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    • In der Umgebung
    Çanakkale

    Türkei

    Çanakkale

    StadtKultur

    Çanakkale liegt an der engsten Stelle der Dardanellen, auf der asiatischen Seite der Meerenge zwischen Marmarameer und Ägäis.

    von Felix Gillen

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    Çanakkale liegt an der engsten Stelle der Dardanellen, auf der asiatischen Seite der Meerenge zwischen Marmarameer und Ägäis. Die lebhafte Studentenstadt ist der Ausgangspunkt für die Schlachtfelder von Gallipoli und die Ausgrabungen von Troja. Das Leben spielt sich am Kordon ab, der Uferpromenade mit dem Trojanischen Pferd, und in den Gassen um den Uhrturm. Gegenüber auf der europäischen Seite liegen Kilitbahir und Eceabat, verbunden durch kurze Fährfahrten.

    Sehenswürdigkeiten in Çanakkale

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Çimenlik-Festung und Marinemuseum
    Burg / Schloss

    1Çimenlik-Festung und Marinemuseum

    Die osmanische Festung, früher Kale-i Sultaniye genannt, steht am Südende der Uferpromenade. Sultan Mehmed II. ließ sie im 15. Jahrhundert errichten. Heute zeigt hier das Marinemuseum der Dardanellen die Kämpfe von 1915, im Park liegt ein Nachbau des Minenlegers Nusret.
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    Festung Kilitbahir
    Museum

    2Festung Kilitbahir

    Die Festung von 1463 auf dem europäischen Ufer bildet das Gegenstück zu Çimenlik an der engsten Stelle der Meerenge. Die Fähre von Çanakkale braucht rund 15 bis 20 Minuten. Teile der Anlage sind restauriert und als Museum zu besichtigen.
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    Anzac-Gedenkstätte (Anzac Cove)
    Historische Stätte

    3Anzac-Gedenkstätte (Anzac Cove)

    An der Westküste der Halbinsel Gallipoli landeten 1915 australische und neuseeländische Truppen. Am 25. April, dem Anzac Day, finden hier Gedenkfeiern mit Besuchern aus aller Welt statt. Das Gelände gehört zum Historischen Gebiet Gallipoli, ohne Auto oder Tour ist es kaum zu erreichen.
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    1915-Çanakkale-Brücke

    41915-Çanakkale-Brücke

    Die Hängebrücke über die Dardanellen wurde im März 2022 eröffnet. Mit 2.023 Metern Spannweite zwischen den Pylonen war sie bei der Fertigstellung die längste Hängebrücke der Welt. Seitdem führt der meiste Verkehr von Istanbul nach Çanakkale über die Meerenge statt mit der Fähre.
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    Çanakkale-Märtyrerdenkmal

    5Çanakkale-Märtyrerdenkmal

    Das Denkmal steht auf dem Hisarlık-Hügel an der Südspitze der Halbinsel Gallipoli über der Morto-Bucht, am Eingang der Dardanellen. Es erinnert an die türkischen Soldaten, die 1915 in der Schlacht von Gallipoli fielen. Der 41,7 Meter hohe Bau auf vier Pfeilern wurde von Feridun Kip, İsmail Utkular und Doğan Erginbaş entworfen und am 21. August 1960 eröffnet. Daneben liegen ein türkischer Soldatenfriedhof und das Grab des unbekannten Soldaten.
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    Restaurants in Çanakkale

    1

    Yalova Restaurant

    Seit 1940 ein Fischlokal am Kordon, verteilt auf zwei Etagen. Der Fisch kommt oft direkt von den Booten, dazu gibt es Meze.
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    2

    Sardalye

    Einfaches Lokal an der Ecke der Aynalı Çarşı, benannt nach der Sardine. Gelobt werden vor allem die Sardinenbrötchen zu niedrigen Preisen.
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    3

    Gülen Pide

    Pidebäckerei mit zwei Gasträumen nahe dem Fähranleger. Auf der Karte stehen Pide mit verschiedenen Belägen.
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    Essen & Trinken

    Die Küche von Çanakkale lebt vom Fisch aus den Dardanellen und vom Käse aus dem Hinterland. Fischlokale reihen sich am Kordon.

    Sardalya

    Sardinen aus den Dardanellen und dem Golf von Saros, oft in Weinblättern gegrillt. Gelibolu ist das Zentrum der türkischen Sardinenkonserven.

    Ezine Peyniri

    Weißkäse aus Kuh-, Schaf- und Ziegenmilch aus Ezine südlich der Stadt, mit geschützter Ursprungsbezeichnung der EU.

    Peynir Helvası

    Süßspeise aus ungesalzenem Weißkäse, Mehl und Zucker. Meist warm serviert, manchmal mit Zimt oder Eis.

    Kultur & Geschichte

    Die MeerengeZwei osmanische Festungen bewachen die Dardanellen an ihrer schmalsten Stelle: Çimenlik in Çanakkale und Kilitbahir am europäischen Ufer. 1915 sollten sie gemeinsam feindliche Schiffe aufhalten.Gallipoli 1915Auf der Halbinsel Gallipoli kämpften 1915 und 1916 osmanische Truppen gegen alliierte Verbände, darunter Soldaten aus Australien und Neuseeland. Der Süden der Halbinsel wurde 1973 zum historischen Nationalpark erklärt und ist seit 2014 als Historisches Gebiet (Çanakkale Savaşları Gelibolu Tarihi Alanı) geschützt. Rund um den 18. März und den 25. April, den Anzac Day, ist die Stadt besonders voll.Troja und FilmÇanakkale ist die nächste größere Stadt bei Troja. Am Kordon steht das hölzerne Pferd aus dem Film „Troja“ von 2004.

    Anreise & Unterwegs

    AnreiseBus: Fernbusse verbinden Çanakkale mit Istanbul, Bursa und İzmir. Seit 2022 fahren die Busse aus Istanbul über die 1915-Çanakkale-Brücke.Flug: Der Flughafen liegt drei Kilometer vom Zentrum, mit Flügen von AJet aus Ankara, im Sommer häufiger als im Winter.Über die DardanellenFähren setzen nach Kilitbahir in rund 15 Minuten und nach Eceabat in rund 25 Minuten über. Bei starkem Südwind, dem Lodos, fallen Fähren aus.Gallipoli erkundenEntlang der Ostseite der Halbinsel fahren Busse. Für die Schlachtfelder an der Westküste brauchst du ein Auto, ein Taxi oder eine geführte Tour ab Çanakkale oder Eceabat.

    Unterkünfte in Çanakkale

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    Campingplätze in Çanakkale

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      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

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      12 Tage · 4 Stopps

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      Çanakkale-Reise

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      • 1Çimenlik-Festung und Marinemuseum3 Tage
      • 2Festung Kilitbahir4 Tage
      • 3Anzac-Gedenkstätte (Anzac Cove)5 Tage
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      Çanakkale
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    In der Umgebung

    Troja

    Troja

    Troja liegt auf dem Hügel Hisarlık rund 30 Kilometer südwestlich von Çanakkale, nahe dem südlichen Eingang der Dardanellen. Die Ausgrabungsstätte zeigt Siedlungsschichten aus rund 4.000 Jahren und ist seit 1998 UNESCO-Welterbe. Das moderne Troja-Museum am Dorf Tevfikiye ergänzt den Besuch um die Funde.
    Molyvos (Mithymna)

    Molyvos (Mithymna)

    Molyvos, amtlich Mithymna, ist der bekannteste Ort an der Nordküste von Lesbos. Steinhäuser mit roten Ziegeldächern ziehen sich von einem kleinen Fischerhafen hinauf zu einer mittelalterlichen Burg, von der der Blick über die Meerenge bis zur türkischen Küste reicht.Du kommst wegen der Burg, der Hafentavernen und der Kombination mit Petra, Eftalou und den Stränden der Nordküste. Der Ort eignet sich als Standort für den Norden der Insel.
    Lesbos (Lesvos)

    Lesbos (Lesvos)

    Lesbos ist mit rund 1.630 Quadratkilometern die drittgrößte Insel Griechenlands und lebt bis heute stark von Olivenöl, Ouzo und Schafskäse. Zwischen Mytilini im Osten und dem versteinerten Wald im Westen liegen ausgedehnte Olivenhaine, zwei große Meeresbuchten und eine Landschaft, die nach Westen hin immer karger und vulkanischer wird.Du kommst wegen der Ouzerien von Mytilini und Plomari, der Bergdörfer am Olymbos, der Vogelbeobachtung am Golf von Kalloni und des UNESCO-Geoparks im Westen. Für die ganze Insel brauchst du mindestens eine Woche.
    Nordägäische Inseln

    Nordägäische Inseln

    Die Nordägäischen Inseln liegen dicht vor der türkischen Küste und zählen zu den am wenigsten überlaufenen Inselgruppen Griechenlands. Lesbos, Chios, Samos, Ikaria und Limnos sind groß genug für eigene Gebirge, Weinbaugebiete und Hafenstädte, die auch im Winter bewohnt bleiben. Du reist hierher wegen Mastix, Ouzo, heißen Quellen und leeren Kiesbuchten, nicht wegen einer Postkartenkulisse.
    Limnos (Lemnos)

    Limnos (Lemnos)

    Limnos liegt im Norden der Ägäis, etwa auf halbem Weg zwischen dem Berg Athos und der türkischen Küste. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs, aber nur hügelig: Statt hoher Berge prägen Getreidefelder, Weingärten, Salzseen und Dünen das Bild.Du kommst wegen der ruhigen Sandstrände, des Winds zum Surfen und der frühbronzezeitlichen Siedlung Poliochni, die zu den ältesten Stadtanlagen Europas gezählt wird. Dazu kommen Myrina mit seiner Burg, der Muskatwein und der Kalathaki-Käse.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Unsplash, Pexels, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI