenttürmen, und die Straßen sind auch abends belebt.Für Besucher spielt sich vieles an der Bucht ab. Im Museum Park stehen das Pérez Art Museum mit seinen hängenden Gärten und das Frost Museum of Science mit großem Aquarium. Weiter südlich liegen der Bayfront Park, gestaltet vom Bildhauer Isamu Noguchi, und der Bayside Marketplace mit Läden und Bootsanlegern. Gegenüber erinnert der Freedom Tower an die 1960er-Jahre, als hier kubanische Flüchtlinge registriert wurden.Das Beste: Der Metromover, eine fahrerlose Hochbahn, ist kostenlos. Du gleitest über die Straßen, siehst die Skyline von oben und steigst aus, wo es dich interessiert.Beste Zeit: Museen am Vormittag, danach eine Runde mit dem Metromover. Am späten Nachmittag lohnt der Bayfront Park, abends die Rooftop-Bars in Brickell.
    Miami

    Miami

    Miami liegt im Südosten Floridas an der Biscayne Bay, gegenüber auf einer Barriereinsel liegt Miami Beach. Du kommst wegen der Strände, der Art-déco-Architektur und der kubanisch geprägten Viertel.Im Art Deco District von Miami Beach stehen rund 960 historische Gebäude, die seit 1979 im National Register of Historic Places eingetragen sind. Die Hotels am Ocean Drive blicken auf den Lummus Park und den Strand. In Little Havana an der Calle Ocho spielen Einheimische im Máximo Gómez Park, bekannt als Domino Park, Domino. In Wynwood zeigen die Wynwood Walls seit 2009 Wandbilder und Skulpturen von mehr als 130 Künstlern, für den Besuch brauchst du ein Ticket.Miami International ist das größte Flugdrehkreuz zwischen den USA und Lateinamerika. In Downtown und Brickell fährt der Metromover kostenlos. Die warme Trockenzeit dauert von November bis April, die Hurrikansaison von Juni bis Ende November.
    Wynwood und Design District

    Wynwood und Design District

    Nördlich von Downtown liegen zwei Viertel, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten komplett neu erfunden haben. Wynwood war ab den 1920er-Jahren ein Textilviertel, in den 1940er- und 1950er-Jahren zogen viele Familien aus Puerto Rico hierher, und das Viertel bekam den Spitznamen Little San Juan. Als die Bekleidungsfabriken Anfang der 1990er-Jahre schlossen, standen die Lagerhallen leer.2009 ließ der Immobilienentwickler Tony Goldman gemeinsam mit dem Kurator Jeffrey Deitch die Außenwände mehrerer seiner Gebäude von Street-Art-Künstlern bemalen: Die Wynwood Walls waren geboren. Heute ist fast jede Fassade im Viertel bemalt, dazwischen liegen Galerien, Brauereien, Cafés und Bars.Gleich nördlich schließt der Design District an. Hier baute T. V. Moore in den 1920er-Jahren auf einer ehemaligen Ananasfarm ein Möbelhaus; ab den späten 1990er-Jahren kaufte der Entwickler Craig Robins mit seiner Firma Dacra zahlreiche Gebäude auf und holte Designer und später Luxusmarken wie Louis Vuitton, Dior und Hermès. Zwischen den Boutiquen steht viel öffentliche Kunst, etwa Buckminster Fullers Fly's Eye Dome, und das ICA Miami zeigt Gegenwartskunst bei freiem Eintritt.Beste Zeit: Komm am Nachmittag, wenn Galerien und Museen offen sind, und bleib für den Abend in Wynwood. Am zweiten Samstag im Monat findet der Wynwood Art Walk statt.