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    • In der Umgebung
    Coconut Grove
    Larsen9236 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    USA

    Coconut Grove

    Stadt

    Coconut Grove ist eine der ältesten Siedlungen im Raum Miami und viel grüner als der Rest der Stadt. Der Name geht auf ein Postamt zurück, das Horace P.

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    Coconut Grove ist eine der ältesten Siedlungen im Raum Miami und viel grüner als der Rest der Stadt. Der Name geht auf ein Postamt zurück, das Horace P. Porter 1873 einrichtete. Zu den ersten Bewohnern gehörten Segler, Naturforscher und Künstler aus dem Nordosten der USA, dazu Arbeiter von den Bahamas, die viele der frühen Gebäude errichteten. Im West Grove leben bis heute viele Familien mit bahamaischen Wurzeln. 1925 wurde Coconut Grove von der Stadt Miami eingemeindet.Das Viertel zieht sich am Ufer der Biscayne Bay entlang. Im Norden, am Rand des Viertels, liegt Vizcaya, die italienisch anmutende Winterresidenz des Industriellen James Deering. Im Zentrum rund um Main Highway und Grand Avenue gibt es Cafés, Restaurants und das Einkaufszentrum CocoWalk. In The Barnacle siehst du, wie die Pioniere im 19. Jahrhundert lebten, und an der Dinner Key residiert das Rathaus von Miami in einem ehemaligen Terminal für Pan-Am-Wasserflugzeuge.Wer Pflanzen mag, besucht The Kampong, den tropischen Garten des Pflanzensammlers David Fairchild. Ansonsten ist der Grove ein Ort zum Bummeln: unter Banyanbäumen, an Jachthäfen vorbei, mit einem Kaffee auf der Terrasse.Beste Zeit: Vormittags nach Vizcaya, bevor es heiß wird; nachmittags durch den Ortskern schlendern und zum Sonnenuntergang an die Bucht.

    Sehenswürdigkeiten in Coconut Grove

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Vizcaya Museum and Gardens
    Museum

    1Vizcaya Museum and Gardens

    James Deering ließ sich die Villa im Stil der italienischen Renaissance zwischen 1914 und 1923 an der Biscayne Bay bauen, mit rund 4 Hektar formalen Gärten. Das Anwesen liegt an der 3251 South Miami Avenue, direkt an der gleichnamigen Metrorail-Station.
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    The Barnacle Historic State Park
    Museum

    2The Barnacle Historic State Park

    Das Holzhaus von 1891 gehörte Ralph Munroe, einem Pionier von Coconut Grove; der Name kommt von der Form des Dachs. Das Gelände ist Donnerstag bis Montag von 9 bis 17 Uhr geöffnet (Eintritt 2 US-Dollar), das Haus siehst du nur bei Führungen um 10, 11:30, 13 und 14:30 Uhr.
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    The Kampong
    Sehenswürdigkeit

    3The Kampong

    Der tropische Garten an der 4013 South Douglas Road war einst das Zuhause des Pflanzensammlers David Fairchild und gehört heute zum National Tropical Botanical Garden. Geöffnet Dienstag bis Samstag, letzter Einlass um 15 Uhr; Reservierung wird empfohlen.
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    Restaurants in Coconut Grove

    1

    Le Bouchon du Grove

    Französisches Bistro an der 3430 Main Highway, seit 1994 mit einer Karte nach Lyoner Vorbild und Tischen zur Straße hin.
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    2

    Bombay Darbar

    Indisches Restaurant an der 2901 Florida Avenue, seit 2010 bekannt für Tandoori-Gerichte, Currys und Naan.
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    Nachtleben

    1

    Monty's Raw Bar

    Tiki-Lokal am Wasser an der 2550 S. Bayshore Drive, seit 1969 eine Institution: Raw Bar, Happy Hour und Sonnenuntergang über der Bucht.
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    Anreise und Unterwegs

    Coconut Grove hat zwei eigene Metrorail-Stationen, und ein kostenloser Trolley verbindet sie mit dem Ortskern an der Bucht.Metrorail: Station Vizcaya für das Museum, Station Coconut Grove für das Zentrum (Umstieg in den Trolley). Ab Government Center in Downtown sind es nur wenige Minuten.Coconut Grove Trolley (City of Miami): kostenlos, Montag bis Samstag 6:30 bis 23 Uhr; verbindet die Metrorail-Stationen Coconut Grove und Douglas Road mit dem Ortskern.In The Barnacle Historic State Park sind keine Autos erlaubt; du kommst zu Fuß oder mit dem Rad.

    Unterkünfte in Coconut Grove

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    Campingplätze in Coconut Grove

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    Stellplätze & Camping

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      Coconut Grove-Reise

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      • 1Vizcaya Museum and Gardens3 Tage
      • 2The Barnacle Historic State Park4 Tage
      • 3The Kampong5 Tage
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    In der Umgebung

    Coral Gables

    Coral Gables

    Coral Gables ist eine eigene Stadt südwestlich von Downtown Miami und eines der ersten durchgeplanten Gemeinwesen der USA. Der Immobilienentwickler George Merrick entwarf sie während des Florida-Baubooms der 1920er-Jahre nach den Ideen der City-Beautiful-Bewegung; 1925 wurde sie offiziell gegründet. Der ursprüngliche Plan schrieb den Mediterranean-Revival-Stil vor, und so prägen bis heute Ziegeldächer, Arkaden, Brunnen und von Bäumen gesäumte Straßen das Bild. Den Spitznamen The City Beautiful trägt Coral Gables nicht ohne Grund.Im Zentrum liegt die Miracle Mile, die Geschäftsstraße, die Merrick als Hauptachse plante. Gleich daneben ist die Giralda Avenue seit 2017 eine Fußgängerzone mit Restaurants. Das Coral Gables Museum im alten Polizei- und Feuerwehrgebäude erzählt die Stadtgeschichte und dient zugleich als Besucherzentrum.Zwei Bauten aus Merricks Zeit solltest du nicht verpassen: den Venetian Pool, ein Freibad in einem ehemaligen Steinbruch, und das Biltmore Hotel, dessen Turm wie der Freedom Tower in Downtown von der Giralda in Sevilla inspiriert ist. Weiter südlich liegen der Campus der University of Miami und der Fairchild Tropical Botanic Garden.Beste Zeit: Vormittags in den Venetian Pool, bevor er voll wird, mittags auf der Miracle Mile essen und am Nachmittag durch Fairchild spazieren.
    Little Havana

    Little Havana

    Little Havana liegt westlich von Downtown und ist seit den 1960er-Jahren das Herz des kubanischen Miami. Nach der Revolution von 1959 kamen Zehntausende Exilkubaner in die damaligen Viertel Riverside und Shenandoah, viele in der Erwartung, nur kurz zu bleiben. 1970 waren über 85 Prozent der Bewohner Kubaner. Seit den späten 1990er-Jahren sind viele Menschen aus Nicaragua, Honduras und anderen Ländern Mittelamerikas dazugekommen, die meisten Geschäfte werden aber weiterhin von Kubanern geführt.Die Lebensader ist die Calle Ocho, die SW 8th Street. Hier spielen ältere Herren im Máximo Gómez Park Domino, aus den Ventanitas, den Straßenfenstern der Cafés, gibt es Cafecito zum Mitnehmen, und auf dem Gehweg erinnern Sterne des Calle Ocho Walk of Fame an Stars wie Celia Cruz und Gloria Estefan. Am Cuban Memorial Boulevard stehen Denkmäler für die Kämpfer der Schweinebucht-Invasion von 1961.Little Havana ist kein Museumsviertel: Du kommst zum Essen, Kaffeetrinken und Zuhören. Abends spielen in Bars wie dem Ball & Chain Livebands, und an Salsa-Abenden ist die Tanzfläche voll.Beste Zeit: Am späten Vormittag, wenn im Domino-Park gespielt wird. Am letzten Freitag des Monats feiert das Viertel die Viernes Culturales mit Musik, Kunst und Ständen auf der Calle Ocho zwischen 14th und 17th Avenue, ab Mittag bis spät und mit freiem Eintritt.
    Downtown und Brickell

    Downtown und Brickell

    Downtown Miami und das südlich angrenzende Brickell bilden das Zentrum der Stadt: Hochhäuser, Banken, Hotels und dazwischen Parks an der Biscayne Bay. Brickell ist nach William und Mary Brickell benannt; Mary Brickell ließ die Brickell Avenue Anfang des 20. Jahrhunderts für Villen parzellieren. Ab den 1970er-Jahren verdrängten Bürotürme die Herrenhäuser, und Brickell wurde zu einem der größten Finanzviertel der USA. Heute wohnen hier vor allem Menschen in Apartmenttürmen, und die Straßen sind auch abends belebt.Für Besucher spielt sich vieles an der Bucht ab. Im Museum Park stehen das Pérez Art Museum mit seinen hängenden Gärten und das Frost Museum of Science mit großem Aquarium. Weiter südlich liegen der Bayfront Park, gestaltet vom Bildhauer Isamu Noguchi, und der Bayside Marketplace mit Läden und Bootsanlegern. Gegenüber erinnert der Freedom Tower an die 1960er-Jahre, als hier kubanische Flüchtlinge registriert wurden.Das Beste: Der Metromover, eine fahrerlose Hochbahn, ist kostenlos. Du gleitest über die Straßen, siehst die Skyline von oben und steigst aus, wo es dich interessiert.Beste Zeit: Museen am Vormittag, danach eine Runde mit dem Metromover. Am späten Nachmittag lohnt der Bayfront Park, abends die Rooftop-Bars in Brickell.
    Miami

    Miami

    Miami liegt im Südosten Floridas an der Biscayne Bay, gegenüber auf einer Barriereinsel liegt Miami Beach. Du kommst wegen der Strände, der Art-déco-Architektur und der kubanisch geprägten Viertel.Im Art Deco District von Miami Beach stehen rund 960 historische Gebäude, die seit 1979 im National Register of Historic Places eingetragen sind. Die Hotels am Ocean Drive blicken auf den Lummus Park und den Strand. In Little Havana an der Calle Ocho spielen Einheimische im Máximo Gómez Park, bekannt als Domino Park, Domino. In Wynwood zeigen die Wynwood Walls seit 2009 Wandbilder und Skulpturen von mehr als 130 Künstlern, für den Besuch brauchst du ein Ticket.Miami International ist das größte Flugdrehkreuz zwischen den USA und Lateinamerika. In Downtown und Brickell fährt der Metromover kostenlos. Die warme Trockenzeit dauert von November bis April, die Hurrikansaison von Juni bis Ende November.
    Key Biscayne

    Key Biscayne

    Key Biscayne ist eine Insel südöstlich von Downtown Miami, verbunden über den rund 6,5 Kilometer langen Rickenbacker Causeway, der 1947 eröffnet wurde und über Virginia Key führt. Die Insel gliedert sich in drei Teile: Im Norden liegt der Crandon Park, in der Mitte das Village of Key Biscayne, 1991 als eigene Gemeinde gegründet, und im Süden der Bill Baggs Cape Florida State Park.Der Crandon Park geht auf eine Schenkung der Familie Matheson zurück, die hier eine Kokosplantage betrieb. 1940 übergab sie das Land dem County, das im Gegenzug den Damm baute. Heute hat der Park rund 3 Kilometer Atlantikstrand, ein Naturzentrum, einen Jachthafen und einen Golfplatz.An der Südspitze steht der Leuchtturm von Cape Florida. Der erste Turm wurde 1825 gebaut, 1836 bei einem Angriff der Seminolen in Brand gesetzt und Mitte der 1840er-Jahre neu errichtet. Rund um den Leuchtturm liegen Strand, Wanderwege und die kleine Bucht No Name Harbor.Die Insel ist ruhiger als Miami Beach: Familien, Radfahrer und Angler prägen das Bild. Zu den bekannteren Bewohnern gehörte Richard Nixon, der hier ab 1969 Häuser besaß.Beste Zeit: Komm früh am Tag, besonders am Wochenende, wenn sich auf dem Causeway Strandbesucher stauen. Bleib bis zum Sonnenuntergang in No Name Harbor.