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    Neapoli (Neapoli Voion)
    Stadt

    Neapoli (Neapoli Voion)

    Neapoli ist die Hafenstadt an der Südspitze der Malea-Halbinsel im Südosten Lakoniens, rund 115 Kilometer südlich von Sparta. Von hier legen die Fähren nach Kythira, Antikythira und Elafonisos ab.

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    5. Neapoli (Neapoli Voion)
    Neapoli ist die Hafenstadt an der Südspitze der Malea-Halbinsel im Südosten Lakoniens, rund 115 Kilometer südlich von Sparta. Von hier legen die Fähren nach Kythira, Antikythira und Elafonisos ab. Die Stadt steht auf dem Boden des antiken Boiai und ist Ausgangspunkt für die Höhle von Kastania und die versunkene Siedlung Pavlopetri.
    Hafenstadt am Ende der Malea-HalbinselNeapoli liegt an einer flachen Bucht im äußersten Südosten der Peloponnes, rund 335 Kilometer von Athen und 115 Kilometer von Sparta entfernt. Mit gut 2.700 Einwohnern ist sie der Hauptort der Landschaft Vatika und gehört zur Gemeinde Monemvasia. Das Straßenraster der Stadt geht auf einen Plan von 1837 zurück, die Uferpromenade zieht sich an der Bucht entlang.Ausgangspunkt für die UmgebungDie meisten Besucher kommen wegen der Fähren nach Kythira und Antikythira oder auf dem Weg nach Elafonisos. In der Umgebung liegen die Tropfsteinhöhle von Kastania, die versunkene bronzezeitliche Siedlung Pavlopetri und der Geopark von Agios Nikolaos mit seinen versteinerten Baumstümpfen. In der Stadt selbst zeigen ein Archäologisches Museum und ein Museum für Seefahrtstradition die Geschichte der Halbinsel.
    Neapoli ist klein genug, um es zu Fuß zu erkunden. Das Leben spielt sich an der Uferpromenade Akti Voion ab, an der Tavernen, Bars und der Fähranleger liegen, dahinter erstreckt sich das rechtwinklige Straßenraster aus dem 19. Jahrhundert.

    Sehenswürdigkeiten in Neapoli (Neapoli Voion)

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Archäologisches Museum Neapoli
    José M. Ciordia / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    1Archäologisches Museum Neapoli

    Das Archäologische Museum von Neapoli ging aus der früheren Archäologischen Sammlung der Stadt hervor und zeigt Funde aus der gesamten Malea-Halbinsel, der antiken Landschaft Epidauros Limera. Zu sehen sind Skulpturen, Inschriften, Grabstelen und Keramik. Die Ausstellung ist nach dem Umriss der Halbinsel angelegt und folgt der Route des antiken Reiseschriftstellers Pausanias von Nordwesten nach Nordosten. Farben kennzeichnen die Herkunft der Stücke: Blau steht für Küstenorte, Ocker für das Binnenland, Rot für städtische Siedlungen. Dienstags ist das Museum geschlossen.
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    Höhle von Kastania
    Batikiotis / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    2Höhle von Kastania

    Die Höhle von Kastania, auch Höhle des Agios Andreas, liegt rund 11 bis 13 Kilometer nordöstlich von Neapoli in jurassischem Kalkstein. Ein Hirte entdeckte sie Anfang des 20. Jahrhunderts, als er Bienen in eine Bodenöffnung fliegen sah. Auf etwa 1.500 Quadratmetern und zwei Ebenen führt ein 500 Meter langer Rundweg an Säulen, Vorhängen, Scheiben, flachen Stalaktiten und Exzentriques in Rot und Weiß vorbei. Die Besichtigung erfolgt mit Führung und dauert 30 bis 40 Minuten.
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    3Pavlopetri

    Pavlopetri in der Bucht von Vatika gegenüber Elafonisos gilt als die älteste bekannte versunkene Stadt der Welt. Die Siedlung war etwa von 3500 v. Chr. bis in die Bronzezeit bewohnt und versank um 1000 v. Chr. durch Erdbeben und steigenden Meeresspiegel. In nur drei bis vier Metern Tiefe liegt ein fast vollständiger Stadtplan mit Straßen, Gebäuden, Kammergräbern und Kistengräbern. Der Geologe Fokion Negris beschrieb die Reste 1904, 1968 wurden sie von Archäologen aus Cambridge kartiert.
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    4Faraklo

    Das kleine Dorf Faraklo liegt im Hügelland nordöstlich von Neapoli und hat nur noch wenige Dutzend Einwohner. Der Ort wurde in venezianischer Zeit angelegt und ist einer der historisch bedeutenden Orte der Vatika. Über Faraklo führt eine der beiden Straßen von Neapoli zur Höhle von Kastania, sodass sich ein Halt auf dem Weg dorthin anbietet.
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    Restaurants in Neapoli (Neapoli Voion)

    Bain Marie
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    Bain Marie

    Das Bain Marie ist ein Restaurant im Zentrum von Neapoli, wenige Schritte von der Uferpromenade entfernt. Serviert wird griechische Küche.
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    Archontiko
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    Archontiko

    Das Archontiko liegt im Ort, anders als die meisten Tavernen Neapolis nicht direkt an der Uferfront. Die Küche ist griechisch, der Schwerpunkt liegt auf Souvlaki und Fleisch vom Grill.
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    Mone Mone
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    Mone Mone

    Das Mone Mone liegt am nordwestlichen Ortsrand von Neapoli an der Straße entlang der Bucht. Die Küche interpretiert griechische Gerichte modern.
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    The Sailor (Naftis)
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    The Sailor (Naftis)

    Die Ouzeri liegt an der Uferstraße Akti Voion am Hafen. Serviert werden Mezedes und Fisch, bekannt ist sie für gegrillten Oktopus.
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    Maistrali
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    Maistrali

    Das Restaurant liegt an der Leoforos Voion am südlichen Teil der Uferpromenade. Die Küche ist traditionell griechisch, dazu kommt frischer Fisch.
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    Essen & Trinken

    Die meisten Tavernen und Ouzerien reihen sich an der Uferpromenade, auf den Tisch kommen vor allem Fisch und Meeresfrüchte. Dazu kennt die Küche der Vatika einige eigene Spezialitäten.

    Tsaiti

    Eine frittierte Teigtasche, gefüllt mit Käse und Minze, die in der Vatika traditionell zubereitet wird.
    Gefüllte Zucchiniblüten
    Saintfevrier / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

    Gefüllte Zucchiniblüten

    Die Blüten werden mit Reis und Gewürzen gefüllt und im Sommer in vielen Tavernen der Gegend angeboten.
    Gegrillter Oktopus

    Gegrillter Oktopus

    Oktopus vom Grill gehört zu den Standardgerichten der Ouzerien an der Promenade und wird meist mit Ouzo als Meze gegessen.

    Samousades

    Ein Süßgebäck mit byzantinischen Wurzeln aus handgemachtem Blätterteig, Nüssen, Gewürzen und Sesam, ähnlich wie Baklava.

    Geschichte und Kultur

    Das antike BoiaiNeapoli steht auf dem Gelände des antiken Boiai, das der Überlieferung nach im 10. oder 9. Jahrhundert v. Chr. von dem Herakliden Boios gegründet wurde. Die Stadt stand unter spartanischer Kontrolle und erlebte in römischer Zeit als Mitglied des Bundes der Freien Lakonier eine Blüte. Ein Erdbeben zerstörte sie im Jahr 365 n. Chr. vollständig.Die neue Stadt von 1837Lange stand an der Bucht nur das Dorf Pezoula. 1837 entwarf ein bayerischer Architekt den Straßenplan einer neuen Siedlung, die den Namen Neapoli, Neustadt, erhielt. Der Zusatz Voion erinnert an das antike Boiai.MuseenDas Archäologische Museum zeigt Skulpturen, Inschriften, Grabstelen und Keramik aus der gesamten Malea-Halbinsel, der antiken Epidauros Limera. Das Museum für Seefahrtstradition erinnert an die Bedeutung der Seefahrt für die Region.

    Nachtleben

    Ereipio Bar
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    Ereipio Bar

    Die Bar an der Uferstraße Akti Voion besteht seit 1984 und hat drinnen wie auf der Terrasse Plätze mit Blick aufs Meer. Serviert werden Cocktails, dazu läuft Soul, Funk und Rock, teils live.
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    Anreise und Unterwegs

    AnreiseNeapoli liegt rund 335 Kilometer von Athen entfernt, die Fahrt führt über Sparta und Molai in den Süden der Malea-Halbinsel. Monemvasia erreichst du über die Küstenstraße im Norden.FährenVom Hafen legen Fähren nach Kythira und Antikythira ab, außerdem ist Neapoli der Ausgangspunkt für die Überfahrt nach Elafonisos. Die Fahrpläne ändern sich nach Saison, prüfe sie vor der Anreise.In der UmgebungDer Ort selbst lässt sich zu Fuß erkunden. Die Höhle von Kastania liegt rund 11 bis 13 Kilometer entfernt, der Geopark von Agios Nikolaos knapp 15 Kilometer. Für diese Ziele und für Pavlopetri brauchst du ein eigenes Fahrzeug.

    Ausflüge

    Elafonisos

    Die kleine Insel westlich der Bucht von Vatika erreichst du mit der Fähre ab Pounta, bekannt ist sie für den Sandstrand von Simos. Auf dem Weg liegt die versunkene Siedlung Pavlopetri.

    Kythira

    Die Fähren nach Kythira legen direkt in Neapoli ab und erreichen den Hafen Diakofti. Die Insel hat eine venezianische Burg über der Chora und zahlreiche Buchten.

    Monemvasia

    Die mittelalterliche Festungsstadt auf einem Felsen vor der Ostküste Lakoniens liegt nördlich von Neapoli und ist mit dem Auto über die Malea-Halbinsel erreichbar.

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    In der Umgebung

    Monemvasia

    Monemvasia

    Monemvasia liegt auf einem Felsen vor der lakonischen Ostküste, der rund 300 Meter aus dem Meer aufragt und nur über einen Damm mit dem Festland verbunden ist. Der Name bedeutet einziger Zugang und beschreibt genau diese Lage, die den Ort seit dem 6. Jahrhundert schwer angreifbar machte. Hinter der Mauer stehen byzantinische Kirchen und Steinhäuser dicht beieinander, auf dem Plateau darüber liegt die verlassene Oberstadt.
    Nafplio

    Nafplio

    Nafplio liegt an der Ostküste der Argolis am Argolischen Golf, rund 140 Kilometer südwestlich von Athen. Von 1823 bis 1834 war die Stadt die erste Hauptstadt des unabhängigen Griechenland, davor beherrschten Venezianer und Osmanen abwechselnd den Hafen. Geblieben sind drei Festungsanlagen, eine kompakte Altstadt aus venezianischen und neoklassizistischen Häusern und ein Felsweg rund um die Halbinsel.
    Antikes Epidauros

    Antikes Epidauros

    Antikes Epidauros bezeichnet zwei Orte, die zwölf Kilometer auseinanderliegen: das Küstendorf Palea Epidavros am Saronischen Golf und das Asklepieion im Landesinneren, seit 1988 UNESCO-Welterbe. Das Heiligtum war über Jahrhunderte die wichtigste Heilstätte der griechischen Welt. Erhalten ist vor allem das Theater aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., dessen Akustik bis heute ohne technische Verstärkung auskommt.
    Milos

    Milos

    Milos ist die geologisch ungewöhnlichste Insel der Kykladen: Ein Vulkankrater bildet den tief eingeschnittenen Naturhafen, und die Küste wechselt auf wenigen Kilometern von weißem Tuff zu rotem und schwarzem Gestein. Rund 70 Strände liegen an dieser Küste, viele davon nur per Boot erreichbar. Wer Milos versteht, plant eine Hälfte der Zeit auf dem Wasser ein.
    Peloponnes

    Peloponnes

    Die Peloponnes hängt am südlichen Ende des griechischen Festlands und ist seit dem Bau des Kanals von Korinth streng genommen eine Insel. Auf einer Fläche von der Größe Hessens liegen mykenische Burgen, das Heiligtum von Olympia, byzantinische Ruinenstädte und venezianische Seefestungen dicht beieinander. Dazwischen steigen Bergketten auf über 2.400 Meter, und die Küstenstraßen bleiben schmal und kurvig.