Fernweh: Startseite
    EntdeckenReiseführerReise planenMeine ReiseZuletzt besucht
    de|en
    Alle Orte & RegionenAlle HighlightsÜber FernwehHäufige FragenDatenschutzImpressum
    EntdeckenReiseführerReise planenMeine ReiseZuletzt besucht
    • Stadtteile & Highlights
    • Essen & Trinken
    • Kultur
    • Mobilität
    • Unterkünfte
    • Reise planen
    • In der Umgebung
    Katong und Joo Chiat
    Firzafp / Wikimedia Commons / CC BY 4.0

    Singapur

    Katong und Joo Chiat

    Stadt

    Katong und Joo Chiat bilden das Peranakan-Viertel im Osten Singapurs, ein Wohngebiet mit bunt verzierten Reihenhäusern, alten Kaffeehäusern und kleinen Familienbetrieben.

    von Felix Gillen

    1. Home
    2. Reiseziele
    3. Singapur
    4. Singapur
    5. Katong und Joo Chiat
    Katong und Joo Chiat bilden das Peranakan-Viertel im Osten Singapurs, ein Wohngebiet mit bunt verzierten Reihenhäusern, alten Kaffeehäusern und kleinen Familienbetrieben. Du kommst hierher, um die Shophouses an der Koon Seng Road zu sehen und Peranakan-Küche wie Katong Laksa und Nyonya-Reisknödel dort zu essen, wo sie entstanden ist.Bis ins 19. Jahrhundert lagen hier Kokos- und Baumwollplantagen. Der Unternehmer Chew Joo Chiat, genannt „King of Katong“, kaufte große Teile des Landes, schenkte der Stadt 1917 die Straße, die seither seinen Namen trägt, und verkaufte Parzellen an Bauherren. Im frühen 20. Jahrhundert ließen sich wohlhabende Peranakan-Familien nieder und bauten die Häuser, für die das Viertel heute bekannt ist. 2011 wurde Joo Chiat als erste „Heritage Town“ Singapurs ausgewiesen. Seit 2024 erreichst du das Viertel bequem mit der Thomson-East Coast Line.

    Sehenswürdigkeiten in Katong und Joo Chiat

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Koon Seng Road
    Sehenswürdigkeit

    1Koon Seng Road

    Die farbig gestrichenen Reihenhäuser an der Koon Seng Road gelten laut der Stadtplanungsbehörde URA als einige der schönsten Beispiele des Straits-Eclectic-Stils im Viertel, mit chinesischen, malaiischen und europäischen Schmuckelementen. Die Straße wurde 1934 nach dem Auktionator Cheong Koon Seng benannt, seit 1993 ist Joo Chiat ein Denkmalschutzgebiet.
    Auf Google Maps öffnen
    Joo Chiat Road

    2Joo Chiat Road

    Die Hauptstraße des Viertels hieß früher Confederate Estate Road und wurde nach Chew Joo Chiat benannt, der sie 1917 der Stadt schenkte. Sie führt vorbei an Shophouses mit Bäckereien, Kueh-Läden und Cafés von Geylang Serai bis zur MRT-Station Marine Parade.
    Auf Google Maps öffnen
    Sri-Senpaga-Vinayagar-Tempel
    Tempel

    3Sri-Senpaga-Vinayagar-Tempel

    Der dem Gott Ganesha geweihte Hindu-Tempel an der Ceylon Road geht auf die 1850er-Jahre zurück, als ceylonesische Tamilen an einem Teich unter einem Chempaka-Baum eine Statue fanden. Der heutige Bau im dravidischen Stil hat einen 21 Meter hohen Torturm (Raja Gopuram); seit 2003 ist der Tempel als Historic Site ausgewiesen.
    Auf Google Maps öffnen
    Geylang Serai Market
    Markt

    4Geylang Serai Market

    Premierminister Lee Kuan Yew eröffnete den Markt 1964, Ende der 2000er-Jahre wurde er neu gebaut; Fassade und gestaffeltes Dach sind einem malaiischen Kampung-Haus nachempfunden. Neben dem Nassmarkt gibt es ein Food Centre mit malaiischen Ständen wie Sinar Pagi Nasi Padang.
    Auf Google Maps öffnen

    Restaurants in Katong und Joo Chiat

    1

    328 Katong Laksa

    Das Laksa-Lokal eröffnete 1998 zunächst in der East Coast Road 49 und zog wenig später wegen Problemen mit dem Mietvertrag an die Nummer 51. Serviert wird Katong Laksa mit kurz geschnittenen Nudeln, Herzmuscheln und Garnelen, die nur mit dem Löffel gegessen wird.
    Auf Google Maps anzeigen
    2

    Chin Mee Chin Confectionery

    Das 1925 gegründete Kaffeehaus an der East Coast Road 204 feierte 2025 sein hundertjähriges Bestehen und ist bekannt für Kaya-Toast mit weich gekochten Eiern. Inzwischen gibt es auch herzhafte Gerichte wie Hainanese Pork Chop und Curry Chicken, geöffnet ist in der Regel von 8 bis 16 Uhr.
    Auf Google Maps anzeigen
    3

    Kim Choo Kueh Chang

    Lee Kim Choo begann 1945 mit einem Stand unter einem Banyanbaum an der Ecke Joo Chiat Place und Everitt Road, in den 1970er-Jahren zog sie in ein Shophouse an der Joo Chiat Place 60. Dort werden bis heute handgefertigte Nyonya-Reisknödel (Kueh Chang) und Kueh zum Mitnehmen verkauft.
    Auf Google Maps anzeigen
    4

    Chilli Padi Nonya Restaurant

    Das Peranakan-Restaurant Chilli Padi an der Joo Chiat Place 11 serviert Klassiker wie Ayam Buah Keluak, Nonya Chap Chye, Curry Assam Fish Head und Buah-Keluak-Fried-Rice aus dem Tontopf. Seit dem 19. September 2026 gibt es samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr einen Peranakan High Tea mit 14 Kueh und herzhaften Kleinigkeiten.
    Auf Google Maps anzeigen

    Peranakan-Erbe zwischen Laksa und Tempel

    Häuser der Straits-ChinesenDie Peranakan, Nachfahren chinesischer Einwanderer, die malaiische Einflüsse in Sprache, Kleidung und Küche aufnahmen, prägten Katong ab dem frühen 20. Jahrhundert. Ihre Reihenhäuser verbinden chinesische, malaiische und europäische Elemente; die Stadtplanungsbehörde URA nennt die Häuser an der Koon Seng Road einige der schönsten Beispiele des Straits-Eclectic-Stils im Viertel. Peranakan-Familien wohnten dort bis in die 1970er-Jahre. Teile des Gebiets stehen seit Juli 1993 unter Denkmalschutz.Laksa, Kueh und KopitiamDie Katong Laksa, eine scharfe Kokosmilch-Nudelsuppe mit getrockneten Garnelen, Herzmuscheln und Fischkuchen, wird mit kurz geschnittenen Nudeln serviert und nur mit dem Löffel gegessen. In den 1940er-Jahren verkauften die Brüder Ng Juat Swee und Ng Chwee Seng sie auf der Straße und machten sie bekannt; heute liegen mehrere Laksa-Lokale nebeneinander an der East Coast Road. Traditionsbetriebe wie Kim Choo Kueh Chang (seit 1945) und Chin Mee Chin (seit rund 100 Jahren) zeigen in kleinen Ausstellungen des Street-Corner-Heritage-Galleries-Programms der Denkmalbehörde ihre Geschichte.Viele GemeinschaftenDas Viertel ist nicht nur Peranakan: Der Sri-Senpaga-Vinayagar-Tempel geht auf ceylonesische Tamilen zurück, und am Nordende von Joo Chiat liegt Geylang Serai, das Zentrum der malaiischen Gemeinschaft im Osten der Stadt.

    Anreise und Wege im Viertel

    Katong und Joo Chiat sind Wohnviertel mit breiten Gehwegen; zwischen Koon Seng Road, Joo Chiat Road und East Coast Road gehst du am besten zu Fuß.MRT Marine Parade: Thomson-East Coast Line (seit 23. Juni 2024). Die Joo Chiat Road endet direkt neben der Station; zu Chin Mee Chin an der East Coast Road sind es rund acht Gehminuten.Weitere TEL-Stationen: Tanjong Katong, Katong Park und Marine Terrace wurden am selben Tag eröffnet und erschließen den Westen und Osten des Gebiets.MRT Paya Lebar: Umsteigestation von East-West Line und Circle Line am Nordende, praktisch für Geylang Serai.Tipp: Eine Runde von Geylang Serai über die Joo Chiat Road und die Koon Seng Road bis zur East Coast Road verbindet die wichtigsten Stationen.

    Unterkünfte in Katong und Joo Chiat

    Finde die perfekte Unterkunft in Katong und Joo Chiat

    Booking.com* (Affiliate-Link)
    Hotels & Unterkünfte suchen
    Agoda* (Affiliate-Link)
    Hotels & Unterkünfte suchen
    Airbnb
    Ferienwohnungen & Häuser

    * Affiliate-Link: Buchst du darüber, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

    Plane deinen Trip nach Katong und Joo Chiat

    Merke dir Orte, baue eine Route und plane deinen Städtetrip, alles an einem Ort.

    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

      Gemerkt

      Route wählen

      Eine fertige wählen oder einfach Orte merken und selber planen.

      Merkliste öffnen
    2. 2

      Katong und Joo Chiat-Reise

      Live
      • 1Koon Seng Road3 Tage
      • 2Joo Chiat Road4 Tage
      • 3Sri-Senpaga-Vinayagar-Tempel5 Tage
      Budget

      Reise planen

      Der Planer ordnet Stopps, Tage und Budget. Plant gemeinsam in Echtzeit.

      Reiseplanung starten
    3. 3
      9:41 Kein Netz
      Katong und Joo Chiat
      Offline verfügbar

      Unterwegs nutzen

      Reiseführer aufs Handy laden und vor Ort nutzen, auch ohne Netz.

    In der Umgebung

    Kampong Glam

    Kampong Glam

    Kampong Glam ist das historische malaiisch-muslimische Viertel Singapurs nördlich des Singapore River. Du kommst wegen der Sultan-Moschee, der Stoffläden in der Arab Street, der Wandbilder in der Haji Lane und der Murtabak-Lokale an der North Bridge Road. Nach dem Vertrag von 1819 zwischen der East India Company, Sultan Hussein Shah von Johor und Temenggong Abdul Rahman ließ sich der Sultan mit seinem Gefolge hier nieder. Der Stadtplan von 1822 wies das Gebiet dem Hof des Sultans sowie malaiischen, arabischen und Bugis-Händlern zu; Straßennamen wie Arab Street, Bussorah Street und Muscat Street erinnern daran.Mittelpunkt sind die goldenen Kuppeln der Sultan-Moschee, ringsum stehen restaurierte Shophouses mit Cafés und Boutiquen. Das Malay Heritage Centre im früheren Sultanspalast ist seit April 2026 wieder geöffnet. Du erreichst Kampong Glam in wenigen Gehminuten von der MRT-Station Bugis.
    Little India

    Little India

    Little India entlang der Serangoon Road ist das historische indische Viertel Singapurs. Du kommst wegen der Hindu-Tempel, der Biryani-Lokale, des Tekka Centre und des rund um die Uhr geöffneten Mustafa Centre. Begonnen hat es als Viertel des Viehhandels: Indische Einwanderer, viele davon Viehzüchter, ließen sich hier nieder, und 1915 entstand der nach dem Viehhandel benannte Kandang Kerbau Market. Den Namen Little India erhielt das Gebiet erst in den 1980er-Jahren auf Initiative des Singapore Tourism Board; 1989 wurde es unter Denkmalschutz gestellt. Viele Singapurer nennen es bis heute Tekka.Zwischen den Tempeln isst du im Tekka Centre oder bei Bismillah Biryani in der Dunlop Street, danach lohnt das Indian Heritage Centre. Zu Deepavali und Thaipusam wird das Viertel zum Festplatz. Die MRT-Station Little India liegt an der North East Line und der Downtown Line.
    Marina Bay

    Marina Bay

    Marina Bay ist Singapurs Skyline-Viertel: Das Hotel Marina Bay Sands, das ArtScience Museum, die Supertrees von Gardens by the Bay und die Türme des Finanzviertels rahmen hier die Bucht. Du kommst für die Gärten, den Blick vom SkyPark und abends für die Lichtshows am Wasser. Die rund 360 Hektar große Fläche wurde ab 1971 dem Meer abgerungen, die letzten 38 Hektar am Bayfront kamen 1994 hinzu; seit dem Bau der Marina Barrage 2008 ist die Bucht ein Süßwasserreservoir.Du läufst hier am besten auf der Uferpromenade rund um die Bucht, vom Merlion über die Helix Bridge bis zu den Gärten. Fünf MRT-Linien bedienen das Viertel, wichtigste Stationen sind Bayfront, Marina Bay, Gardens by the Bay und Esplanade.
    Civic District

    Civic District

    Der Civic District am Nordufer des Singapore River ist Singapurs Regierungs- und Museumsviertel. Du kommst wegen der National Gallery, des Asian Civilisations Museum und der Kolonialbauten rund um den Padang, darunter die St Andrew's Cathedral und das Raffles Hotel. Hier begann die Geschichte der Stadt: Schon im 13. und 14. Jahrhundert lag am Fluss eine Hafensiedlung, 1819 ließen sich die Briten an derselben Stelle nieder. Der Padang, ein Sportfeld vor den früheren Verwaltungsbauten der Kolonie, wurde 2022 zum 75. Nationaldenkmal erklärt.Die National Gallery belegt das ehemalige Supreme Court und die frühere City Hall, das Asian Civilisations Museum liegt direkt am Fluss. Grün und schattig ist der Fort Canning Park auf dem früheren Königshügel. Zentrale MRT-Station ist City Hall (North-South und East-West Line), dazu Esplanade an der Circle Line.
    Singapore River

    Singapore River

    Der Singapore River ist die historische Lebensader der Stadt, an dessen Ufern sich heute die drei Quays Boat Quay, Clarke Quay und Robertson Quay mit Restaurants, Bars und Clubs aneinanderreihen. Du kommst hierher für einen Spaziergang über die Uferpromenaden und denkmalgeschützten Brücken, eine Bootsfahrt im Bumboat und abends für Essen und Drinks am Wasser.Im 19. Jahrhundert war der Fluss der Hafen Singapurs: In den 1860er-Jahren wickelte Boat Quay drei Viertel des gesamten Schiffshandels ab, Leichter brachten Waren zu den Lagerhäusern flussaufwärts. Nach einer zehnjährigen Säuberung von 1977 bis 1987 verschwanden Handel und Schmutz, die Lagerhäuser und Shophouses wurden ab 1989 unter Denkmalschutz gestellt und umgenutzt. Drei Brücken aus der Kolonialzeit sind seit 2019 Nationaldenkmal.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI