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    Plaka
    Stadt

    Plaka

    Die Plaka ist die Altstadt von Athen an den Nord- und Osthängen der Akropolis. Enge Gassen, klassizistische Stadthäuser und kleine byzantinische Kirchen prägen das Viertel, das sich zwischen Syntagma und Monastiraki erstreckt.

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    Die Plaka ist die Altstadt von Athen an den Nord- und Osthängen der Akropolis. Enge Gassen, klassizistische Stadthäuser und kleine byzantinische Kirchen prägen das Viertel, das sich zwischen Syntagma und Monastiraki erstreckt. Die Adrianou-Straße teilt es in die obere Plaka direkt unter dem Burgfelsen und die untere Plaka.
    Lage und CharakterDie Plaka liegt direkt unter der Nord- und Ostflanke der Akropolis und ist das älteste durchgehend bewohnte Viertel der Stadt. Die Adrianou-Straße, die längste Gasse des Viertels, trennt die obere Plaka mit dem Inselviertel Anafiotika von der unteren Plaka zwischen Syntagma und Monastiraki.Was dich erwartetZwischen klassizistischen Häusern aus dem 19. Jahrhundert stehen antike Monumente wie das Lysikratesmonument und der Turm der Winde. In der Kydathineon-Straße und rund um die Adrianou reihen sich Tavernen, Cafés und Souvenirläden. Mehrere kleine Museen, darunter das Museum für griechische Volkskunst, zeigen Alltagskultur und Handwerk. Große Teile des Viertels sind Fußgängerzone und lassen sich gut zu Fuß erkunden.
    Die Plaka zieht sich vom Nordhang der Akropolis bis zur Ermou-Straße und zum Syntagma-Platz. Im unteren Teil rund um die Kydathineon- und die Adrianou-Straße liegen die meisten Tavernen und Läden, weiter oben klammert sich die Inselsiedlung Anafiotika mit ihren weißen Häuschen an den Fels.

    Sehenswürdigkeiten in Plaka

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Lysikratesmonument

    1Lysikratesmonument

    Das runde Marmordenkmal ließ der Chorsponsor Lysikrates 335/334 v. Chr. errichten, nachdem sein Knabenchor bei den Dionysien gesiegt hatte. Es gilt als frühestes Beispiel für den Einsatz der korinthischen Ordnung an der Außenseite eines Bauwerks, auf dem Dach stand ursprünglich der bronzene Siegesdreifuß. Ab dem 17. Jahrhundert gehörte es zu einem Kapuzinerkloster und diente als dessen Bibliothek, Lord Byron wohnte während seines zweiten Griechenlandaufenthalts dort. Das Kloster brannte 1821 ab, das Denkmal selbst wurde zwischen 1876 und 1887 restauriert.
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    Turm der Winde (Römische Agora)

    2Turm der Winde (Römische Agora)

    Der achteckige Marmorturm am Rand der Römischen Agora entstand um 50 v. Chr. nach Plänen des Astronomen Andronikos von Kyrrhos. Er vereinte Wasseruhr, acht Sonnenuhren an den Außenseiten und eine Windfahne auf dem Dach, die Reliefs im oberen Bereich zeigen die acht Windgötter. Der rund zwölf Meter hohe Bau ist nahezu vollständig erhalten und gilt als einziger erhaltener Uhrenturm der klassischen Antike. Die Ruinen der Römischen Agora ringsum kannst du mit dem Kombiticket der archäologischen Stätten besuchen.
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    Agios Nikolaos Rangavas
    George E. Koronaios / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    3Agios Nikolaos Rangavas

    Kleine byzantinische Kirche in der oberen Plaka, am Aufgang zum Viertel Anafiotika. Der Bau aus dem 11. Jahrhundert trägt den Namen der Familie Rangavis, die in der Nachbarschaft lebte, und wurde mehrfach erweitert. Die Kirche ist bis heute Gemeindekirche des Viertels.
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    Restaurants in Plaka

    Psaras Taverne
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    Psaras Taverne

    Traditionelle Taverne im oberen Teil der Plaka, unterhalb der Akropolis. Serviert wird griechische Küche in zwei alten Steinhäusern oder auf einer großen Terrasse unter Bäumen, die sich über die Treppengassen des Viertels verteilt.
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    Scholarhio
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    Scholarhio

    Traditionelles Lokal an der Tripodon-Straße in der Plaka mit klassischen griechischen Gerichten und griechischen Weinen. Gegessen wird im urig eingerichteten Innenraum oder auf der überdachten Terrasse.
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    Daphne's
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    Daphne's

    Restaurant am südlichen Rand der Plaka mit klassischer und moderner mediterraner Küche. Die Räume sind mit Fresken ausgemalt, dazu kommen ein Innenhof und ein Garten.
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    Geros tou Moria
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    Geros tou Moria

    Rustikales Restaurant in der oberen Plaka mit traditioneller griechischer Küche. Die Innenräume sind mit Wandbildern gestaltet, draußen sitzt du unter Weinranken.
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    Essen & Trinken

    In der Plaka isst du vor allem in klassischen Tavernen, die ihre Tische auf Terrassen, Treppengassen und in Innenhöfe stellen. Auf den Karten stehen die Standards der griechischen Hausmannskost, von Mezedes bis zu Schmorgerichten aus dem Ofen.

    Mezedes und Ouzo

    Kleine Teller wie Tzatziki, Taramosalata, gebratene Sardinen oder Keftedes werden zum Teilen bestellt. Dazu trinkst du Ouzo oder Tsipouro, meist mit Wasser und Eis verdünnt.

    Magirefta

    So heißen die vorgekochten Schmor- und Ofengerichte wie Moussaka, Pastitsio, Gemista oder Stifado. In vielen Tavernen der Plaka stehen sie mittags fertig in der Vitrine, du wählst direkt am Tresen.
    Griechischer Kaffee

    Griechischer Kaffee

    Der im Kännchen (Briki) aufgekochte Mokka wird ungefiltert serviert, der Satz bleibt in der Tasse. Du bestellst ihn sketo (ohne Zucker), metrio (mittelsüß) oder glyko (süß).

    Geschichte und Kultur

    Antike WurzelnDie Straßenführung der Plaka geht teilweise auf die Antike zurück: Die Tripodon-Straße folgt dem Verlauf der antiken Straße der Dreifüße, an der siegreiche Chorleiter ihre Preisdreifüße aufstellten. Das Lysikratesmonument von 335/334 v. Chr. ist das letzte erhaltene dieser Siegesdenkmäler.Osmanische und neugriechische ZeitIn osmanischer Zeit war die Plaka das Wohnviertel der Stadt, später entstanden hier nach der Unabhängigkeit viele klassizistische Häuser. Das Viertel Anafiotika bauten im 19. Jahrhundert Handwerker von der Kykladeninsel Anafi im Stil ihrer Heimat, mit weißen Kubushäusern und schmalen Treppenwegen.Kirchen und MuseenByzantinische Kirchen wie Agios Nikolaos Rangavas stehen zwischen den Wohnhäusern. Das Museum für griechische Volkskunst in der Kydathineon-Straße und das Museum griechischer Volksmusikinstrumente dokumentieren Handwerk, Trachten und Musiktraditionen.

    Unterwegs in der Plaka

    AnreiseDie Metrostationen Syntagma, Monastiraki und Akropoli liegen jeweils am Rand des Viertels, von allen erreichst du die Plaka in wenigen Gehminuten.Zu FußDie meisten Gassen sind für den Autoverkehr gesperrt oder verkehrsberuhigt. Die obere Plaka und Anafiotika sind steil und über Treppen erschlossen, bequeme Schuhe sind hilfreich. Über die Fußgängerzone Dionysiou Areopagitou kommst du direkt zum Eingang der Akropolis und zum Akropolis-Museum.

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    In der Umgebung

    Monastiraki und Psyrri

    Monastiraki und Psyrri

    Monastiraki ist das Markt- und Flohmarktviertel der Athener Altstadt, benannt nach der kleinen Klosterkirche Pantanassa am gleichnamigen Platz. Nördlich schließt Psyrri an, ein früheres Handwerkerviertel, in dem heute Tavernen, Bars und Werkstätten dicht beieinanderliegen. Beide Viertel sind bis spät in die Nacht belebt.
    Kolonaki

    Kolonaki

    Kolonaki ist ein gehobenes Wohn- und Geschäftsviertel an den Südhängen des Lykavittos. Rund um den Kolonaki-Platz liegen Boutiquen, Galerien, Cafés und Botschaften, entlang der Vasilissis-Sofias-Allee mehrere große Museen. Den Namen trägt das Viertel von einer kleinen Säule auf dem Platz.
    Athen

    Athen

    Athen ist eine Stadt, die ihre 3.400 Jahre nicht im Museum aufbewahrt, sondern im Alltag trägt: Unter der Akropolis liegen Viertel voller Tavernen, Plattenläden und Dachterrassenbars. Wer nur die Antike sucht, bleibt zwei Tage. Wer die Stadt kennenlernen will, braucht vier.
    Attika

    Attika

    Die Region Attika, das pulsierende Herz des antiken Griechenlands, ist eine Wiege der Zivilisation und Heimat der Hauptstadt Athen. Sie fasziniert mit einer einzigartigen Mischung aus weltberühmten archäologischen Stätten, malerischen Küstenabschnitten und lebendiger moderner Kultur. Von den historischen Wundern bis zur entspannten Ägäisküste bietet Attika unvergessliche Erlebnisse.
    Marathon

    Marathon

    Marathon ist ein Ort von immenser historischer Bedeutung, besonders bekannt durch die berühmte Schlacht von 490 v. Chr., die das Schicksal des antiken Griechenlands prägte. Du findest hier das Archäologische Museum von Marathon, das eine reiche Sammlung von Artefakten aus der Region, von der prähistorischen Ära bis zur römischen Zeit, beherbergt. Ein zentrales und bewegendes Highlight ist der Tymvos, der imposante Grabhügel der Athener, die im entscheidenden Kampf gegen die Perser fielen. Die Geschichte des Marathonlaufs, der seine Wurzeln in der Überlieferung eines Boten nach dem Sieg hat, wird hier greifbar. Die Gegend bietet zudem den malerischen Marathonsee mit seinem beeindruckenden Marmordamm und den weitläufigen Marathonstrand, der zu Entspannung einlädt. Für eine tiefere Erkundung der historischen Stätten empfiehlt sich ein Besuch im Frühjahr oder Herbst, um die Menschenmassen zu meiden. Kombiniere den Besuch idealerweise mit einem Ausflug zum Heiligtum der ägyptischen Götter in Brexiza für eine umfassende kulturelle Erfahrung.