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    Downtown und Brickell

    USA

    Downtown und Brickell

    Stadt

    Downtown Miami und das südlich angrenzende Brickell bilden das Zentrum der Stadt: Hochhäuser, Banken, Hotels und dazwischen Parks an der Biscayne Bay.

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    5. Downtown und Brickell
    Downtown Miami und das südlich angrenzende Brickell bilden das Zentrum der Stadt: Hochhäuser, Banken, Hotels und dazwischen Parks an der Biscayne Bay. Brickell ist nach William und Mary Brickell benannt; Mary Brickell ließ die Brickell Avenue Anfang des 20. Jahrhunderts für Villen parzellieren. Ab den 1970er-Jahren verdrängten Bürotürme die Herrenhäuser, und Brickell wurde zu einem der größten Finanzviertel der USA. Heute wohnen hier vor allem Menschen in Apartmenttürmen, und die Straßen sind auch abends belebt.Für Besucher spielt sich vieles an der Bucht ab. Im Museum Park stehen das Pérez Art Museum mit seinen hängenden Gärten und das Frost Museum of Science mit großem Aquarium. Weiter südlich liegen der Bayfront Park, gestaltet vom Bildhauer Isamu Noguchi, und der Bayside Marketplace mit Läden und Bootsanlegern. Gegenüber erinnert der Freedom Tower an die 1960er-Jahre, als hier kubanische Flüchtlinge registriert wurden.Das Beste: Der Metromover, eine fahrerlose Hochbahn, ist kostenlos. Du gleitest über die Straßen, siehst die Skyline von oben und steigst aus, wo es dich interessiert.Beste Zeit: Museen am Vormittag, danach eine Runde mit dem Metromover. Am späten Nachmittag lohnt der Bayfront Park, abends die Rooftop-Bars in Brickell.

    Sehenswürdigkeiten in Downtown und Brickell

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Pérez Art Museum Miami
    Museum

    1Pérez Art Museum Miami

    Das PAMM im Museum Park wurde von Herzog & de Meuron entworfen und 2013 eröffnet. Es zeigt Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts mit Schwerpunkt auf den Kulturen rund um den Atlantik; die hängenden Pflanzengärten an der Fassade stammen vom Botaniker Patrick Blanc.
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    Phillip and Patricia Frost Museum of Science
    Museum

    2Phillip and Patricia Frost Museum of Science

    Das 2017 eröffnete Wissenschaftsmuseum neben dem PAMM hat ein Aquarium mit rund 1,9 Millionen Litern Wasser; durch ein Bullauge von 9,4 Metern Durchmesser schaust du von unten auf Haie und Rochen. Dazu kommt ein Planetarium mit 250 Plätzen.
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    Freedom Tower
    Museum

    3Freedom Tower

    Der Turm von 1925 an der Biscayne Boulevard ist der Giralda in Sevilla nachempfunden. In den 1960er-Jahren wurden hier kubanische Flüchtlinge registriert und versorgt; seit 2008 ist er National Historic Landmark. Nach einer Restaurierung ist er seit Herbst 2025 wieder öffentlich zugänglich.
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    Bayfront Park
    Park

    4Bayfront Park

    Der Park an der Biscayne Bay wurde ab etwa 1980 nach Plänen von Isamu Noguchi angelegt. Zu sehen sind das Challenger-Denkmal, der beleuchtete Claude Pepper Fountain und Noguchis Marmorskulptur Slide Mantra; im Norden liegt ein Freilufttheater.
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    Bayside Marketplace
    Einkaufszentrum

    5Bayside Marketplace

    Das offene Einkaufs- und Unterhaltungszentrum am Wasser wurde 1987 eröffnet. Hier gibt es Läden, Restaurants und den Yachthafen; direkt nebenan liegt die Arena Kaseya Center.
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    Restaurants in Downtown und Brickell

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    Garcia's Seafood Grille & Fish Market

    Seit 1966 sitzt das unkomplizierte Fischlokal einer exilkubanischen Familie am Miami River. Auf der Terrasse bestellst du den Fang des Tages, etwa ganzen Yellowtail Snapper aus den Keys oder ein Mahi-Mahi-Sandwich.
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    2

    The River Oyster Bar

    Langjährige Seafood-Bar in Brickell an der 33 SE 7th Street mit klassischen Fischgerichten, Austern und einer beliebten Happy Hour unter der Woche.
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    Nachtleben

    1

    Sugar

    Rooftop-Bar im 40. Stock des Hotels EAST Miami in Brickell City Centre, mit tropischem Garten, Lounges und Blick über Biscayne Bay und die Skyline.
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    Anreise und Unterwegs

    Downtown und Brickell sind der Knotenpunkt des Nahverkehrs. Hier treffen sich Metrorail, Metromover, Brightline und zahlreiche Bus- und Trolleylinien.Metromover: kostenlose, fahrerlose Hochbahn mit drei Schleifen (Inner Loop, Omni Loop, Brickell Loop) und 21 Stationen, täglich in Betrieb. Wichtige Stationen: Museum Park (PAMM und Frost Science), College/Bayside und Bayfront Park (Bayside), Freedom Tower, Brickell City Centre.Metrorail: Umstieg zum Metromover an den Stationen Government Center und Brickell. Richtung Süden geht es nach Vizcaya, Coconut Grove und Douglas Road (Coral Gables), nach Norden zum Flughafen.Brightline: Der Bahnhof MiamiCentral (600 NW 1st Avenue) ist per Fußgängerbrücke mit der Station Government Center verbunden. Von hier fahren Züge über Aventura, Fort Lauderdale und West Palm Beach bis Orlando.Trolleys (City of Miami): kostenlos, unter anderem die Linien Brickell, Biscayne und Little Havana.

    Unterkünfte in Downtown und Brickell

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    Campingplätze in Downtown und Brickell

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      Downtown und Brickell-Reise

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      • 1Pérez Art Museum Miami3 Tage
      • 2Phillip and Patricia Frost Museum of Science4 Tage
      • 3Freedom Tower5 Tage
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    In der Umgebung

    Miami

    Miami

    Miami liegt im Südosten Floridas an der Biscayne Bay, gegenüber auf einer Barriereinsel liegt Miami Beach. Du kommst wegen der Strände, der Art-déco-Architektur und der kubanisch geprägten Viertel.Im Art Deco District von Miami Beach stehen rund 960 historische Gebäude, die seit 1979 im National Register of Historic Places eingetragen sind. Die Hotels am Ocean Drive blicken auf den Lummus Park und den Strand. In Little Havana an der Calle Ocho spielen Einheimische im Máximo Gómez Park, bekannt als Domino Park, Domino. In Wynwood zeigen die Wynwood Walls seit 2009 Wandbilder und Skulpturen von mehr als 130 Künstlern, für den Besuch brauchst du ein Ticket.Miami International ist das größte Flugdrehkreuz zwischen den USA und Lateinamerika. In Downtown und Brickell fährt der Metromover kostenlos. Die warme Trockenzeit dauert von November bis April, die Hurrikansaison von Juni bis Ende November.
    Little Havana

    Little Havana

    Little Havana liegt westlich von Downtown und ist seit den 1960er-Jahren das Herz des kubanischen Miami. Nach der Revolution von 1959 kamen Zehntausende Exilkubaner in die damaligen Viertel Riverside und Shenandoah, viele in der Erwartung, nur kurz zu bleiben. 1970 waren über 85 Prozent der Bewohner Kubaner. Seit den späten 1990er-Jahren sind viele Menschen aus Nicaragua, Honduras und anderen Ländern Mittelamerikas dazugekommen, die meisten Geschäfte werden aber weiterhin von Kubanern geführt.Die Lebensader ist die Calle Ocho, die SW 8th Street. Hier spielen ältere Herren im Máximo Gómez Park Domino, aus den Ventanitas, den Straßenfenstern der Cafés, gibt es Cafecito zum Mitnehmen, und auf dem Gehweg erinnern Sterne des Calle Ocho Walk of Fame an Stars wie Celia Cruz und Gloria Estefan. Am Cuban Memorial Boulevard stehen Denkmäler für die Kämpfer der Schweinebucht-Invasion von 1961.Little Havana ist kein Museumsviertel: Du kommst zum Essen, Kaffeetrinken und Zuhören. Abends spielen in Bars wie dem Ball & Chain Livebands, und an Salsa-Abenden ist die Tanzfläche voll.Beste Zeit: Am späten Vormittag, wenn im Domino-Park gespielt wird. Am letzten Freitag des Monats feiert das Viertel die Viernes Culturales mit Musik, Kunst und Ständen auf der Calle Ocho zwischen 14th und 17th Avenue, ab Mittag bis spät und mit freiem Eintritt.
    Wynwood und Design District

    Wynwood und Design District

    Nördlich von Downtown liegen zwei Viertel, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten komplett neu erfunden haben. Wynwood war ab den 1920er-Jahren ein Textilviertel, in den 1940er- und 1950er-Jahren zogen viele Familien aus Puerto Rico hierher, und das Viertel bekam den Spitznamen Little San Juan. Als die Bekleidungsfabriken Anfang der 1990er-Jahre schlossen, standen die Lagerhallen leer.2009 ließ der Immobilienentwickler Tony Goldman gemeinsam mit dem Kurator Jeffrey Deitch die Außenwände mehrerer seiner Gebäude von Street-Art-Künstlern bemalen: Die Wynwood Walls waren geboren. Heute ist fast jede Fassade im Viertel bemalt, dazwischen liegen Galerien, Brauereien, Cafés und Bars.Gleich nördlich schließt der Design District an. Hier baute T. V. Moore in den 1920er-Jahren auf einer ehemaligen Ananasfarm ein Möbelhaus; ab den späten 1990er-Jahren kaufte der Entwickler Craig Robins mit seiner Firma Dacra zahlreiche Gebäude auf und holte Designer und später Luxusmarken wie Louis Vuitton, Dior und Hermès. Zwischen den Boutiquen steht viel öffentliche Kunst, etwa Buckminster Fullers Fly's Eye Dome, und das ICA Miami zeigt Gegenwartskunst bei freiem Eintritt.Beste Zeit: Komm am Nachmittag, wenn Galerien und Museen offen sind, und bleib für den Abend in Wynwood. Am zweiten Samstag im Monat findet der Wynwood Art Walk statt.
    South Beach

    South Beach

    South Beach ist der Südzipfel von Miami Beach, einer eigenen Stadt auf der langen Barriereinsel vor Miami. Hier steht das Art Deco Historic District mit mehr als 800 erhaltenen historischen Gebäuden, 1979 ins National Register of Historic Places aufgenommen. Dass es die pastellfarbenen Hotels an Ocean Drive, Collins Avenue und Washington Avenue noch gibt, ist vor allem Barbara Capitman zu verdanken, die Ende der 1970er-Jahre die Miami Design Preservation League mitgründete und gegen den Abriss kämpfte.Am bekanntesten ist der Abschnitt der Ocean Drive zwischen 5th und 15th Street: tagsüber Strandpromenade, abends leuchten die Neonschriften der Hotels. Ein paar Blocks landeinwärts liegt die Lincoln Road, seit 1960 Fußgängerzone nach Plänen von Morris Lapidus, und die Española Way, eine kleine Gasse im Mediterranean-Revival-Stil aus den 1920er-Jahren.South Beach ist aber mehr als Strand und Fassaden. Die Wolfsonian zeigt Design und Propaganda aus der Zeit zwischen Industrialisierung und Zweitem Weltkrieg, das New World Center überträgt Konzerte kostenlos auf eine Großleinwand im Park, und im South Pointe Park an der Südspitze schaust du auf die Hafeneinfahrt Government Cut.Beste Zeit: Für Architekturfotos ist der frühe Morgen ideal, wenn das Licht weich ist und die Ocean Drive noch ruhig. Zum Sonnenuntergang lohnt sich der South Pointe Park, danach die Neonbeleuchtung an der Ocean Drive.
    Coconut Grove

    Coconut Grove

    Coconut Grove ist eine der ältesten Siedlungen im Raum Miami und viel grüner als der Rest der Stadt. Der Name geht auf ein Postamt zurück, das Horace P. Porter 1873 einrichtete. Zu den ersten Bewohnern gehörten Segler, Naturforscher und Künstler aus dem Nordosten der USA, dazu Arbeiter von den Bahamas, die viele der frühen Gebäude errichteten. Im West Grove leben bis heute viele Familien mit bahamaischen Wurzeln. 1925 wurde Coconut Grove von der Stadt Miami eingemeindet.Das Viertel zieht sich am Ufer der Biscayne Bay entlang. Im Norden, am Rand des Viertels, liegt Vizcaya, die italienisch anmutende Winterresidenz des Industriellen James Deering. Im Zentrum rund um Main Highway und Grand Avenue gibt es Cafés, Restaurants und das Einkaufszentrum CocoWalk. In The Barnacle siehst du, wie die Pioniere im 19. Jahrhundert lebten, und an der Dinner Key residiert das Rathaus von Miami in einem ehemaligen Terminal für Pan-Am-Wasserflugzeuge.Wer Pflanzen mag, besucht The Kampong, den tropischen Garten des Pflanzensammlers David Fairchild. Ansonsten ist der Grove ein Ort zum Bummeln: unter Banyanbäumen, an Jachthäfen vorbei, mit einem Kaffee auf der Terrasse.Beste Zeit: Vormittags nach Vizcaya, bevor es heiß wird; nachmittags durch den Ortskern schlendern und zum Sonnenuntergang an die Bucht.