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    • In der Umgebung
    Little India
    Marcin Konsek / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Singapur

    Little India

    Stadt

    Little India entlang der Serangoon Road ist das historische indische Viertel Singapurs. Du kommst wegen der Hindu-Tempel, der Biryani-Lokale, des Tekka Centre und des rund um die Uhr geöffneten Mustafa Centre.

    von Felix Gillen

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    Little India entlang der Serangoon Road ist das historische indische Viertel Singapurs. Du kommst wegen der Hindu-Tempel, der Biryani-Lokale, des Tekka Centre und des rund um die Uhr geöffneten Mustafa Centre. Begonnen hat es als Viertel des Viehhandels: Indische Einwanderer, viele davon Viehzüchter, ließen sich hier nieder, und 1915 entstand der nach dem Viehhandel benannte Kandang Kerbau Market. Den Namen Little India erhielt das Gebiet erst in den 1980er-Jahren auf Initiative des Singapore Tourism Board; 1989 wurde es unter Denkmalschutz gestellt. Viele Singapurer nennen es bis heute Tekka.Zwischen den Tempeln isst du im Tekka Centre oder bei Bismillah Biryani in der Dunlop Street, danach lohnt das Indian Heritage Centre. Zu Deepavali und Thaipusam wird das Viertel zum Festplatz. Die MRT-Station Little India liegt an der North East Line und der Downtown Line.

    Sehenswürdigkeiten in Little India

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Sri Veeramakaliamman Temple
    Tempel

    1Sri Veeramakaliamman Temple

    Der Tempel an der Serangoon Road 141 geht auf einen Schrein zurück, den tamilische Kalkarbeiter um 1855 der Göttin Kali widmeten; 1881 errichteten bengalische Arbeiter den Tempelbau. Er war der erste Tempel Singapurs, der Kali geweiht wurde.
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    Indian Heritage Centre
    Museum

    2Indian Heritage Centre

    Das Museum in der Campbell Lane 5 wurde am 7. Mai 2015 eröffnet; seine Glasfassade ist von den indischen Stufenbrunnen, den Baolis, inspiriert. Fünf Dauerausstellungen spannen den Bogen vom 1. bis ins 21. Jahrhundert.
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    Mustafa Centre
    Sehenswürdigkeit

    3Mustafa Centre

    Das 1995 eröffnete Kaufhaus an der Syed Alwi Road verkauft auf acht Etagen mehr als 300.000 Artikel; seine Wurzeln liegen in einem kleinen Laden, den Mustaq Ahmad 1971 in der Campbell Lane eröffnete. Seit September 2024 hat es wieder rund um die Uhr geöffnet.
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    Sri Srinivasa Perumal Temple
    Tempel

    4Sri Srinivasa Perumal Temple

    Der 1855 gebaute Vishnu-Tempel erhielt 1966 seinen 20 Meter hohen, fünfstufigen Gopuram und ist seit dem 10. November 1978 Nationaldenkmal. Hier beginnt jedes Jahr die Thaipusam-Prozession.
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    Restaurants in Little India

    1

    Tekka Centre

    Der 1982 eröffnete Komplex an der Buffalo Road vereint einen Nassmarkt, Textilläden und im Erdgeschoss ein Hawker Centre mit indischer, malaiischer und chinesischer Küche. Bekannt ist unter anderem das Biryani von Allauddin's.
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    2

    Bismillah Biryani

    Das Lokal in der Dunlop Street 50 gehört zu den 17 Adressen, die in allen zehn Ausgaben des Guide Michelin Singapur einen Bib Gourmand erhielten, zuletzt 2026. Spezialität ist Biryani, etwa mit Lammhaxe, dazu gibt es Haleem und Mutton Nihari.
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    3

    The Banana Leaf Apolo

    S. Chellappan gründete das Restaurant 1974 mit einem Thosai-Stand in der Cuff Road, später zog es an die Race Course Road 54. Bekanntestes Gericht ist das Fischkopf-Curry, serviert wird traditionell auf Bananenblättern.
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    Glaube und Feste

    Tempel an der Serangoon RoadSchon 1855 errichteten tamilische Arbeiter der Kalkgruben in Kampong Kapor einen Schrein für die Göttin Kali, aus dem der Sri Veeramakaliamman Temple wurde; sein ursprünglicher Name Soonambu Kambam Kovil bedeutet Tempel im Kalkdorf. Ebenfalls an der Serangoon Road steht der Vishnu-Tempel Sri Srinivasa Perumal von 1855.Thaipusam und DeepavaliZu Thaipusam beginnt am Sri Srinivasa Perumal Temple eine Prozession, die zum Sri Thendayuthapani Temple an der Tank Road führt; Gläubige tragen dabei Kavadis. Deepavali, das hinduistische Lichterfest, ist neben Thaipusam das wichtigste Fest im Viertel.

    Anreise und Wege

    Little India erstreckt sich entlang der Serangoon Road; vier MRT-Stationen erschließen das Viertel.Little India (NE7/DT12): Umsteigestation von North East Line und Downtown Line direkt neben dem Tekka Centre.Farrer Park (North East Line): nächste Station zum Mustafa Centre an der Syed Alwi Road.Rochor und Jalan Besar (Downtown Line): erschließen weitere Teile des Viertels.

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Little India-Reise

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      • 1Sri Veeramakaliamman Temple3 Tage
      • 2Indian Heritage Centre4 Tage
      • 3Mustafa Centre5 Tage
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      Little India
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    In der Umgebung

    Kampong Glam

    Kampong Glam

    Kampong Glam ist das historische malaiisch-muslimische Viertel Singapurs nördlich des Singapore River. Du kommst wegen der Sultan-Moschee, der Stoffläden in der Arab Street, der Wandbilder in der Haji Lane und der Murtabak-Lokale an der North Bridge Road. Nach dem Vertrag von 1819 zwischen der East India Company, Sultan Hussein Shah von Johor und Temenggong Abdul Rahman ließ sich der Sultan mit seinem Gefolge hier nieder. Der Stadtplan von 1822 wies das Gebiet dem Hof des Sultans sowie malaiischen, arabischen und Bugis-Händlern zu; Straßennamen wie Arab Street, Bussorah Street und Muscat Street erinnern daran.Mittelpunkt sind die goldenen Kuppeln der Sultan-Moschee, ringsum stehen restaurierte Shophouses mit Cafés und Boutiquen. Das Malay Heritage Centre im früheren Sultanspalast ist seit April 2026 wieder geöffnet. Du erreichst Kampong Glam in wenigen Gehminuten von der MRT-Station Bugis.
    Civic District

    Civic District

    Der Civic District am Nordufer des Singapore River ist Singapurs Regierungs- und Museumsviertel. Du kommst wegen der National Gallery, des Asian Civilisations Museum und der Kolonialbauten rund um den Padang, darunter die St Andrew's Cathedral und das Raffles Hotel. Hier begann die Geschichte der Stadt: Schon im 13. und 14. Jahrhundert lag am Fluss eine Hafensiedlung, 1819 ließen sich die Briten an derselben Stelle nieder. Der Padang, ein Sportfeld vor den früheren Verwaltungsbauten der Kolonie, wurde 2022 zum 75. Nationaldenkmal erklärt.Die National Gallery belegt das ehemalige Supreme Court und die frühere City Hall, das Asian Civilisations Museum liegt direkt am Fluss. Grün und schattig ist der Fort Canning Park auf dem früheren Königshügel. Zentrale MRT-Station ist City Hall (North-South und East-West Line), dazu Esplanade an der Circle Line.
    Singapore River

    Singapore River

    Der Singapore River ist die historische Lebensader der Stadt, an dessen Ufern sich heute die drei Quays Boat Quay, Clarke Quay und Robertson Quay mit Restaurants, Bars und Clubs aneinanderreihen. Du kommst hierher für einen Spaziergang über die Uferpromenaden und denkmalgeschützten Brücken, eine Bootsfahrt im Bumboat und abends für Essen und Drinks am Wasser.Im 19. Jahrhundert war der Fluss der Hafen Singapurs: In den 1860er-Jahren wickelte Boat Quay drei Viertel des gesamten Schiffshandels ab, Leichter brachten Waren zu den Lagerhäusern flussaufwärts. Nach einer zehnjährigen Säuberung von 1977 bis 1987 verschwanden Handel und Schmutz, die Lagerhäuser und Shophouses wurden ab 1989 unter Denkmalschutz gestellt und umgenutzt. Drei Brücken aus der Kolonialzeit sind seit 2019 Nationaldenkmal.
    Orchard Road

    Orchard Road

    Die Orchard Road ist Singapurs bekannteste Einkaufsstraße und zieht sich rund 2,5 Kilometer durch das Zentrum. Du kommst zum Einkaufen in Malls wie ION Orchard und Ngee Ann City und für die Peranakan-Reihenhäuser von Emerald Hill gleich daneben. Ihren Namen verdankt die Straße vermutlich den Muskatnuss-, Pfeffer- und Obstplantagen, zu denen der Feldweg ab den 1830er-Jahren führte. Nach dem Niedergang der Plantagen entstanden Villen und Wohnhäuser, die große Entwicklung zur Shoppingmeile begann erst in den 1960er-Jahren.Abseits der Hauptstraße findest du ruhigere Ecken: die Reihenhäuser der Emerald Hill Road, die restaurierten Shophouses von Peranakan Place und am Südostende den Präsidentenpalast Istana mit dem Istana Park. Du erreichst die Straße über mehrere MRT-Stationen, darunter Orchard, Somerset und Dhoby Ghaut.
    Chinatown

    Chinatown

    Chinatown ist Singapurs historisches chinesisches Viertel südwestlich des Singapore River. Du kommst wegen der Tempel dreier Religionen, der restaurierten Shophouses und der Hawker Centres Maxwell und Chinatown Complex. Raffles' Stadtplan von 1822 wies das Gebiet den chinesischen Einwanderern zu; der chinesische Name Niu Che Shui, Ochsenkarren-Wasser, erinnert an die Wasserkarren, die das Viertel im 19. Jahrhundert versorgten. Seit 1989 steht es unter Denkmalschutz, die Stadtplanungsbehörde URA gliedert es in die vier Bezirke Kreta Ayer, Telok Ayer, Tanjong Pagar und Bukit Pasoh.Dicht beieinander stehen der Buddha Tooth Relic Temple, der hinduistische Sri Mariamman Temple und die Moschee Masjid Jamae. Erreichbar ist das Viertel über die MRT-Stationen Chinatown und Maxwell.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI