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    • In der Umgebung
    Kampong Glam
    Philip Nalangan / Wikimedia Commons / CC BY 4.0

    Singapur

    Kampong Glam

    Stadt

    Kampong Glam ist das historische malaiisch-muslimische Viertel Singapurs nördlich des Singapore River.

    von Felix Gillen

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    5. Kampong Glam
    Kampong Glam ist das historische malaiisch-muslimische Viertel Singapurs nördlich des Singapore River. Du kommst wegen der Sultan-Moschee, der Stoffläden in der Arab Street, der Wandbilder in der Haji Lane und der Murtabak-Lokale an der North Bridge Road. Nach dem Vertrag von 1819 zwischen der East India Company, Sultan Hussein Shah von Johor und Temenggong Abdul Rahman ließ sich der Sultan mit seinem Gefolge hier nieder. Der Stadtplan von 1822 wies das Gebiet dem Hof des Sultans sowie malaiischen, arabischen und Bugis-Händlern zu; Straßennamen wie Arab Street, Bussorah Street und Muscat Street erinnern daran.Mittelpunkt sind die goldenen Kuppeln der Sultan-Moschee, ringsum stehen restaurierte Shophouses mit Cafés und Boutiquen. Das Malay Heritage Centre im früheren Sultanspalast ist seit April 2026 wieder geöffnet. Du erreichst Kampong Glam in wenigen Gehminuten von der MRT-Station Bugis.

    Sehenswürdigkeiten in Kampong Glam

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Sultan-Moschee (Masjid Sultan)
    Moschee

    1Sultan-Moschee (Masjid Sultan)

    Die erste Moschee an dieser Stelle wurde 1826 fertiggestellt, der heutige Bau nach Plänen von Denis Santry (Swan & Maclaren) 1932. Die Sockel der beiden Zwiebelkuppeln sind mit Glasflaschenböden verziert, die Bewohner damals spendeten; seit 1975 ist die Moschee Nationaldenkmal.
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    Malay Heritage Centre
    Museum

    2Malay Heritage Centre

    Das Museum im ehemaligen Sultanspalast Istana Kampong Gelam war ab Oktober 2022 geschlossen und öffnete am 25. April 2026 mit sechs neu gestalteten Dauerausstellungen. Es ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, für ausländische Besucher kostenpflichtig.
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    Haji Lane
    Sehenswürdigkeit

    3Haji Lane

    Die schmale Gasse mit Vorkriegs-Shophouses ist nach den Mekka-Pilgern benannt, die hier früher Quartier fanden. Seit Mitte der 2000er-Jahre haben sich unabhängige Boutiquen, Cafés und Bars angesiedelt, die Fassaden tragen großformatige Wandbilder.
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    Arab Street

    4Arab Street

    Die Straße war in den 1970er- und 1980er-Jahren Singapurs Zentrum des Stoffhandels und hat bis heute viele Läden für Seide, Batik und Teppiche. Osman Silk House an der Hausnummer 104 wurde 1935 gegründet und gilt als eines der ältesten Textilgeschäfte der Straße.
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    Bussorah Street
    Sehenswürdigkeit

    5Bussorah Street

    Die Fußgängerstraße mit restaurierten Shophouses führt direkt auf die Fassade der Sultan-Moschee zu. In den Läden findest du religiöse Artikel, Souvenirs und kleine Cafés.
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    Rundgänge in Kampong Glam

    Kuratierte Spaziergänge zu den Highlights der Stadt, von erfahrenen Reisejournalisten zusammengestellt.

    Vom Pilgerviertel zum Sultanspalast

    Start ist die MRT-Station Bugis, von dort sind es wenige Gehminuten zur Haji Lane; Ziel ist das Malay Heritage Centre an der Sultan Gate. Die Strecke ist rund 1 km lang, reine Gehzeit rund 15 Minuten; mit Moschee, Museum und Essen solltest du gut 3 Stunden einplanen.

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    Stopps (6)

    Restaurants in Kampong Glam

    1

    Singapore Zam Zam

    Das indisch-muslimische Lokal an der North Bridge Road 697 gegenüber der Sultan-Moschee besteht seit 1908. Bekannt ist es für Murtabak, gefülltes Fladenbrot mit Hammelfleisch, Zwiebeln und Ei, dazu Curry-Sauce.
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    2

    Victory Restaurant

    Der Nachbar und langjährige Konkurrent von Zam Zam an der North Bridge Road 701 wurde 1910 gegründet. Auf der Karte stehen vor allem Murtabak mit Hammel-, Hühner- oder Rindfleisch sowie Biryani.
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    3

    Hjh Maimunah

    Das Nasi-Padang-Lokal in der Jalan Pisang 11 serviert malaiische und indonesische Gerichte wie Beef Rendang, Sambal Telur und Sayur Lodeh vom Buffet. Es wurde mehrfach mit dem Michelin Bib Gourmand ausgezeichnet und ist montags bis samstags geöffnet.
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    Sultanshof, Händler und Pilger

    Vom Sultanspalast zum MuseumSultan Ali Iskandar Shah, Sohn von Sultan Hussein, ließ den Palast Istana Kampong Gelam errichten; die Baugeschichte wird derzeit neu untersucht, da 2026 Hinweise auf eine Fertigstellung um 1890 auftauchten. Nach einem Erbstreit 1896 ging das Anwesen in Staatsbesitz über. Seit 2005 beherbergt es das Malay Heritage Centre, das nach einer Neugestaltung von Oktober 2022 bis April 2026 sechs neue Dauerausstellungen unter dem Titel „Dari Rantau Ke Rumah“ zeigt. Im benachbarten Gedung Kuning, dem „Gelben Haus“, wird heute malaiische Küche serviert.Stoffe, Pilger und MurtabakDie Arab Street war in den 1970er- und 1980er-Jahren das Zentrum des Stoffhandels; Geschäfte wie Osman Silk House (gegründet 1935) verkaufen bis heute Seide und Batik. Die Haji Lane ist nach den Mekka-Pilgern benannt, die hier einst Unterkunft fanden. Indisch-muslimische Familienbetriebe wie Zam Zam (1908) und Victory (1910) prägen seit über hundert Jahren die Esskultur an der North Bridge Road. Für den Besuch der Moschee gilt: Schultern und Knie bedecken, Frauen auch das Haar; Umhänge liegen am Eingang bereit.

    Anreise und Wege im Viertel

    Kampong Glam ist kompakt und am besten zu Fuß zu erkunden. Die Gassen um die Bussorah Street und die Haji Lane sind teils Fußgängerzone.MRT Bugis: Umsteigestation von East-West Line (grün) und Downtown Line (blau); von hier sind es rund acht Gehminuten zur Sultan-Moschee.MRT Lavender: East-West Line, Zugang zum Ostrand des Viertels.MRT Rochor: Downtown Line, praktisch für den Nordrand.Malay Heritage Centre: 85 Sultan Gate, Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr; Singapurer und Einwohner frei, Touristen zahlen seit Ende Juni 2026 Eintritt (Erwachsene 10 S$).Sultan-Moschee: Besuch für Nicht-Muslime laut Besucherführern meist Samstag bis Donnerstag vormittags und nachmittags, freitags nur nachmittags; zu Gebetszeiten eingeschränkt.

    Unterkünfte in Kampong Glam

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Kampong Glam-Reise

      Live
      • 1Sultan-Moschee (Masjid Sultan)3 Tage
      • 2Malay Heritage Centre4 Tage
      • 3Haji Lane5 Tage
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      Kampong Glam
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    In der Umgebung

    Little India

    Little India

    Little India entlang der Serangoon Road ist das historische indische Viertel Singapurs. Du kommst wegen der Hindu-Tempel, der Biryani-Lokale, des Tekka Centre und des rund um die Uhr geöffneten Mustafa Centre. Begonnen hat es als Viertel des Viehhandels: Indische Einwanderer, viele davon Viehzüchter, ließen sich hier nieder, und 1915 entstand der nach dem Viehhandel benannte Kandang Kerbau Market. Den Namen Little India erhielt das Gebiet erst in den 1980er-Jahren auf Initiative des Singapore Tourism Board; 1989 wurde es unter Denkmalschutz gestellt. Viele Singapurer nennen es bis heute Tekka.Zwischen den Tempeln isst du im Tekka Centre oder bei Bismillah Biryani in der Dunlop Street, danach lohnt das Indian Heritage Centre. Zu Deepavali und Thaipusam wird das Viertel zum Festplatz. Die MRT-Station Little India liegt an der North East Line und der Downtown Line.
    Civic District

    Civic District

    Der Civic District am Nordufer des Singapore River ist Singapurs Regierungs- und Museumsviertel. Du kommst wegen der National Gallery, des Asian Civilisations Museum und der Kolonialbauten rund um den Padang, darunter die St Andrew's Cathedral und das Raffles Hotel. Hier begann die Geschichte der Stadt: Schon im 13. und 14. Jahrhundert lag am Fluss eine Hafensiedlung, 1819 ließen sich die Briten an derselben Stelle nieder. Der Padang, ein Sportfeld vor den früheren Verwaltungsbauten der Kolonie, wurde 2022 zum 75. Nationaldenkmal erklärt.Die National Gallery belegt das ehemalige Supreme Court und die frühere City Hall, das Asian Civilisations Museum liegt direkt am Fluss. Grün und schattig ist der Fort Canning Park auf dem früheren Königshügel. Zentrale MRT-Station ist City Hall (North-South und East-West Line), dazu Esplanade an der Circle Line.
    Singapore River

    Singapore River

    Der Singapore River ist die historische Lebensader der Stadt, an dessen Ufern sich heute die drei Quays Boat Quay, Clarke Quay und Robertson Quay mit Restaurants, Bars und Clubs aneinanderreihen. Du kommst hierher für einen Spaziergang über die Uferpromenaden und denkmalgeschützten Brücken, eine Bootsfahrt im Bumboat und abends für Essen und Drinks am Wasser.Im 19. Jahrhundert war der Fluss der Hafen Singapurs: In den 1860er-Jahren wickelte Boat Quay drei Viertel des gesamten Schiffshandels ab, Leichter brachten Waren zu den Lagerhäusern flussaufwärts. Nach einer zehnjährigen Säuberung von 1977 bis 1987 verschwanden Handel und Schmutz, die Lagerhäuser und Shophouses wurden ab 1989 unter Denkmalschutz gestellt und umgenutzt. Drei Brücken aus der Kolonialzeit sind seit 2019 Nationaldenkmal.
    Marina Bay

    Marina Bay

    Marina Bay ist Singapurs Skyline-Viertel: Das Hotel Marina Bay Sands, das ArtScience Museum, die Supertrees von Gardens by the Bay und die Türme des Finanzviertels rahmen hier die Bucht. Du kommst für die Gärten, den Blick vom SkyPark und abends für die Lichtshows am Wasser. Die rund 360 Hektar große Fläche wurde ab 1971 dem Meer abgerungen, die letzten 38 Hektar am Bayfront kamen 1994 hinzu; seit dem Bau der Marina Barrage 2008 ist die Bucht ein Süßwasserreservoir.Du läufst hier am besten auf der Uferpromenade rund um die Bucht, vom Merlion über die Helix Bridge bis zu den Gärten. Fünf MRT-Linien bedienen das Viertel, wichtigste Stationen sind Bayfront, Marina Bay, Gardens by the Bay und Esplanade.
    Chinatown

    Chinatown

    Chinatown ist Singapurs historisches chinesisches Viertel südwestlich des Singapore River. Du kommst wegen der Tempel dreier Religionen, der restaurierten Shophouses und der Hawker Centres Maxwell und Chinatown Complex. Raffles' Stadtplan von 1822 wies das Gebiet den chinesischen Einwanderern zu; der chinesische Name Niu Che Shui, Ochsenkarren-Wasser, erinnert an die Wasserkarren, die das Viertel im 19. Jahrhundert versorgten. Seit 1989 steht es unter Denkmalschutz, die Stadtplanungsbehörde URA gliedert es in die vier Bezirke Kreta Ayer, Telok Ayer, Tanjong Pagar und Bukit Pasoh.Dicht beieinander stehen der Buddha Tooth Relic Temple, der hinduistische Sri Mariamman Temple und die Moschee Masjid Jamae. Erreichbar ist das Viertel über die MRT-Stationen Chinatown und Maxwell.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI