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    Arlberg
    Florian Lindner / Wikimedia Commons / CC BY 2.5

    Österreich

    Arlberg

    RegionBerge

    Der Arlbergpass auf 1.793 Metern trennt Vorarlberg und Tirol. Auf der Tiroler Seite liegt St. Anton, auf der Vorarlberger Seite führt die Straße über den Flexenpass nach Zürs und Lech.

    von Felix Gillen

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    4. Arlberg
    Der Arlbergpass auf 1.793 Metern trennt Vorarlberg und Tirol. Auf der Tiroler Seite liegt St. Anton, auf der Vorarlberger Seite führt die Straße über den Flexenpass nach Zürs und Lech. Bekannt als Wiege des alpinen Skilaufs, ist die Region im Sommer ein Wandergebiet mit Bergseen, Seilbahnen und dem Skyspace von James Turrell.
    Pass zwischen zwei LändernDer Arlbergpass verbindet das Klostertal in Vorarlberg mit dem Stanzertal in Tirol. Seit 1978 unterquert der 14 Kilometer lange, mautpflichtige Arlberg-Straßentunnel den Pass zwischen Langen und St. Anton, die alte Passstraße ist mautfrei. Von Alpe Rauz zweigt die Flexenstraße ab und führt durch die Flexengalerie über den 1.773 Meter hohen Flexenpass nach Zürs und Lech.St. Anton und LechSt. Anton im Tiroler Teil gilt als Wiege des alpinen Skilaufs: 1901 wurde hier der Ski-Club Arlberg gegründet, 1921 eröffnete Hannes Schneider die erste Skischule der Region. Lech und Zürs bilden auf Vorarlberger Seite den zweiten Schwerpunkt, Oberlech liegt auf einer Sonnenterrasse über dem Ort.Tipps für deinen BesuchIm Sommer fährt die Galzigbahn von St. Anton auf 2.086 Meter, von dort geht es mit der Vallugabahn weiter zum Gipfel der Valluga.Rund um St. Anton gibt es fast 400 Kilometer markierte Wanderwege, darunter sanfte Wege ins Verwalltal zum Verwallsee.Ein Wanderbus bringt dich von Lech über eine Mautstraße zum Formarinsee unter der Roten Wand.

    Sehenswürdigkeiten in Arlberg

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Museum St. Anton am Arlberg
    Museum

    Museum St. Anton am Arlberg

    Das Ski- und Heimatmuseum liegt in der Villa Trier, einer um 1910 erbauten Jugendstilvilla in einem Park oberhalb der Galzigbahn. Die Ausstellung im Obergeschoss erzählt vom Aufstieg St. Antons zum Wintersportort, vom Bahn- und Tunnelbau und von der Heimatkultur, im Erdgeschoss ist ein Restaurant.
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    Skyspace Lech
    Sehenswürdigkeit

    Skyspace Lech

    Der US-amerikanische Lichtkünstler James Turrell entwarf den Raum auf der Alpe Tannegg bei Oberlech, auf 1.780 Metern. Er wurde im September 2018 eröffnet und liegt zu Fuß erreichbar oberhalb der Bergstation der Schlosskopfbahn. Die Lichtsequenzen beginnen 50 Minuten vor Sonnenaufgang oder zum Sonnenuntergang und werden vorab gebucht.
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    Flexenpass
    Natur

    Flexenpass

    Die Flexenstraße (B198) zweigt bei Alpe Rauz von der Arlbergstraße ab und führt durch die Flexengalerie über den 1.773 Meter hohen Pass nach Zürs und Lech. Ab der Trittkopfbahn in Zürs führt ein leichter Spazierweg von rund 2,5 Kilometern zum Flexenpass und zurück.
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    Formarinsee
    Natur

    Formarinsee

    Der Bergsee liegt auf 1.793 Metern unter der Roten Wand im Lechquellengebirge und füllt sich jedes Jahr mit Schmelzwasser. Im Sommer bringt dich ein Wanderbus von Lech über eine Mautstraße hinauf, von dort starten Wanderungen etwa zur Freiburger Hütte oder rund um die Rote Wand.
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    Kultur und Geschichte

    Skigeschichte in der Villa TrierDas Museum St. Anton am Arlberg liegt in der Jugendstilvilla Trier, die Bernhard Trier um 1910 oberhalb der heutigen Galzigbahn bauen ließ. Es erzählt vom Aufstieg des Orts zum Wintersportzentrum, von Bahn- und Tunnelbau und der Heimatkultur des Stanzertals.Licht und Himmel in OberlechAuf der Alpe Tannegg bei Oberlech steht auf 1.780 Metern der Skyspace Lech des US-amerikanischen Lichtkünstlers James Turrell, eröffnet im September 2018. Zu den gebuchten Lichtsequenzen kommst du zu Sonnenauf- und -untergang.Eine Region, zwei BundesländerDer Name Vorarlberg bedeutet „vor dem Arlberg“. St. Anton und St. Christoph gehören zu Tirol, Stuben, Zürs, Lech und Warth zu Vorarlberg.

    Vor Ort unterwegs

    Mit der BahnSt. Anton und Langen am Arlberg liegen an der Arlbergbahn, von Wien gibt es stündliche Direktzüge. Von Langen fährt der Bus 750 in rund 20 Minuten nach Lech und Zürs, von St. Anton der Bus 760 in rund 30 Minuten.Mit dem AutoAus dem Bregenzerwald kommst du über den Hochtannbergpass nach Warth und weiter nach Lech. Das kurze Stück zwischen Warth und Lech ist im Winter gesperrt.Von Lech führt die Flexenstraße über Zürs nach Alpe Rauz, dann geht es über den Arlbergpass oder durch den mautpflichtigen Tunnel nach St. Anton.Vor OrtIm Sommer verbindet ein Ortsbus Lech und Zürs, er ist in der Lech Card enthalten.

    Rundreisen durch die Region

    Westösterreich: Bodensee, Arlberg und Zillertal

    Westösterreich: Bodensee, Arlberg und Zillertal

    Die Reise beginnt in Bregenz am Bodensee und führt durch den Bregenzerwald mit seinen Käsealpen über den Hochtannbergpass an den Arlberg nach Lech und St. Anton. Weiter geht es ins Ötztal mit dem Stuibenfall und den Gipfelbahnen von Sölden, dann nach Innsbruck und zum Schluss ins Zillertal mit dem Schlegeisspeicher und einem Abstecher über die Gerlos Alpenstraße zu den Krimmler Wasserfällen. Am flexibelsten bist du mit dem Auto, die Etappen dauern meist 45 Minuten bis eine Stunde. Bregenz, St. Anton, Ötztal-Bahnhof, Innsbruck und Jenbach liegen an der Bahn, in die Täler fahren Busse, die oft in den Gästekarten enthalten sind. Die Route ist für den Sommer gedacht: Die Straße zwischen Warth und Lech ist im Winter gesperrt, viele Bergbahnen und Wanderbusse fahren nur in der Sommersaison.

    13 Tage
    6 Stopps
    Gabelflug

    In der Umgebung

    Unterengadin

    Unterengadin

    Das Unterengadin ist der untere Teil des Engadins in Graubünden, zwischen Zernez und der Grenze zu Österreich. Hauptort ist Scuol auf rund 1290 Metern, seit 2015 bilden Scuol, Guarda, Ardez, Ftan, Sent und Tarasp eine gemeinsame Gemeinde, deren Amtssprache Rätoromanisch ist.Scuol ist seit dem 19. Jahrhundert ein Bäderort. Im Gemeindegebiet entspringen mehr als zwanzig Mineralquellen, an fünf Dorfbrunnen kannst du das Wasser direkt probieren, und das Bogn Engiadina knüpft seit 1993 an die Badetradition an. Gegenüber steht Schloss Tarasp auf einem Hügel über dem Tal, es ist nur mit Führung zu besichtigen.Guarda liegt auf 1653 Metern auf einer Sonnenterrasse hoch über dem Inn. Das Dorf mit seinen bemalten Engadinerhäusern aus dem 17. Jahrhundert erhielt 1975 den Wakkerpreis und inspirierte Selina Chönz und Alois Carigiet zur Geschichte vom Schellen-Ursli. Von Scuol erreichst du in gut einer halben Stunde mit der Rhätischen Bahn Zernez und den Schweizerischen Nationalpark.
    Bregenzerwald

    Bregenzerwald

    Hinter Bregenz steigt das Land entlang der Bregenzer Ach zu grünen Hügeln, Bergdörfern und Alpweiden an, bis hinauf zum Hochtannbergpass. Der Bregenzerwald ist bekannt für seinen Bergkäse, die Dreistufenwirtschaft mit Tal, Vorsäß und Alpe und eine Holzarchitektur, die alte Wälderhäuser und zeitgenössisches Bauen verbindet.
    Schweizerischer Nationalpark

    Schweizerischer Nationalpark

    Der Schweizerische Nationalpark im Osten Graubündens wurde am 1. August 1914 gegründet und ist der älteste Nationalpark der Alpen. Auf 170 Quadratkilometern zwischen 1400 und 3174 Metern Höhe darf sich die Natur ohne menschliche Eingriffe entwickeln, der Park ist als Wildnisgebiet der strengsten IUCN-Kategorie Ia eingestuft. Rund die Hälfte der Fläche besteht aus Fels und Geröll, ein knappes Drittel ist Wald.Ausgangspunkt für die meisten Besuche ist Zernez im Engadin mit dem Nationalparkzentrum. Durch den Park führen 21 Wanderrouten mit zusammen rund 100 Kilometern, die Ofenpassstraße von Zernez Richtung Val Müstair durchquert ihn, und PostAuto-Busse halten an den Ausgangspunkten der Wege. Mit etwas Glück siehst du Rothirsche, Gämsen, Steinböcke, Murmeltiere und Bartgeier.Seit 2017 bildet der Park die Kernzone der UNESCO-Biosfera Engiadina Val Müstair. Die Regeln sind streng: Du bleibst auf den markierten Wegen, Hunde sind auch an der Leine verboten, und im Winter ist der Park zum Schutz der Tiere geschlossen.
    Ötztal

    Ötztal

    Rund 65 Kilometer zieht sich das Ötztal vom Inntal westlich von Innsbruck nach Süden bis in die Gletscherwelt der Ötztaler Alpen. Unterwegs liegen Tirols höchster Wasserfall bei Umhausen, die Therme in Längenfeld und Sölden mit seinen Gipfelbahnen, ganz hinten Vent und Obergurgl. Am Tisenjoch wurde 1991 die Gletschermumie Ötzi gefunden.
    Val Müstair

    Val Müstair

    Das Val Müstair liegt im äußersten Südosten Graubündens jenseits des Ofenpasses, die PostAuto-Linie durch das Tal führt weiter nach Mals im italienischen Vinschgau. Im Dorf Müstair steht das Benediktinerinnenkloster St. Johann, das seit 1983 zum UNESCO-Welterbe gehört.Der Überlieferung nach gründete Karl der Große das Kloster um 775, nachdem er einen Schneesturm am Umbrailpass überlebt hatte. In der Klosterkirche ist der größte und am besten erhaltene Freskenzyklus des Frühmittelalters erhalten: karolingische Wandmalereien aus der Zeit um 800, die 1894 unter jüngeren Farbschichten wiederentdeckt wurden, und romanische Fresken aus dem 12. Jahrhundert. Bis heute leben hier Benediktinerinnen.Das Klostermuseum in einem über tausend Jahre alten Wohn- und Fluchtturm erzählt die mehr als 1200-jährige Geschichte des Klosters. Von Zernez erreichst du Müstair mit dem PostAuto über den Ofenpass und durch den Schweizerischen Nationalpark in rund 50 Minuten bis gut einer Stunde. Das Tal bildet mit dem Nationalpark und Scuol die UNESCO-Biosfera Engiadina Val Müstair.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI