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    • In der Umgebung
    Chinatown
    Dietmar Rabich / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Singapur

    Chinatown

    Stadt

    Chinatown ist Singapurs historisches chinesisches Viertel südwestlich des Singapore River. Du kommst wegen der Tempel dreier Religionen, der restaurierten Shophouses und der Hawker Centres Maxwell und Chinatown Complex.

    von Felix Gillen

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    Chinatown ist Singapurs historisches chinesisches Viertel südwestlich des Singapore River. Du kommst wegen der Tempel dreier Religionen, der restaurierten Shophouses und der Hawker Centres Maxwell und Chinatown Complex. Raffles' Stadtplan von 1822 wies das Gebiet den chinesischen Einwanderern zu; der chinesische Name Niu Che Shui, Ochsenkarren-Wasser, erinnert an die Wasserkarren, die das Viertel im 19. Jahrhundert versorgten. Seit 1989 steht es unter Denkmalschutz, die Stadtplanungsbehörde URA gliedert es in die vier Bezirke Kreta Ayer, Telok Ayer, Tanjong Pagar und Bukit Pasoh.Dicht beieinander stehen der Buddha Tooth Relic Temple, der hinduistische Sri Mariamman Temple und die Moschee Masjid Jamae. Erreichbar ist das Viertel über die MRT-Stationen Chinatown und Maxwell.

    Sehenswürdigkeiten in Chinatown

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Buddha Tooth Relic Temple
    Gotteshaus

    1Buddha Tooth Relic Temple

    Der 2007 fertiggestellte buddhistische Tempel ist im Stil der Tang-Dynastie gebaut und verwahrt eine als Zahn Buddhas verehrte Reliquie. Im Dachgarten dreht sich eine große Vairocana-Gebetsmühle nach tibetischem Vorbild.
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    Sri Mariamman Temple
    Tempel

    2Sri Mariamman Temple

    Der älteste Hindu-Tempel Singapurs entstand 1827 auf Betreiben von Naraina Pillai, der 1819 mit Raffles auf die Insel gekommen war, zunächst als Holzbau. 1843 ersetzte ein Ziegelbau das ursprüngliche Gebäude; heute ist der Tempel Nationaldenkmal.
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    Thian Hock Keng Temple
    Gotteshaus

    3Thian Hock Keng Temple

    Der 1839 bis 1842 von der Hokkien-Gemeinde erbaute Tempel an der Telok Ayer Street ist der Meeresgöttin Mazu geweiht und gilt als ältester chinesischer Tempel Singapurs. Seit dem 28. Juni 1973 ist er Nationaldenkmal.
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    Chinatown Heritage Centre
    Museum

    4Chinatown Heritage Centre

    Das Museum in drei Shophouses an der Pagoda Street 48 wurde im Januar 2025 nach einer Neugestaltung wiedereröffnet. Im Erdgeschoss betrittst du eine nachgebaute Schneiderei mit Werkstatt und Wohnräumen, im Obergeschoss zeigen enge Wohnkabinen, wie Holzschuhmacher, Hawker und Samsui-Frauen lebten.
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    Masjid Jamae
    Moschee

    5Masjid Jamae

    Tamilische Muslime von der Koromandelküste, die Chulias, gründeten die Moschee an der South Bridge Road 1826; das heutige Gebäude entstand zwischen 1830 und 1835. Es verbindet ein südindisches Torhaus mit klassizistischen Gebetshallen und ist seit 1974 Nationaldenkmal.
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    Rundgänge in Chinatown

    Kuratierte Spaziergänge zu den Highlights der Stadt, von erfahrenen Reisejournalisten zusammengestellt.

    Tempel und Garküchen an der South Bridge Road

    Der Rundgang beginnt an der MRT-Station Chinatown (Ausgang A, Pagoda Street) und endet am Thian Hock Keng Temple in der Telok Ayer Street. Die Strecke ist rund 1,2 km lang, reine Gehzeit bei ca. 4 km/h rund 20 Minuten; mit Besichtigungen und Essen solltest du rund 3,5 Stunden einplanen.

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    Stopps (6)

    Restaurants in Chinatown

    1

    Maxwell Food Centre

    Die 1928 eröffnete Markthalle wurde 1987 zum Hawker Centre umgebaut, nachdem Straßenhändler vom China Square hierher umgezogen waren. Bekanntester Stand ist Tian Tian Hainanese Chicken Rice, das der Guide Michelin 2026 im Bib Gourmand führt.
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    2

    Chinatown Complex Food Centre

    In den 18 Millionen S$ teuren Komplex an der Smith Street 335 zogen im Oktober 1983 die letzten Straßenhändler Chinatowns, rund 300 Hawker aus den umliegenden Straßen. Hier eröffnete Hawker Chan 2009 seinen Stand Liao Fan, der im Juli 2016 einen Michelin-Stern erhielt.
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    3

    Hawker Chan

    Chan eröffnete 2009 seinen Stand Liao Fan Soya Sauce Chicken Rice & Noodle im Chinatown Complex, der im Juli 2016 einen Michelin-Stern erhielt. Im November 2016 folgte das Restaurant an der Smith Street 78, das täglich von 10 bis 21 Uhr Soja-Hühnchen mit Reis oder Nudeln sowie Schweinebraten serviert.
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    Geschichte und Glauben

    Ein Viertel der EinwandererTelok Ayer am früheren Ufer ist der älteste Teil von Chinatown und entwickelte sich ab den 1820er-Jahren, Kreta Ayer folgte in den 1830er-Jahren. Clan-Vereinigungen, nach Dialektgruppen organisiert, unterstützten die Neuankömmlinge. Die Shophouses waren oft überfüllt: Im Chinatown Heritage Centre siehst du nachgebaute Wohnkabinen, etwa die eines Holzschuhmachers und einer Samsui-Frau.Tempel nebeneinanderDas Viertel war nie rein chinesisch. Indische Händler siedelten an der South Bridge Road, wo 1826 die Moschee der tamilischen Chulia-Muslime und 1827 der Sri Mariamman Temple entstanden. Der Thian Hock Keng Temple an der Telok Ayer Street ist der Meeresgöttin Mazu geweiht, die Seeleute nach überstandener Überfahrt ehrten.

    Anreise und Wege

    Chinatown liegt südwestlich des Singapore River und ist gut zu Fuß zu erkunden; die Tempel an der South Bridge Road und das Maxwell Food Centre liegen nah beieinander.Chinatown (NE4/DT19): Umsteigestation von North East Line und Downtown Line, nahe Buddha Tooth Relic Temple, Masjid Jamae und Sri Mariamman Temple.Maxwell (TE18): Station der Thomson-East Coast Line, seit November 2022 in Betrieb, direkt am Maxwell Food Centre und am Buddha Tooth Relic Temple.

    Unterkünfte in Chinatown

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Chinatown-Reise

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      • 1Buddha Tooth Relic Temple3 Tage
      • 2Sri Mariamman Temple4 Tage
      • 3Thian Hock Keng Temple5 Tage
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    3. 3
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      Chinatown
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    In der Umgebung

    Singapore River

    Singapore River

    Der Singapore River ist die historische Lebensader der Stadt, an dessen Ufern sich heute die drei Quays Boat Quay, Clarke Quay und Robertson Quay mit Restaurants, Bars und Clubs aneinanderreihen. Du kommst hierher für einen Spaziergang über die Uferpromenaden und denkmalgeschützten Brücken, eine Bootsfahrt im Bumboat und abends für Essen und Drinks am Wasser.Im 19. Jahrhundert war der Fluss der Hafen Singapurs: In den 1860er-Jahren wickelte Boat Quay drei Viertel des gesamten Schiffshandels ab, Leichter brachten Waren zu den Lagerhäusern flussaufwärts. Nach einer zehnjährigen Säuberung von 1977 bis 1987 verschwanden Handel und Schmutz, die Lagerhäuser und Shophouses wurden ab 1989 unter Denkmalschutz gestellt und umgenutzt. Drei Brücken aus der Kolonialzeit sind seit 2019 Nationaldenkmal.
    Singapur

    Singapur

    Singapur ist Stadt und Staat zugleich: Auf 744,3 Quadratkilometern liegen Kolonialbauten, Tempel, Wolkenkratzer und Regenwald oft nur wenige MRT-Stationen auseinander. Du kommst wegen der chinesisch, malaiisch und indisch geprägten Viertel, der Hawker Centres und der Gärten. Nach Angaben der Statistikbehörde lebten Mitte 2025 rund 6,1 Millionen Menschen im Stadtstaat. 1819 gründete Stamford Raffles hier einen britischen Handelsposten, am 9. August 1965 wurde Singapur nach der Trennung von Malaysia unabhängig. Amtssprachen sind Englisch, Malaiisch, Mandarin und Tamil, und diese Vielfalt prägt bis heute die Viertel der Stadt.Das Zentrum gliedert sich in klar unterscheidbare Quartiere: die Wolkenkratzer und Gärten von Marina Bay, die Kolonialbauten und Museen im Civic District, die Tempel und Shophouses von Chinatown und die Gewürzläden von Little India. Außerhalb davon lohnen der UNESCO-gelistete Botanische Garten, der Regenwald von Bukit Timah und die Hawker Centres in den Wohnvierteln. Die MRT erreicht fast alle diese Ziele.
    Civic District

    Civic District

    Der Civic District am Nordufer des Singapore River ist Singapurs Regierungs- und Museumsviertel. Du kommst wegen der National Gallery, des Asian Civilisations Museum und der Kolonialbauten rund um den Padang, darunter die St Andrew's Cathedral und das Raffles Hotel. Hier begann die Geschichte der Stadt: Schon im 13. und 14. Jahrhundert lag am Fluss eine Hafensiedlung, 1819 ließen sich die Briten an derselben Stelle nieder. Der Padang, ein Sportfeld vor den früheren Verwaltungsbauten der Kolonie, wurde 2022 zum 75. Nationaldenkmal erklärt.Die National Gallery belegt das ehemalige Supreme Court und die frühere City Hall, das Asian Civilisations Museum liegt direkt am Fluss. Grün und schattig ist der Fort Canning Park auf dem früheren Königshügel. Zentrale MRT-Station ist City Hall (North-South und East-West Line), dazu Esplanade an der Circle Line.
    Tiong Bahru

    Tiong Bahru

    Tiong Bahru ist die älteste öffentliche Wohnsiedlung Singapurs, ein ruhiges Viertel aus geschwungenen Art-déco-Blöcken der 1930er-Jahre südwestlich von Chinatown. Du kommst wegen der Architektur, des Tiong Bahru Market mit einigen der bekanntesten Hawker-Stände der Stadt und der Cafés und Bäckereien, die sich in den Erdgeschossen eingerichtet haben.Der Name bedeutet „neuer Friedhof“, aus dem Hokkien-Wort tiong für Friedhof und dem malaiischen bahru für neu. 1927 erwarb der Singapore Improvement Trust (SIT) rund 70 Acres Land, um hier die erste öffentliche Wohnsiedlung des Landes zu errichten; der erste Block war im Dezember 1936 bezugsfertig. Heute stehen 20 Vorkriegsblöcke unter Denkmalschutz. Zwischen den Häusern findest du einen Affengott-Tempel, Wandbilder mit Szenen aus dem alten Singapur und einen der letzten erhaltenen Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg.
    Marina Bay

    Marina Bay

    Marina Bay ist Singapurs Skyline-Viertel: Das Hotel Marina Bay Sands, das ArtScience Museum, die Supertrees von Gardens by the Bay und die Türme des Finanzviertels rahmen hier die Bucht. Du kommst für die Gärten, den Blick vom SkyPark und abends für die Lichtshows am Wasser. Die rund 360 Hektar große Fläche wurde ab 1971 dem Meer abgerungen, die letzten 38 Hektar am Bayfront kamen 1994 hinzu; seit dem Bau der Marina Barrage 2008 ist die Bucht ein Süßwasserreservoir.Du läufst hier am besten auf der Uferpromenade rund um die Bucht, vom Merlion über die Helix Bridge bis zu den Gärten. Fünf MRT-Linien bedienen das Viertel, wichtigste Stationen sind Bayfront, Marina Bay, Gardens by the Bay und Esplanade.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI