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    Isle of Skye

    Isle of Skye

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    Die Isle of Skye ist die größte Insel der Inneren Hebriden und seit 1995 über die Skye Bridge mit dem Festland verbunden. Ihr gälischer Name An t-Eilean Sgitheanach wird meist als geflügelte Insel gedeutet, was die zerlappte Form mit ihren langen Halbinseln beschreibt.Geologisch ist Skye zweigeteilt. Die Black Cuillin im Süden bestehen aus Gabbro, einem rauen, magnetischen Gestein, das die gezacktesten Bergformen Großbritanniens hervorgebracht hat; der Grat gilt als anspruchsvollste Bergtour der Insel und ist nichts für Ungeübte. Der Norden mit der Trotternish-Halbinsel ist aus Basaltschichten aufgebaut, die über weicherem Untergrund liegen und deshalb seit Jahrtausenden abrutschen. Daraus sind die Felsnadeln des Old Man of Storr und die Terrassen des Quiraing entstanden, der größte aktive Bergrutsch Großbritanniens.Skye ist im Sommer überlaufen und infrastrukturell an der Grenze. Wer im Juli oder August kommt, sollte Unterkunft und Mietwagen lange im Voraus buchen und Parkplätze an den bekannten Punkten früh am Tag ansteuern.

    Sehenswürdigkeiten in Isle of Skye

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Old Man of Storr

    1Old Man of Storr

    Der Old Man of Storr ist eine rund 50 Meter hohe Basaltnadel am Fuß der Storr-Klippen auf der Trotternish-Halbinsel. Sie ist übrig geblieben, als der Hang abrutschte: Schwere Basaltdecken liegen hier auf weicherem Sedimentgestein, das unter der Last nachgibt. Der gesamte Grat ist dadurch in Bewegung, ein Prozess, der seit dem Ende der Eiszeit anhält.Vom Parkplatz an der A855 führt ein befestigter Weg in etwa 45 Minuten hinauf. Der Aufstieg ist kurz, aber steil und windexponiert. Oben blickst du über den Sound of Raasay auf das Festland. Der Weg ist stark frequentiert; früh am Morgen oder am späten Abend ist es ruhiger, im Sommer ist es dann auch noch hell.
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    Quiraing

    2Quiraing

    Das Quiraing am Nordende des Trotternish-Grats ist der größte aktive Bergrutsch Großbritanniens. Der Untergrund bewegt sich bis heute; die Straße unterhalb muss regelmäßig ausgebessert werden. Aus dieser Bewegung sind bizarre Formen entstanden, die eigene Namen tragen: The Needle, eine 37 Meter hohe Felsnadel, The Prison, ein burgartiger Felsblock, und The Table, eine ebene Grasfläche zwischen Klippen, auf der früher Vieh vor Viehdieben versteckt wurde.Ein Rundweg von rund sechs Kilometern führt vom Pass zwischen Staffin und Uig durch die Formationen. Er ist teilweise ausgesetzt und bei Nässe rutschig, die Gesamtdauer liegt bei zwei bis drei Stunden.
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    Neist Point

    3Neist Point

    Neist Point ist der westlichste Punkt von Skye, eine schmale Basaltzunge, die weit in den Minch hinausragt. Ein gepflasterter Weg mit Betonstufen führt vom Parkplatz in etwa 30 Minuten hinunter zum Leuchtturm von 1909, der bis 1990 besetzt war.Die Klippen an der Nordseite fallen über 90 Meter senkrecht ab und sind von Seevögeln besiedelt. Im Wasser davor sind mit etwas Geduld Wale, Delfine und Basking Sharks zu sehen. Der Rückweg führt die Stufen wieder hinauf und ist deutlich anstrengender als der Hinweg. Sonnenuntergang ist die beliebteste Zeit, entsprechend eng wird es dann auf dem kleinen Parkplatz.
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    Fairy Pools

    4Fairy Pools

    Die Fairy Pools sind eine Folge von Gumpen und kleinen Wasserfällen im Glen Brittle am Fuß der Black Cuillin. Das Wasser kommt direkt aus den Bergen und ist durch den Gabbro-Untergrund ungewöhnlich klar, mit einer blaugrünen Färbung, die an flachen Stellen bis zum Grund durchsichtig bleibt.Vom Parkplatz führt ein Weg von rund 2,4 Kilometern flussaufwärts, mehrere Bachdurchquerungen ohne Brücke inbegriffen; nach Regen können sie unpassierbar sein. Wer schwimmen will, sollte wissen, dass das Wasser ganzjährig zwischen 8 und 12 Grad liegt. Im Hintergrund stehen die Zacken von Sgùrr an Fheadain und dem Cuillin-Grat.
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    Restaurants in Isle of Skye

    Unterkünfte in Isle of Skye

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    Locations in der Umgebung

    Diese Orte liegen in der Nähe — perfekt für weitere Tage oder einen Tagesausflug.

    Glencoe & Fort William

    Glencoe & Fort William

    Glencoe ist das bekannteste Tal der Highlands, ein von Gletschern ausgeräumter Trog, dessen Flanken fast senkrecht aufsteigen. Der Untergrund ist der Rest eines kollabierten Vulkans aus dem Devon, die Three Sisters an der Südseite sind Reste seines Kraterrands. Die A82 führt mitten hindurch, was das Tal auch ohne Wanderung zugänglich macht.Der Name ist in Schottland untrennbar mit dem Massaker von 1692 verbunden, als Soldaten der Campbells 38 Angehörige des Clans MacDonald töteten, nachdem sie zwölf Tage bei ihnen einquartiert gewesen waren. Der Bruch des Gastrechts wog schwerer als die Tat selbst und prägt die Erinnerung bis heute.Fort William am Nordende des Tals ist der praktische Stützpunkt der Region: Endpunkt des West Highland Way, Ausgangspunkt für den Ben Nevis und Bahnhof der Strecke nach Mallaig, die über das Glenfinnan-Viadukt führt. Der Ort selbst ist funktional, nicht schön.
    Schottland

    Schottland

    Schottland nimmt das nördliche Drittel der Insel Großbritannien ein und ist seit 1707 mit England in einer Union verbunden, hat aber eigenes Recht, eigenes Bildungssystem, eigene Banknoten und seit 1999 ein eigenes Parlament. Wer aus England kommt, merkt den Unterschied schon an der Sprache: Neben Englisch werden Scots und im Nordwesten Schottisch-Gälisch gesprochen.Drei LandschaftenDer Süden besteht aus den sanften Southern Uplands mit Schafweiden und Klosterruinen. Darüber liegt der Central Belt, das dicht besiedelte Band zwischen Edinburgh und Glasgow, in dem drei Viertel der Bevölkerung leben. Nördlich der Highland Boundary Fault beginnen die Highlands: eiszeitlich ausgeschliffene Täler, lange schmale Seen und Berge, die trotz bescheidener Höhe alpine Bedingungen bieten, weil die Vegetationsgrenze hier bei rund 600 Metern liegt. Dazu kommen fast 800 Inseln, von denen etwa 90 bewohnt sind.Wetter statt KlimaDer Golfstrom hält die Winter mild, der Atlantik sorgt für Wechselhaftigkeit. An der Westküste fallen mancherorts über 3.000 Millimeter Niederschlag im Jahr, im Osten um Aberdeen weniger als 700. Die beste Zeit für die Highlands liegt im Mai und Juni sowie im September: lange Tage, vergleichsweise trockenes Wetter und keine Mücken. Die Midges, winzige stechende Kriebelmücken, machen windstille Abende zwischen Juni und August im Westen zur Geduldsprobe.Zugang zum LandDer Land Reform Act von 2003 gibt dir ein weitreichendes Zutrittsrecht zu unbebautem Land, einschließlich Wildcampen für ein bis zwei Nächte. Das unterscheidet Schottland grundlegend von England und Wales. Verbunden ist es mit dem Scottish Outdoor Access Code, der verantwortliches Verhalten verlangt: keine Feuer auf Torfboden, Abstand zu Häusern, alles wieder mitnehmen.
    Cairngorms Nationalpark

    Cairngorms Nationalpark

    Der Cairngorms Nationalpark ist mit 4.528 Quadratkilometern der größte Nationalpark Großbritanniens, etwa doppelt so groß wie das Saarland. Sein Kern ist ein Granitplateau, auf dem fünf der sechs höchsten Berge Schottlands liegen. Die Hochfläche trägt subarktische Tundra, die einzige nennenswerte Fläche dieser Art auf den Britischen Inseln, und in geschützten Mulden hält sich der Schnee mancherorts bis in den Hochsommer.Am Rand liegen die letzten größeren Bestände des Caledonian Forest, des ursprünglichen schottischen Kiefernwalds, der einmal weite Teile der Highlands bedeckte und heute auf wenige Prozent seiner Fläche geschrumpft ist. Hier leben Auerhuhn, Schneehuhn, Schottisches Kreuzschnabel und die einzige frei lebende Rentierherde Großbritanniens, die 1952 wiederangesiedelt wurde.Das Wetter auf dem Plateau ist das rauste des Landes; auf dem Cairn Gorm wurden Windgeschwindigkeiten über 280 km/h gemessen. Wer hinauf will, braucht Winterausrüstung und Navigationskenntnisse, auch im Frühjahr. In den Tälern ist der Park dagegen unkompliziert: Aviemore, Braemar und das Speyside mit seinen Whiskybrennereien sind ganzjährig gut erreichbar.
    Glasgow

    Glasgow

    Glasgow ist Schottlands größte Stadt und das Gegenstück zu Edinburgh: weniger hübsch, deutlich lauter, mit einem Selbstbewusstsein, das aus seiner Industriegeschichte stammt. Am Clyde wurde im 19. Jahrhundert rund ein Fünftel aller Schiffe der Welt gebaut. Der Niedergang ab den 1960er Jahren traf die Stadt hart.Was blieb, ist eine Substanz aus rotem und blondem Sandstein, die den viktorianischen Reichtum zeigt, und eine Kulturszene, die aus dem Strukturbruch entstanden ist. Glasgow trägt seit 2008 den UNESCO-Titel City of Music, an manchen Abenden laufen über hundert Livekonzerte. Prägend für das Stadtbild ist Charles Rennie Mackintosh, dessen Jugendstilbauten zwischen Schottischem, Japanischem und Moderne vermitteln.Der lokale Dialekt, das Glasgow Patter, ist auch für geübte Englischsprecher eine Hürde. Die Stadt gilt als die freundlichste Großbritanniens, was Besucher meist schon am Bahnhof merken.
    Edinburgh

    Edinburgh

    Edinburgh ist auf erloschenem Vulkangestein gebaut. Ein Gletscher schliff sich an dem harten Basaltpfropfen, auf dem heute die Burg steht, und ließ dahinter einen langgezogenen Rücken stehen. Genau auf diesem Rücken liegt die Royal Mile, und diese Geologie erklärt den gesamten Grundriss der Altstadt: Die Gassen, die Closes, fallen steil zu beiden Seiten ab.Die Stadt zerfällt in zwei gegensätzliche Hälften. Die Old Town ist mittelalterlich dicht, mit bis zu elf Stockwerke hohen Mietshäusern, die im 17. Jahrhundert zu den höchsten Gebäuden Europas zählten. Die New Town nördlich davon entstand ab 1767 nach dem Rasterplan des damals 26-jährigen James Craig und gilt als das größte zusammenhängende georgianische Stadtviertel der Welt. Beide zusammen stehen seit 1995 auf der Welterbeliste.Im August verwandelt sich Edinburgh durch das Fringe, das größte Kulturfestival der Welt, in eine völlig andere Stadt: Die Einwohnerzahl verdoppelt sich, jeder Raum wird zur Bühne, und Unterkünfte kosten ein Vielfaches. Wer die Stadt ruhiger erleben will, kommt im Mai oder September.