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    South Beach
    Sharon Hahn Darlin / Wikimedia Commons / CC BY 2.0

    USA

    South Beach

    Stadt

    South Beach ist der Südzipfel von Miami Beach, einer eigenen Stadt auf der langen Barriereinsel vor Miami.

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    South Beach ist der Südzipfel von Miami Beach, einer eigenen Stadt auf der langen Barriereinsel vor Miami. Hier steht das Art Deco Historic District mit mehr als 800 erhaltenen historischen Gebäuden, 1979 ins National Register of Historic Places aufgenommen. Dass es die pastellfarbenen Hotels an Ocean Drive, Collins Avenue und Washington Avenue noch gibt, ist vor allem Barbara Capitman zu verdanken, die Ende der 1970er-Jahre die Miami Design Preservation League mitgründete und gegen den Abriss kämpfte.Am bekanntesten ist der Abschnitt der Ocean Drive zwischen 5th und 15th Street: tagsüber Strandpromenade, abends leuchten die Neonschriften der Hotels. Ein paar Blocks landeinwärts liegt die Lincoln Road, seit 1960 Fußgängerzone nach Plänen von Morris Lapidus, und die Española Way, eine kleine Gasse im Mediterranean-Revival-Stil aus den 1920er-Jahren.South Beach ist aber mehr als Strand und Fassaden. Die Wolfsonian zeigt Design und Propaganda aus der Zeit zwischen Industrialisierung und Zweitem Weltkrieg, das New World Center überträgt Konzerte kostenlos auf eine Großleinwand im Park, und im South Pointe Park an der Südspitze schaust du auf die Hafeneinfahrt Government Cut.Beste Zeit: Für Architekturfotos ist der frühe Morgen ideal, wenn das Licht weich ist und die Ocean Drive noch ruhig. Zum Sonnenuntergang lohnt sich der South Pointe Park, danach die Neonbeleuchtung an der Ocean Drive.

    Sehenswürdigkeiten in South Beach

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Art Deco Welcome Center
    Sehenswürdigkeit

    1Art Deco Welcome Center

    Startpunkt für das Art Deco Historic District an der 1001 Ocean Drive, betrieben von der Miami Design Preservation League. Hier bekommst du Karten und Infos, und von hier starten die täglichen geführten Rundgänge zur Architektur des Viertels; es gibt auch eine Audiotour auf Deutsch.
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    Española Way
    Historische Stätte

    2Española Way

    Die kleine Gasse zwischen 14th und 15th Street entstand 1922 als Whitman's Spanish Colony im Mediterranean-Revival-Stil. Mit Bögen, Ziegeldächern und Restaurants im Freien wirkt sie wie ein Stück Südeuropa mitten in South Beach.
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    The Wolfsonian-FIU
    Museum

    3The Wolfsonian-FIU

    Das Museum an der 1001 Washington Avenue sitzt in einem Lagerhaus von 1927 und sammelt rund 180.000 Objekte aus der Zeit von 1885 bis 1945: Möbel, Industriedesign, Plakate und politische Propaganda. Montags und dienstags geschlossen.
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    Holocaust Memorial Miami Beach
    Historische Stätte

    4Holocaust Memorial Miami Beach

    Das 1990 eingeweihte Mahnmal von Kenneth Treister an der Meridian Avenue wird von einer rund 13 Meter hohen Bronzeskulptur eines ausgestreckten Arms beherrscht, an dem fast 100 lebensgroße Figuren hängen. Der Eintritt ist frei.
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    South Pointe Park
    Park

    5South Pointe Park

    Der rund 7 Hektar große Park an der Südspitze von South Beach grenzt an die Hafeneinfahrt Government Cut. Von hier blickst du auf Fisher Island, Downtown Miami und den Hafen; ein Holzsteg führt über die letzte natürliche Düne des Viertels.
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    Sehenswürdigkeit

    6Lincoln Road

    Die Fußgängerzone zwischen Washington Avenue und Alton Road wurde 1960 nach Plänen von Morris Lapidus mit Gärten, Brunnen und Pavillons eröffnet. Heute reihen sich hier Läden, Cafés und Restaurants mit Tischen unter Palmen.
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    Restaurants in South Beach

    1

    Joe's Stone Crab

    Die Institution an der 11 Washington Avenue geht auf einen Imbiss zurück, den Joe Weiss 1913 eröffnete. Berühmt sind die Stone-Crab-Scheren und der Key Lime Pie; die Fangsaison für Stone Crabs läuft in Florida vom 15. Oktober bis 1. Mai. Rechne mit Wartezeit.
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    2

    Puerto Sagua

    Kubanisches Diner an der 700 Collins Avenue, seit 1962 mit Holzvertäfelung und Tresen. Ideal für ein Frühstück mit Café con leche oder Colada und Tostada.
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    Nachtleben

    1

    Mac's Club Deuce

    Die älteste Kneipe von Miami Beach (seit 1926, als Bar seit 1933) nahe der Washington Avenue an der 14th Street: dunkel, günstig, mit Jukebox und Billardtisch und bis spät geöffnet. Anthony Bourdain war Stammgast.
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    Anreise und Unterwegs

    South Beach liegt auf einer Insel und ist nicht ans Metrorail-Netz angeschlossen. Vom Festland kommst du am besten mit dem Bus über den MacArthur Causeway, innerhalb von South Beach mit dem kostenlosen Trolley oder zu Fuß.South Beach Trolley: kostenlos, täglich 8 bis 23 Uhr, etwa alle 20 Minuten. Zwei Schleifen in entgegengesetzter Richtung über Washington Avenue, Alton Road und Collins Avenue, mit Halt unter anderem an der Lincoln Road und am Convention Center.Metrobus 150 (Miami Beach Airport Express): vom Flughafen (Miami International Airport Station) direkt nach Miami Beach, mit Halten in South Beach und an der Lincoln Road.Metrobus 14 und 100: verbinden Downtown Miami über den MacArthur Causeway mit South Beach.Der City-of-Miami-Trolley fährt nicht nach Miami Beach.

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    Campingplätze in South Beach

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    2. 2

      South Beach-Reise

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      • 1Art Deco Welcome Center3 Tage
      • 2Española Way4 Tage
      • 3The Wolfsonian-FIU5 Tage
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    In der Umgebung

    Miami

    Miami

    Miami liegt im Südosten Floridas an der Biscayne Bay, gegenüber auf einer Barriereinsel liegt Miami Beach. Du kommst wegen der Strände, der Art-déco-Architektur und der kubanisch geprägten Viertel.Im Art Deco District von Miami Beach stehen rund 960 historische Gebäude, die seit 1979 im National Register of Historic Places eingetragen sind. Die Hotels am Ocean Drive blicken auf den Lummus Park und den Strand. In Little Havana an der Calle Ocho spielen Einheimische im Máximo Gómez Park, bekannt als Domino Park, Domino. In Wynwood zeigen die Wynwood Walls seit 2009 Wandbilder und Skulpturen von mehr als 130 Künstlern, für den Besuch brauchst du ein Ticket.Miami International ist das größte Flugdrehkreuz zwischen den USA und Lateinamerika. In Downtown und Brickell fährt der Metromover kostenlos. Die warme Trockenzeit dauert von November bis April, die Hurrikansaison von Juni bis Ende November.
    Downtown und Brickell

    Downtown und Brickell

    Downtown Miami und das südlich angrenzende Brickell bilden das Zentrum der Stadt: Hochhäuser, Banken, Hotels und dazwischen Parks an der Biscayne Bay. Brickell ist nach William und Mary Brickell benannt; Mary Brickell ließ die Brickell Avenue Anfang des 20. Jahrhunderts für Villen parzellieren. Ab den 1970er-Jahren verdrängten Bürotürme die Herrenhäuser, und Brickell wurde zu einem der größten Finanzviertel der USA. Heute wohnen hier vor allem Menschen in Apartmenttürmen, und die Straßen sind auch abends belebt.Für Besucher spielt sich vieles an der Bucht ab. Im Museum Park stehen das Pérez Art Museum mit seinen hängenden Gärten und das Frost Museum of Science mit großem Aquarium. Weiter südlich liegen der Bayfront Park, gestaltet vom Bildhauer Isamu Noguchi, und der Bayside Marketplace mit Läden und Bootsanlegern. Gegenüber erinnert der Freedom Tower an die 1960er-Jahre, als hier kubanische Flüchtlinge registriert wurden.Das Beste: Der Metromover, eine fahrerlose Hochbahn, ist kostenlos. Du gleitest über die Straßen, siehst die Skyline von oben und steigst aus, wo es dich interessiert.Beste Zeit: Museen am Vormittag, danach eine Runde mit dem Metromover. Am späten Nachmittag lohnt der Bayfront Park, abends die Rooftop-Bars in Brickell.
    Wynwood und Design District

    Wynwood und Design District

    Nördlich von Downtown liegen zwei Viertel, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten komplett neu erfunden haben. Wynwood war ab den 1920er-Jahren ein Textilviertel, in den 1940er- und 1950er-Jahren zogen viele Familien aus Puerto Rico hierher, und das Viertel bekam den Spitznamen Little San Juan. Als die Bekleidungsfabriken Anfang der 1990er-Jahre schlossen, standen die Lagerhallen leer.2009 ließ der Immobilienentwickler Tony Goldman gemeinsam mit dem Kurator Jeffrey Deitch die Außenwände mehrerer seiner Gebäude von Street-Art-Künstlern bemalen: Die Wynwood Walls waren geboren. Heute ist fast jede Fassade im Viertel bemalt, dazwischen liegen Galerien, Brauereien, Cafés und Bars.Gleich nördlich schließt der Design District an. Hier baute T. V. Moore in den 1920er-Jahren auf einer ehemaligen Ananasfarm ein Möbelhaus; ab den späten 1990er-Jahren kaufte der Entwickler Craig Robins mit seiner Firma Dacra zahlreiche Gebäude auf und holte Designer und später Luxusmarken wie Louis Vuitton, Dior und Hermès. Zwischen den Boutiquen steht viel öffentliche Kunst, etwa Buckminster Fullers Fly's Eye Dome, und das ICA Miami zeigt Gegenwartskunst bei freiem Eintritt.Beste Zeit: Komm am Nachmittag, wenn Galerien und Museen offen sind, und bleib für den Abend in Wynwood. Am zweiten Samstag im Monat findet der Wynwood Art Walk statt.
    Little Havana

    Little Havana

    Little Havana liegt westlich von Downtown und ist seit den 1960er-Jahren das Herz des kubanischen Miami. Nach der Revolution von 1959 kamen Zehntausende Exilkubaner in die damaligen Viertel Riverside und Shenandoah, viele in der Erwartung, nur kurz zu bleiben. 1970 waren über 85 Prozent der Bewohner Kubaner. Seit den späten 1990er-Jahren sind viele Menschen aus Nicaragua, Honduras und anderen Ländern Mittelamerikas dazugekommen, die meisten Geschäfte werden aber weiterhin von Kubanern geführt.Die Lebensader ist die Calle Ocho, die SW 8th Street. Hier spielen ältere Herren im Máximo Gómez Park Domino, aus den Ventanitas, den Straßenfenstern der Cafés, gibt es Cafecito zum Mitnehmen, und auf dem Gehweg erinnern Sterne des Calle Ocho Walk of Fame an Stars wie Celia Cruz und Gloria Estefan. Am Cuban Memorial Boulevard stehen Denkmäler für die Kämpfer der Schweinebucht-Invasion von 1961.Little Havana ist kein Museumsviertel: Du kommst zum Essen, Kaffeetrinken und Zuhören. Abends spielen in Bars wie dem Ball & Chain Livebands, und an Salsa-Abenden ist die Tanzfläche voll.Beste Zeit: Am späten Vormittag, wenn im Domino-Park gespielt wird. Am letzten Freitag des Monats feiert das Viertel die Viernes Culturales mit Musik, Kunst und Ständen auf der Calle Ocho zwischen 14th und 17th Avenue, ab Mittag bis spät und mit freiem Eintritt.
    Key Biscayne

    Key Biscayne

    Key Biscayne ist eine Insel südöstlich von Downtown Miami, verbunden über den rund 6,5 Kilometer langen Rickenbacker Causeway, der 1947 eröffnet wurde und über Virginia Key führt. Die Insel gliedert sich in drei Teile: Im Norden liegt der Crandon Park, in der Mitte das Village of Key Biscayne, 1991 als eigene Gemeinde gegründet, und im Süden der Bill Baggs Cape Florida State Park.Der Crandon Park geht auf eine Schenkung der Familie Matheson zurück, die hier eine Kokosplantage betrieb. 1940 übergab sie das Land dem County, das im Gegenzug den Damm baute. Heute hat der Park rund 3 Kilometer Atlantikstrand, ein Naturzentrum, einen Jachthafen und einen Golfplatz.An der Südspitze steht der Leuchtturm von Cape Florida. Der erste Turm wurde 1825 gebaut, 1836 bei einem Angriff der Seminolen in Brand gesetzt und Mitte der 1840er-Jahre neu errichtet. Rund um den Leuchtturm liegen Strand, Wanderwege und die kleine Bucht No Name Harbor.Die Insel ist ruhiger als Miami Beach: Familien, Radfahrer und Angler prägen das Bild. Zu den bekannteren Bewohnern gehörte Richard Nixon, der hier ab 1969 Häuser besaß.Beste Zeit: Komm früh am Tag, besonders am Wochenende, wenn sich auf dem Causeway Strandbesucher stauen. Bleib bis zum Sonnenuntergang in No Name Harbor.