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    • In der Umgebung
    Civic District
    Dayou_X. / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0

    Singapur

    Civic District

    Stadt

    Der Civic District am Nordufer des Singapore River ist Singapurs Regierungs- und Museumsviertel.

    von Felix Gillen

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    5. Civic District
    Der Civic District am Nordufer des Singapore River ist Singapurs Regierungs- und Museumsviertel. Du kommst wegen der National Gallery, des Asian Civilisations Museum und der Kolonialbauten rund um den Padang, darunter die St Andrew's Cathedral und das Raffles Hotel. Hier begann die Geschichte der Stadt: Schon im 13. und 14. Jahrhundert lag am Fluss eine Hafensiedlung, 1819 ließen sich die Briten an derselben Stelle nieder. Der Padang, ein Sportfeld vor den früheren Verwaltungsbauten der Kolonie, wurde 2022 zum 75. Nationaldenkmal erklärt.Die National Gallery belegt das ehemalige Supreme Court und die frühere City Hall, das Asian Civilisations Museum liegt direkt am Fluss. Grün und schattig ist der Fort Canning Park auf dem früheren Königshügel. Zentrale MRT-Station ist City Hall (North-South und East-West Line), dazu Esplanade an der Circle Line.

    Sehenswürdigkeiten in Civic District

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    National Gallery Singapore
    Museum

    1National Gallery Singapore

    Die im November 2015 eröffnete Galerie verbindet das ehemalige Supreme Court und die frühere City Hall nach rund zehnjährigem Umbau zu einem Museum. Ihre Sammlung umfasst über 8.000 Werke südostasiatischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, verteilt auf die Dauerausstellungen Singapore Gallery und Southeast Asia Gallery.
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    Asian Civilisations Museum
    Museum

    2Asian Civilisations Museum

    Das Museum zog 2003 in das zwischen 1864 und 1867 errichtete Empress Place Building am Singapore River. Ein Höhepunkt ist die Fracht des Tang-Schiffswracks: Keramik und Luxusgüter aus dem 9. Jahrhundert, die vor der Insel Belitung geborgen wurden.
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    Raffles Hotel
    Sehenswürdigkeit

    3Raffles Hotel

    Die Brüder Sarkies eröffneten das Hotel 1887, seit 1987 ist es Nationaldenkmal. In der Long Bar soll der Barkeeper Ngiam Tong Boon um 1915 den Singapore Sling erfunden haben; nach einer Renovierung von 2017 bis 2019 öffnete das Haus im August 2019 wieder.
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    St Andrew's Cathedral
    Kirche

    4St Andrew's Cathedral

    Die neugotische Kathedrale wurde 1856 bis 1861 nach Plänen von Ronald MacPherson errichtet, gebaut haben sie zum großen Teil indische Sträflinge. Sie diente vor dem Fall Singapurs 1942 als Feldlazarett und ist seit 1973 Nationaldenkmal.
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    Fort Canning Park
    Park

    5Fort Canning Park

    Auf dem Hügel, malaiisch Bukit Larangan, lag im 14. Jahrhundert der Sitz des Königreichs Singapura; das Keramat Iskandar Shah gilt als Grab seines letzten Königs. Im unterirdischen Kommandobunker Battle Box fiel am 15. Februar 1942 die Entscheidung, Singapur an Japan zu übergeben.
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    Rundgänge in Civic District

    Kuratierte Spaziergänge zu den Highlights der Stadt, von erfahrenen Reisejournalisten zusammengestellt.

    Kolonialbauten zwischen Padang und Fort Canning

    Der Rundgang startet an der MRT-Station City Hall und führt vom Raffles Hotel über das Padang-Ensemble an den Singapore River und hinauf in den Fort Canning Park. Die Strecke ist rund 2,5 km lang, reine Gehzeit bei ca. 4 km/h rund 40 Minuten; mit zwei Museen solltest du einen halben Tag einplanen.

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    Stopps (6)

    Restaurants in Civic District

    1

    National Kitchen by Violet Oon

    Das Restaurant von Violet Oon liegt im City Hall Wing der National Gallery und ist mit dunklem Holz und Peranakan-Fliesen eingerichtet. Auf der Karte stehen Peranakan-, Hainan- und eurasische Gerichte wie Beef Rendang, Buah Keluak Spaghetti und Kueh Beng Kah.
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    2

    Odette

    Das Restaurant von Julien Royer in der National Gallery (1 St. Andrew's Road) trägt seit 2019 drei Michelin-Sterne und behielt sie auch im Guide 2026. Nach einer Renovierung ab August 2025 öffnete es am 11. Dezember 2025 wieder und verbindet französische Technik mit asiatischen Zutaten.
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    3

    JAAN by Kirk Westaway

    Das Restaurant im 70. Stock des Swissôtel The Stamford serviert unter Küchenchef Kirk Westaway moderne britische Küche mit saisonalem Menü. Seit 2021 hat es zwei Michelin-Sterne und behielt sie im Guide Michelin Singapur 2026 zum sechsten Mal in Folge.
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    Wo Singapurs Geschichte beginnt

    Vom Königshügel zur KolonieDer Fort Canning Hill hieß auf Malaiisch Bukit Larangan, der verbotene Hügel; hier lag im 14. Jahrhundert der Sitz des Königreichs Singapura. Grabungen förderten Steinzeug aus der Yuan-Dynastie und Goldschmuck aus der Majapahit-Zeit zutage. Nach 1819 errichteten die Briten auf dem Hügel einen Bungalow für Raffles und legten den ersten botanischen Garten der Insel an.Schauplatz der StaatsgeschichteDas Viertel erlebte die formelle Kapitulation der Japaner 1945 und die erste Sitzung des Parlaments 1965. Am Flussufer markiert eine Statue die Stelle, an der Raffles 1819 an Land gegangen sein soll; die weiße Figur ist eine Kopie aus den 1970er-Jahren, das bronzene Original von 1887 wurde 1919 an den Empress Place versetzt.

    Anreise und Wege

    Der Civic District ist kompakt; die meisten Sehenswürdigkeiten liegen rund um den Padang und am Nordufer des Singapore River.City Hall (NS25/EW13): Umsteigestation von North-South und East-West Line mit Ausgängen zur St Andrew's Cathedral, zum Padang und zur National Gallery.Esplanade (CC3): Station der Circle Line zwischen Bras Basah und Promenade, nahe dem War Memorial Park und dem Raffles Hotel.Weitere Stationen: Raffles Place, Bras Basah und Clarke Quay erschließen die Ränder des Viertels.

    Unterkünfte in Civic District

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Civic District-Reise

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      • 1National Gallery Singapore3 Tage
      • 2Asian Civilisations Museum4 Tage
      • 3Raffles Hotel5 Tage
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      Civic District
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    In der Umgebung

    Singapore River

    Singapore River

    Der Singapore River ist die historische Lebensader der Stadt, an dessen Ufern sich heute die drei Quays Boat Quay, Clarke Quay und Robertson Quay mit Restaurants, Bars und Clubs aneinanderreihen. Du kommst hierher für einen Spaziergang über die Uferpromenaden und denkmalgeschützten Brücken, eine Bootsfahrt im Bumboat und abends für Essen und Drinks am Wasser.Im 19. Jahrhundert war der Fluss der Hafen Singapurs: In den 1860er-Jahren wickelte Boat Quay drei Viertel des gesamten Schiffshandels ab, Leichter brachten Waren zu den Lagerhäusern flussaufwärts. Nach einer zehnjährigen Säuberung von 1977 bis 1987 verschwanden Handel und Schmutz, die Lagerhäuser und Shophouses wurden ab 1989 unter Denkmalschutz gestellt und umgenutzt. Drei Brücken aus der Kolonialzeit sind seit 2019 Nationaldenkmal.
    Marina Bay

    Marina Bay

    Marina Bay ist Singapurs Skyline-Viertel: Das Hotel Marina Bay Sands, das ArtScience Museum, die Supertrees von Gardens by the Bay und die Türme des Finanzviertels rahmen hier die Bucht. Du kommst für die Gärten, den Blick vom SkyPark und abends für die Lichtshows am Wasser. Die rund 360 Hektar große Fläche wurde ab 1971 dem Meer abgerungen, die letzten 38 Hektar am Bayfront kamen 1994 hinzu; seit dem Bau der Marina Barrage 2008 ist die Bucht ein Süßwasserreservoir.Du läufst hier am besten auf der Uferpromenade rund um die Bucht, vom Merlion über die Helix Bridge bis zu den Gärten. Fünf MRT-Linien bedienen das Viertel, wichtigste Stationen sind Bayfront, Marina Bay, Gardens by the Bay und Esplanade.
    Chinatown

    Chinatown

    Chinatown ist Singapurs historisches chinesisches Viertel südwestlich des Singapore River. Du kommst wegen der Tempel dreier Religionen, der restaurierten Shophouses und der Hawker Centres Maxwell und Chinatown Complex. Raffles' Stadtplan von 1822 wies das Gebiet den chinesischen Einwanderern zu; der chinesische Name Niu Che Shui, Ochsenkarren-Wasser, erinnert an die Wasserkarren, die das Viertel im 19. Jahrhundert versorgten. Seit 1989 steht es unter Denkmalschutz, die Stadtplanungsbehörde URA gliedert es in die vier Bezirke Kreta Ayer, Telok Ayer, Tanjong Pagar und Bukit Pasoh.Dicht beieinander stehen der Buddha Tooth Relic Temple, der hinduistische Sri Mariamman Temple und die Moschee Masjid Jamae. Erreichbar ist das Viertel über die MRT-Stationen Chinatown und Maxwell.
    Kampong Glam

    Kampong Glam

    Kampong Glam ist das historische malaiisch-muslimische Viertel Singapurs nördlich des Singapore River. Du kommst wegen der Sultan-Moschee, der Stoffläden in der Arab Street, der Wandbilder in der Haji Lane und der Murtabak-Lokale an der North Bridge Road. Nach dem Vertrag von 1819 zwischen der East India Company, Sultan Hussein Shah von Johor und Temenggong Abdul Rahman ließ sich der Sultan mit seinem Gefolge hier nieder. Der Stadtplan von 1822 wies das Gebiet dem Hof des Sultans sowie malaiischen, arabischen und Bugis-Händlern zu; Straßennamen wie Arab Street, Bussorah Street und Muscat Street erinnern daran.Mittelpunkt sind die goldenen Kuppeln der Sultan-Moschee, ringsum stehen restaurierte Shophouses mit Cafés und Boutiquen. Das Malay Heritage Centre im früheren Sultanspalast ist seit April 2026 wieder geöffnet. Du erreichst Kampong Glam in wenigen Gehminuten von der MRT-Station Bugis.
    Little India

    Little India

    Little India entlang der Serangoon Road ist das historische indische Viertel Singapurs. Du kommst wegen der Hindu-Tempel, der Biryani-Lokale, des Tekka Centre und des rund um die Uhr geöffneten Mustafa Centre. Begonnen hat es als Viertel des Viehhandels: Indische Einwanderer, viele davon Viehzüchter, ließen sich hier nieder, und 1915 entstand der nach dem Viehhandel benannte Kandang Kerbau Market. Den Namen Little India erhielt das Gebiet erst in den 1980er-Jahren auf Initiative des Singapore Tourism Board; 1989 wurde es unter Denkmalschutz gestellt. Viele Singapurer nennen es bis heute Tekka.Zwischen den Tempeln isst du im Tekka Centre oder bei Bismillah Biryani in der Dunlop Street, danach lohnt das Indian Heritage Centre. Zu Deepavali und Thaipusam wird das Viertel zum Festplatz. Die MRT-Station Little India liegt an der North East Line und der Downtown Line.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI