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    Singapur
    Basile Morin / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Reiseführer Singapur

    Singapur ist ein Stadtstaat an der Südspitze der Malaiischen Halbinsel: eine Hauptinsel, mehr als 60 kleinere Inseln und rund 744 Quadratkilometer Fläche, auf der gut sechs Millionen Menschen leben.

    von Felix Gillen

    Inhalt

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    Warum Singapur?

    Singapur bündelt chinesische, malaiische, indische und koloniale Geschichte auf wenigen Quadratkilometern, und das schmeckst du am deutlichsten in den Hawker Centres, deren Esskultur die UNESCO 2020 als immaterielles Kulturerbe anerkannt hat. Zwischen Tempeln, Moscheen und Museen liegen die Gärten an der Marina Bay, der Regenwald um den MacRitchie-Stausee und die ländliche Insel Pulau Ubin. Weil Wege kurz und Verkehrsmittel gut ausgebaut sind, eignet sich die Stadt sowohl für einen Stopover als auch für fünf ruhigere Tage.
    Marina Bay
    Basile Morin / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
    Highlight 1 von 8

    Marina Bay

    Marina Bay ist Singapurs Skyline-Viertel: Das Hotel Marina Bay Sands, das ArtScience Museum, die Supertrees von Gardens by the Bay und die Türme des Finanzviertels rahmen hier die Bucht.

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    Singapore River
    Frank Schulenburg / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
    Highlight 2 von 8

    Singapore River

    Der Singapore River ist die historische Lebensader der Stadt, an dessen Ufern sich heute die drei Quays Boat Quay, Clarke Quay und Robertson Quay mit Restaurants, Bars und Clubs aneinanderreihen.

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    Civic District
    Dayou_X. / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0
    Highlight 3 von 8

    Civic District

    Der Civic District am Nordufer des Singapore River ist Singapurs Regierungs- und Museumsviertel.

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    Chinatown
    Dietmar Rabich / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
    Highlight 4 von 8

    Chinatown

    Chinatown ist Singapurs historisches chinesisches Viertel südwestlich des Singapore River. Du kommst wegen der Tempel dreier Religionen, der restaurierten Shophouses und der Hawker Centres Maxwell und Chinatown Complex.

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    Little India
    Marcin Konsek / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
    Highlight 5 von 8

    Little India

    Little India entlang der Serangoon Road ist das historische indische Viertel Singapurs. Du kommst wegen der Hindu-Tempel, der Biryani-Lokale, des Tekka Centre und des rund um die Uhr geöffneten Mustafa Centre.

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    Kampong Glam
    Philip Nalangan / Wikimedia Commons / CC BY 4.0
    Highlight 6 von 8

    Kampong Glam

    Kampong Glam ist das historische malaiisch-muslimische Viertel Singapurs nördlich des Singapore River. Du kommst wegen der Sultan-Moschee, der Stoffläden in der Arab Street, der Wandbilder in der Haji Lane und der Murtabak-Lokale an der North Bridge Road.

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    Singapore Botanic Gardens
    Basile Morin / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
    Highlight 7 von 8

    Singapore Botanic Gardens

    Der Botanische Garten im Viertel Tanglin ist ein rund 82 Hektar großer Park, in dem du Seen, Themengärten und den National Orchid Garden findest. Seit dem 4.

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    Sentosa
    Banej / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
    Highlight 8 von 8

    Sentosa

    Sentosa ist Singapurs Freizeitinsel, knapp fünf Quadratkilometer groß und rund einen halben Kilometer vor der Südküste gelegen. Du kommst für die Strände im Süden, die Attraktionen von Resorts World Sentosa oder die Militärgeschichte von Fort Siloso.

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    Weitere Highlights in Singapur

    Diese einzigartigen Orte und Erlebnisse machen Singapur unvergesslich

    Mandai

    Mandai

    Mandai im Norden Singapurs ist das Zentrum der zoologischen Parks des Stadtstaats. Am Rand des Upper Seletar Reservoir, im Wassereinzugsgebiet des Central Catchment, liegen heute fünf Parks: der 1973 eröffnete Singapore Zoo, die Night Safari von 1994, River Wonders, der 2023 aus Jurong hierher umgezogene Bird Paradise und der neueste Park Rainforest Wild Adventure. Betrieben werden sie von der Mandai Wildlife Group, bis 2021 Wildlife Reserves Singapore. Mit der Eröffnung des Ostteils von Rainforest Wild Adventure im Mai 2026 ist der rund zehnjährige Umbau zum Mandai Wildlife Reserve abgeschlossen. Du kannst hier einen ganzen Tag…
    Katong und Joo Chiat

    Katong und Joo Chiat

    Katong und Joo Chiat bilden das Peranakan-Viertel im Osten Singapurs, ein Wohngebiet mit bunt verzierten Reihenhäusern, alten Kaffeehäusern und kleinen Familienbetrieben. Du kommst hierher, um die Shophouses an der Koon Seng Road zu sehen und Peranakan-Küche wie Katong Laksa und Nyonya-Reisknödel dort zu essen, wo sie entstanden ist. Bis ins 19. Jahrhundert lagen hier Kokos- und Baumwollplantagen. Der Unternehmer Chew Joo Chiat, genannt „King of Katong“, kaufte große Teile des Landes, schenkte der Stadt 1917 die Straße, die seither seinen Namen trägt, und verkaufte Parzellen an Bauherren. Im frühen 20. Jahrhundert ließen sich…
    Orchard Road

    Orchard Road

    Die Orchard Road ist Singapurs bekannteste Einkaufsstraße und zieht sich rund 2,5 Kilometer durch das Zentrum. Du kommst zum Einkaufen in Malls wie ION Orchard und Ngee Ann City und für die Peranakan-Reihenhäuser von Emerald Hill gleich daneben. Ihren Namen verdankt die Straße vermutlich den Muskatnuss-, Pfeffer- und Obstplantagen, zu denen der Feldweg ab den 1830er-Jahren führte. Nach dem Niedergang der Plantagen entstanden Villen und Wohnhäuser, die große Entwicklung zur Shoppingmeile begann erst in den 1960er-Jahren. Abseits der Hauptstraße findest du ruhigere Ecken: die Reihenhäuser der Emerald Hill Road, die restaurierten…
    Pulau Ubin

    Pulau Ubin

    Pulau Ubin ist eine gut zehn Quadratkilometer große Insel vor der Nordostküste Singapurs und eines der letzten Kampongs, also traditionellen Dörfer, des Landes. Du kommst, um mit dem Leihrad durch Wald und an gefluteten Steinbrüchen vorbei zu den Mangroven und Wattflächen von Chek Jawa zu fahren. Der malaiische Name bedeutet „Granitinsel“: Ab dem 19. Jahrhundert lieferten die Steinbrüche Granit unter anderem für den Damm nach Johor und den Leuchtturm Horsburgh. In den 1970er-Jahren lebten hier noch mehrere tausend Menschen, nach der Schließung der Steinbrüche zogen die meisten weg. Die Räder leihst du im Dorf am Anleger. Von dort…

    So planst du deine Singapur-Reise

    Vom Reiseführer bis unterwegs: so geht es weiter.

    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

      Gemerkt

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    2. 2

      Singapur-Reise

      Live
      • 1Marina Bay3 Tage
      • 2Singapore River4 Tage
      • 3Civic District5 Tage
      Budget

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    3. 3
      9:41 Kein Netz
      Singapur
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    Singapur in 5 Tagen mit Inseln und Natur

    Singapur in 5 Tagen mit Inseln und Natur

    Fünf Tage, die Stadt und Natur verbinden: Marina Bay und Chinatown, die Botanischen Gärten, die Tierparks in Mandai, ein Tag mit dem Fahrrad auf Pulau Ubin und ein Strandtag auf Sentosa. Basis ist ein Hotel an der Marina Bay, die Ausflüge erreichst du mit MRT, Bus und Boot.

    6 Tage
    Stationen im Überblick
    1. 1.Marina Bay
    2. 2.Chinatown
    3. 3.Singapore Botanic Gardens
    4. 4.Mandai
    5. 5.Katong und Joo Chiat
    6. 6.Pulau Ubin
    7. 7.Sentosa
    8. 8.Kampong Glam
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    Singapur in 3 Tagen

    Singapur in 3 Tagen

    Drei Tage durch die historischen Viertel: Kolonialbauten im Civic District, Tempel und Hawker Centres in Chinatown, Little India und Kampong Glam, dazu die Gärten an der Marina Bay und die Botanischen Gärten. Übernachtet wird zentral in Chinatown, alle Ziele erreichst du zu Fuß oder mit der MRT.

    4 Tage
    7 Stopps

    Das isst man in Singapur

    Hainanese Chicken Rice

    Pochiertes Huhn mit Reis aus Hühnerbrühe

    Das Gericht geht auf hainanesische Einwanderer zurück und wurde in Singapur von Wong Yi Guan angepasst. Bekannt machte es sein Lehrling Moh Lee Twee, der 1949 das Restaurant Swee Kee an der Middle Road gründete. Heute gehört es zum Standardangebot fast jedes Hawker Centres.

    Katong Laksa

    Nudelsuppe mit Kokosmilch und getrockneten Garnelen

    Die Katong-Variante der Laksa lemak hat eine Brühe aus Kokosmilch und getrockneten Garnelen, die sie leicht sämig macht. Die dicken Reisnudeln werden kurz geschnitten, damit man das Gericht nur mit dem Löffel essen kann. Typische Einlagen sind Herzmuscheln, Garnelen und Fischkuchen.

    Chilli Crab

    Krabbe in süß-scharfer Sauce

    Als Erfinderin gilt Cher Yam Tian, die Mitte der 1950er-Jahre Chilisauce statt Tomatensauce an gebratene Krabben gab und sie ab 1956 mit ihrem Mann an einem Straßenstand verkaufte. Die heute verbreitete, etwas säuerlichere Version wird dem Koch Hooi Kok Wah zugeschrieben. Chilli Crab bestellst du meist in Seafood-Restaurants und teilst sie mit mehreren Personen.

    Char Kway Teow

    Gebratene Reisnudeln aus dem Wok

    Flache Reisnudeln und gelbe Weizennudeln werden mit Knoblauch, süßer dunkler Sojasauce und traditionell Schweineschmalz gebraten. Dazu kommen Ei, chinesische Wurst, Fischkuchen, Sojasprossen und Herzmuscheln. Das rauchige Aroma aus dem heißen Wok heißt wok hei.

    Kaya Toast

    Frühstück mit Kokos-Ei-Konfitüre

    Kaya ist ein süßer Aufstrich aus Kokoscreme, Eiern, Zucker und Pandanblättern, den hainanesische Köche und Kopitiams in Singapur populär machten. Zum Toast mit Kaya und Butter gibt es zwei weich gekochte Eier und Kopi. Die Kette Ya Kun geht auf einen Kaffeestand am Telok Ayer Basin zurück, den Loi Ah Koon 1944 als eigenes Geschäft eintragen ließ.

    Roti Prata

    Indisches Fladenbrot mit Curry

    Das knusprig-weiche Fladenbrot wird meist von indisch-muslimischen Ständen in Kaffeehäusern und Hawker Centres verkauft. Dazu gibt es Hammel- oder Dal-Curry zum Eintunken. Über die genaue Herkunft sind sich die Quellen uneinig, eingeführt wurde es von indischen Einwanderern.

    Gut zu wissen für deine Reise

    Alle wichtigen Informationen für deine Reiseplanung

    Land & Leute

    Geografie: Hauptinsel, Inseln und LandgewinnungSingapur besteht aus einer Hauptinsel, mehr als 60 vorgelagerten Inseln…

    Geschichte & Gesellschaft

    Von Temasek zur britischen HandelsstationIm 14. Jahrhundert war die Insel als Temasek bekannt, eine befestigte…

    Essen & Trinken

    Hawker-Kultur: UNESCO-Erbe im AlltagAm 16. Dezember 2020 nahm die UNESCO die Hawker Culture in Singapore als erstes…

    Praktisches & Reiseinfos

    Gesundheit und SicherheitAktuelle und verbindliche Reise-, Sicherheits- und Gesundheitshinweise findest du beim…

    Mobilität & Orientierung

    Ankunft am Flughafen ChangiFast alle Reisenden landen am Changi Airport (SIN) im Osten der Insel, der vier Terminals…

    Reisen mit Kindern

    Tierparks im Norden: MandaiIm Mandai Wildlife Reserve im Norden der Insel liegen mehrere Tierparks nebeneinander: der…

    Beste Reisezeit

    Wann ist die beste Zeit für deine Reise?

    Februar
    März
    April
    Juni
    Juli
    August
    27–29°C·105–164 mm(viel Regen)
    Singapur ist ganzjährig warm, die Tagesmittel liegen nach den Klimanormalen 1991–2020 zwischen 26,8 und 28,6 Grad. Am angenehmsten sind Februar und März: Der Februar ist der trockenste Monat mit rund 105 Millimetern Regen und den meisten Sonnenstunden. Auch Juni bis August bringen vergleichsweise wenig Regen, allerdings kann in dieser Zeit grenzüberschreitender Rauch die Luft trüben. November bis Januar sind am nassesten, der Dezember liegt bei rund 330 Millimetern. Regen fällt meist als kräftiger Schauer am Nachmittag, sodass du deine Reise auch in diesen Monaten gut mit Museen und überdachten Hawker Centres planen kannst.
    Der Meteorological Service Singapore unterscheidet vier Phasen. Der Nordostmonsun von Dezember bis Anfang März beginnt mit einer nassen Phase mit länger anhaltendem Regen und endet ab Ende Januar windiger und relativ trocken. In den Zwischenmonsunzeiten von Ende März bis Mai sowie im Oktober und November ist der Wind schwach, nachmittags und am frühen Abend entstehen häufig, teils heftige Gewitter, die Spätjahresphase ist dabei nasser. Während des Südwestmonsuns von Juni bis September ziehen gelegentlich sogenannte Sumatra-Squalls über die Insel, Gewitterlinien, die zwischen den frühen Morgenstunden und Mittag Böen von 40 bis 80 km/h bringen können.Im Südwestmonsun und bei schwachem Wind in den Zwischenmonsunzeiten tritt laut Wetterdienst häufig leichter bis mäßiger Dunst auf. Bei Waldbränden in der Region kann sich zusätzlich grenzüberschreitender Rauch (Haze) bilden. Die Umweltbehörde NEA veröffentlicht dann tägliche Hinweise auf Basis des 24-Stunden-PSI, die aktuellen Werte findest du auf ihrer Website.

    Saisons

    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Nordostmonsun, nasse Phase: längere Regenperioden und Schauer am Nachmittag
    Nordostmonsun, trockene Phase: windiger, sonnigster und regenärmster Abschnitt des Jahres
    Zwischenmonsun: schwacher Wind, heiße Nachmittage, Gewitter am Nachmittag und frühen Abend
    Südwestmonsun: kurze Schauer, frühmorgendliche Sumatra-Squalls, zeitweise Haze möglich
    Zwischenmonsun: häufige, teils heftige Gewitter, im November deutlich nasser
    Beste Reisezeit
    ▶Detaillierte Monatsdaten anzeigen
    MonatTemp (°C)Regen (mm)Sonne (h)
    Januar26.82225.8
    Februar27.31057.1
    März27.81526.3
    April28.21646.1
    Mai28.61646.0
    Juni28.51355.8
    Juli28.21476.1
    August28.11476.0
    September28.01255.4
    Oktober27.91685.0
    November27.22524.4
    Dezember26.83324.3

    Reisehinweise

    Sicherheitslage, Einreise und Gesundheit: Die offiziellen, stets aktuellen Hinweise für Singapur veröffentlicht das Auswärtige Amt.

    Zum Auswärtigen Amt

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI
    Felix im Kuirau Park in Rotorua, Neuseeland

    Wer steckt hinter Fernweh?

    Hi, ich bin Felix.

    Ich reise gerne, plane noch lieber. Fernweh.guide ist mein Versuch, einen wirklich guten Online-Reiseführer auf Deutsch zu bauen.

    Über Fernweh

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